CH342630A - Uberspannungsableiter - Google Patents

Uberspannungsableiter

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Publication number
CH342630A
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Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
spark
surge arrester
electrodes
current
chamber
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Application number
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English (en)
Inventor
Biersack Josef
Schmalz Gustav
Original Assignee
Siemens Ag
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Filing date
Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T1/00Details of spark gaps
    • H01T1/02Means for extinguishing arc
    • H01T1/04Means for extinguishing arc using magnetic blow-out
    • H01T1/06Means for extinguishing arc using magnetic blow-out with permanent magnet

Landscapes

  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Überspannungsableiter   Die Erfindung betrifft    überspannungsableiter      mit   einer Funkenstrecke, einem magnetischen    Blasfeld   und einer Funkenkammer. Aufgabe der    Erfindung   ist es, einen    überspannungsableiter   zu schaffen, der für    Gleichspannungsanlagen   mit und ohne    Polwechsel   sowie für    Wechselstromanlagen   gleich gut verwendbar ist. 



  Dieses Ziel wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass das    Blasfeld   durch permanente Magnete erzeugt wird und die Funkenkammer symmetrisch zu einer Geraden angeordnet ist, die durch die zwei Punkte geringsten Abstandes der Elektroden der Funkenstrecke geht. Dabei ist der über die Funkenstrecke führende Strompfad    vorteilhaft   so angeordnet, dass der ihn durchfliessende Strom nicht auf den permanenten Magneten wirkt, unabhängig davon, in welcher Richtung er fliesst. 



  Ein    Ausführungsbeispiel   eines    Überspannungs-      ableiters   nach der Erfindung ist in den    Fig.1   bis 3 schematisch in verschiedenen Schnitten dargestellt, und zwar zeigt    Fig.   1 einen Schnitt längs der Geraden    G-G   der    Fig.2,   diese zeigt den Grundriss, und zwar den Schnitt längs der Linie    C-D   der    Fig.   1;    Fig.   3 zeigt einen Querschnitt längs der Linie    A-B   der    Fig.1.   



  Der    L7berspannungsableiter   besteht im wesentlichen aus einem spannungsabhängigen Widerstandsblock 1, den Elektroden 3 und 4, der aus den Wänden 5 und 6    gebildeten   Funkenkammer, den elektrischen Zu- und Ableitungen 7 und 8 und einem Magnetkreis. Zu diesem gehören die permanenten Magnete 9 und 10. Sie sind durch Eisen 11 und 12 miteinander verbunden, an denen Polschuhe 13 und 14 befestigt sind. Diese bestehen aus Flachkupfer mit abgerundeten Enden, derart, dass die Linie    G-G      eine   Symmetrieachse    bildet.   Sie sind so    geformt,   dass der Lichtbogen schnell elektrodynamisch weggetrieben wird, was durch die Abrundung erzielt ist. Zwischen den Polschuhen liegen die Elektroden 3 und 4 der Funkenstrecke.

   Die Funkenkammer ist aus Isoliermaterial und durch Zwischenwände 19, 20 und 21 in Löschkammern 22, 23 unterteilt. Die Elektroden 3, 4 und die Zu- und Ableitungen 7 und 8 bilden den Pfad für den bei einem eventuellen überschlag auftretenden Strom. Man kann eine beliebige Zahl solcher Funkenstrecken    übereinander   vorteilhaft in einem gemeinsamen Gehäuse anordnen und elektrisch in Reihe schalten. 



  Die Funkenkammer ist symmetrisch zu der Geraden    G-G,   siehe    Fig.2,   ausgebildet. Diese geht 'durch die Punkte    P1,      P,   geringsten Abstandes der Elektroden 3, 4. Der Strom fliesst beispielsweise von oben (A) durch den Leiter 7 nach links, dann durch den Leiter 3 nach rechts, über die Funkenstrecke    P1,      P2   durch den Leiter 4 weiter nach rechts und durch den Leiter 8 nach links zum Anschluss bei B. Diese besondere Gestaltung des Strompfades hat die Wirkung, dass sich die von dem durch die verschiedenen Zweige des Strompfades fliessenden Strom hervorgerufenen magnetischen Kräfte gegenseitig aufheben und daher nicht die Dauermagnete beeinflussen.

   Vergleiche die Pfeile 7a und 3a    bzw.   8a und 4a, die paarweise einander    entgegengerichtet   sind. 



  Ein besonderes Merkmal dieses Ausführungsbeispiels besteht darin, dass die Elektroden    langgestreckt   sind, und dass die Stromzuführungen zu den Elektroden ebenfalls lang, möglichst von gleicher Länge sind. Der Abstand der    Strompfadteile   7 und 3 bzw. 8 und 4 ist so gering wie möglich zu halten. 



