CH342573A - Verfahren zur Herstellung neuer Piperidiniumverbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Piperidiniumverbindungen

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CH342573A
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alcohol
dimethylaminoethyl
phenyl
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piperidinium
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Adrian Dr Marxer
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Ciba Geigy
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Description


  Verfahren     zur    Herstellung neuer     Piperidiniumverbindungen       Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die  Herstellung von     diquaternären        1-(Ammoniumalkyl)-          aryl    -     piperidiniumverbindungen,    insbesondere von       1-(Trialkylammoniumalkyl)-1-alkyl-arylpiperidinium-          salzen.    Der     Arylrest    ist insbesondere ein     Phenylrest,     der in der     4-Stellung    des     Piperidiniumrestes    steht.

    Vorzugsweise ist er substituiert, in erster Linie durch  Halogenatome, wie zum Beispiel Chlor, Brom oder  Jod, ferner durch     Alkoxy-,    wie zum Beispiel     Meth-          oxygruppen.    Der     Phenyl-    und der     Piperidiniumrest     können noch weitere     Substituenten        aufweisen,    wie  zum Beispiel     Alkylreste.    Die     Alkylreste    sind ins  besondere     Methyl,    Äthyl,     Propyl,        Isopropyl    oder       Butyl.    Der     Alkylenrest,

      der die beiden     quatemären          Ammoniumgruppen    verbindet,     enthält    vorzugsweise  2-4     Kohlenstoffatome    und kann auch verzweigt    sein; in erster Linie ist er der     Äthylenrest.    Die An  ionen der genannten Salze sind beispielsweise An  ionen von starken anorganischen Säuren, wie der  Halogenwasserstoff-, zum Beispiel Salz-, Bromwasser  stoff- oder     Jodwasserstoffsäure,    der Schwefelsäure  oder Anionen von organischen Säuren, wie     Alkyl-          sulfonsäuren,    zum Beispiel der Methan- oder     Äthan-          sulfonsäure,

      oder     Arylsulfonsäuren,    zum Beispiel       p-Toluolsulfonsäure    oder     Naphthalinsulfonsäure,    oder  der Essigsäure,     Oxalsäure,    Weinsäure.     Citronensäure,          Benzoesäure    oder     Naphthalincarbonsäuren,    oder  Anionen von     Alkylschwefelsäuren,    wie zum Beispiel  der     Methylschwefelsäure.     



  Die Erfindung betrifft insbesondere die Herstel  lung von     1-(Trimethylammoniumäthyl)-1-methyl-4-          (2',4'-dichlor-phenyl)-piperidiniumsalzen    der Formel  
EMI0001.0048     
    und     1-(Trimethylammoniumäthyl)-1-methyl-4-(3',4'-dichlor-phenyl)-piperidiniumsalzen    der Formel  
EMI0001.0050     
    worin A den Rest einer der oben genannten Säuren,  insbesondere ein Halogenatom, wie zum Beispiel ein  Chlor-, Brom- oder Jodatom, bedeutet.  



  Die neuen     Verbindungen    zeichnen sich durch  ihre hemmende Wirkung auf das autonome Nerven  system aus und können als Heilmittel bei Störungen  durch     übererregung    des vegetativen Nervensystems  Verwendung finden; sie besitzen insbesondere spe  zifische Wirkungen auf die wichtigen Regulations-         mechanismen    des autonomen und Zentralnerven  systems, indem sie die Funktion der Ganglien     blok-          kieren.     



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch ge  kennzeichnet, dass man 1-     (tert.    -     Aminoalkyl)    -     aryl-          piperidine    oder deren teilweise     quaternisierten    Deri  vate mit     quaternisierenden    Mitteln behandelt.     Qua-          ternisierende    Mittel sind     insbesondere    reaktionsfähige  Ester von Alkoholen, wie von     Alkanolen,    mit starken      anorganischen und organischen Säuren.

   Die als Aus  gangsstoffe verwendeten, teilweise     quaternisierten     Verbindungen können 1-     (tert.        -Aminoalkyl)    -     aryl-          piperidiniumverbindungen    oder     1-(Ammoniumalkyl)-          arylpiperidinverbindungen    sein, wobei diese besonders       vorteilhaft    verwendet werden, wenn man gemischt       diquaternäre    Verbindungen herstellen will.  



