CH343230A - Verfahren zur Herstellung eines Bildträgers von Abbildungen mit stereoskopischem Effekt und nach diesem Verfahren hergestellter Bildträger - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Bildträgers von Abbildungen mit stereoskopischem Effekt und nach diesem Verfahren hergestellter Bildträger

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CH343230A
CH343230A CH343230DA CH343230A CH 343230 A CH343230 A CH 343230A CH 343230D A CH343230D A CH 343230DA CH 343230 A CH343230 A CH 343230A
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Hans Dr Gossweiler
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Hans Dr Gossweiler
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B35/00Stereoscopic photography

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Stereoscopic And Panoramic Photography (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines Bildträgers von Abbildungen mit stereoskopischem     Effekt          und    nach diesem Verfahren hergestellter     Bildträger       Die vorliegende Erfindung     betrifft    ein Verfahren  zur Herstellung eines Bildträgers von Abbildungen  mit stereoskopischem Effekt und einen nach diesem  Verfahren hergestellten Bildträger.  



  Bei Abbildungen, wie z. B. Druckbildern, Photo  graphien, Zeichnungen usw. von räumlichen Objekten  fehlt die räumliche Tiefe und wird nur durch Perspek  tive, Schattierungen und eventuell auch Färbung  behelfsmässig dem Betrachter vorgetäuscht. Dem  gegenüber kommt beim Betrachten eines     räumlichen     Objektes infolge der unterschiedlichen Sichtwinkel der  beiden Augen des Betrachters und der durch einen  unbewussten Vorgang im     Gehirn    stattfindenden Über  lagerung und Koordination des vom rechten Auge  aufgenommenen Bildes und des vom linken Auge auf  genommenen Bildes ein stereoskopischer Effekt zu  stande, demzufolge die räumliche Tiefe als Wirklich  keit erkannt wird.  



  Unter den bereits bekannten Vorrichtungen, mit  tels denen auch beim Betrachten von Abbildungen ein  stereoskopischer Effekt bewirkt werden kann, sind  diejenigen die besten, die die     äusserlichen    Vorbedin  gungen erfüllen, um das Zustandekommen des stereo  skopischen Effektes im Gehirn     zu    ermöglichen, indem  jedem der beiden Augen ein entsprechendes Bild zu  geordnet wird. Diese Vorrichtungen umfassen aber  nebst den in bestimmter Weise angeordneten oder  kolorierten Abbildungen ein optisches     Hilfsmittel,     z. B. ein Stereoskop oder eine     anaglyphe    Brille, durch  welche hindurch die Abbildungen zu betrachten sind,  um den stereoskopischen Effekt zu ergeben.  



  Mit dem erfindungsgemässen Verfahren wird dem  gegenüber bezweckt, die Abbildung so zu gestalten,  dass aus dieser jedes der beiden Augen des Betrachters  ohne Hilfsvorrichtung das ihm zur Erzielung des  stereoskopischen Effektes zugeordnete Bild minde-         stens    vorherrschend wahrnimmt.

   Gemäss diesem  Verfahren wird die die Abbildung zeigende Bild  fläche des Bildträgers in zwei je eine Vielzahl von       Bildfeldern    aufweisende     Feldergruppen    eingeteilt,  bei welchen von jeweils zwei einander benachbarten  Bildfeldern das eine zur einen     Feldergruppe    und das  andere zur andern     Feldergruppe    gehört, wobei die  beiden durch diese     Feldergruppen    gezeigten Bildteile  je einem der beiden einander zugeordneten Bilder  eines     Stereoskopbildpaares    angehören, aus denen je  die nichtgezeigten Bildteile infolge Überlagerung durch  die gezeigten Bildteile des andern Bildes     eliminiert     worden sind,

   und es wird     ferner    die dem Betrachter der  Abbildung zugekehrte Seite des Bildträgers in     örtlicher     Beschränkung auf jedes Bildfeld zum     Richten    der  gegen den Betrachter reflektierten Lichtstrahlen so  ausgebildet, dass bei einer vorbestimmten mittleren  Entfernung der     Abbildung    von den Augen des Be  trachters die von den Bildfeldern der     einen    Felder  gruppe reflektierten Lichtstrahlen vorwiegend in das  eine Auge des Betrachters und die von den Bild  feldern der andern     Feldergruppe    reflektierten Licht  strahlen vorwiegend in das andere Auge des Betrach  ters gelangen.  



