CH343511A - Kohlebürste - Google Patents
KohlebürsteInfo
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
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Description
Kohlebürste Die Erfindung betrifft eine Kohlebürste mit einer unter der Wirkung einer Abschaltfeder stehenden Abschaltvorrichtung zum Abheben der Kohle vom Stromwender nach einem bestimmten Kohleverschleiss und unterscheidet sich von den bekannten Ausfüh rungen dadurch, dass als Abschaltvorrichtung eine das obere Ende der Kohle bedeckende, axial verschieb bare, elektrisch isolierende Hülse vorgesehen ist,
deren unterer Rand sich beim Erreichen der vorbe stimmten Verschleissgrenze der Kohle auf den Strom- wender auflegt und in diesem Augenblick als Wider lager für die mit dem Restteil der Kohlebürste kraft schlüssig verbundene Abschaltfeder dient. In vorteil hafter Weise kann eine Hülse aus einem thermo plastischen Isolierstoff verwendet werden, deren unterer Rand beim Schleifen auf dem Stromwender durch die dabei auftretende Reibungswärme in den plastischen oder fliessfähigen Zustand gelangt.
Nähere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung der auf der Zeich nung dargestellten Ausführungsbeispiele: Es zeigen: Fig. 1 im grösseren Massstab eine Kohlebürste nach der Erfindung, teilweise in der Ansicht, teil weise im Längsschnitt, Fig. 2 bis 8 weitere Ausführungsbeispiele in Sei tenansicht (Fig. 2 bis 5) und in Ansicht (Fig. 6 bis 8). Wie die Figuren zeigen, ist das obere Ende der Kohle 1 abgesetzt, so dass ein Kopf 3 entsteht. Er ist von einer Kappe 2 umgeben.
Diese besteht aus einem Material, welches weicher ist als dasjenige des auf der Zeichnung nicht dargestellten Stromwenders bzw. der Stromwenderlamellen. Vorteilhaft besteht die Kappe aus einem thermoplastischen Isolierstoff. Wie die Fig. 1 erkennen lässt, liegt die Kappe mit dem untern Rand ihrer beiden Seitenwände auf je einer Schulter 4 der Kohle. Die beiden Schultern 4 befinden sich an der übergangsstelle des einen klei neren Durchmesser aufweisenden Kopfes in dem Rumpf der Kohle. Dabei kann die Auflage je nach der Ausbildung des untern Randes der Seitenteile der Kappe 2 über die ganze Länge ihrer untern Ränder oder aber nur an zwei Stellen erfolgen.
Gemäss Fig. 2 sind die untern Ränder der Seiten teile der Kappe geradlinig und liegen voll auf den Schultern auf.
Nach Fig. 3 ist eine rechteckige Aussparung 5 in den untern Rändern der Seitenteile der Kappe 2 vor gesehen. Die Ränder liegen dann nur an zwei Stellen auf.
Nach Fig. 4 hat die Aussparung 5 Bogenform. Auch in diesem Falle liegt jeder Kappenseitenteil nur an zwei Stellen auf der betreffenden Schulter auf.
Gemäss Fig. 5 ist der untere Rand der Seiten teile wieder voll, das heisst er verläuft geradlinig. In diesem Falle ist aber in den Schultern an den Stel len, wo die Seitenteile der Kappe gegen sie stossen, je eine bogenförmige Ausnehmung oder Vertiefung 6 vorgesehen. Auch bei dieser Ausbildung berührt jeder Kappenseitenteil nur an zwei Stellen die betreffende Schulter.
Im Kohlekopf sitzt ein Rohr 7, das durch den Kappenboden 8 hindurchragt und dessen oberes Ende 9 flanschartig abgebogen ist. Dieses Rohr ist mit der Litze 10 verlötet, wie es Fig. 1 erkennen lässt.