  Ester der genannten     Oxyverbindungen    sind be  sonders reaktionsfähige Ester mit starken Säuren, wie  zum Beispiel     Halogenwasserstoffsäuren,    Schwefel  säure,     Alkylschwefelsäuren    oder organischen     Sulfon-          säuren.    Als     quaternisierende    Mittel werden insbeson  dere     Alkylhalogenide,    wie zum Beispiel     Methyl-,     Äthyl-,     Propyl-,        Isopropyl-    oder     Butylchlorid,        -bromid     oder     -jodid,        Alkylsulfate,

      wie zum Beispiel     Dimethyl-          oder        Diäthylsulfat,    oder     Toluolsulfonsäure-alkylester,     wie zum Beispiel     Toluolsulfonsäure-methylester,    ver  wendet.  



  Die Reaktion kann in An- oder Abwesenheit von  Lösungsmitteln, bei     Zimmertemperatur    oder erhöhter  Temperatur, im offenen oder geschlossenen Gefäss  unter Druck vorgenommen werden.  



  Verfahrensgemäss erhaltene     quaternäre        N-Salze     können in üblicher Weise in ihre     quaternären        N-          Hydroxyde        überführt    werden, beispielsweise durch  Umsetzung der     Halogenide    mit Silberoxyd, durch  Reaktion der Sulfate mit     Bariumhydroxyd    oder durch  Behandlung der     quaternären    Salze mit     Anionenaus-          tauschern.    Aus den so erhaltenen Basen lassen sich    durch Umsetzung mit Säuren die     quaternären    Salze  von anorganischen oder organischen Säuren gewin  nen,

   wie zum Beispiel der Essigsäure,     Propionsäure,     Bernsteinsäure, Weinsäure,     Citronensäure    oder     Ben-          zoesäure.    Ferner lassen sich die erwähnten     diquater-          nären        N-Salze    mit     Anionenaustauschern    direkt in  andere Salze überführen.    Die Ausgangsstoffe sind zum Teil bekannt; sofern  sie neu sind, lassen sie sich in an sich bekannter  Weise herstellen.

   So kann man zur Herstellung der als  Ausgangsstoffe verwendeten     ditertiären    Amine     Aryl-          glutarsäureanhydride    mit primärtertiären     Alkylen-          diaminen    umsetzen, und die erhaltenen     Arylglutar-          imide    zum Beispiel mit     Lithiumaluminiumhydrid    zu  den entsprechenden     Piperidinen    reduzieren.  



  In den nachstehenden Beispielen sind die Tem  peraturen in Celsiusgraden angegeben.  



  <I>Beispiel 1</I>  19,0g     1-Dimethylaminoäthyl-4-phenyl-piperidin     werden in 150     cm3        abs.    Alkohol gelöst und bei einer  Innentemperatur von 27 bis 30  tropfenweise mit  28,4 g     Methyljodid    in 50     cm-'        abs.    Alkohol     versetzt.     Man erhitzt 5 Stunden im Bad von 80 , isoliert die  gebildeten Kristalle durch Absaugen und kocht sie  mit 150     cms    Alkohol aus. Das erhaltene 1-(Trimethyl       ammoniumäthyl)-1-methyl-4-phenyl-piperidinium-          dijodid    der Formel  
EMI0002.0069     
    schmilzt bei 217 bis 220 .  



  Das als     Ausgangsstoff    verwendete     1-Dimethylamio-          äthyl-4-phenyl-piperidin    kann zum Beispiel wie folgt  hergestellt werden:  52,0 g     1-Dimethylamin6äthyl-4-phenyl-glutar-          imid,    gelöst in 250 cm 3     abs.        Dioxan,    werden zu 22,8 g       Lithiumaluminiumhydrid,    suspendiert in 400     cm3          abs.    Äther,     zugetropft    (Zimmertemperatur) und 12  Stunden im Bad von 45      gerührt.    Es werden 22,8     cm33     Wasser, dann 22,

  8     cm3    Natronlauge (15     "/o)    und  schliesslich 68,4     cm3    Wasserunter Kühlung     zugetropft.     Der Niederschlag wird abgesaugt und mit Äther ge  waschen. Aus der ätherischen Lösung gewinnt man  das oben erwähnte     Diamin    vom Kp. 12     """        181 .    Es    bildet sich ein     Dihydrochlorid    vom F. 286 bis 288        (Zers.).     



