CH343281A - Kunststoffschachtel zur Aufnahme von Uhren, insbesondere von Armbanduhren - Google Patents

Kunststoffschachtel zur Aufnahme von Uhren, insbesondere von Armbanduhren

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CH343281A
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Rosenberg Ernst
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Rosenberg Ernst
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    • B65D25/00Details of other kinds or types of rigid or semi-rigid containers
    • B65D25/02Internal fittings
    • B65D25/10Devices to locate articles in containers
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    • B65D85/00Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials
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Description


  
 



  Kunststoffschachtel zur Aufnahme von Uhren, insbesondere von Armbanduhren
Vorliegende Erfindung betrifft eine Kunststoffschachtel zur Aufnahme von Uhren, insbesondere von Armbanduhren ohne deren Armband, und diese Schachtel soll sowohl zum Versand als auch zum Besichtigen der Uhren dienen.



   Es ist bekannt, die Bodenteile aus Karton hergestellter Schachteln mittels eingesetzter Wandungen in mehrere Fächer aufzuteilen, in welche je eine Uhr eingelegt werden kann. Die Uhren müssen jedoch für den Versand und Transport   rüttelfrei    verpackt sein, einerseits um die Uhrwerke nicht schädigenden Erschütterungen auszusetzen und anderseits, um die hochglanzpolierten Uhrgehäuse vor ihre Oberfläche verschrammenden Bewegungen zu schützen. Dieses ist erreicht worden, indem die einzelnen Uhren mit so viel Seidenpapier umwickelt wurden, dass sie ohne nennenswerten Spielraum die einzelnen Fächer ausfüllten.



   Soll nun eine Uhr zur Auswahl ausgesucht werden, so müssen sämtliche Uhren aus der Schachtel genommen, von dem Papier befreit und anschliessend wieder verpackt werden. Diese umständliche Handhabung stellt nicht nur eine zeitraubende Arbeit dar, sondern birgt auch noch die Gefahr in sich, dass durch fett- und schweisshaltige Hautausdünstungen die Uhrgehäuse glanzlos und unansehnlich werden und dadurch für den Verkauf nicht mehr geeignet sind.



   Die vorliegende Erfindung soll diese Mängel beseitigen. Die erfindungsgemässe Kunststoffschachtel, bestehend aus einem Schachtelunterteil und einem über denselben stülpbaren Deckel, welch ersterer einen durch   iTmfangswände    und Boden gebildeten Hohlraum aufweist, der durch Quer und Längswände in Fächer aufgeteilt ist, ist dadurch gekennzeichnet, dass auf dem mit   dekorierendem    Material belegten Boden (3) eines jeden Faches (7) mindestens eine Leiste (8) derart angeordnet ist, dass an die oder zwischen die Leisten eine Uhr (A, B) festgeklemmt werden kann.



   Nachfolgend ist anhand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes beschrieben.



   Abb. 1 zeigt die Schachtel in der Draufsicht mit zwei verschiedenartig befestigten Uhren und verkürztem Schachteldeckel,
Abb. 2 die Schachtel in der Ansicht, teils im Schnitt,
Abb. 3 ein Fach des Schachtelunterteils mit einer festgeklemmten Uhr grossen Formats in der Draufsicht,
Abb. 4 dasselbe Fach teils mit der Uhr in Ansicht im Schnitt,
Abb. 5 ein weiteres Fach des Schachtelunterteils mit einer festgeklemmten Uhr kleineren Formats in der Draufsicht und
Abb. 6 dasselbe Fach mit der Uhr in Ansicht im Schnitt.



   Die Kunststoffschachtel besteht aus einem Schachtelunterteil 1 und   einet    transparenten Deckel 2. Der Schachtelunterteil   1 weist    einen Boden 3 und Umfangswände 4 auf, über die der Boden 3 um die Materialstärke des Deckels 2 vorspringt. Auf den Schachtelunterteil 1 ist der transparente Deckel 2 gestülpt, welcher mit   der Stirnseite    seiner Wände 2' auf dem Boden 3   aufliegt% Der    durch die Umfangswände 4 und dem Boden 3 gebildete Hohlraum des Schachtelunterteils ist durch in gleichen Abständen angeformten Querwänden 5 und einer mittig der Schachtel laufenden Längswand 6 in mehrere Fächer 7 aufgeteilt.

   Auf dem Boden 3 eines jeden Faches 7 sind vorzugsweise parallel zur Längswand  6 zwei Leisten 8 angespritzt, die sich quer zur Schachtel gegenüberliegen und sich gegen den Boden 3 hin in ihrer Dicke verstärken. Die Befestigung der grösseren Uhr A geschieht derart, dass die Leisten 8 in den für den Uhrarmbandanschluss notwendigen Zwischenraum des Uhrgehäuses, das heisst zwischen den Gehäusehörnern 10, Gehäusering 11 und Gehäusestegen 12 zu liegen kommen.



