CH342724A - Konvektor für Zentralheizungen - Google Patents
Konvektor für ZentralheizungenInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Konvektor für Zentralheizungen Zur Beheizung von Räumen werden neuerdings anstelle der früher üblichen, viel Raum beanspruchenden Heizkörper sogenannte Konvektoren verwendet, welche einen entlang der Scheuerleiste führenden Kanal aufweisen, der Heizrohre mit entsprechend zahlreichen wärmeabgebenden Lamellen enthält. Die durch die Heizrohre erwärmte Luft tritt durch öff- nungen im Konvektor aus dem Kanal in den zu heizenden Raum aus. Die bisher bekannten Konvektoren waren vielfach nicht regelbar und ferner als geschlossenes Ganzes ausgeführt und dadurch für Reinigungsarbeiten, Instandhaltungen oder dergleichen schwer oder überhaupt nicht zugänglich. Die vorliegende Erfindung betrifft die Weiterbildung der erwähnten, noch unvollkommenen Konvektoren und sieht Mittel vor, um einerseits die Reinigungsmöglichkeit wesentlich zu verbessern und anderseits auch die wärmetechnischen Forderungen besser als bisher zu erfüllen. Der Konvektor ist erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet, dass er ein Gehäuse besitzt, das aus einem einteiligen, eine Ober- und eine Vorderseite aufweisenden flächenhaften Körper besteht, der federnd ohne bewegliche Riegel an mindestens ein Heiz- element tragenden Haltemitteln abnehmbar eingerastet ist. Ein derartiges Gehäuse kann infolge seine Eigenfederung durch einfachen Druck aus der Ein- rastung gelöst und abgenommen werden, worauf die Heizelemente für die Reinigung oder Instandsetzung frei zugänglich sind. Die Erfindung wird anhand der Zeichnung, die als Ausführungsbeispiel den Querschnitt eines erfindungsgemässen Konvektors darstellt, anschliessend näher erläutert. In der Figur ist 1 ein aus Blech, Kunststoff, Holz oder dergleichen bestehendes dünnschaliges einteili- ges Gehäuse, das eine flache Ober- und eine ebensolche Vorderseite aufweist. Das Gehäuse 1 umschliesst ein Heizrohr 2, das zur Abgabe der Wärme mit einer grossen Zahl verhältnismässig dicht nebeneinander längs seiner Achse angeordneter Lamellen 3 versehen ist. Das Heizrohr 2 und die Lamellen 3 bilden ein Heizelement. Die Lamellen 3 füllen etwa die untere Hälfte des von dem Gehäuse 1 und der Zimmerwand, an welcher dieses angrenzt, umschlossenen Heizkanals 18 aus, und ihre Zahl ist so bemessen, dass bei einem Konvektor, der entlang einer Zimmerinnenwand eingebaut wird, etwa die gleiche Wärmeabgabe wie bei früher üblichen Heizkörpern entsprechenden Grösse erzielt wird. In der obern Hälfte des Gehäuses 1 befindet sich dicht über den Lamellen 3 eine Regulierklappe 4, die mit einem durch die Öffnung 16 des Gehäuses 1 nach aussen ragenden Handgriff 5 versehen ist. Dadurch, dass die Regulierklappe 4 in der Verschlussstellung dicht über dem Heizrohr 2 mit den Lamellen liegt, ist vermieden, dass sich oberhalb des Heizkörpers 2 eine grössere Menge erhitzter Luft ansammelt, die ihre Wärme durch das Gehäuse 1 abstrahlt. Hierdurch und durch die Regulierung an sich werden alle praktisch auftretenden heiztechnischen Forderungen erfüllt. Das innenliegende, in der Zeichnung linke Ende der Regulierklappe 4 ist zu einem Halbzylinder gebogen, in dessen Rundung sich eine an ihrem Ende ebenfalls entsprechend rund gebogene Feder 6 einschmiegt. Diese stützt sich mit ihrem obern Ende gegen die hakenförmig gebogenen Enden mehrerer je als ein Lappen ausgebildeter Klappenhalter 7 ab und drückt das halbzylindrisch gebogene linke Ende der Klappe 4 in den ebenfalls halbzylindrisch gebogenen untern Teil des Klappenhalters 7 ein. Dieser ist am obern Teil des Gehäuses 1 befestigt und ragt von dort bis dicht über die Lamellen 3 des Heizrohres 2 in das Gehäuse 1 hinein. <Desc/Clms Page number 2> Die Spannung der Feder 6 ist so bemessen, dass durch die auftretende Flächenpressung der ineinan- dergreifenden Teile 6, 4, 7 die entstehende Haftreibung so gross ist, dass die Klappe 4 in jeder Lage festgehalten wird, aber bei überwindung der Reibung verstellt werden kann. Das Gehäuse 1 mit dem Heizrohr 2, den Lamellen 3 und den Teilen der Verstellklappe wird von Laschen 8 getragen, die mit Hilfe nicht dargestellter Schrauben an der Zimmerwand befestigt sind. Am untern Ende der Laschen 8 sind zu diesen rechtwinklig stehende, nach vorn in den Heizkanal 18 ragende Querarme 9 befestigt, die an ihrem Oberteil kreisbogenförmige Aussparungen zur Aufnahme des Heizrohres 2 aufweisen. Die untern Enden der Laschen 8 können auch senkrecht zur Zimmerwand abgebogen sein, derart, dass das Gehäuse 1 an ihren abgebogenen Enden einrastet und die Lamellen 3 des