CH343434A - Steuervorrichtung mit Dreidruckventil, insbesondere für Druckluftbremsen von Schienenfahrzeugen - Google Patents

Steuervorrichtung mit Dreidruckventil, insbesondere für Druckluftbremsen von Schienenfahrzeugen

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CH343434A
CH343434A CH343434DA CH343434A CH 343434 A CH343434 A CH 343434A CH 343434D A CH343434D A CH 343434DA CH 343434 A CH343434 A CH 343434A
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CH
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Inventor
Ernst Dr Moeller
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Knorr Bremse Gmbh
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T15/00Construction arrangement, or operation of valves incorporated in power brake systems and not covered by groups B60T11/00 or B60T13/00
    • B60T15/02Application and release valves
    • B60T15/18Triple or other relay valves which allow step-wise application or release and which are actuated by brake-pipe pressure variation to connect brake cylinders or equivalent to compressed air or vacuum source or atmosphere
    • B60T15/24Triple or other relay valves which allow step-wise application or release and which are actuated by brake-pipe pressure variation to connect brake cylinders or equivalent to compressed air or vacuum source or atmosphere controlled by three fluid pressures
    • B60T15/30Triple or other relay valves which allow step-wise application or release and which are actuated by brake-pipe pressure variation to connect brake cylinders or equivalent to compressed air or vacuum source or atmosphere controlled by three fluid pressures with a quick braking action
    • B60T15/302Railway control or brake valves with evacuation of air to a reservoir, to the atmosphere or to the brake cylinder

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Description


  Steuervorrichtung mit     Dreidruckventil,    insbesondere für     Druckluftbremsen     von Schienenfahrzeugen    Die Erfindung betrifft eine Steuervorrichtung mit       Dreidruckventil,    Bremsbeschleuniger und überwach  ter Leitungsverbindung zwischen der Steuerkammer  konstanten Druckes und der     Hauptluftleitung,    ins  besondere für     Druckluftbremsen    von Schienenfahr  zeugen.  



  Für die Aufgabe zum Zwecke des leichten     Lö-          sens    der Bremse am Ende langer Züge, ausgehend  von einem     Re-eldruck    von<B>5</B> atü, bereits bei unge  fähr 4,8 atü eine Verbindung zwischen der Steuer  kammer konstanten Druckes und der     Hauptluftlei-          tung    herzustellen, und die Aufgabe, den normaler  weise erst bei vollgelöster Bremse wieder betriebs  bereiten Beschleuniger der Steuervorrichtung mög  lichst schon beim öffnen der Verbindung zwischen  der Steuerkammer und der     Hauptluftleitung    wieder  betriebsbereit zu machen, weisen alle bisher bekann  ten Steuervorrichtungen zwei getrennte Organe auf,

    nämlich einmal den     sogenannten        überwacher    der  Steuerkammer, der vom     Bremszylinderdruck    oder  einem zu ihm in Beziehung stehenden Druck ge  steuert wird, und zum andern eine     überwachungs-          einrichtung    für die Verbindung zwischen der     Ab-          zapfkammer    des Bremsbeschleunigers und der     Haupt-          luftleitung.    Bei dieser getrennten Anordnung der Or  gane war es bisher möglich,

       dass    der Beschleuniger  vor dem Öffnen des Überwachers der Verbindung  zwischen der Steuerkammer und der     Hauptluftlei-          tung    bereits wieder betriebsbereit war, so     dass    das       Dreidruckventil    überempfindlich wurde und auf ge  ringste Druckschwankungen in der     Hauptluftleitung     sofort ansprang und infolge der Beschleunigungswir  kung benachbarte Ventile     mitriss.    Anderseits bestand  die Gefahr,     dass    der Bremsbeschleuniger erst nach  dem öffnen des besagten     überwachers    betriebsbereit  wurde,

   so     dass    in diesem nicht beschleunigungsberei-         tem    Zustande eine Erschöpfung der Bremse am Ende  langer Züge durch die bereits offene Empfindlich  keitsbohrung der Verbindung zwischen der Steuer  kammer und der     Hauptluftleitung    eintreten konnte.  



  Gemäss der Erfindung sollen diese Nachteile da  durch vermieden sein,     dass    beide     überwachungsein-          richtungen        zwangläufig    miteinander gekoppelt sind.  



