CH343511A - Kohlebürste - Google Patents

Kohlebürste

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Publication number
CH343511A
CH343511A CH343511DA CH343511A CH 343511 A CH343511 A CH 343511A CH 343511D A CH343511D A CH 343511DA CH 343511 A CH343511 A CH 343511A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
carbon brush
carbon
head
sleeve
brush according
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Application number
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English (en)
Inventor
Rohrbach Fritz
Original Assignee
Vorwerk & Co Elektrowerke Kg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vorwerk & Co Elektrowerke Kg filed Critical Vorwerk & Co Elektrowerke Kg
Publication of CH343511A publication Critical patent/CH343511A/de

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R39/00Rotary current collectors, distributors or interrupters
    • H01R39/02Details for dynamo electric machines
    • H01R39/58Means structurally associated with the current collector for indicating condition thereof, e.g. for indicating brush wear

Landscapes

  • Motor Or Generator Current Collectors (AREA)

Description


      Kohlebürste       Die Erfindung betrifft eine Kohlebürste mit einer  unter der Wirkung einer     Abschaltfeder    stehenden       Abschaltvorrichtung    zum Abheben der Kohle vom  Stromwender nach einem bestimmten     Kohleverschleiss     und unterscheidet sich von den bekannten Ausfüh  rungen dadurch, dass als     Abschaltvorrichtung    eine das  obere Ende der Kohle bedeckende, axial verschieb  bare, elektrisch isolierende Hülse vorgesehen ist,

    deren unterer Rand sich beim Erreichen der vorbe  stimmten Verschleissgrenze der Kohle auf den     Strom-          wender    auflegt und in diesem Augenblick als Wider  lager für die mit dem Restteil der Kohlebürste kraft  schlüssig verbundene     Abschaltfeder    dient. In vorteil  hafter Weise kann eine Hülse aus einem thermo  plastischen Isolierstoff verwendet werden, deren  unterer Rand beim Schleifen auf dem Stromwender  durch die dabei auftretende Reibungswärme in den  plastischen oder     fliessfähigen    Zustand gelangt.  



  Nähere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich  aus der folgenden Beschreibung der auf der Zeich  nung dargestellten Ausführungsbeispiele:  Es zeigen:       Fig.    1 im grösseren Massstab eine Kohlebürste  nach der Erfindung, teilweise in der Ansicht, teil  weise im Längsschnitt,       Fig.    2 bis 8 weitere Ausführungsbeispiele in Sei  tenansicht     (Fig.    2 bis 5) und in Ansicht     (Fig.    6 bis 8).  Wie die Figuren zeigen, ist das obere Ende der  Kohle 1 abgesetzt, so dass ein Kopf 3 entsteht. Er  ist von einer Kappe 2 umgeben.

   Diese besteht aus  einem Material, welches weicher ist als dasjenige des  auf der Zeichnung nicht dargestellten Stromwenders  bzw. der     Stromwenderlamellen.    Vorteilhaft besteht  die Kappe aus einem thermoplastischen Isolierstoff.  Wie die     Fig.    1 erkennen lässt, liegt die Kappe mit  dem untern Rand ihrer beiden Seitenwände auf je  einer Schulter 4 der Kohle. Die beiden Schultern 4    befinden sich an der     übergangsstelle    des einen klei  neren Durchmesser aufweisenden Kopfes in dem  Rumpf der Kohle. Dabei kann die Auflage je nach  der Ausbildung des untern Randes der Seitenteile  der Kappe 2 über die ganze Länge ihrer untern  Ränder oder aber nur an zwei Stellen erfolgen.  



  Gemäss     Fig.    2 sind die untern Ränder der Seiten  teile der Kappe geradlinig und liegen voll auf den  Schultern auf.  



  Nach     Fig.    3 ist eine rechteckige Aussparung 5 in  den untern Rändern der Seitenteile der Kappe 2 vor  gesehen. Die Ränder liegen dann nur an zwei Stellen  auf.  



  Nach     Fig.    4 hat die Aussparung 5 Bogenform.  Auch in diesem Falle liegt jeder     Kappenseitenteil    nur  an zwei Stellen auf der betreffenden Schulter auf.  



  Gemäss     Fig.    5 ist der untere Rand der Seiten  teile wieder voll, das heisst er verläuft     geradlinig.    In  diesem Falle ist aber in den Schultern an den Stel  len, wo die Seitenteile der Kappe gegen sie stossen,  je     eine    bogenförmige     Ausnehmung    oder Vertiefung 6  vorgesehen. Auch bei dieser Ausbildung berührt jeder       Kappenseitenteil    nur an zwei Stellen die betreffende  Schulter.  