  Entsteht bei Wechselstrom ein    Lichtbogenüber-      schlag      zwischen   den Elektroden 3 und 4, so wird er zum Beispiel    zunächts   in Richtung des Magneten 9 bei der ersten Halbwelle getrieben und sich in den 

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    Kammern   22 ausbreiten, was durch die halbkreisförmigen    Linien   24 (ausgezogene Linien) angedeutet ist. Beim Nulldurchgang des Stromes erlischt der Lichtbogen. Bei der zweiten, entgegengesetzt gerichteten Halbwelle wird der neue Lichtbogen entgegengesetzt    in   Richtung auf den Magneten 10 getrieben und sich in den Kammern 23 ausbreiten, was durch die halbkreisförmigen gestrichelten Linien 25 angedeutet ist.

   In dieser Zeit kühlen sich die    Lösch-      kammern   22 ab. Beim Nulldurchgang des Stromes erlischt der Lichtbogen wieder. Bei .der nächsten Halbwelle wird der Lichtbogen aber wieder wie zuerst in die Kammern 22 getrieben. Jetzt kann sich der    Löschkammerteil   23 abkühlen. 



  Dieser    Überspannungsableiter   ist also für Wechselstrom besonders gut geeignet, weil der Lichtbogen bei jedem    Halbwellenwechsel   in denjenigen    Lösch-      kammerteil   getrieben wird, der vorher eine Halbwelle lang Zeit zur    Entionisierung   hatte. 



  Der    überspannungsableiter   ist aber auch für Gleichstrom mit periodischem Polwechsel verwendbar, der auf manchen Spezialgebieten angewendet wird. Ein solches Gebiet ist zum Beispiel der Bahnbetrieb. Bei vielen mit Gleichstrom betriebenen Bahnen wechselt nämlich der    Fahrdrahtpol   während der    Fahrt   immer nach einer gewissen Zeit, zum Beispiel immer nach etwa 20    Minuten,   von Plus auf Minus und zurück. Bei den bisher verwendeten    überspan-      nungsableitern   war es in diesem Fall notwendig, dass der    überspannungsableiter   bei jedem Polwechsel am Fahrdraht entweder von Hand oder automatisch umgepolt werden musste.

   Der vorliegende    überspan-      nungsableiter   hat den Vorzug, dass er in diesem Fall nicht umgepolt zu werden braucht.    Ein   weiterer Vorteil des beschriebenen    überspannungsableiters   ist der, dass die permanenten Magnete bei Ansprechen des    überspannungsableiters   auch durch den grössten    Ableitstrom   nicht    entmagnetisiert   werden. 



  Der    überspannungsableiter   kann für beliebig hohe Spannungen verwendet werden, indem man mehrere Funkenstrecken, beispielsweise solche für eine Grundspannung von zum Beispiel 380 oder 750 Volt, in Reihe schaltet. So kann man    zum   Beispiel für 1500 Volt zwei und für 3000 Volt vier    Funkenstrek-      ken   für je 750 Volt in Reihe schalten und übereinander zu einem Block zusammengefasst,    vorteilhaft   in einem gemeinsamen Gehäuse, anordnen. Dadurch hat man noch den besonderen    Vorteil,   dass eine    solche   Anordnung den geringsten Platz beansprucht. Das Gehäuse 17 wird dann nur entsprechend höher sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Überspannungsableiter mit einer Funkenstrecke, einem magnetischen Blasfeld und einer Funkenkammer, dadurch gekennzeichnet, .dass das Blasfeld von permanenten Magneten (9, 10) erzeugt wird, und dass die Funkenkammer (F1, F2) symmetrisch zu einer Geraden (G) angeordnet ist, die durch die zwei Punkte (P1, P.,) geringsten Abstandes der Elektroden (3, 4) der Funkenstrecke geht.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Überspannungsableiter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der über die Funkenstrecke führende Strompfad so angeordnet ist, dass der ihn durchfliessende Strom nicht auf die permanenten Magnete wirkt, unabhängig davon, in welcher Richtung der Strom fliesst. 2. Überspannungsableiter nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromzuführungs- leitungen zu den langgestreckten Elektroden mindestens angenähert ebenso lang sind wie diese und dass sie nahe bei den Elektroden und parallel zu diesen angeordnet sind und dass die Stromrichtung in Stromzuführungsleitung und zugeordneter Elektrode entgegengesetzt ist. 3.
    Überspannungsableiter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Funkenstrek- ken mit Blasfeld und Funkenkammer elektrisch in Reihe geschaltet und mechanisch übereinander angeordnet sind.
CH342630D 1955-02-07 1956-02-04 Uberspannungsableiter CH342630A (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE342630X 1955-02-07

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CH342630A true CH342630A (de) 1959-11-30

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ID=6240847

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CH342630D CH342630A (de) 1955-02-07 1956-02-04 Uberspannungsableiter

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