In der Kohle ist in der Höhe des untern Randes des Rohres 7 eine Durchbohrung 11 vorgesehen, in die das untere Ende des Rohres 7 hineinragt und in der dieses Ende befestigt wird, und zwar beispiels weise durch Quetschung, Spreizen, durch einen Stift oder dergleichen oder auch durch Verlöten. Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 zeigt die Befestigung durch Quetschen oder Drücken des untern Rohr endes.
Bei einer Befestigung durch Spreizung wird im untern Ende ein in der Fig. 1 strichpunktiert an gedeuteter Schlitz erzeugt und die dadurch gebildeten Schenkel auseinandergedrückt. Bei einer Befestigung durch Lötung wird das Loch<B>11</B> zugelötet, so dass das untere Ende des Rohres fest darin gehalten wird.
Das Loch 11 fehlt bei einer Befestigung mittels eines Querstiftes, der dann quer durch den Kohle kopf und das untere Ende des darin befindlichen Rohres 7 hindurchgeht. Zwischen dem Planschartigen Ende des Rohres und dem Kappenboden 8 sitzt die Abschaltfeder 12, die von der Abstandshülse 13 umgeben ist und welche Feder sich gegen den Kap penboden 8 und dem Flanschkopf 9 des Rohres 7 stützt. Vorteilhaft bildet die Abstandshülse 13 ein Ganzes mit dem Kappenboden, wie es Fig. 1 erken nen lässt. Die Abstandshülse ist von der Hauptdruck feder 14 umgeben. Die Stromzufuhr erfolgt in be kannter Weise durch die Litze 10.
Wenn die Kohle so weit abgenutzt ist, dass der untere Rand der Kappe 2 den Stromwender, Ring oder rotierenden Körper oder dergleichen berührt, dann hebt die Abschaltfeder 12 nach Erreichung der Verschleissgrenze schlagartig den verbleibenden Kohlekopf nach oben, so dass dieser Kohleteil nicht mehr mit dem Stromwender in Berührung ist. Der Abschaltvorgang wird also erst dann eingeleitet, wenn der untere Rand der Kappe 2 auf den Strom- wender trifft. Ein Beschädigen desselben durch den Kappenrand kann nicht stattfinden, weil dieser wei cher ist als der Stromwender bzw. die Stromwender lamellen.
In der Praxis zeigte sich, dass - wenn die Kohle bürste so weit abgenutzt ist, dass die Wurzel des Kopfes 3 erreicht ist, so dass die Abschaltkappe 2 mit ihrem untern Rand die verbleibenden kleinen Schulterstückchen der Schulter 4 abbricht - an die ser Bruchstelle unter Umständen kleine Zacken 15 stehenbleiben können (s. Fig. 6). Infolge des geringen Spiels zwischen der Innenwand der Abschaltkappe 2 und dem Umfang des Kopfes 3 der Kohle wird dann durch diese Zacken der Abschaltvorgang gehemmt, so dass die Kohle nicht schnell und kräftig genug durch die Abschaltfeder 12 zurückgerissen wird.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 7 und 8 ist dieser Nachteil dadurch beseitigt, dass zwischen der Wurzel des Kopfes der Kohlebürste und dem untern Teil der Innenseite der den Kopf umgebenden Abschaltkappe ein freier Raum vorgesehen ist, so dass jetzt, selbst wenn Zacken entstehen sollten, diese nicht das Abheben der Kohle von dem Strom- wender behindern.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform (Fig. 7) hat die den Kopf der Kohlebürste umgebende Ab schaltkappe unten auf der Innenseite eine Aus sparung.