  Im     Kohlekopf    sitzt ein Rohr 7, das durch den       Kappenboden    8     hindurchragt    und dessen oberes Ende  9     flanschartig    abgebogen ist. Dieses Rohr ist mit der  Litze 10 verlötet, wie es     Fig.    1 erkennen lässt.  



  In der Kohle ist in der Höhe des untern Randes  des Rohres 7 eine Durchbohrung 11 vorgesehen, in  die das untere Ende des Rohres 7     hineinragt    und  in der dieses Ende befestigt wird, und zwar beispiels  weise durch Quetschung, Spreizen, durch einen Stift  oder dergleichen oder auch durch Verlöten. Das  Ausführungsbeispiel nach     Fig.    1 zeigt die Befestigung  durch Quetschen oder Drücken des untern Rohr  endes.

   Bei einer Befestigung durch Spreizung wird      im untern Ende ein in der     Fig.    1 strichpunktiert an  gedeuteter Schlitz erzeugt und die dadurch gebildeten  Schenkel     auseinandergedrückt.    Bei einer Befestigung  durch     Lötung    wird das Loch<B>11</B> zugelötet, so dass  das untere Ende des Rohres fest darin gehalten  wird.  



  Das Loch 11 fehlt bei einer Befestigung mittels  eines Querstiftes, der dann quer durch den Kohle  kopf und das untere Ende des darin befindlichen  Rohres 7 hindurchgeht. Zwischen dem Planschartigen  Ende des Rohres und dem     Kappenboden    8 sitzt die       Abschaltfeder    12, die von der Abstandshülse 13  umgeben ist und welche Feder sich gegen den Kap  penboden 8 und dem     Flanschkopf    9 des Rohres 7  stützt. Vorteilhaft bildet die Abstandshülse 13 ein  Ganzes mit dem     Kappenboden,    wie es     Fig.    1 erken  nen lässt. Die     Abstandshülse    ist von der Hauptdruck  feder 14 umgeben. Die Stromzufuhr erfolgt in be  kannter Weise durch die Litze 10.  



  Wenn die Kohle so weit abgenutzt ist, dass der  untere Rand der Kappe 2 den Stromwender, Ring  oder rotierenden Körper oder dergleichen berührt,  dann hebt die     Abschaltfeder    12 nach Erreichung der  Verschleissgrenze schlagartig den verbleibenden       Kohlekopf    nach oben, so dass dieser     Kohleteil    nicht  mehr mit dem Stromwender in Berührung ist. Der       Abschaltvorgang    wird also erst dann eingeleitet,  wenn der untere Rand der Kappe 2 auf den     Strom-          wender    trifft. Ein Beschädigen desselben durch den       Kappenrand    kann nicht stattfinden, weil dieser wei  cher ist als der Stromwender bzw. die Stromwender  lamellen.  



  In der Praxis zeigte sich, dass - wenn die Kohle  bürste so weit abgenutzt ist, dass die Wurzel des  Kopfes 3 erreicht ist, so dass die     Abschaltkappe    2  mit ihrem untern Rand die verbleibenden kleinen  Schulterstückchen der Schulter 4 abbricht - an die  ser Bruchstelle unter Umständen     kleine    Zacken 15  stehenbleiben können (s.     Fig.    6). Infolge des geringen  Spiels     zwischen    der Innenwand der     Abschaltkappe    2  und dem Umfang des Kopfes 3 der Kohle wird dann  durch diese Zacken der     Abschaltvorgang    gehemmt,  so dass die Kohle nicht schnell und kräftig genug  durch die     Abschaltfeder    12 zurückgerissen wird.  



  Bei der Ausführungsform nach den     Fig.    7 und 8  ist dieser Nachteil dadurch beseitigt, dass zwischen  der Wurzel des Kopfes der Kohlebürste und dem  untern Teil der Innenseite der den Kopf umgebenden       Abschaltkappe    ein freier Raum vorgesehen ist, so  dass jetzt, selbst wenn Zacken entstehen sollten,  diese nicht das Abheben der Kohle von dem     Strom-          wender        behindern.     



  Bei einer bevorzugten Ausführungsform     (Fig.    7)  hat die den Kopf der Kohlebürste umgebende Ab  schaltkappe unten auf der Innenseite eine Aus  sparung.  



  Nach einer andern Ausführungsform     (Fig.    8)  weist der Kopf der Kohlebürste an seiner Wurzel  eine Umfangsnut oder Aussparung auf.  