  Vorteilhaft ist das Organ für die     zwangläufige          Koppluno,    der genannten     überwachungseinrichtun-          gen    als eine zwei Ventilkörper verbindende Ventil  stange ausgebildet. Da bei einer vollen Freigabe des  Empfindlichkeitsquerschnittes bei einem Druck von  4,8 atü auch bei der     zwangläufigen    Kopplung noch  eine bestimmte Art von Erschöpfungsgefahr auftre  ten kann, ist vorteilhaft der die Empfindlichkeits  bohrung verschliessende Ventilkörper mit einem in  diese     einführbaren    nadelförmigen Glied versehen.

    Bei Abheben des Ventilkörpers wird dann durch das  Nadelglied zunächst lediglich ein geringerer Strö  mungsquerschnitt in der Verbindung zwischen der  Steuerkammer und der     Haupthiftleitung    freigegeben  und die Erreichung des vollen Querschnittes um einen  gewissen Zeitabstand verzögert. Darüber hinaus sind  vorteilhaft besondere Vorkehrungen getroffen, damit  das Schliessen der Verbindung zwischen der Steuer  kammer und der     Hauptluftleitung    bei Bremsbeginn  ohne Verzögerung erfolgt.

   Es ist deshalb zweckmässig,  ein zusätzliches, mit dem     überwacher    der Steuer  kammer in Serie geschaltetes     überwachungsorgan     vorgesehen, welches bei einer Bremsung die     Haupt-          luftleitung        verzögerungsfreier    in Abhängigkeit vom       Bremszylinderdruck    gegen die Steuerkammer ver  schliesst, während     jo,        eichzeitig    der die     Abzapfkammer     überwachende Ventilkörper zur Belüftung dieser  Kammer infolge der Anordnung einer Drosseldüse  in dem     Leitungszweig,

      der     Bremszylinderleitung    für      die     Beaufschlagung    des Kolbens zur Betätigung der       (Yek     <B>,</B>     oppelten    Ventilkörper noch abgehoben und damit  betriebsbereit bleibt.  



  In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand  in einem Ausführungsbeispiel schematisch darge  stellt. Hierbei ist ein Teil des Beschleunigers in das  Steuerventil verlegt. Dieser Teil könnte jedoch auch  aus dem Ventil     heraus(Yenommen    sein.  



  <B>0</B>  An die     Hauptluftleitung   <B>1</B> ist über eine Zweig  leitung<B>3</B> und, unter Zwischenschaltung eines     Rück-          schlagventils   <B>5,</B> über einen weiteren Leitungszweig<B>7</B>  ein     Dreidrucksteuerventil   <B>9</B> angeschlossen, wobei der  Leitungszweig<B>7</B> über den Raum<B>11</B> des Steuerventils  mit einem     Bremsluftbehälter   <B>13</B> in Verbindung steht.  Das Steuerventil<B>9</B> weist einen beweglich gelagerten  Steuerkolben<B>15</B> auf, welcher einen Raum<B>17</B> von  einem weiteren Raum<B>19</B> trennt.

   Der Raum<B>19</B> ist  mit einer Kammer 21 verbunden und steht über noch  näher zu beschreibende Teile mit der     Hauptluftlei-          tung    in Verbindung. Der Steuerkolben<B>15</B> ist über  Stangen 20 und 22 mit einem Rohrglied<B>23</B> verbun  den, welches den     Rückführkolben   <B>25</B> trägt. Ausser  dem weist das Rohrglied eine     Auslassöffnung   <B>27</B> auf,  die sich über eine     öffnung   <B>29</B> im Gehäuse des  Steuerventils ins Freie fortsetzt.

   Das obere offene  Ende des Rohrgliedes<B>23</B> bildet einen Sitz<B>31</B> für  einen Ventilkörper<B>33,</B> welcher ausserdem mit einem  im     Steuerventilgehäuse    vorgesehenen, konzentrisch  zum Sitz<B>31</B> liegenden Sitz<B>35</B> zusammenwirkt. Der  Ventilkörper<B>33</B> ist durch eine Feder<B>37</B> belastet,  und eine Feder<B>39</B> hält die Kolben<B>15, 25</B> im voll  gelösten Zustand der Bremse in ihrer aus der     Zeich          nung    ersichtlichen untern Endstellung.

   Das untere  Ende des rohrförmigen Gliedes<B>23</B> ist über die  Ventilstange 22 mit einem Ventilkörper 41 ver  bunden, welcher mit einer bei 43 abgedichtet ge  lagerten, verschiebbaren Hülse 45 zusammenwirkt,  die überdies einen zylindrischen Ansatz 47 besitzt  und sich mit diesem bis zu einem Gehäuseanschlag  49 axial verschieben     lässt.    Eine Feder<B>51</B> ist bestrebt,  die Hülse 45 in     Kraftschluss    mit dem Ventilkörper 41  zu halten.