  <I>Beispiel 2</I>  15,06 g     1-Dimethylaminoäthyl-4-(2',4'-dichlor-          phenyl)-piperidin    werden in<B>100</B>     cm3        abs.    Alkohol ge  löst und unter Rühren und Kühlen mit Wasser trop  fenweise mit 21,3 g     Methyljodid    in 40     cm3        abs.    Al  kohol versetzt. Man erhitzt 5 Stunden in einem Bad  von 70 . Die ausgeschiedenen Kristalle werden in  100     cm-'    siedendem Alkohol suspendiert und durch  Zugabe von 20     cm3    Wasser gelöst.

   Nach Filtration  wird durch Zusatz von 100     cm3    absolutem Alkohol  das     kristalline        1-Trimethylammoniumäthyl-l-methyl-          4-(2',4'-dichlor-phenyl)-piperidinium-dijodid    der For  mel  
EMI0002.0105     
    erneut abgeschieden; es schmilzt     bei    238 bis 240 .

    Das als     Ausgangsstoff    verwendete     1-Dimethyl-          aminoäthyl-4-(2',4'-dichlor-phenyl)-piperidin,    analog  der im Beispiel 1 beschriebenen Verfahren aus 1-Di-         methylaminoäthyl-4-(2',4'-dichlor-phenyl)        -glutarimid     hergestellt, ist ein Öl vom     Kp.   <B>0,1</B> """ 137 bis 140 .  Sein     Dihydrochlorid    schmilzt bei 291 bis 293  (Zerr.).

        <I>Beispiel 3</I>    In die Lösung von<B>27,71</B> g     1-Dimethylamino-          äthyl-4-(3',4'-dichlor-phenyl)-piperidin        in    200     cm3          abs.    Alkohol werden 28,4 g     Methyljodid,    gelöst     in     50 cm:,     abs.    Alkohol unter Rühren langsam ein  getropft. Man erwärmt 5 Stunden auf 80  und isoliert    die gebildeten Kristalle. Diese werden durch Lösen  in 50     cms        abs.    Alkohol und 10     cm3    Wasser und Ver  setzen mit 200 cm?,     abs.    Alkohol umkristallisiert.

   Das  erhaltene     1-Trimethylammoniumäthyl-1-methyl-4-          (3'r4'-dichlor-phenyl)-piperidinium-dijodid    der Formel  
EMI0003.0015     
    schmilzt bei 246 bis 248      (Zers.).     



  Das als Ausgangsstoff verwendete     1-Dimethyl-          aminoäthyl-4-(3',4'-dichlor-phenyl)-piperidin,    analog  dem im Beispiel 1 beschriebenen Verfahren aus       1-Dimethylaminoäthyl-4-(3',4'-dichlor-phenyl)-glutar-          imid    hergestellt, ist ein Öl vom     Kp.        o,oi    """ 163 bis  165 , das kristallin erstarrt; F. 49 bis 52 . Das daraus  gewonnene     Dihydrochlorid    schmilzt bei 283 bis 285        (Zers.).     



  <I>Beispiel 4</I>  23,65 g     1-Dimethylaminoäthyl-4-(4'-methoxy-          phenyl)-piperidin    werden in 200 cm'     abs.    Alkohol    gelöst und tropfenweise mit einer Lösung von 28,4 g       Methyljodid    in 50 cm-     abs.    Alkohol versetzt.  



  Beim     Zutropfen    hält man die Innentemperatur  auf 35 bis 40  und anschliessend rührt man 8 Stunden  unter     Rückfluss.    Die beim Erkalten abgeschiedenen  Kristalle werden isoliert und in     Isopropylalkohol,     unter Zusatz von wenig Wasser, heiss gelöst.