  Beim Ausführungsbeispiel nach     Fig.7    hat die    innere Wand der Kappe 2 unten eine Aussparung 16,  so dass zwischen dem Kopf 3 und der untern Innen  wand der Kappe 2 ein Raum 17 vorhanden ist, der  so gross ist, dass, selbst wenn die vorstehend erwähn  ten Zacken 15 stehenbleiben, dadurch nicht das  Zurückziehen des     Kohlekopfes    3 in die     Abschalt-          kappe    2 behindert wird, weil jetzt bei diesem Vor  gang die Zacken 15 in den Zwischenraum 17 ein  treten können.  



  Das Ausführungsbeispiel nach     Fig.    8 unterschei  det sich von dem der     Fig.    7 nur dadurch, dass die       Aussparung    16 dieses Ausführungsbeispiels an der  Wurzel des Kopfes 3, das heisst dort, wo dieser Kopf  in den übrigen Teil des     Kohlekörpers    1 übergeht,  eine Ringnut oder Aussparung 18 vorsieht. Diese  Aussparung 18 mit Kopf 3 bei dem Ausführungs  beispiel nach     Fig.    8 schafft einen kleinen Raum 17  mit gleicher Wirkung wie beim Ausführungsbeispiel  nach     Fig.    7.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kohlebürste mit einer unter der Wirkung einer Abschaltfeder stehenden Abschaltvorrichtung zum Abheben der Kohle vom Stromwender nach einem bestimmten Kohleverschleiss, dadurch gekennzeich net, dass als Abschaltvorrichtung eine das obere Ende der Kohle (1) bedeckende, axial verschiebbare, elek trisch isolierende Hülse vorgesehen ist, deren unterer Rand sich beim Erreichen der vorbestimmten Ver schleissgrenze der Kohle (1) auf den Stromwender auflegt und in diesem Augenblick als Widerlager für die mit dem Restteil der Kohlebürste kraft schlüssig verbundene Abschaltfeder (12) dient. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Kohlebürste nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse ganz aus einem elek trisch isolierenden Stoff, beispielsweise aus einem thermoplastischen Isolierstoff besteht, deren unterer Rand beim Schleifen auf dem Stromwender durch die dabei auftretende Reibungswärme in den plasti schen oder fliessfähigen Zustand gelangt und dadurch den Abschaltvorgang schlagartig einleitet. 2. Kohlebürste nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kraft der Abschaltfeder (12) ausschliesslich den Abhebevorgang bewirkt, ohne dass ein Gegendruck von einer Hauptfeder (14) der Bürste wirksam wird. 3.
    Kohlebürste nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Hülse und der Abschaltfeder (12) eine Kappe aus einem Material gleicher oder grösserer Härte als demjenigen der Hülse liegt. 4. Kohlebürste nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse als Kappe (2) aus gebildet und direkt mit der Abschaltfeder (12) in Berührung ist, die gegen den Kappenboden (8) liegt. 5.
    Kohlebürste nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass durch den Kappenboden (8) ein mit seinem einen Ende fest im Kohlekopf sitzendes Rohr (7) hindurchragt, zwischen dessen Kopf und dem Kappenboden eine Abstandshülse (13) vorgesehen ist, die zwischen der sich gegen den Kappenboden und den Rohrkopf abstützenden Ab schaltfeder (12) und einer mit ihrem einen Ende auf dem Kappenboden aufsitzenden Hauptfeder (14) liegt. 6.
    Kohlebürste nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr (7) und der Kohle kopf einen metallischen, oxydfreien, galvanischen überzug, insbesondere Silberüberzug, aufweisen und beide mechanisch durch Verlöten, Spreizung, Quet schung oder einen Stift miteinander verbunden sind. 7. Kohlebürste nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Seiten der Hülse an ihrem untern Ende mit einer rechteckigen oder halbrunden Aussparung versehen sind. B. Kohlebürste nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kohle eine Schulter mit einer runden Aussparung hat.
    9. Kohlebürste nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Wurzel des Kopfes (3) der Kohlebürste (1) und dem untern Teil der Innenseite der den Kopf (3) umgebenden Hülse (2) ein freier Raum (17) vorgesehen ist. 10. Kohlebürste nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die den Kopf (3) der Kohle bürste (1) umgebende Hülse (2) unten auf ihrer Innenseite eine Aussparung (16) aufweist. 11. Kohlebürste nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf (3) der Kohlebürste (1) an seiner Wurzel eine Umfangsnut oder Aus sparung (18) aufweist.
CH343511D 1955-06-29 1956-06-20 Kohlebürste CH343511A (de)

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