CH342821A - Wälzfräser mit mehrfachem Anschnitt zur Herstellung von wälzbaren Profilen, insbesondere Verzahnungen - Google Patents

Wälzfräser mit mehrfachem Anschnitt zur Herstellung von wälzbaren Profilen, insbesondere Verzahnungen

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CH342821A
CH342821A CH342821DA CH342821A CH 342821 A CH342821 A CH 342821A CH 342821D A CH342821D A CH 342821DA CH 342821 A CH342821 A CH 342821A
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CH
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Lindner Wolfram Ing Dr
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Klingelnberg Soehne Ferd
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F21/00Tools specially adapted for use in machines for manufacturing gear teeth
    • B23F21/12Milling tools
    • B23F21/16Hobs
    • B23F21/163Hobs with inserted cutting elements
    • B23F21/166Hobs with inserted cutting elements in exchangeable arrangement

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Processing (AREA)

Description


  Wälzfräser mit mehrfachem Anschnitt zur Herstellung von wälzbaren Profilen,  insbesondere     Verzahnungen       Die Erfindung bezieht sich auf einen Wälzfräser  mit mehrfachem Anschnitt zur Herstellung von     wälz-          baren    Profilen, insbesondere Verzahnungen.  



  Bei den bisher bekannten Fräsern zur Herstellung  von Zahnrädern mittels des     Wälzverfahrens    liegen bei  eingängigen Fräsern die aufeinanderfolgenden Fräser  zähne in gleichem Abstand voneinander auf dem  selben Schneckengang, bei mehrgängigen Fräsern  sind die Fräserzähne auf mehrere Schneckengänge  verteilt, wobei die aufeinanderfolgenden Fräserzähne  eines Schneckenganges den gleichen Abstand vonein  ander haben. Hierbei erhalten nur die ersten Zähne  jedes Schneckenganges einen Anschnitt, so' dass bei  einem mehrgängigen Fräser auch mehrere Anschnitte  vorhanden sein können, während ein eingängiger  Fräser nur einen Anschnitt hat.  



  Diese anschneidenden Zähne erhalten einen grö  sseren Spanquerschnitt als die auf demselben     Schnek-          kengang    folgenden Zähne.  



  Um die Schneidleistung des Fräsers zu erhöhen,  ist es vorteilhaft, allen Fräserzähnen eine möglichst  grosse Spanstärke zu geben, denn es hat sich gezeigt,  dass beim Fräsen die spezifische     Schnittkraft    mit  sinkendem Spanquerschnitt in stärkerem Masse steigt,  als es bei andern Zerspanungsarten, z. B. beim Drehen,  der Fall ist. Eine grössere spezifische Schnittkraft  bedeutet aber auch eine stärkere spezifische Bean  spruchung der Fräserschneidkanten. Diese wird durch  die Wahl grösserer Spanquerschnitte, d. h. in erster  Linie dickerer Späne, bezogen auf das gesamte     zer-          spante    Volumen, vermindert.  



  Die Forderung nach Vergrösserung des Spanquer  schnittes soll an allen den Teilen des Fräsers erfüllt  werden, die die Zahnlücken des Werkstückes     schrup-          pen,    die also die wesentliche Zerspanungsarbeit leisten.  Die Fräserzähne sind nicht wie bisher üblich in un-    unterbrochener Reihenfolge auf dem Schneckengang  angeordnet.

   Der Wälzfräser nach der Erfindung kenn  zeichnet sich dadurch, dass die auf einem Schnecken  gang nufeinanderfolgenden Fräserzähne zu Gruppen  zusammengefasst sind, innerhalb deren jeder Zahn von  dem vorangehenden Zahn annähernd den gleichen  Abstand hat, während der erste Zahn einer Gruppe  von dem letzten Zahn der vorhergehenden Gruppe  einen Abstand entsprechend dem Ein- bis Fünffachen  des Zahnabstandes in der vorhergehenden Gruppe  und eine gegenüber dem letzten Zahn dieser     Gruppe     verminderte Zahnhöhe hat. Innerhalb jeder Gruppe  nimmt die Zahnhöhe von Zahn zu Zahn zu. Auf diese  Weise erhält der Fräser einen mehrfachen Anschnitt  und die Zähne einen günstigen Spanquerschnitt.  