   Beim Er  kalten scheidet sich erst etwas amorphes Material an  der Wandung aus, von dem     abfiltriert    wird, worauf  das     1-Trimethylammoniumäthyl-1-methyl-4-        (4'-          methoxy    -     phenyl)    -     piperidinium-dijodid    analysenrein  ausfällt;

   F. 238 bis 241      (Zers.).    Es hat die Formel  
EMI0003.0040     
    Das verwendete Ausgangsmaterial, 1 -     Dimethyl-          aminoäthyl-4-(4'-methoxy-phenyl)-piperidin,    wird aus       1-Dimethylaminoäthyl-4-(4'-methoxy-phenyl)        -glutar-          imid    gemäss Beispiel 1 hergestellt. Es ist ein Öl vom  Kp*     o.os        IL,1     142 bis 145 , das ein     Dihydrochlorid    vom  F. 296 bis 297      (Zers.)    bildet.  



  <I>Beispiel 5</I>  100 g 1-     Trimethylammoniumäthyl    -1-     methyl    -     4-          (3',4'-dichlor-phenyl)-piperidinium-dijodid    werden in    2 Liter     dest.    Wasser gelöst und durch eine Säule, ent  haltend 750     cm3    eines mit     Chloridionen    gesättigten       Anionenaustauschers,        zum    Beispiel      Amberlite,        JRA     400  (eingetragene Marke), langsam durchlaufen  gelassen.

   Die     wässrige    Lösung, die kein Jod mehr     ent=     hält, wird im Vakuum verdampft und     der'    Rückstand  aus 600     cm3        Isopropylalkohol    kristallisiert. Man er  hält so das     1-Trirnethylammoniumäthyl-I-methyl-4-          (3',4'-dichlor-phenyl)-piperidinium-dichlorid    der For  mel  
EMI0003.0068     
    Es schmilzt bei 242     bis    244      (Zers.).     



  Zum gleichen Produkt gelangt man auch durch  Suspendieren des     Dijodids    (20g) in der 10fachen  Menge siedendem Methylalkohol und Einleiten von  trockenem     Salzsäuregas    während 2 Stunden, wobei  das entstehende     Methyljodid        abdestilliert    wird. Der  Methylalkohol wird verdampft und der Rückstand  aus 250     cm3        Isopropylalkohol    kristallisiert.  



  <I>Beispiel 6</I>  Zu einer Lösung von 20,51 g     1-Dimethylamino-          äthyl-4-(4'-hydroxy-phenyl)-piperidin    -     dnhydrobromid     in 200     cm3        82o/oigem    Alkohol werden 47,4     cm3       2,11-n. alkoholische     Natriumalkoholatlösung    zugege  ben und anschliessend in diese Lösung 15,62 g     Methyl-          jodid,    gelöst in 50     cm3        abs.    Alkohol, eingetropft. Man  erhitzt 8 Stunden unter     Rückfluss,    kühlt ab und giesst  von wenig an der Wand niedergeschlagenem Harz ab.

    Man dampft im Vakuum auf die Hälfte ein, verdünnt  mit 200     cm3        abs.    Alkohol und dampft wieder auf die  Hälfte     ein.    Die dabei ausgeschiedenen Kristalle wer  den isoliert und getrocknet. Sie schmelzen bei 245   unter     Zersetzung    und stellen das     1-Trimethylammo-          niumäthyl-1-methyl-4-(4'-hydWoxy-phenyl)        -piperidi-          nium-monobromid-monojodid    der Formel  
EMI0003.0097     
    dar.

        Der verwendete Ausgangsstoff, das 1-Dimethyl       aminoäthyl-4-(4'-'hydroxy-phenyl)-piperidin-dihydro-          bromid,    wird folgendermassen gewonnen:  44 g des nach Beispiel 4, Absatz 2, hergestellten       1-Dimethylaminoäthyl-4-(4'-methoxy-phenyl)        -piperi-          dins    werden in 400     cm3        48o/oiger    Bromwasserstoff  säure 2 Stunden unter     Rückfluss    gekocht, die Brom  wasserstoffsäure im Vakuum verdampft und der  braune kristalline Rückstand erst mit     abs.    Alkohol  gewaschen,

   dann aus 150     cm3    Alkohol und 40     cm3     Wasser umkristallisiert; F. 264 bis 267      (Zers.).     



