CH342654A - Magnetantrieb - Google Patents
MagnetantriebInfo
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- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F7/00—Magnets
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- H01F7/08—Electromagnets; Actuators including electromagnets with armatures
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Magnetantrieb Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Magnetantrieb, der sich insbesondere für Magnetventile eignet. Die üblichen Magnetantriebe besitzen einen zylindrischen, beweglichen Magnetkern, welcher sich in einem Rohr bewegt bzw. vom Magneten in dieses hineingezogen wird. Die Magnetspule liegt dabei au- sserhalb dieses Rohres, welches daher an seinen beiden Enden verlötet werden muss, oben mit einem Stopfen, unten mit einem Gewindenippel, welcher zur Befestigung des Rohres an dem zu steuernden Aggregat dient. Diese Abschlüsse sind erforderlich, da sonst das zu steuernde Medium in den Spulenraum eindringen kann. Der Magnetkern und der Stopfen müssen nun bei den erwähnten Ventilen aus rostfreiem Material bestehen, welches teuer ist und sich nur durch teures Lötmaterial mit dem Rohr verlöten lässt, was unbedingt als Nachteil dieser Magnetantriebe betrachtet werden muss. Der erfindungsgemässe Magnetantrieb ist dadurch gekennzeichnet, dass der den Elektromagneten enthaltende Raum durch eine dicht abschliessende Zwischenschicht aus nichtmagnetischem Material von dem den beweglichen Eisenkern enthaltenden Raum getrennt ist. Dadurch lassen sich Lötstellen vermeiden und der Bedarf an rostfreiem, magnetischem Material auf ein Minimum reduzieren. In den beiliegenden Zeichnungen sind zwei beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Hiervon zeigt: Fig. 1 einen Magnetantrieb mit einem scheibenförmigen beweglichen Magnetkern, Fig. 2 einen Magnetantrieb mit einem beweglichen Magnetkern, der teilweise in das Spuleninnere hineinragt. Bei dem Magnetantrieb der Fig. 1 sind an einem Flansch 1 aus nichtmagnetischem Material wie bei- spielsweise Messing, eine Platte 2 und eine Scheibe 6 aus ebenfalls nichtmagnetischem Material durch Schrauben 11 befestigt. Zwischen dem Flansch 1 und der Abschlussplatte 2 befindet sich ein Dichtungsring 4, so dass ein unter der Abschlussplatte befindliches Medium nicht zu den oberhalb gelegenen Teilen des Antriebes durchdringen kann. Der Magnetkern 3 ist in einer zentralen Öffnung der Scheibe 6 befestigt. Dieser Kern kann aus gewöhnlichem, nicht rostfreiem magnetischem Material bestehen, da er an keiner Stelle mit einem unterhalb der Abschlussplatte 2 befindlichen, zu steuerndem Medium in Berührung kommen kann. An dem Kern 3 befindet sich der Spulenkörper 5 sowie die Wicklung 12. Die Zuführungsleitung zu der Spule sowie deren Befestigung an dem Kern und den übrigen Teilen sind in der Zeichnung nicht dargestellt. Um Kern und Spule ist die Abdeckkappe 4 angeordnet, die an dem Flansch 1 befestigt ist. Unterhalb der Abschlussplatte 2 befindet sich eine Platte 8 aus magnetischem Material, die über den Zugbolzen 7 mit der zu betreibenden Steuereinrichtung verbunden ist. Durch eine schematisch bei 9 angedeutete Feder, beispielsweise eine durchlochte und gewellte Scheibe aus elastischem Material, wird die Scheibe 8 entgegen der Zugrichtung des Elektromagneten von der Abschlussplatte 2 abgedrückt. Mit dem Flansch 1 und der Zugstange 7 kann nun eine Steuereinrichtung verbunden sein, wie beispielsweise ein Ventil oder eine Umsteuereinrichtung für ein Medium. Ist der Elektromagnet abgeschaltet, nimmt die Steuereinrichtung die eine Lage ein, während durch das Einschalten die Platte 8 angezogen und über die Zugstange 7 die entsprechende Steuerung betätigt wird. Bei der Darstellung der Fig. 2 besteht der bewegliche Eisenkern aus einer Scheibe 27 und einem <Desc/Clms Page number 2> zylindrischen Teil 28, der in das Innere der Spule hineinragt. Die den Spulenraum von dem unterhalb liegenden Raumteil abgrenzende Zwischenschicht 22 aus nichtmagnetischem Material passt sich dieser Form des beweglichen Magnetkernes an. Durch die Schrauben 31 wird der aus nichtmagnetischem Material bestehende, die Spule tragende Teil 23 mit der Zwischenschicht 22 und dem Flansch 21 verbunden, wobei ein Isolierring 24 den Zutritt von dem zu steuernden Medium in den Spulenraum verhindert. Die Feder 29 ist bei diesem Ausführungsbeispiel wendelförmig und befindet sich zwischen dem beweg lichen Magnetkern 28 und der Zwischenschicht 22, sie wirkt also entgegen der vom Elektromagnet ausgeübten Kraft. Eine Abdeckkappe 30 ist mittels der Schraube 19 an dem Spulenträger 23 befestigt, sie liegt daher direkt an dem Aussenrand des Flansches 21 an. Das elektrische Zuleitungskabel wird dabei durch die Kappe hindurchgeführt, wie bei 35 schematisch gezeigt ist. Wird nun der Elektromagnet erregt, wird der Kern entgegen der Federkraft in dies Spuleninnere gezogen, wodurch die mit der Platte 27 verbundenen Steuerorgane betätigt werden. Abweichend von dem Beispiel der Fig. 2, kann der zylindrische Teil 28 des Kerns auch aus nichtmagnetischem Material bestehen, und ausschliesslich zur Führung des dann scheibenförmigen magnetischen Kerns dienen. Ein wesentlicher Vorteil dieser Ausführungsarten liegt darin, dass als einziges rostfreies magnetisches Materialstück ein Kern notwendig ist, der einerseits leicht angefertigt werden kann, anderseits nur eine sehr geringe Materialmenge benötigt. Ferner sind auch keine langwierigen und teueren Lötungen von rostfreien Materialien notwendig, so dass sich das Antriebsorgan besonders für Massenherstellung eig-
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Magnetantrieb, dadurch gekennzeichnet, dass der den Elektromagneten enthaltende Raum durch eine dicht abschliessende Zwischenschicht aus nichtmagnetischem Material von dem den beweglichen Eisenkern enthaltenden Raum getrennt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Antrieb nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenschicht aus einer kreisförmigen Platte besteht. 2. Antrieb nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegliche Eisenkern aus einer runden Scheibe besteht. 3. Antrieb nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Feder den beweglichen Eisenkern entgegen der Zugrichtung des Elektromagneten von der abschliessenden Platte abdrückt. 4. Antrieb nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder aus einer gewellten, zentral durchbohrten Scheibe besteht. 5.Antrieb nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromagnet einen stationären Eisenkern besitzt, dessen Stirnfläche wenigstens teilweise an der abschliessenden Platte anliegt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH342654T | 1956-01-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH342654A true CH342654A (de) | 1959-11-30 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH342654D CH342654A (de) | 1956-01-16 | 1956-01-16 | Magnetantrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH342654A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2009056223A1 (de) * | 2007-11-02 | 2009-05-07 | Daimler Ag | Betätigungsvorrichtung |
-
1956
- 1956-01-16 CH CH342654D patent/CH342654A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2009056223A1 (de) * | 2007-11-02 | 2009-05-07 | Daimler Ag | Betätigungsvorrichtung |
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