  Hätte der erste Zahn einer Gruppe die gleiche  Höhe wie der letzte Zahn der vorhergehenden Gruppe,  so müsste er das ganze Material zerspanen, das auf  Grund der Zwischenzähne zwischen den Gruppen am  Werkstück stehenbleibt. Dies würde aber eine Über=  lastung sowie ein frühzeitiges Stumpfwerden des ersten  Zahnes einer Gruppe bedeuten und ein Nachschleifen  des ganzen Fräsers erforderlich machen. Die Zahnhöhe  des ersten Zahnes einer Gruppe     wird    daher geringer  gehalten als die Zahnhöhe des letzten Zahnes der vor  hergehenden     Gruppe.    Da es nicht erforderlich ist, dass  jede Gruppe die gleiche Anzahl Fräserzähne besitzt,  kann die Höhenzunahme der Zähne in den einzelnen  Gruppen verschieden sein.  



  Auf der Zeichnung sind     Ausführungsbeispiele    des  Wälzfräsers gemäss der Erfindung dargestellt, und  zwar zeigt:       Fig.    1 eine Seitenansicht eines ersten Beispiels, das  aus einem einteiligen     Fräserkörper    besteht,       Fig.    2 die Anordnung der     Fräserzähne    der     Gruppe    I  des     Fräsers    der     Fig.    1,      Fig. 3 die Anordnung der Fräserzähne der Gruppe  II des Fräsers der Fig. 1 dieses Beispiels,  Fig.

   4 eine allgemeine Darstellung des     Fräsvor-          ganges    in axialer Richtung des Werkstückes gesehen,  die sich nicht speziell auf den Fräser gemäss der Erfin  dung bezieht,  Fig. 5 einen zweigängigen, dreiteiligen Fräser nach  einem zweiten Beispiel, wobei die Fräsergänge in die  Zeichenebene abgewickelt sind,  Fig. 6 eine Darstellung des Fräsvorganges in Rich  tung der geschnittenen Zahnlücke gesehen,  Fig. 7 die Vorderansicht eines links- und eines  rechtsschneidenden Schruppzahnes,  Fig. 8 einen Teilschnitt durch einen dreiteiligen  Fräser und seine Anordnung auf der Fräserspindel,  Fig. 9 einen Teilschnitt nach der Linie A-B der  Fig. B.  



  In Fig. 1 sind die mit 1 bis 5 bezeichneten auf  einem Schneckengang aufeinanderfolgenden Fräser  zähne des Wälzfräsers F zur Gruppe I zusammen  gefasst. Die Zähne 6 bis 9 bilden die Gruppe II, wäh  rend die Gruppe III die Zähne 10 bis 20 umfasst.  



  In Fig. 2 ist die Anordnung der Zähne der Gruppe I  dargestellt. Es ist zu erkennen, dass die fünf Zähne  dieser Gruppe nicht auf den gesamten Umfang des  Fräsers verteilt sind. Die Abstände der Zähne dieser  Gruppe voneinander sind unter sich     gleich.    Der Ab  stand zwischen dem letzten Zahn der Gruppe I, also  Zahn Nr. 5, und dem ersten Zahn der Gruppe II,  also Zahn Nr. 6, entspricht dem Mehrfachen des  Zahnabstandes der ersten Gruppe. Dieser durch den  Kreisbogen D (Fig. 2) dargestellte Abstand soll gleich  dem Ein- bis Fünffachen des Zahnabstandes der ersten  Gruppe sein. Die Zahnhöhe in den einzelnen Gruppen  nimmt von Zahn zu Zahn zu. So ist die Höhenzu  nahme zwischen Zahn Nr. 4 und Zahn Nr. 5 (Fig. 2)  mit A h bezeichnet.

   Der erste Zahn einer jeden Gruppe  hat gegenüber dem letzten Zahn der vorangehenden  Gruppe eine verminderte Zahnhöhe. So entspricht  z. B. die Höhe des ersten Zahnes der Gruppe II (Nr. 6)  etwa der Höhe des Zahnes Nr. 3 der Gruppe I (Fig. 2).  