  <I>Beispiel 7</I>  22,1 g     1-Dimethylaminoäthyl-4-(3',4'-methylen-          dioxy-phenyl)-piperidin    werden in 200     cm3    Alkohol    gelöst und bei einer Innentemperatur von 25 bis 40   tropfenweise unter Rühren einer Lösung von<B>28,4g</B>       Methyljodid    in 50 cm?,     abs.    Alkohol zugefügt. An  schliessend wird in einem Bad von 90  8 Stunden ge  kocht. Zuerst scheiden sich aus der Lösung     Öltröpf-          chen    ab, die allmählich kristallin erstarren.

   Nach dem  Erkalten werden die Kristalle isoliert und in 300     cm3          abs.    Alkohol unter Zusatz von 28 cm,     Wasser    gelöst  und unter Zusatz von 300     cm3        abs.    Alkohol gekühlt,  wobei Kristallisation eintritt.

      Das aus der Lösung durch Absaugen gewonnene       1=1'rimethylammoniumäthyl-l-methy)-4-(3',4'-methy-          lendioxy-phenyl)-piperidinium-dijodid    schmilzt bei  227 bis 231  unter Zersetzung und besitzt die Formel  
EMI0004.0027     
    Das Ausgangsmaterial,     1-Dimethylaminoäthyl-4-          (3',4'-methylendioxy-phenyl)-piperidin    wird analog  dem Beispiel 1 gewonnen, indem man     1-Dimethyl-          aminoäthyl-4-(3',4'-methylendoxy-phenyl)-glutarimid     mit     Lithiumaluminiumhydrid    reduziert.

   Es ist ein bei       164     / 0,05 mm siedendes Öl, dessen     Dihydrochlorid     bei 285      (Zers.)        schmilzt.     



  <I>Beispiel 8</I>  31,53g     1-Dimethylaminopropyl-4-(2',4'-dichlor-          phenyl)-piperidin,    gelöst in 200     cm3        abs.    Alkohol,    werden mit 31,3g     Methyljodid    in 50     cm3        abs.    Alko  hol nach dem Verfahren von Beispiel 7 zur Reaktion  gebracht und die erhaltenen Kristalle zur Reinigung  in 200     cm3    Alkohol unter Zusatz von 11     cm3    Wasser  gelöst und durch Zusatz von 200     cm3        abs.    Alkohol  erneut kristallin abgeschieden.

   Man erhält das bei  272 bis 275      (Zers.)        schmelzende        1-Trimethylammo-          niumpropyl-l-methyl-4-(2',4'-dichlor-phenyl)        -piperi-          dinium-dijodid    der Formel  
EMI0004.0054     
    Das verwendete     Ausgangsmaterial,    das 1 -     Di-          methylaminopropyl-4-(2',4'-dichlor-phenyl)-piperidin.,     lässt sich nach dem Verfahren der Beispiele 1 bis 4 und 7  aus     1-Dimethylaminopropyl-4-(2',4'-dichlor-phenyl)-          glutarimid    durch     Lithiumaluminiumhydrid-Reduktion     darstellen.

   Es bildet ein Öl vom Kp.     0,04    """ 155 .  



  <I>Beispiel 9</I>  34,33 g 1-     Morpholinoäthyl    - 4 - (2',4' -     dichlor        -          phenyl)-piperidin,    gelöst in 200     cm3        abs.    Alkohol,    werden mit 31,3g     Methyljodid,    gelöst in 50     cm3          abs.    Alkohol, nach dem Verfahren der Beispiele 7  und 8 umgesetzt und die erhaltenen Kristalle zur Rei  nigung in 200     cm3        abs.    Alkohol unter Zusatz von  51     cm3    Wasser gelöst und durch Zusatz von 200     cm3     Alkohol erneut abgeschieden.

   Das 1- (N -     Methyl           morpholiniumäthyl)-1-methyl-4-(2',4'-dichlor-phenyl)-          piperidinium-dijodid    hat einen F. von 241 bis 245        (Zers.).    Es besitzt die Formel  
EMI0004.0079     
    Das zur Herstellung dieser Verbindung benötigte  Ausgangsmaterial wird analog den Beispielen 1 bis 4,  7 und 8 gewonnen, indem man     1-Morpholinoäthyl-4-          (2',4'-dichlor-phenyl)-glutarimid    mit     Lithiumalumi-          niumhydrid    reduziert.