Heizrohres 2 darauf liegen. Um zu verhindern, dass ein Teil der Warmluft entlang der Zimmerwand aufwärts strömt und dabei Staub und dergleichen auf den Tapeten ablagert, ist eine Dichtung 10 vorgesehen. Diese ist unmittelbar an dem nach unten abgebogenen obern Rand 11 des Gehäuses 1 befestigt, der sich hinter die von der Innenwand leicht weggebogenen Enden 12 der senkrechten Laschen 8 einschieben lässt, wobei das Gehäuse 1 auf den genannten Enden 12 aufliegt. Die nach vorn ragenden Querarme 9, welche das Heizrohr 2 tragen, weisen unten im Querschnitt dreieckige Aussparungen 13 auf, in welche der ebenfalls umgebogene untere Rand 14 des Gehäuses 1 eingreift. Zum Abnehmen des leicht federnden Gehäuses 1 braucht lediglich von oben her auf dieses ein Druck ausgeübt zu werden, wodurch der untere Rand 14 ausrastet und das Gehäuse 1 leicht abgenommen werden kann. Das Einsetzen des Gehäuses 1 erfolgt in sinngemässer Weise umgekehrt. Die Unterseite des Heizrohres 2 bzw. der Lamellen 3 ist von dem Gehäuse 1 nicht überdeckt, so dass von unten her die Luft frei zuströmen und dadurch die erforderliche Luftumwälzung stattfinden kann. Es wird Wert darauf gelegt, dass auch die Scheuerleiste 15 nicht verdeckt wird, was bei früheren Konstruktionen der Fall war. Durch die neue Anordnung wird die Ansammlung von Schmutz bei dieser Leiste 15 vermieden und die Sauberhaltung des Zimmers erleichtert. Eine Dämmplatte 17 isoliert die Zimmerwand gegen die Wärme des Heizkanals. Statt eines können auch mehrere Heizrohre 2 mit entsprechenden Lamellen 3 vorgesehen sein. Der erfindungsgemässe Konvektor ergibt bei billigster Herstellung und einfacher Konstruktion ein Optimum an Leistung. Dazu kommt die bequeme Bedienung ohne bewegliche Riegel und die gute Reinigungsmöglichkeit sowohl des Konvektors selbst als auch der Zone vor der Scheuerleiste.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Konvektor für Zentralheizungen, dadurch gekennzeichnet, dass er ein Gehäuse besitzt, das aus einem einteiligen, eine Ober- und eine Vorderseite aufweisenden flächenhaften Körper (1) besteht, der federnd ohne bewegliche Riegel an mindestens ein Heizelement (2, 3) tragenden Haltemitteln (8, 9) abnehmbar eingerastet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Konvektor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Gehäuse (1) Klappenhal- ter (7) verbunden sind, welche je aus einem Lappen bestehen, dessen halbkreisförmig gebogenes unteres Ende eine Lagerung bzw.Gelenkstelle bildet, in welchem mit Hilfe einer am andern Ende des betreffenden Halters (7) abgestützten Feder (6) das eine, ebenfalls halbkreisförmig gebogene Ende einer Regulierklappe (4) derart eingedrückt wird, dass diese in jeder Stellung durch Reibung gehalten sowie beim Abheben des Gehäuses (1) mit abgehoben wird. 2. Konvektor nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkstelle jedes Klappenhalters (7) dicht über dem Heiz- element (2, 3) in der Nähe,der Zimmerwand liegt und die Regulierklappe (4) in der Schliessstellung mit ihrer ganzen Fläche dicht über dem Heizelement (2, 3) liegt und diese abdeckt. 3.Konvektor nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die als Auflage für das Gehäuse (1) dienenden obern Enden (12) der senkrechten, an der Zimmerwand befestigten Laschen (8) von der Zimmerwand so weit abgerückt sind, dass der abwärtsgebogene obere Rand (11) des federnden Gehäuses (1) zwischen ihnen und der Zimmerwand eingehängt werden kann. 4. Konvektor nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an die untern Enden der Laschen (8) rechtwinklig zu diesen stehende, nach vorn in den Heizkanal (18) ragende Arme (9) befestigt sind, deren Oberteil halbkreisförmige Aussparungen zur Aufnahme des Heizrohres (2) und deren Unterteil Aussparungen (13) zum federnden Einrasten des untern Gehäuserandes (14) aufweisen. 5.Konvektor nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an dem obern Rand (11) des Gehäuses (1) eine Dichtung (10) vorgesehen ist, die mit dem Gehäuse (1) abnehmbar ist und das Aufsteigen von Luft und Staub entlang der Zimmerwand verhindert. 6. Konvektor nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderseite des Gehäuses (1) oben Luftaustrittsöff- nungen (16) aufweist, die durch die Regulierklappe (4) ganz oder teilweise freigegeben werden können. 7. Konvektor nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit der Regulierklappe verbundener Griff (5) durch eine der Luftaustrittsöffnungen (16) nach aussen ragt.
Applications Claiming Priority (1)
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1956
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