  Von diesem gegenüber dem letzten Zahn 5 in der  Gruppe I verminderten Wert aus steigt die Zahnhöhe  bei den folgenden Zähnen der Gruppe II wieder an.  Die Gruppe II und die Gruppe 111, deren erster Zahn  10 wieder niedriger ist als der letzte Zahn 9 der  Gruppe II, beginnen daher je mit einem neuen An  schnitt, der durch die Höhenzunahme der Fräserzähne  in der Gruppe ausgehend von einer gegenüber dem  letzten     Zahn    der vorausgehenden Gruppe verminder  ten Anfangszahnhöhe beim ersten Zahn gekennzeich  net ist, ebenso wie z.B. das Anschnittende eines  Schneckenrad- oder Schrägzahnradfräsers durch eine  verringerte erst     allmählich    auf den vollen Wert an  steigende Zahnhöhe ausgezeichnet ist. Der ganze  Fräser ist daher durch das Vorhandensein mehrerer  derartiger Anschnitte gekennzeichnet.  



  In Fig. 3 ist die Anordnung der Zähne der Gruppe  II dargestellt. Die Abstände der Zähne dieser Gruppe  sind ebenfalls unter sich gleich, brauchen aber nicht    gleich denen der ersten Gruppe zu sein. Mit y ist in  dieser Figur der radiale Spanwinkel bezeichnet, der  in erster Linie an der Kopfschneidkante wirksam ist.  Ein axialer Spanwinkel, der an den Flankenschnitt  kanten wirksam ist, ist in Fig. 5, die ein zweites Aus  führungsbeispiel darstellt, zu erkennen und dort mit  s bezeichnet. Auch in der die Zähne 10 bis 20 um  fassenden Gruppe III haben die Zähne unter sich  gleichen Abstand und vom Zahn 10 bis zum Zahn 20  zunehmende Zahnhöhe. Ferner ist der Abstand des  Zahnes 9 vom Zahn 10 gleich dem Ein- bis Fünffachen  des Abstandes der Zähne in der Gruppe II. Sämtliche  Zähne befinden sich auf einem Schneckengang.  



  Zur Ermittlung der Zahnabmessungen und der  Zähnezahl in den einzelnen Gruppen sowie der Höhen  zunahme von Zahn zu Zahn ist von der Betrachtung  der Belastung der Fräserzähne beim Anschneiden  einerseits und der Belastung beim weiteren Schneid  vorgang anderseits auszugehen.  



  Beim Anschneiden sind die bei jedem Umgang  einer Gruppe abzutrennenden Spanflächen gleich  mässig auf die Zähne dieser Gruppe zu verteilen. Hier  nach bestimmt sich einerseits die Zahl der Zähne und  die Höhenzunahme von Zahn zu Zahn in den einzelnen  Gruppen.  



  Fig. 4 ist eine schematische Darstellung der Span  flächenverhältnisse im allgemeinen, die sich nicht  speziell auf den erfindungsgemässen Fräser bezieht.  C ist der Wälzpunkt für den Eingriff des durch das  Zahnstangenprofil dargestellten Fräsers mit dem Rad.  Die von den Zähnen je eines Fräserganges am Rad  körper abzunehmenden Spanquerschnitte sind mit f1  bis f4 bezeichnet. Die Linien J'K' und JK stellen die  Eingriffslinien des Fräsers F mit dem Werkstück, dem  Zahnrad R, die Linie CW die Wälzlinie und die Linie  K'A den Kopfkreis des Werkstückes R dar. Mit A ist  der Durchdringungspunkt gekennzeichnet, das ist der  äusserste Punkt am Radumfang, an welchem ein Fräser  mit voller Zahnhöhe, der auf volle Zahntiefe eingestellt  ist, das Rad anschneiden würde.

   Der Anteil am Span  querschnitt, der durch die Kopfkante der Fräserzähne  erzeugt wird, ist kreuzschraffiert dargestellt, derjenige  der Flanken einfach schraffiert. Durch die allmähliche  Höhenzunahme der     Fräserzähne    des erfindungsge  mässen     Fräsers    wird nur die Arbeit der Kopfkanten  berücksichtigt, d. h. der gesamte auf die Kopfkanten  entfallende     Spanquerschnitt    gleichmässig auf diese auf  geteilt. Wie aber insbesondere die Fläche     f3    zeigt,  kann auch der Arbeitsanteil der Flanken beträchtlich  sein. Es ist daher zweckmässig, den ersten Zähnen  der letzten Gruppe einen seitlichen Anschnitt zu  geben und diese Zähne von Zahn zu Zahn breiter  werden zu lassen.

   Die     Fig.    5, die einen zweigängigen,  dreigeteilten     Fräser    zum     Vorschruppen,        Nachschrup-          pen    und     Fertigschlichten    darstellt, lässt diese Ver  breiterung von g' auf g bei den Zähnen Nr. 13 bis 18  deutlich erkennen.  