   Gleichzeitig lastet jedoch, vom Druck der       Hauptluftleitung        beaufschlagt,    ein mit einem kleinen  Kolben<B>61</B> versehener Stössel<B>55</B> gegen die Kraft  einer Feder<B>53</B> hemmend auf dem Ansatz 47 der  Hülse und ruft damit eine Bewegungsverzögerung der  Hülse und damit eine     Verschlussverzögerung    bezüg  lich des Ventilkörpers 41 hervor, welcher in     öff-          nungsstellung    ein Abströmen der Druckluft des Rau  mes<B>17</B> in einen Raum<B>57</B> ermöglicht, der über eine  Leitung<B>59</B> mit einer     überwachungseinrichtung   <B>63</B>  für die     Abzapfkammer   <B>65</B> verbunden ist.

   Diese     über-          wachungseinrichtung   <B>63</B> für die mit Entlüftungsdüse  <B>67</B> versehene     Abzapfkammer   <B>65</B> enthält vier Kam  mern, eine mit der     Abzapfkammer    über eine Lei  tung<B>69</B> verbundene Kammer<B>71,</B> eine über eine Düse  <B>73</B> unter dem     Bremszylinderdruck    stehende Kammer  <B>75,</B> daneben eine über eine Leitung<B>77</B> mit der  Steuerkammer 21 in Verbindung stehende Kammer  <B>79,

  </B> und schliesslich eine vom Druck der Hauptluft-         leitung   <B>1</B>     beaufschlagte    Kammer<B>81.</B> Eine im Ge  häuse der     überwachungseinrichtung   <B>63</B> axial beweg  lich gelagerte Ventilstange<B>83</B> trägt an ihrem einen  Ende einen Ventilkörper<B>85,</B> der mit einem Ventil  sitz<B>87</B> der Kammer<B>71</B> zusammenwirkt. Ein eben  falls mit der Ventilstange verbundener Kolben<B>89</B>  wird vom Druck des Bremszylinders<B>91</B> über die Lei  tung<B>93</B> gegen die Kraft einer Feder<B>95</B>     beaufschlagt.     Das andere Ende der Ventilstange<B>83</B> ist mit einem  Ventilkörper<B>97</B> versehen, welcher ein nadelförmi  ges Glied<B>99</B> aufweist.

   Je nach Stellung des Ventil  körpers<B>97</B> und damit des Nadelgliedes<B>99</B> wird an  einer Empfindlichkeitsbohrung<B>101</B> ein verschieden  grosser Drosselquerschnitt in der Verbindung zwischen  der     Hauptluftleitung    und der Steuerkammer 21 frei  gegeben, was wiederum die     Ansprechempfindlichkeit     des Steuerventils bestimmt.

   Die vorerwähnte Leitung  <B>93</B> des Bremszylinders weist einen Leitungszweig<B>103</B>  zu einem Raum 104 einer mit der     überwachungsein-          richtung   <B>63</B> in Reihe geschalteten Einrichtung<B>105</B>  auf, deren mit einem Ventilkörper<B>107</B> über eine Kol  benstange<B>109</B> verbundener Kolben<B>111</B> vom     Brems-          zylinderdruck        beaufschlagt    ist und sich gegen die  Kraft einer Feder<B>113</B> axial verschieben     lässt.    Der  Ventilkörper<B>107</B> ermöglicht das Schliessen eines Sit  zes<B>115</B> und unterbricht in diesem Falle die Druck  luftzufuhr von der     Hauptluftleitung    zu einer Ventil  kammer<B>117,

  </B> von welcher eine Leitung zur Kammer  <B>81</B> der Einrichtung<B>63</B> führt. Unter     bewusster    Inkauf  nahme des Nachteils,     dass    sich die Steuerkammer 21  konstanten Druckes während der Einleitung einer  Bremsung über den abgehobenen Ventilkörper<B>97</B>  teilweise in die druckgeschwächte     Hauptluftleitung   <B>1</B>  entleert, liesse sich die     überwachungseinrichtung   <B><I>105</I></B>  vermittels einer direkten Leitung<B>119</B> zur Kammer  <B>81</B> ersetzen.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen Steuervor  richtung ist folgende:  Im gelösten Zustand nehmen die Teile die aus der  Zeichnung ersichtliche Lage ein. Die     Hauptluftleitung     <B>1</B> ist mit dem höchsten Regeldruck von<B>5</B> atü gefüllt,  und dieser Druck herrscht auch in den Räumen<B>11</B>  und<B>17</B> des     Dreidrucksteuerventils,    im     Bremsluft-          behälter   <B>13</B> und in den Kammern<B>117</B> und<B>81.</B> In  folge des fehlenden Bremsdruckes hält die Feder<B>95</B>  die Ventilkörper<B>85</B> und<B>97</B> der Einrichtung<B>63</B> ab  gehoben, so     dass    die Kammer<B>79</B> und die Steuerkam  mer 21 ebenfalls unter Einwirkung des höchsten  Regeldruckes stehen.