  Die Leisten 8, die nahe am Boden 3 in ihrer Dicke stärker bemessen sind, als die engste Stelle des Zwischenraumes 9, klemmen sich beim Niederdrücken der Uhr A zwischen den Gehäusering 11 und den Gehäusestegen 12 ein und halten damit die Uhr am Boden 3 fest.



   Eine nächst kleinere Uhr B, deren Gehäusestege   12' enger    zusammenliegen, kann ebenfalls noch zwischen die in ihrer Distanz auf die Uhr A bemessenen Leisten 8 befestigt werden, indem die Uhr B mit dem einen ihrer zwischen den Gehäusehörnern 10', Gehäusering   11' und    Gehäusestegen 12' befindlichen Zwischenräume 9' über die eine Leiste 8 aufgesteckt und der gegenüberliegende Gehäusesteg 12' auf der der Uhr zugekehrten Innenseite   8' der    Leiste 8 angelegt und gegen den Boden 3 gedrückt wird, wobei die Uhr B sich infolge der gegen den Boden 3 geringer werdenden Distanz der beiden Leisten 8, zwischen denselben einklemmt. Die Uhren A, B lassen sich ohne Anstrengung unter Überwindung einer gewissen Haftspannung aus den Fächern 7 wieder herausziehen.

   Zur dekorativen   Aufmachung    sind die einzelnen Fächer 7 mit Samtpapier 13 oder ähnlichen Materialien ausgelegt. Durch verschieden gestaltete Farbgebung ist eine Vielzahl von Variationen möglich. Die Halterung und Klemmwirkung kann auch anstatt zwischen Gehäusestegen 12 und dem Gehäusering 11, zwischen den beiden Gehäusehörnern 10 erfolgen, indem die Leisten 8 gegen den Boden 3 sich in ihrer Breite beiderseitig verlängern und dadurch beim Niederdrücken der Uhr sich zwischen die Gehäusehörner 10 einspannen. Bei der erfindungsgemässen Schachtel ist es nun nicht mehr notwendig, die einzelnen Uhren zwecks Betrachten immer wieder in die Hand zu nehmen und in Papier eine und auszuwickeln. Die Uhren bleiben vor Hautsekreten weitgehend geschützt, und der Inhalt der Schachtel kann mit einem Blick übersehen werden.



  Diese Übersicht wird noch durch den aus transparentem Material hergestellten Deckel begünstigt.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kunststoffschachtel zur Aufnahme von Uhren, insbesondere von Armbanduhren, bestehend aus einem Schachtelunterteil und einem über denselben stülpbaren Deckel, welch ersterer einen durch Umfangswände und Boden gebildeten Hohlraum aufweist, der durch Quer und Längswände in Fächer aufgeteilt ist, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem mit dekorierendem Material belegten Boden (3) eines jeden Faches (7), mindestens eine Leiste (8) derart angeordnet ist, dass an die, oder zwischen die Leisten eine Uhr (A, B) festgeklemmt werden kann.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Schachtel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Leisten (8) am Boden (3) angespritzt sind und sich gegen den Boden hin in ihrer Dicke verstärken.
    2. Schachtel nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leisten (8) parallel zur Längswand (6) angeordnet sind.
    3. Schachtel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, zur Aufnahme von Armbanduhren, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Leisten (8) derart im Fach angeordnet sind, dass sie beim Befestigen der Uhr (A) in den Zwischenraum zwischen Gehäusesteg (12) und Gehäusering (11) des Uhrgehäuses zu liegen kommen, und die Uhr dadurch eingeklemmt und festgehalten wird.
    4. Schachtel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, zur Aufnahme von Armbanduhren, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Leisten (8) im Fach derart angeordnet sind, dass eine der beiden Leisten zwischen Gehäusesteg (12') und Gehäusering (11') des Uhrgehäuses zu liegen kommt, während sich die andere Leiste mit ihrer dem Uhrgehäuse zugekehrten Innenseite (8') unter Haftspannung gegen den zweiten Gehäusesteg (12') drückt.
    5. Schachtel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel aus transparentem Material besteht.
    6. Schachtel nach Patentanspruch, zur Aufnahme von Armbanduhren, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Leisten (8) gegen den Boden (3) hin in ihrer Breite beiderseitig verlängern und derart angeordnet sind, dass sie quer zwischen den Gehäusehörnern der Uhrgehäuse (10, 10') liegend, die Uhren festhalten.
CH343281D 1956-07-25 1956-07-25 Kunststoffschachtel zur Aufnahme von Uhren, insbesondere von Armbanduhren CH343281A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4311235A (en) * 1980-03-31 1982-01-19 Titus Wanda L Organizer jewelry box
CN107479361A (zh) * 2017-08-28 2017-12-15 歌尔股份有限公司 智能手表及其心率检测方法

Cited By (3)

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