  Die Zähne sind fernerhin so ausgebildet, dass sie  seitlich wechselseitig schneiden, d. h. ein Zahn schnei  det mit der linken Flanke, der folgende mit der      rechten Flanke. Hierbei findet der Spanwinkel An  wendung, der unter     Berücksichtigung    der Werkstoffe  des Werkstückes und des Werkzeuges am günstigsten  ist. Um ein seitliches Verbiegen der Zähne beim  Schneiden mit den Flanken zu vermeiden, wird den  Zahnköpfen eine Dachform gegeben; d. h. die Zahn  köpfe sind wechselseitig abgeschrägt.  



  Fig. 7 zeigt einen links- und einen rechtsschneiden  den Zahn, deren Zahnköpfe in Dachform abgeschrägt  sind, wodurch beim Schneiden mit den Kanten G  ein seitliches Verbiegen der Zähne vermieden wird.  In bekannter Weise können Spanbrechernuten H an  den schneidenden Flanken angeordnet sein. Die  schneidenden Flanken der schruppenden Zähne sind  auf dem Schneckengang so angeordnet, dass die auf  einanderfolgenden Zähne wechselseitig schneiden und  die Zahnköpfe wechselseitig abgeschrägt sind.  



  Diese wechselseitige Abschrägung ist namentlich  für die Fräserzähne der ersten Gruppe im Anschnitt  wichtig. Der erste Zahn der ersten Gruppe wird jedoch  nicht am Durchdringungspunkt A des Werkstückes  angestellt, sondern näher am     Wälzpunkt    C, d. h. der  Fräser wird verkürzt.  



  Durch den Fortfall der Zähne zwischen zwei  Fräsergruppen ist beim Beispiel nach Fig. 5 der  Fräserkörper in einzelne Ringe L, M, N mit beider  seits zur Achse X senkrechten ebenen Begrenzungs  flächen unterteilt, die aneinander anliegen. Diese  aneinanderstossenden ebenen, zur Achsrichtung senk  rechten Begrenzungsflächen der Ringe sind in Fig. 5  mit T1 und TZ bezeichnet. Das Beispiel nach Fig. 5  weist zwei mit B und E gekennzeichnete Schnecken  gänge auf. Die erste Gruppe des Schneckenganges B  umfasst die Zähne 1 bis 6 und ist mit 1b kenntlich  gemacht. Die Fortsetzung dieses Schneckenganges  liegt bei Zahn 7 (Gruppe<I>mb)</I> auf Ring<I>M.</I> Diese  zweite Gruppe umfasst die Zähne 7 bis 12.

   Der     Schnek-          kengang    setzt sich in Zahn 13 auf Ring N in der  Gruppe nb fort, welche die Zähne 13 bis 26 umfasst.  Analog hierzu ist der Schneckengang E in die Gruppen  le, nie und ne unterteilt. Betrachtet man den Zahn 13  und den Zahn 18, so ist zu erkennen, dass die mit g'  bezeichnete Breite des Zahnes 13 geringer ist als die  mit g bezeichnete Breite des Zahnes 18. Der Winkel     a     bei Zahn 5 und 6 stellt den axialen Spanwinkel der  Zähne dar.  



  Die Zahnabmessungen, die Höhenzunahme und  die Zahl der Zähne müssen nach der gewünschten  Spanstärke bemessen werden, die die Zähne des im  vollen Schnitt stehenden Fräsers in Erweiterung der  angeschnittenen Lücke in axialer Richtung des Werk  stückes abzunehmen haben. Während das z. B. aus  einem Zahnrad bestehende Werkstück annähernd eine  volle Umdrehung ausführt, wird der Fräser um den  der Umdrehung des Werkstückes entsprechenden Vor  schub parallel zur Radachse vorgeschoben.  



  In Fig. 6, die eine Darstellung des Fräsvorganges  in axialer Richtung des Fräsers gesehen wiedergibt,  ist mit 0 bzw. 0' der Durchstossungspunkt der  Fräserachse mit der Zeichnungsebene bezeichnet. Der    im Wälzpunkt C schneidende Fräserzahn der letzten  Zahngruppe (Zahn in der Zahnlücke mit Spanquer  schnitt , f4 in Fig. 4) besitzt den Kopfradius r und  schneidet in der vollen Lückentiefe h     entlang    dem  Halbkreis QR im Werkstück W. Das Werkstück  macht hiernach etwa eine volle Umdrehung und in  dieser Zeit ist der Mittelpunkt der Fräserachse um  das Vorschubmass s in die Stellung 0' gerückt. Der  erste Zahn der ersten Gruppe kommt etwa bei f1 in  Fig. 4 wieder zum Schnitt. Er schneidet, wenn eine  Spanstärke x in Fig. 6 gewünscht wird, mit dem  Fräserkopfradius r' entlang dem Bogen U-V.

