CH342539A - Verfahren zur Herstellung von Reissverschlussstreifen aus einem Tragband und angewebter, die Kupplungsglieder bildender Schraubenfeder und Webstuhl zur Ausführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Reissverschlussstreifen aus einem Tragband und angewebter, die Kupplungsglieder bildender Schraubenfeder und Webstuhl zur Ausführung des Verfahrens

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CH342539A
CH342539A CH342539DA CH342539A CH 342539 A CH342539 A CH 342539A CH 342539D A CH342539D A CH 342539DA CH 342539 A CH342539 A CH 342539A
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CH
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Hans Dr Arensmeyer
Original Assignee
Opti Holding Ag
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B19/00Slide fasteners
    • A44B19/42Making by processes not fully provided for in one other class, e.g. B21D53/50, B21F45/18, B22D17/16, B29D5/00
    • A44B19/52Securing the interlocking members to stringer tapes while making the latter
    • A44B19/54Securing the interlocking members to stringer tapes while making the latter while weaving the stringer tapes

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Description


  Verfahren zur Herstellung von     Reissverschlussstreifen    aus einem Tragband und angewehter,  die Kupplungsglieder bildender Schraubenfeder und     Webstuhl    zur     Ausführung    des Verfahrens    Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren  zur Herstellung von     Reissverschlussstreifen,    bei denen  eine elastische biegsame Schraubenfeder, deren Win  dungen Kupplungsglieder bilden, an der :einen Kante  eines Tragbandes angeweht ist, und auf einen Band  webstuhl zur Ausübung des Verfahrens.

   Die Schrau  benfedern der vorerwähnten     Reissverschlussstreifen     können aus Kunststoff oder Metall bestehen, wobei  die beiden Schraubenfedern zweier     Verschlussstreifen     durch einen Schieber in reibenden oder formschlüssi  gen Eingriff gebracht und durch den Schieber ge  trennt werden können.  



  Zur Verbindung von Schraubenfedern mit Trag  bändern sind verschiedene Wege bekannt, z. B. ist  man so vorgegangen, dass man an die Schrauben  federn eine Kordel     anwickelte,    die dann mit der  Kante des Tragbandes     vernäht    wurde.  



  Es ist weiterhin schon vorgeschlagen worden,  Schraubendrähte an die Kante von Tragbändern an  zuwehen, jedoch wurde für dieses Anwehen bisher  keine brauchbare Lösung gefunden, so dass man in  der Praxis bisher auf die vorerwähnte Verbindungs  möglichkeit des Schraubendrahtes mit einem Trag  band zurückgegriffen hat.  



  Erfindungsgemäss soll unmittelbar     beim    Weben  des Tragbandes auch die Schraubenfeder an die  eine Kante des Tragbandes angeweht werden, um  dadurch eine Herstellung der     Reissverschlussstreifen     in einem Arbeitsgang zu erreichen und somit die  Herstellung dieser Streifen wesentlich zu verein  fachen und zu verbilligen.

   Zur Lösung dieser Auf  gabe besteht das     Verfahren    nach der Erfindung  darin, dass bei dem eingangs erwähnten Verfahren  die Schraubenfeder parallel neben dem einen Kan  tenfaden der einen     Hälfte    der     Kettfäden,    die mit  der andern Hälfte der     Kettfäden        jeweils    das Webfach    bilden, geführt wird und dass jeweils der von der  freien Bandkante kommende     Schussfaden    nach       Durchschuss    durch das Fach um ein     Führungsorgan     geschlungen wird,

   von dem die Fadenschleife beim  Zurückschiessen des     Schussfadens    durch das nächste  Fach zwischen zwei Schraubenwindungen der Schrau  benfeder abgleitet und die entgegen der     Bandvor-          schubrichtung    folgende     Schraubenfederwindung    an  die Bandkante anbindet.  



  Zur Durchführung dieses neuen Verfahrens ist  ein Bandwebstuhl geeignet, welcher erfindungsgemäss  dadurch gekennzeichnet ist, dass im Bereich des je  weils letzten, von der freien Bandkante zur     Schrau-          benfederkante    durch das Fach geschossenen     Schuss-          fadens    ein     Führungsorgan    entgegen der Wirkung  einer Feder verstellbar gelagert ist,

   um das sich der       Schussfaden    jeweils schlingt und welcher jeweils durch  die     Schussfadenspannung    zum Abgleiten der Faden  schlinge in den auf die letzte angebundene Schrau  benwindung folgenden     Windungszwischenraum    ent  gegen der Wirkung der genannten Feder verstellt  wird.  



  Das     Führungsorgan    kann     vorteilhafterweise    als  Finger ausgebildet sein, welcher auf der Schrauben  federseite in einer Ebene senkrecht zur Bandebene  und Bandrichtung schwenkbar gelagert und vorteil  haft zum freien Ende sich verjüngend geformt ist.  Um diesen Finger schlingt sich der     Schussfaden     herum.  