   Gleichzeitig ist der Brems  zylinder<B>91</B> über die Leitung<B>92,</B> den geöffneten Ven  tilsitz<B>31</B> und die     öffnungen   <B>27</B> und<B>29</B> entleert, und  damit ebenso der unter     Bremszylinderdruck    stehende  Raum 104 der Einrichtung<B>105,</B> demzufolge der Ven  tilkörper<B>107</B> durch die Feder<B>113</B> abgehoben ist. In  dieser     Lösestellun,(y,    sind die Kammer<B>71</B> und die     Ab-          zapfkammer   <B>65</B> über die Düse<B>67</B> entleert.  



  Wird nun zwecks Einleitung einer Bremsung der  Druck in der     Hauptluftleitung    durch den Lokomotiv  führer um einen der gewollten Bremsstufe entspre  chenden Betrag verringert, so ist damit auch eine      Druckverringerung im Raum<B>17</B> des Steuerventils  verbunden.

   Der Überdruck im Steuerraum<B>19</B> gegen  über dem verringerten Druck im Raum<B>17</B> bewirkt  ein Abheben des Ventilkörpers 41, ein Schliessen des  Ventilsitzes<B>31</B> und gleichzeitiges Abheben des Ven  tilkörpers<B>33</B> gegen die Kraft der Feder<B>37.</B> Damit ist  der Bremszylinder gegen die Atmosphäre abgeschlos  sen und füllt sich über den Raum<B>11</B> und die Leitung  <B>92</B> mit Druckluft aus dem     Bremsluftbehälter   <B>13.</B>  Über den Leitungszweig<B>103</B> füllt sich der Raum 104  und senkt den Ventilkörper<B>107</B> verzögerungsfrei auf  den Ventilsitz, während die Düse<B>73</B> eine demgegen  über verzögerte Auffüllung der Kammer<B>75</B> und da  mit ein nur verzögertes Senken der Ventilkörper<B>85</B>  und<B>97</B> bewirkt,

   so     dass    für die Belüftung der     Ab-          zapfkammer   <B>65</B> aus der     Hauptluftleitung    über den  abgehobenen Ventilkörper 41 den Raum<B>57,</B> den  noch abgehobenen Ventilkörper<B>85</B> und die Leitung  <B>69</B> genügend Zeit verbleibt.

   Im Augenblick der Hub  bewegung des Kolbens<B>15</B> wird die Hülse 45 unter  Einwirkung des am Ansatz 47 angreifenden Stössels  <B>55</B> in ihrer bisherigen Lage festgehalten, und zwar  so lange, bis sich die     Abzapfkammer    über die ab  gehobenen Ventilkörper 41 und<B>85</B> gefüllt hat und  sich in den Kammern<B>65, 71</B> und dem Raum<B>57</B> ein  derartig hoher Druck aufgebaut hat,     dass    der kleine  Kolben<B>61</B> unter Mitwirkung der Federkraft<B>53</B> gegen  den verminderten Druck im Raum<B>17</B> axial verscho  ben wird, der Stössel<B>55</B> den Ansatz 47 freigibt und  die Hülse 45 unter der Kraft der Feder<B>51</B> der Hub  bewegung des Kolbens<B>15</B> bis zum Anschlag 49 nach  eilt.

   Während der indessen in der Kammer<B>75</B> auf  gebaute Bremsdruck den Ventilkörper<B>85</B> senkt und  die Kammern<B>71</B> und<B>65</B> sich langsam über die Düse  <B>67</B> entleeren, hält der im Raum<B>57</B> aufgebaute Druck  den Stössel<B>55</B> ausser Eingriff, so     dass    die Hülse 45  bei einem erneuten Lösen der Bremse ungehemmt  in ihre in der Zeichnung dargestellte Ausgangsstel  lung zurückbewegt werden kann.  