   Ent  sprechend der gewünschten Spanstärke x ist die Ver  ringerung der Zahnhöhe zwischen den Zähnen der  letzten Gruppe und dem ersten Zahn der ersten  Gruppe zu wählen.     Entsprechende    Beziehungen be  stehen zwischen dem letzten Zahn der Gruppe I und  dem ersten Zahn der Gruppe II.  



  Durch Aufteilung des Fräsers in verschiedene  Ringe ist es möglich, die Zähne des ersten Ringes,  z. B. zum Vorschruppen auszubilden, die Zähne des  zweiten Ringes schruppen nach, während die Zähne  des dritten Ringes mit vollem     Profil    zum Fertig  schlichten ausgebildet sind. Diese Unterteilung kann  natürlich auch in den Gruppen eines ungeteilten       Fräserkörpers    Anwendung finden. Hierbei kann dann  der Schnittwinkel jeder Gruppe bzw. jedes einzelnen  Ringes ein anderer sein.  



  Die letzte Zahngruppe des     Fräsers    arbeitet zu  beiden Seiten des Wälzpunktes und muss mindestens  das gesamte in     Fig.    4 durch die äussersten und innersten  Eingriffspunkte<I>K,</I> K' und<I>1, I'</I> begrenzte Eingriffsfeld  des     Fräsers    mit dem Rad umfassen, denn in diesem  Bereich müssen die Zähne in lückenloser Folge vor  handen sein, damit das     Profil    der     Zahnflanke    des  Werkstückes vollkommen umhüllt wird. Die Zahn  breite der ersten noch ausserhalb des Eingriffsfeldes  befindlichen Zähne dieser letzten     Gruppe    kann von  einem etwas kleineren Wert bis zum Erreichen der  vollen Profilbreite zunehmen.

   Sie muss diese jedoch  spätestens mit dem ersten im Eingriffsfeld, innerhalb       JK    und     J'K,    schneidenden Zahn erreichen.  



  In     Fig.    8, die die konstruktive Ausbildung eines  dreiteiligen     Fräsers    zeigt, sind mit 30, 31, 32 die ein  zelnen Ringe bezeichnet. Diese     Ringe    sind auf der  Büchse 33 angeordnet, die einen konischen und einen       zylindrischen        Teil    besitzt. Die Ringe 30 und 31, deren  Zähne zum Vor- bzw.     Nachschruppen    gedacht sind,  sind auf dem zylindrischen Teil der Büchse angeordnet.  Da die Zähne des Ringes 32     schlichten    sollen, ist  dieser Ring zum Zwecke eines schlagfreien Laufes auf  dem konischen Teil der Büchse angeordnet.

   Die Büchse  sitzt auf der     Fräserspindel    34, auf der mittels der  Keile 35 die Kupplungsteile 36 festgehalten werden.  Durch eine Stange 37, die in einer entsprechenden  Bohrung der Ringe 30, 31,. 32 lagert, werden diese       mit    den Kupplungsteilen derart verbunden, dass das  Drehmoment von den Kupplungsteilen auf die     Ringe     übertragen wird. Die Enden der Stange 37 ruhen  dabei in entsprechenden Nuten 38 der Kupplungsteile.      Umfasst eine Zahngruppe nicht mehr als einen  Umgang, so ist ein leichtes Schleifen der Fräserzähne  dadurch möglich, dass die einzelnen Ringe voneinander  gelöst werden und somit die Schleifscheibe freien  Durchgang durch die Zahnlücke erhält.

   Sollen mehrere  Ringe, deren Zähne nicht mehr als einen Umgang  umfassen,     gleichzeitig        geschliffen    werden, so werden  die Ringe aus ihrer Arbeitsstellung derart gegenein  ander, verdreht, dass die Schleifscheibe freien Durch  lauf durch die     Zahnlücken    erhält.  