   Das so gewonnene     1-Morpho-          linoäthyl-4-(2',4'-dichlor-phenyl)-piperidin    ist ein Öl  vom     Kp.    0.05     """    190 bis 194 , das erstarrt und dann  bei 74      schmilzt.       Die in den Beispielen 1 bis 4 und 7 bis 9 verwen  deten     1-Aminoäthyl-4-phenylpiperidine    werden auf  folgende Art dargestellt:

    a) 0,4     Mol    des entsprechenden     fl-Phenylglutar-          säureanhydrids    und 0,4     Mol        N,N-Dimethyl-alkylen-          diamin    (bzw.     Morpholinoäthylamin    in Beispiel 9)  werden zusammen mit 40     cm3        abs.        Xylol    unter Ab  destillieren des sich bildenden Wassers auf 160  er-           hitzt.    3 bis 4 Stunden genügen, um die Reaktion zu  beenden. Der Rückstand wird in Äther aufgenommen,  mit 2-n.

   Essigsäure erschöpfend ausgezogen und aus  dem     Essigsäureextrakt    mit verdünntem Ammoniak  (8- bis     10oloig)    das substituierte     Glutarimid    abgeschie  den. Wenn dieses als Öl     anfällt,    wird es in Äther auf  genommen und nach dem Trocknen und Abdampfen  des Äthers destilliert; wenn es kristallin erhalten wird,  wird es abgesaugt und mit Wasser gewaschen und ge  trocknet.  



  b) Gleiche Mengen des entsprechenden     f-Phenyl-          glutarsäureanhydrids    und     -diamins    werden in 500     cm3     Eisessig 10 Stunden unter     Rückfluss    gekocht, der Eis  essig im Vakuum verdampft, der Rückstand in Was  ser gelöst, mit Äther von nichtbasischen Anteilen be  freit, mit konzentriertem Ammoniak unter Eiskühlung  das gebildete     Glutarimid    ausgeschieden und wie unter  a) entweder destilliert oder kristallisiert.  



  Es werden so erhalten:       1-Dimethylaminoäthyl-4-phenyl-glutarimid,    Kp.     0,05        """     158 bis 160 , F. 104 ;       1-Dimethylaminoäthyl-4-,(2',4'-dichlor-phenyl)-glutar-          imid,    kristallin;       1-Dimethylaminoäthyl-4-(3',4'-dichlor-phenyl)-glutar-          imid,    F. 90 bis 92 ;       1-Dimethylaminoäthyl-4-(4'-methoxy-phenyl)-glutar-          imid,    F. 96 bis 98 ;       1-Dimethylaminoäthyl-4-(3',4'-methylendioxy-          phenyl)-glutarimid,    F. 98 bis 101 ;

         1-Dimethylaminopropyl-4-(2',4'-dichlor-phenyl)-          glutarimid,    F. 82 bis 84 ;       1-Morpholinoäthyl-4-(2',4'-dichlor-phenyl)-glutarimid,     F. 115 bis     11811.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung neuer Piperidinium- verbindungen, dadurch gekennzeichnet, dass man 1-(tert.-Aminoalkyl)-arylpiperidine oder deren teil weise quaternisierten Derivate mit quaternisierenden Mitteln behandelt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man 1- (Dialkylaminoalkyl) - 4 - phenyl - piperidine mit reaktionsfähigen Estern von Alkanolen behandelt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man 1-Di- methylaminoäthyl - 4 - (2,4'- d'ichlor-phenyl)-piperid'in mit einem reaktionsfähigen Ester des Methanols be handelt. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man 1-Di- methylaminoäthyl-4-(3',4'-dicWor phenyl)-piperidin mit einem reaktionsfähigen Ester des Methanols be handelt. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man 1-Di- methylaminoäthyl-4-phenyl-piperidin mit einem re aktionsfähigen Ester des Methanols behandelt. 5. Verfahren nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass man erhaltene diquaternäre Salze in andere diquaternäre Salze überführt.
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