  Das Verfahren nach der Erfindung und der zur  Ausübung desselben dienende     erfindungsgemässe     Bandwebstuhl werden an Hand der anliegenden  Zeichnung beispielsweise erläutert.  



  Es zeigen:       Fig.    1 das Schema eines Bandwebstuhls und die       Abbindung    einer Schraubenfeder an ein Tragband,           Fig.    2 einen vergrösserten Schnitt durch das       Weblitzenauge,    durch das die Schraubenfeder ver  läuft,       Fig.    3 einen teilweisen, waagrechten,     vergrösserten     Schnitt durch den     Webkamm,          Fig.    4 eine Aufsicht auf die Lagerung des Füh  rungsorgans für den     Schussfaden,          Fig.    5 bis 7 drei Bewegungsstufen des Füh  rungsorgans beim Anwehen der Schraubenfeder an  das Tragband.  



  Der dargestellte Bandwebstuhl ist im Prinzip  von üblicher bekannter Ausführung, wobei die von  einer oder mehreren Rollen ablaufenden     Kettfäden     <I>a</I> und<I>b</I> durch die Weblitzen la und     1b    die beiden  Fachhälften bilden und anschliessend durch die Riet  spalte des Webkammes 2 geführt sind. Das fertige  gewebte Band 3 läuft in üblicher Weise über einen  Baum ab.

   Neben den     Kettfäden    a der einen Fach  hälfte ist nun eine Schraubenfeder 4 aus Kunststoff  oder Metall parallel zum betreffenden Kantenfaden  geführt, die von einer Vorratsrolle 5 unter bestimm  ter Spannung neben den     Kettfäden    a abläuft und  durch das Auge 6 einer Weblitze geführt ist, welches  in     Fig.    2     vergrössert    dargestellt ist und dem Profil  der Schraubenfeder angepasst ist. Der Webkamm 2  ist weiter mit einem vergrösserten     Rietspalt    7     (Fig.    3)  für den     Schraubenfederdurchlauf    versehen, der abge  rundet profiliert ist, so dass die Schraubenfeder ein  wandfrei ohne Verklemmen hindurchlaufen kann.  



  Zur Durchführung des Verfahrens ist weiter ent  sprechend     Fig.    4 bis 7 im Bereich des jeweils von  der freien Bandkante zur     Schraubenfederseite    einge  schlagenen     Schussfadens    8 neben der Schraubenfeder  ein     Führungsorgan    in Form eines Fingers 9 in einer  Ebene senkrecht zur Bandebene und senkrecht zur  Längsrichtung um eine Achse 10     verschwenkbar.     Diese etwas oberhalb der Bandebene liegende Achse  10 mit dem Finger 9 wird durch eine Feder 11 in  einer Ruhelage gehalten, in der der sich vorteilhaft  zum freien Ende verjüngende Finger 9 senkrecht zur  Bandebene gestellt ist. Die Achse 10 ist in einem  Lager 12 eines Haltewinkels 13     gelagert.     



  Wird nun davon ausgegangen, dass die     Kettfäden     a mit der Schraubenfeder 4 die untere Fachhälfte  und die     Kettfäden    b die obere Fachhälfte bilden  und ist ein Ende der Schraubenfeder an die eine  Bandkante angeweht oder befestigt, so kann der       Schussfaden    ohne     Behinderung    von der freien Band  kante aus durch das Fach gelegt werden, so dass er,  bezogen auf die     Vorwärtsbewegung    des Bandes vor  dem Finger 9 liegt,

   wie in     Fig.    5 angedeutet     ist.     Nach dem Fachwechsel legt sich der     Schussfaden    8  entsprechend     Fig.    1 und 6 als Schleife um den  Finger     herum    und wird in das Fach     gelegt,    wobei der  Finger 9 entsprechend     Fig.    6 und 7 durch die Faden  spannung um die Achse 10 in Richtung gegen die  Schraubenfeder 4 schwenkt. Es muss also die Span  nung der Feder 11 kleiner sein als die Fadenspan  nung, um die     Verschwenkung    des Fingers 9 zu er  reichen.

   Das freie verjüngte     Fingerende    legt sich    schliesslich entsprechend     Fig.    7 lose gegen die Aussen  seite der durch den vorhergehenden Schuss bereits  angebundenen Schraubenwindung 4a und die  Schlinge gleitet in dieser Stellung vom Finger 9  herab in die auf die Windung 4a folgende     Windungs-          lücke,    so dass die nächste Windung der Schrauben  feder hier an das Band angeweht wird.