  Die Längsnuten 39 und 40 im     zylindrischen    Teil  der Büchse 33 legen die Lage der Ringe 30 und 31  zueinander beim Schleifen der Zähne fest. Nach Ab  nehmen der Ringe 30 und 31 lässt sich Ring 32 als  Fertigfräser ohne Wechselschnitt auf den üblichen  Schleifmaschinen in der vorhandenen Lage nach  schleifen. Nach Abnahme von Ring 32 werden die  Ringe 30 und 31 auf die Büchse 33 geschoben.     Beim     Schleifen der Ringe werden die an ihrer     Innenfläche     vorgesehenen Federn 41 in die Nut 40 geführt und die  Zähne beider Ringe nach einer Steigungsrichtung ge  schliffen. Zum Schleifen nach der andern Steigungs  richtung wird einer der Ringe gegen den andern so  verdreht, dass die Feder des einen Ringes in der Nut  40, die Feder des andern Ringes in der Nut 39 ruht.  



  Die     Erfindung    beschränkt sich nicht auf in der  Grundform zylindrische Wälzfräser zur Herstellung  von Zahnrädern, sondern ist auch bei Wälzfräsern zur  Herstellung von     Keilnuten    oder sonstigen     wälzbaren     Profilen sowie auch bei Wälzfräsern mit kegeligem  Grundkörper anwendbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Wälzfräser mit mehrfachem Anschnitt zur Her stellung von wälzbaren Profilen, dadurch gekenn zeichnet, dass die auf einem Schneckengang aufein anderfolgenden Fräserzähne zu Gruppen zusammen gefasst sind, innerhalb deren jeder Zahn von dem vorangehenden Zahn annähernd den gleichen Abstand hat, während der erste Zahn einer Gruppe von dem letzten Zahn der vorhergehenden Gruppe einen Ab stand entsprechend dem Ein- bis Fünffachen des Zahnabstandes in der vorhergehenden Gruppe und eine gegenüber dem letzten Zahn dieser Gruppe ver minderte Zahnhöhe hat, welche Zahnhöhe innerhalb jeder Gruppe von Zahn zu Zahn zunimmt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Wälzfräser nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zahnhöhen der im Anfang schneidenden Zähne nicht gleichmässig zunehmen, wobei die Zahnhöhen der ersten Zähne weniger als die der folgenden näher dem Wälzpunkt zu gelegenen Zähne zunehmen. 2. Wälzfräser nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zahnbreite der ersten Zähne der letzten Gruppe von Zahn zu Zahn bis zum Er reichen der vollen Profilbreite am ersten im Eingriffs feld arbeitenden Zahn zunimmt. 3. Wälzfräser nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die schneidenden Flanken der schruppenden Zähne des Fräsers auf einem Schnecken gang so angeordnet sind, dass die aufeinanderfolgenden Zähne wechselseitig schneiden und die Zahnköpfe wechselseitig abgeschrägt sind. 4.
    Wälzfräser nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Schnittwinkel der Zähne der verschiedenen Gruppen verschieden ist. 5. Wälzfräser nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zähne auf einem oder mehreren Ringen mit beiderseits zur Achse senkrechten ebenen Begrenzungsflächen angeordnet sind. 6. Wälzfräser nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass mehrere Ringe auf einer Büchse mit einem konischen und einem zylindrischen Teil angeordnet sind, wobei die Ringe mit schnippenden Zähnen auf dem zylindrischen und der Ring mit fertig schneidenden Zähnen auf dem konischen Teil sitzt.
    7. Wälzfräser nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die Ringe mittels eines Bolzens mit Kupplungsteilen verbunden sind, die durch Keile auf der Fräserspindel gehalten werden. B. Wälzfräser nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass der zylindrische Teil der Büchse mit Nuten versehen ist zur Aufnahme einer an der Innenfläche der Ringe angeordneten Feder.
CH342821D 1954-03-12 1955-02-07 Wälzfräser mit mehrfachem Anschnitt zur Herstellung von wälzbaren Profilen, insbesondere Verzahnungen CH342821A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102024116941A1 (de) * 2024-06-17 2025-12-18 Carl Mahr Holding Gmbh Wälz- und/oder Profilbearbeitungswerkzeug und Verfahren zur Wälz- und/oder Profilbearbeitung eines Werkstücks

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DE102024116941A1 (de) * 2024-06-17 2025-12-18 Carl Mahr Holding Gmbh Wälz- und/oder Profilbearbeitungswerkzeug und Verfahren zur Wälz- und/oder Profilbearbeitung eines Werkstücks

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