  Diese Druckerhöhung in dem Raum<B>17</B> zum  Zwecke des     Lösens    der Bremse hat eine Abwärts  bewegung der Kolben<B>15, 25,</B> ein öffnen des Ventil  sitzes<B>31</B> und damit die Entlüftung des Bremszylin  ders<B>91</B> über das Rohrglied<B>23</B> zur Folge.

   Bereits vor  Einsetzen der Vollösung schliesst der Ventilkörper 41  die Hülse und verhütet die     Abzapfung    der     Haupt-          luftleitung    durch den infolge der Entlüftung des       Brernszylinders    und der Kammer<B>75</B> abgehobenen       Beschleunigerventilkörper   <B>85,</B> die Leitung<B>69</B> und die  Düse<B>67.</B> Gekoppelt mit dem Abheben des Ventil  körpers<B>85,</B> hebt sich der Ventilkörper<B>97</B> in der  Weise vom Sitz der Empfindlichkeitsbohrung<B>101</B> ab,       dass    das Nadelglied<B>99</B> den Strömungsquerschnitt  der Empfindlichkeitsbohrung noch stark verringert  und erst mit der völligen     Entlüftung    des Bremszylin  ders,

   also bei Vollösung, freigibt. Bevor der Löse  vorgang bis zur Vollösung fortgeschritten ist, ver  ringert das in die Empfindlichkeitsbohrung<B>101</B> ein  geführte Nadelglied<B>99</B> den Querschnitt derselben    also in einem solchen Masse,     dass    durch die daraus  sich ergebende Verzögerung des Druckausgleiches  zwischen der     Hauptluftleitung   <B>1</B> und der Steuerkam  mer 21 die beabsichtigte, durch das vorzeitige<B>Ab-</B>  heben des Ventilkörpers<B>97</B> erreichte Löseerleichte  rung zwar nicht hinfällig, die     sogenannte    statische  Erschöpfungsgefahr, das heisst die bei ungehindertem  Druckausgleich bestehende Gefahr,     dass    unter be  stimmten Bremsvoraussetzungen,

   die hier nicht     irn     einzelnen erläutert werden sollen, der Druck in der  Kammer 21 absatzweise immer weiter bis zur Er  schöpfung und damit zur Bremsunfähigkeit absinken  kann, jedoch völlig vermieden wird, so     dass    kein  unzulässiges weiteres Absinken des Druckes in der  Steuerkammer 21 erfolgt, bevor die in der Zeich  nung dargestellte Endstellung der Kolben<B>15, 25</B> und  <B>89</B> und damit die Vollösung erreicht ist.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Steuervorrichtung mit Dreidruckventil, Brems beschleuniger und überwachter Leitungsverbindung zwischen der Steuerkammer konstanten Druckes und der Hauptluftleitung, insbesondere für Druckluft- bremsen von Schienenfahrzeugen, gekennzeichnet durch eine zwangläufige Kopplung der überwa- chungseinrichtung für die Betriebsbereitschaft des Bremsbeschleunigers mit der überwachungseinrich- tung für die Verbindung zwischen der Hauptluftlei- tung und der Steuerkammer.
    UNTERANSPRüCHE <B>1.</B> Steuervorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das die zwangläufige Kopplung herbeiführende Organ als eine zwei Ventil körper<B>(85, 97)</B> verbindende Ventilstange<B>(83)</B> aus- .gebildet ist.
    2. Steuervorrichtuno, nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der die Leitungsverbindung zwischen der Steuerkammer und der Hauptluftleitung überwachende Ventilkör per<B>(97)</B> mit einem in die Empfindlichkeitsbohrung <B>(101)</B> einführbaren nadelförmigen Glied<B>(99)</B> ver sehen ist.
    <B>3.</B> Steuervorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen<B>1</B> und 2, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Ventilkörper<B>(97)</B> zur Überwachung der Empfindlichkeitsbohrung<B>(101)</B> ein weiteres, die Ver bindung zwischen der Steuerkammer und der Haupt- luftleitung bei Einleitung einer Bremsung verzöge rungsfreier schliessendes überwachungsorgan <B>(105)</B> in Serie geschaltet ist. 4.
    Steuervorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen<B>1</B> bis<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der zur Beaufschlagung des Kolbens<B>(89)</B> für die Betätigung der Ventilkörper <B>(85, 97)</B> dienende Leitungszweig<B>(93)</B> der Bremszylinderleitung eine Drosseldüse<B>(73)</B> aufweist.
CH343434D 1955-09-03 1956-08-04 Steuervorrichtung mit Dreidruckventil, insbesondere für Druckluftbremsen von Schienenfahrzeugen CH343434A (de)

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