Nach einer andern Ausführungsform (Fig. 8) weist der Kopf der Kohlebürste an seiner Wurzel eine Umfangsnut oder Aussparung auf.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig.7 hat die innere Wand der Kappe 2 unten eine Aussparung 16, so dass zwischen dem Kopf 3 und der untern Innen wand der Kappe 2 ein Raum 17 vorhanden ist, der so gross ist, dass, selbst wenn die vorstehend erwähn ten Zacken 15 stehenbleiben, dadurch nicht das Zurückziehen des Kohlekopfes 3 in die Abschalt- kappe 2 behindert wird, weil jetzt bei diesem Vor gang die Zacken 15 in den Zwischenraum 17 ein treten können.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 8 unterschei det sich von dem der Fig. 7 nur dadurch, dass die Aussparung 16 dieses Ausführungsbeispiels an der Wurzel des Kopfes 3, das heisst dort, wo dieser Kopf in den übrigen Teil des Kohlekörpers 1 übergeht, eine Ringnut oder Aussparung 18 vorsieht. Diese Aussparung 18 mit Kopf 3 bei dem Ausführungs beispiel nach Fig. 8 schafft einen kleinen Raum 17 mit gleicher Wirkung wie beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 7.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Kohlebürste mit einer unter der Wirkung einer Abschaltfeder stehenden Abschaltvorrichtung zum Abheben der Kohle vom Stromwender nach einem bestimmten Kohleverschleiss, dadurch gekennzeich net, dass als Abschaltvorrichtung eine das obere Ende der Kohle (1) bedeckende, axial verschiebbare, elek trisch isolierende Hülse vorgesehen ist, deren unterer Rand sich beim Erreichen der vorbestimmten Ver schleissgrenze der Kohle (1) auf den Stromwender auflegt und in diesem Augenblick als Widerlager für die mit dem Restteil der Kohlebürste kraft schlüssig verbundene Abschaltfeder (12) dient. UNTERANSPRÜCHE 1.Kohlebürste nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse ganz aus einem elek trisch isolierenden Stoff, beispielsweise aus einem thermoplastischen Isolierstoff besteht, deren unterer Rand beim Schleifen auf dem Stromwender durch die dabei auftretende Reibungswärme in den plasti schen oder fliessfähigen Zustand gelangt und dadurch den Abschaltvorgang schlagartig einleitet. 2. Kohlebürste nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kraft der Abschaltfeder (12) ausschliesslich den Abhebevorgang bewirkt, ohne dass ein Gegendruck von einer Hauptfeder (14) der Bürste wirksam wird. 3.Kohlebürste nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Hülse und der Abschaltfeder (12) eine Kappe aus einem Material gleicher oder grösserer Härte als demjenigen der Hülse liegt. 4. Kohlebürste nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse als Kappe (2) aus gebildet und direkt mit der Abschaltfeder (12) in Berührung ist, die gegen den Kappenboden (8) liegt. 5.Kohlebürste nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass durch den Kappenboden (8) ein mit seinem einen Ende fest im Kohlekopf sitzendes Rohr (7) hindurchragt, zwischen dessen Kopf und dem Kappenboden eine Abstandshülse (13) vorgesehen ist, die zwischen der sich gegen den Kappenboden und den Rohrkopf abstützenden Ab schaltfeder (12) und einer mit ihrem einen Ende auf dem Kappenboden aufsitzenden Hauptfeder (14) liegt. 6.Kohlebürste nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr (7) und der Kohle kopf einen metallischen, oxydfreien, galvanischen überzug, insbesondere Silberüberzug, aufweisen und beide mechanisch durch Verlöten, Spreizung, Quet schung oder einen Stift miteinander verbunden sind. 7. Kohlebürste nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Seiten der Hülse an ihrem untern Ende mit einer rechteckigen oder halbrunden Aussparung versehen sind. B. Kohlebürste nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kohle eine Schulter mit einer runden Aussparung hat.9. Kohlebürste nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Wurzel des Kopfes (3) der Kohlebürste (1) und dem untern Teil der Innenseite der den Kopf (3) umgebenden Hülse (2) ein freier Raum (17) vorgesehen ist. 10. Kohlebürste nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die den Kopf (3) der Kohle bürste (1) umgebende Hülse (2) unten auf ihrer Innenseite eine Aussparung (16) aufweist. 11. Kohlebürste nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf (3) der Kohlebürste (1) an seiner Wurzel eine Umfangsnut oder Aus sparung (18) aufweist.
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