  Bei dem nach dem erfindungsgemässen Verfahren  hergestellten Bildträger ist die Oberfläche der Bild  felder lichtreflektierend ausgebildet. Vorzugsweise  kann die Kleinheit der Bildfelder beider     Feldergrup-          pen    ausserhalb der     Differenzierbarkeit    durch das un  bewaffnete Auge des Betrachters liegen, das heisst  an dem durch die Bildfelder     gebildeten    feinen Raster  können die einzelnen Felder aus der mittleren Be  trachtungsentfernung nicht unterschieden werden.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren wird im folgen  den anhand der beiliegenden Zeichnung beispiels  weise näher erläutert, in welcher in Verbindung mit      einem stark vergrösserten Querschnitt durch einen  Bildträger ein optisches Strahlenschema gezeigt ist.  



  Nach dem Verfahren wird die die Abbildung  zeigende     Bildfläche    1 eines Bildträgers 2 in zwei       Feldergruppen    3 und 4 eingeteilt, welche je eine  Vielzahl von Bildfeldern 3 bzw. 4 umfassen, die  vorzugsweise praktisch gleiche     Umrissform    und Grösse  aufweisen. Diese Einteilung findet in solcher Weise  statt, dass von jeweils zwei einander benachbarten  Bildfeldern 3 und 4 das eine zur einen     Feldergruppe     und das andere zur andern     Feldergrupe    gehört und  somit die beiden     Feldergruppen    3 und 4 flächen  mässig komplementär     ineinandergreifend    die die  Abbildung zeigende Bildfläche 1 ergeben.  



  Auch die Abbildung selbst resultiert dementspre  chend aus zwei Teilen, indem die beiden durch die       Feldergruppen    3 und 4 gezeigten Bildteile je einem  der beiden einander zugeordneten Bilder des Stereo  skopbildpaares eines zur Abbildung gebrachten  Objektes angehören, aus denen je die nichtgezeigten,  das heisst ausserhalb der betreffenden     Feldergruppe     liegenden Bildteile durch Abdeckung mittels einer  entsprechenden Maske eliminiert worden sind, wäh  rend die dadurch leergewordenen Bildfelder, infolge  gegenseitiger, komplementärer Überlagerung beider  Bilder, zur Wiedergabe der gezeigten Bildteile des  andern Bildes benützt werden.  



  Von diesen beiden     Feldergruppen    wird die Gruppe  3 dem linken Auge 5 des Betrachters und die Gruppe  4 dessen- rechtem Auge 6 zugeordnet, indem in ört  licher Beschränkung auf jedes Bildfeld 3 bzw. 4 der  Oberfläche desselben eine solche Lage gegeben wird,  dass diese zur Winkelhalbierenden 7 zwischen dem  auf diese Oberfläche einfallenden Lichtstrahl 8 'und  dem von dieser zum entsprechenden Auge 5 bzw. 6  des Betrachters reflektierten Lichtstrahl 9 bzw. 10  senkrecht steht, wobei eine passende, mittlere Entfer  nung der Bildfläche 1 von den Augen des Betrachters  vorausgesetzt wird.  



  Damit das einfallende Licht von den     einzelnen          facettierten    Bildfeldern 3 und 4 nicht     diffus    reflek  tiert wird, ist die Oberfläche der Bildfelder spiegelnd  ausgebildet. Es kann sich dabei z. B. um mit der Ab  bildung vorgesehene Metallfolien, glasiertes Papier,  mit einer Lackschicht versehene Bildträger usw. han  deln. Die Abbildung kann auf solchen Bildträgern  beispielsweise aufgedruckt, auf photographischem  Wege erzeugt, aufgezeichnet, eingraviert oder proji  ziert und ein oder mehrfarbig sein.  



  Vorzugsweise werden die Bildfelder 3 und 4 und  die Abstände einander benachbarter Bildfelder so  klein gemacht, dass sie durch das unbewaffnete Auge  des Betrachters nicht mehr einzeln wahrgenommen,  das heisst differenziert, werden können und somit  das normale Aussehen der Abbildung nicht stören.  



  Die von den beiden     Feldergruppen    reflektierten  Lichtstrahlen können auch dadurch in das eine bzw.  andere Auge des Betrachters gelenkt werden, dass  die dem letzteren zugekehrte Seite des Bildträgers    auf der Bildfläche der Abbildung eine lichtbrechende  Schicht aufweist, welche in     örtlicher    Beschränkung  auf jedes Bildfeld so ausgebildet ist, dass der reflek  tierte Lichtstrahl infolge passender     Refraktion    in  dasjenige Auge des Betrachters gelangt, dem das  betreffende Bildfeld zugeordnet ist.  