   Das Hinein  gleiten der     Schussfadenschlinge    in die     Windungslücke     wird dabei durch die Steigung der Seitenkante der  Windung 4a     begünstigt,    so dass durch die beschrie  bene Ausbildung in jedem Fall ein einwandfreies  Einfassen bzw.     Eingleiten    der     Schussfadenschlinge    in  die     Windungslücke    mit gleichmässiger Fadenspan  nung erfolgt. Die vorerwähnten Vorgänge wieder  holen sich dann für jede weitere     Schraubenfederwin-          dung.     



  Bei der Herstellung des     Reissverschlussstreifens     muss naturgemäss der Abstand der     Schussfäden    auf  die     Windungsganghöhe    abgestimmt sein. Anstelle  des beschriebenen Fingers kann auch ein Dorn oder  dergleichen verwendet werden, der gleitend und ab  gefedert derart gelagert ist, dass sich der     Schussfaden     um ihn herumschlingen kann, und der jeweils durch  die     Fadenspannung    so verschoben wird, dass er sich  gegen die Aussenseite einer     Schraubenfederwindung     legt, so dass     dann    die Schlinge abgleitet und in den  folgenden     Windungszwischenraum    rutschen muss.  



  Das beschriebene Verfahren lässt es auch zu, an  der     Schraubenfederkante    des Bandes eine beliebig  profilierte Kantenverstärkung durch Einweben von  zusätzlichen     Kettfäden    aus Textilfasern, Kunststoffen  oder Metalldrähten zu erreichen, um dadurch für  den Lauf des     Verschlussschiebers    genau definierte  und glatte     Führungskanten    an der Schraubenfeder  herzustellen. Die     Kett-        und,"oder        Schussfäden    des  Bandes können ganz oder teilweise Textil- oder  Kunststoffäden sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung von Reissverschluss streifen, bei denen eine elastisch biegsame Schrau benfeder, deren Windungen Kupplungsglieder bilden, an der einen Kante eines Tragbandes angeweht ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubenfeder parallel neben dem einen Kantenfaden der einen Hälfte der Kettfäden, die mit der andern Hälfte der Kettfäden jeweils das Webfach bilden, geführt wird und dass jeweils der von der freien Bandkante kom mende Schussfaden nach Durchschuss durch das Fach um ein Führungsorgan (9) geschlungen wird,
    von dem die Fadenschleife beim Zurückschiessen des Schussfadens durch das nächste Fach zwischen zwei Schraubenwindungen der Schraubenfeder abgleitet und die entgegen der Bandvorschubrichtung folgende Schraubenfederwindung an die Bandkante anbindet.
    II. Bandwebstuhl zur Durchführung des Verfah rens nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass im Bereich des jeweils letzten, von der freien Bandkante zur Schraubenfederkante durch das Fach geschossenen Schussfadens (8) ein Führungsorgan (9) entgegen der Wirkung einer Feder (11) verstellbar gelagert ist, um das sich der Schussfaden jeweils schlingt und welcher jeweils durch die Schussfaden- spannung zum Abgleiten der Fadenschlinge in den auf die letzte angebundene Schraubenwindung (4a) folgenden Windungszwischenraum entgegen der Wir kung der genannten Feder verstellt wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Bandwebstuhl nach Patentanspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass auf der Schraubenfeder seite des Bandes in einer Ebene senkrecht zur Band ebene als Führungsorgan ein Finger (9) schwenkbar gelagert ist, der um eine parallel zur Bandrichtung oberhalb der Ebene des fertigen Bandes (3) liegende Achse (10) entgegen der Wirkung einer Feder (11) durch die Schussfadenspannung derart verschwenkbar ist, dass sich das freie Ende des Fingers (9) so gegen den äussern Umfangsteil einer Schraubenfederwin- dung (4a) legt, dass die Schussfadenschlinge genau in den auf die letzte angebundene Schraubenwindung (4a) folgenden Windungszwischenraum gleitet.
    z. Bandwebstuhl nach Patentanspruch 11 und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubenfeder (4), die mit der Hälfte der Kett- fäden (a) eine Fachhälfte bildet, durch ein dem Pro fil der Schraubenfeder angepasstes Auge (6) einer Weblitze sowie durch einen abgerundet profilierten, angepassten Rietspalt des Webkammes (2) geführt ist. 3. Bandwebstuhl nach Patentanspruch 11 und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Finger (9) gegen das freie Ende hin sich verjüngend ausgebildet ist.
CH342539D 1955-02-25 1955-02-25 Verfahren zur Herstellung von Reissverschlussstreifen aus einem Tragband und angewebter, die Kupplungsglieder bildender Schraubenfeder und Webstuhl zur Ausführung des Verfahrens CH342539A (de)

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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1122464B (de) * 1960-06-02 1962-01-25 Novi Patentverwertungs G M B H Reissverschluss mit durch Weben hergestellten Gliederreihen aus einem fortlaufenden Profilstrang aus Kunststoff
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