CH342777A - Pflugeinrichtung - Google Patents

Pflugeinrichtung

Info

Publication number
CH342777A
CH342777A CH342777DA CH342777A CH 342777 A CH342777 A CH 342777A CH 342777D A CH342777D A CH 342777DA CH 342777 A CH342777 A CH 342777A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
plow
bolt
notch
horse
attached
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Althaus Franz
Original Assignee
Althaus & Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Althaus & Co filed Critical Althaus & Co
Publication of CH342777A publication Critical patent/CH342777A/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B61/00Devices for, or parts of, agricultural machines or implements for preventing overstrain
    • A01B61/04Devices for, or parts of, agricultural machines or implements for preventing overstrain of the connection between tools and carrier beam or frame
    • A01B61/044Devices for, or parts of, agricultural machines or implements for preventing overstrain of the connection between tools and carrier beam or frame the connection enabling a yielding pivoting movement around a substantially horizontal and transverse axis

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description


  



  Pflugeinrichtung
Es besteht ein grosses Bedürfnis nach einer Pflugeinrichtung, die gestattet, die noch vorhandenen, für   Pferdezug    bestimmten   Pflüge    als Einmannpflüge an der modernen   Dreipunkt-Aufhängung    von Traktoren zu verwenden. Dabei muss der   Pflug    zur Arbeit in steinigem Boden durch eine Sicherheitskupplung vor Beschädigung geschützt sein.



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine   Pflugeinrichtung    mit einem Pferdezugpflug und einem Traktor mit Wendevorrichtung.



   Die Erfindung bezweckt, bei einer solchen Pflugeinrichtung den   Pflug    für die Arbeit in steinigen oder mit   Baumwurzeln    durchsetzten Böden vor Beschädigung zu schützen. Die erfindungsgemässe   Pflugeinrich-    tung ist gekennzeichnet durch einen an der Wendevorrichtung befestigten Tragrahmen, an dem der vom   Radgestell getrennte Pflugkörper    des   Pferdezugpfluges    angebaut ist, das Ganze derart, dass der Pflugkörper beim Auftreffen auf Steine nach hinten und nach oben ausschwenken kann.

   In einer bevorzugten   Ausfüh-    rungsform zeichnet sich die Pflugeinrichtung noch dadurch aus, dass der Ptlugkörper in der Arbeitslage durch einen federbelasteten Bolzen, der in eine Kerbe mit schrägen Flanken eingreift, gehalten wird, und dass der Bolzen durch die schräge   Kerbenflanke    bei   tuber-      lastung    des Pfluges aus der Kerbe gedrückt wird, wodurch der Pflugkörper zum Ausschwenken freigegebenwird.



   Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.



   Fig.) zeigt eine Seitenansicht der   Pflugeinrich-      tune ;    dabei sind alle unwesentlichen Teile des Pfluges und des Traktors weggelassen.



   Fig. 2 zeigt eine ähnliche Seitenansicht, wobei sich aber der   Pflug    in ausgeschwenkter Lage befindet.



   Fig. 3 zeigt eine Ansicht von oben, wobei der   Pflug    die in Fig.   I    gezeigte Lage einnimmt.



   Fig. 4 zeigt die Sicherheitsvorrichtung im Querschnitt nach der Linie IV-IV von Fig. 3 und in grösserem   MaBstab.   



   An dem Gestänge 1 der bekannten Dreipunkt Aufhängung des Traktors ist die Wendevorrichtung   2    des Pfluges in bekannter Weise befestigt. Auch die mit der Wendevorrichtung verbundenen Mittel für die Tiefen-und   Breiteneinstellung    entsprechen in ihrem Aufbau gebräuchlichen Ausführungen.



   An dem Drehzapfen 3, um den der   Pflug beim    Wechseln der Fahrrichtung gewendet wird, ist ein Tragrahmen 4 befestigt. Da die Gefahr besteht, dass der   Pflug    beim Ackern auf ein im Boden   verborgenes    Hindernis   auffährt    und der Pflug beschädigt werden könnte, muss die Verbindung des Grendels mit der Wendevorrichtung ausklinkbar ausgebildet werden.



  Zu diesem Zweck ist der zum Pflugkörper   8      gehörcnde    Grendel 7 nicht direkt mit dem Tragrahmen 4 verbunden, sondern letzterer ist hinten mit einem   Layer 11    versehen. In diesem Lager ist ein Zapfen   12    drehbar gelagert, dessen eines Ende mit einer Platte 13 versehen ist, an welcher der Grendel 7 mittels eincr Klemmplatte 10 und vier Schrauben befestigt ist. An den Zapfen 12 ist ferner ein Zwischenglied   14.    das die Verbindung mit der vordern Befestigungsplatte 6 herstellt, angeschweisst. An dieser ist der Grendel 7 mit Hilfe der Bügelschraube 9 befestigt. Am Zwischenglied 14 sitzt vorn eine beidseitig konisch auslaufende Rast 15, die in der Mitte eine Kerbe 16 aufweist. Durch zwei Bohrungen im Tragrahmen 4 ist ein Bolzen 17 durchgeführt.