  Das Festlegen der Lage der Reflexionsflächen  der einzelnen Bildfelder bzw. der Dicke der lichtbre  chenden Schicht auf den einzelnen Bildfeldern kann  für alle Bildfelder gemeinsam durch einen     Press-          vorgang    erreicht werden, indem z. B. zu jedem Bild  feld ein in einem gemeinsamen Halter befestigter  Stift als     Pressstempel    vorgesehen ist, dessen Stirn  fläche die erforderliche Schräglage aufweist bzw. des  sen Länge für die Dicke der unter gewissen Be  dingungen     deformierbaren    lichtbrechenden Schicht  massgebend ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung eines Bildträgers von Abbildungen mit stereoskopischem Effekt, da durch gekennzeichnet, dass die die Abbildung zei gende Bildfläche (1) des Bildträgers (2) in zwei je eine Vielzahl von Bildfenstern aufweisende Felder gruppen (3 und 4) eingeteilt wird, bei welchen von jeweils zwei einander benachbarten Bildfeldern (3 und 4) das eine zur einen Feldergruppe und das andere zur andern Feldergruppe gehört, wobei die beiden durch diese Feldergruppen gezeigten Bildteile je einem der beiden einander zugeordneten Bilder eines Stereo skopbildpaares angehören, aus denen je die nicht gezeigten Bildteile infolge Überlagerung durch die gezeigten Bildteile des andern Bildes eliminiert wor den sind,
    und dass die dem Betrachter der Abbil dung zugekehrte Seite des Bildträgers in örtlicher Be schränkung auf jedes Bildfeld zum Richten der gegen den Betrachter reflektierten Lichtstrahlen so aus gebildet wird, dass bei einer vorbestimmten mitt leren Entfernung der Abbildung von den Augen (5 und 6) des Betrachters die von den Bildfeldern der einen Feldergruppe reflektierten Strahlen (9) vorwie gend in das eine Auge (5) des Betrachters und die von den Bildfeldern der andern Feldergruppe reflek tierten Strahlen (10) vorwiegend in das andere Auge (6) des Betrachters gelangen. Il.
    Bildträger, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Bildfläche (1) der Bildfelder (3 und 4) licht reflektierend ausgebildet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Bildflächen der Bildfelder (3 bzw. 4) je in einer spezifischen Lage festgelegt werden, infolge welcher bei in vorbestimm ter Richtung erfolgendem Lichteinfall (8) die durch die Bildflächen sämtlicher Bildfelder der einen bzw. der andern Feldergruppe (3 bzw. 4) reflektierten Lichtstrahlen (9 bzw. 10) pro Feldergruppe prak- tisch in einem einzigen Schnittpunkt (5 bzw. 6) zu sammenlaufen. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Betrachter zugekehrte Seite des Bildträgers (2) auf der Bildfläche (1) der Abbildung mit einer lichtbrechenden Schicht ver sehen wird, deren Dicke in örtlicher Beschränkung auf jedes Bildfeld so dimensioniert wird, dass bei in vorbestimmter Richtung erfolgendem Lichteinfall auf die Bildfläche die durch die Bildfläche sämtlicher Bildfelder der einen bzw. der andern Feldergruppe reflektierten Lichtstrahlen infolge der Strahlen brechung in der lichtbrechenden Schicht pro Felder gruppe praktisch in einem einzigen Schnittpunkt zu sammenlaufen. 3.
    Bildträger nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Kleinheit der Bildfelder bei der Feldergruppen ausserhalb der Differenzierbar- keit durch das unbewaffnete Auge des Betrachters liegt. 4. Bildträger nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bildfläche (1) durch die Oberfläche einer Metallschicht gebildet ist. 5. Bildträger nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bildfläche (1) durch die Oberfläche einer Zelluloidschicht gebildet ist. 6. Bildträger nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bildfläche (1) durch die Oberfläche einer Kunststoffschicht gebildet ist. 7.
    Bildträger nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bildfläche (1) durch die Oberfläche einer glasierten Papierschicht gebildet ist.
CH343230D 1956-09-07 1956-09-07 Verfahren zur Herstellung eines Bildträgers von Abbildungen mit stereoskopischem Effekt und nach diesem Verfahren hergestellter Bildträger CH343230A (de)

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CH343230D CH343230A (de) 1956-09-07 1956-09-07 Verfahren zur Herstellung eines Bildträgers von Abbildungen mit stereoskopischem Effekt und nach diesem Verfahren hergestellter Bildträger

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CH (1) CH343230A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4772094A (en) * 1985-02-05 1988-09-20 Bright And Morning Star Optical stereoscopic system and prism window

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4772094A (en) * 1985-02-05 1988-09-20 Bright And Morning Star Optical stereoscopic system and prism window

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