   Der Bolzen 17 ist an einem Ende keilförmig angeschrägt. Er greift damit in die in der Rast 15 eingearbeitete Kerbe 16. Am andern Ende des Bolzens greifen an einer mit letztcrem verbundenen Traverse 18 über zwci Zugschrau   ben      9    die Federn 20 an. Durch die Federkraft wird das keilförmige Ende des Bolzens 17 in die Kerbe   6    der Rast 15 gepresst.



   Die Kraft der Federn 20 und der Flankenwinkel der Kerbe   6    sind so gewählt, dass bei normaler   Pflugarbeit    die   Rast 15    und der damit verbundene Grendel 7 festgehalten werden. Stösst die Pflugschar   21    auf einen festen Gegenstand, so erzeugt das entstehende Drehmoment einen vergrösserten Druck P auf die Flanke des Bolzens   17.    Wird der Druck P so gross, dass die daraus Resultierende R die Kraft der Federn 20 überwindet, so weicht der Bolzen 17 aus und gibt die Rast und damit den ganzen Pflugkörper frei. Der Pflugkörper 8 kann nun um den Zapfen 2 nach hinten und nach oben ausschwenken und dem Hindernis ausweichen. Durch   Rück-    wärtsfahren mit dem Traktor kann der Pflugkörper wieder in die Arbeitsstellung gebracht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Pflugeinrichtung mit einem Pferdezugpflug und einem Traktor mit Wendevorrichtung, gekennzeichnet durch einen an der Wendevorrichtung befestigten Tragrahmen, an dem der vom Radgestell getrennte Plugkörper des Pferdezugpfluges angebaut ist, das Ganze derart, dass der Pflugkörper beim Auftreffen auf Steine nach hinten und nach oben ausschwenken kann.
    UNTERANSPRUCH Pflugeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Pflugkörper in der Arbeitslage durch einen federbelasteten Bolzen, der in eine Kerbe mit schrägen Flanken eingreift, gehalten wird, und dass der Bolzen durch die schräge Kerbenflanke bei Überlastung des Pfluges aus der Kerbe gedrückt wird, wodurch der Pflugkörper zum Ausschwenken freigegeben wird.
CH342777D 1956-02-14 1956-02-14 Pflugeinrichtung CH342777A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH342777T 1956-02-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH342777A true CH342777A (de) 1959-11-30

Family

ID=4506287

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH342777D CH342777A (de) 1956-02-14 1956-02-14 Pflugeinrichtung

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH342777A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4605072A (en) * 1982-04-20 1986-08-12 Fred A. Jones Soil cultivating apparatus

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4605072A (en) * 1982-04-20 1986-08-12 Fred A. Jones Soil cultivating apparatus

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2600250A1 (de) Mehrscharenpflug
DE483851C (de) Pflug mit Untergrundhaken am pendelnden Schar
CH342777A (de) Pflugeinrichtung
DE1044484B (de) Winkeldrehpflug fuer Dreipunktaufhaengung
AT67625B (de) Bodenbearbeitungsmaschine mit drehbarer Hackentrommel.
DE931323C (de) Radspurlockerer
DE313139C (de)
AT224953B (de) Überlastauslösevorrichtung für von Schleppern gezogene Pflüge
AT222930B (de) Dreipunktgestänge zum Anbau von Bodenbearbeitungsgeräten für Schlepper
DE2648528C2 (de) Anbaurahmen für landwirtschaftliche Geräte, wie Ackerwalzen, Krümlerwalzen, Sägeräte, Hackeinrichtungen u.ä.
AT85610B (de) Pflugscharanordnung bei Motor- und anderen Pflügen.
AT54911B (de) Drehbar gelagertes, federbelastetes Schar, insbesondere für Motorpflüge.
DE2637885A1 (de) Bodenbearbeitungsvorrichtung
DE946670C (de) Verfahren zur Durchfuehrung der Aufbrecharbeit in Hopfengaerten und Ackergeraet zur Ausuebung des Verfahrens
AT367587B (de) Bodenbearbeitungsmaschine
DE471283C (de) Federnd nachgiebige Untergrundlockerer fuer Pfluege
DE1093128B (de) UEberlastausloesevorrichtung fuer an Schlepper angebaute Bodenbearbeitungsgeraete
DE1106106B (de) Anbaugeraet fuer einen Schlepper mit ueblicher Dreipunktanbauvorrichtung
AT85216B (de) Motorpflug mit aushebbarem Pflugkörper.
DE942724C (de) Handhebevorrichtung fuer Anbaupfluege an Ackerschleppern
DE2622481B2 (de) Vorrichtung zum Einbringen von flüssigem Düngemittel, insbesondere Gülle, in Kulturböden
DE1120490B (de) Schneepflug mit schraeg zur Fahrtrichtung angeordneter Pflugschaufel
DE335685C (de) Vorrichtung zur selbsttaetigen senkrechten Einstellung der Pflugschare an Karrenpfluegen
DE1935672A1 (de) Vorrichtung zur seitlichen Befestigung eines Maehapparates zwischen Vorder- und Hinterrad eines Traktors
DE2935442A1 (de) Verfahren zum drehen des pflugrahmens von aufsatteldrehpfluegen