CH343570A - Vorrichtung zum Verhüten des Nachtropfens von Öl aus der Speiseleitung eines Ölbrenners - Google Patents

Vorrichtung zum Verhüten des Nachtropfens von Öl aus der Speiseleitung eines Ölbrenners

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CH343570A
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Description


  Vorrichtung zum Verhüten des Nachtropfens von Öl aus der Speiseleitung eines Ölbrenners    Die Erfindung bezieht sich auf eine     Vorrichtung     zum Verhüten des Nachtropfens von Öl aus der  Speiseleitung eines Ölbrenners.  



  Der empfindlichste Teil einer Ölfeuerung ist im  allgemeinen die     Brennerdüse.    Sofern nicht vollstän  dig reines Öl     verfeuert    wird, besteht die Gefahr, dass  beim Abstellen der Feuerung das in der     Brennerdüse     - und auch an deren Aussenrand - zurückbleibende  Öl infolge der Strahlungswärme verharzt oder     ver-          kokt    und die Düse verstopft.  



  Dieser Nachteil wird gemäss der Erfindung da  durch vermieden, dass ein Raum, der wenigstens teil  weise ständig mit der zum Brenner führenden Leitung  in Verbindung steht, von einem     Verstellglied    begrenzt  wird, welches durch eine im Betrieb des Brenners  wirksame     Verstellkraft    gegen die Wirkung eines  Kraftspeichers in eine Stellung gebracht wird, in wel  cher es den erwähnten Raum     verkleinert,    während  das besagte     Verstellglied    beim Ausbleiben der     Ver-          stellkraft    durch den sich entspannenden Kraftspeicher  in seine Ausgangslage zurückbewegt wird,

   so dass  durch die Vergrösserung des erwähnten Raumes eine  Saugwirkung auf die zum Brenner führende Ölleitung  ausgeübt wird.  



  Bei einem mit Drucköl arbeitenden Ölbrenner  wird das     Verstellglied    durch das Drucköl in seine       Verdrängerstellung    bewegt und durch einen bei  dieser Bewegung gespannten Kraftspeicher in seine  Ausgangsstellung zurückgebracht, wenn der Öldruck  ausbleibt. Als     Verdrängerkörper    können Kolben,  Membrane, Federkörper oder sonstige geeignete Ele  mente, auch in Kombination miteinander, verwendet  werden.  



  In einer besonders vorteilhaften Bauart besteht  bei     dieser-Vorrichtung    das     Verstellglied    aus zwei mit  einander verbundenen     Verdrängerkörpem    mit ver  schieden grossem Hubvolumen, derart, dass bei Ver-         grösserung    der einen Hubkammer die andere mit ihr  verbundene bzw.     verbindbare    Hubkammer sich ver  kleinert und umgekehrt, und dass das     Zurücksaugen     durch Vergrösserung der Hubkammer des     Verdrän-          gerkörpers    mit grösserem Hubvolumen bewirkt wird.  



  Die hierbei gebildete kleinere Hub- oder Kolben  kammer ist zweckmässig unmittelbar in die Zuleitung  zum Brenner eingeschaltet, während die grössere     Hub-          oder    Kolbenkammer über eine Zweigleitung, insbe  sondere über eine im Kolben selbst angeordnete  Bohrung, mit der kleineren Hub- oder Kolbenkam  mer verbunden ist. Die beiden     Verdrängerkörper     können zu einem     Differentialkolben        vereinigt    sein  oder auch z. B. aus einer Membrane und einem mit  dieser fest verbundenen, axial angeordneten Kolben  bestehen, wobei die Membrane insbesondere die  Hubkammer grösseren Hubvolumens und der Kolben  die Hubkammer kleineren Hubvolumens begrenzt.  



  Zweckmässig wird die Verbindung zwischen der  die rückgesaugte Flüssigkeit aufnehmenden Hub  kammer und der Druckleitung bzw. der     Brennerdüse          derart    selbsttätig gesteuert, dass sie bei sich verklei  nernder Hubkammer     gesperrt    und bei sich ver  grössernder Hubkammer freigegeben wird. Hierdurch  wird verhindert, dass zusätzlich Flüssigkeit aus der  sich verkleinernden Hubkammer in die Druckleitung  bzw. in die     Brennerdüse    verdrängt wird.

   Das zu  diesem Zweck vorgesehene Absperrorgan wirkt  zweckmässig mit einer Verzögerungseinrichtung zu  sammen, welche das Schliessen des Absperrorgans  bei sich     vergrösserndem    Hubraum verzögert bzw. erst  zulässt, nachdem der     Verdrängerkörper    seine Endlage  erreicht hat, so dass die zurückgesaugte Flüssigkeits  menge die sich vergrössernde Hubkammer voll auf  füllen kann.

   Die Verzögerungsvorrichtung kann hier  bei mit dem Absperrventil verbunden sein und/oder  in einer Drosselvorrichtung bestehen, welche die      Rückwärtsbewegung des oder der     Verdrängerkörper     durch verzögertes Verdrängen einer Flüssigkeits  menge, insbesondere der in eine Zwischenkammer  auf der Rückseite des einen     Verdrängerkörpers    ver  drängten zurückgesaugten Flüssigkeitsmenge, verzö  gert.  



  Die Zuleitung der Flüssigkeit zur     Rücksaugevor-          richtung        erfolgt    zweckmässig über ein Rückschlag  ventil, während die in die Hubkammer zurück  gesaugte     Flüssigkeitsmenge    bei sich verkleinernder       Kammer    über ein Druckventil, gegebenenfalls über  eine von den     Verdrängerkörpern    gebildete Zwischen  kammer nach aussen in einen Flüssigkeitsvorrats  behälter bzw. in die Saugleitung der Anlage oder der  gleichen zurückgeleitet werden kann.  



  In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele  des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar  zeigen:       Fig.    1 eine Ausführung für einen mit Druckluft  arbeitenden Ölbrenner,       Fig.    2 eine Ausführung mit einem Differential  kolben für einen mit Drucköl betriebenen Ölbrenner,       Fig.    3 eine Ausführung mit Membrane und Kol  ben für einen mit Drucköl betriebenen Ölbrenner.  Gemäss     Fig.    1 umfasst die Vorrichtung ein Ge  häuse 10, das durch eine Membran 11 in zwei Kam  mern 12, 13 unterteilt ist; von diesen ist die als  Steuerkammer dienende Kammer 12 z.

   B. an eine       Druckluftleitung    14 mit einem Absperrventil 15 an  geschlossen, während die Kammer 13 an die zum  Brenner führende Ölleitung angeschlossen ist.  



  Die Kammer 13 enthält eine besondere, mit der  Zuleitung 23 verbundene Ventilkammer 18 mit einem  Ventil 19, welches unter Wirkung einer     Rückstell-          feder    20 in der Strömungsrichtung des Öls schliesst;  22 ist die Austrittsleitung der Kammer 13.  



  Die Membran 11 steht unter dem Einfluss einer  weiteren Feder 21, welche die Feder 20 konzentrisch  umgibt und in dem gleichen Sinn wie die Feder 20  wirkt. Während der Schliessweg des Ventils 19 durch  seinen Sitz begrenzt ist, ist für die Membran 11 ein  Anschlag 16 in der Steuerkammer 12 vorgesehen,  der es ermöglicht, dass die Membran 11 in einem  drucklosen     Zustand    der Steuerkammer 12 unter der  Wirkung der     Rückholfeder    21 einen über den  Schliessweg des Ventils 19 hinausgehenden Weg zu  rücklegen kann, wobei sie in der Kammer 13 einen       Unterdruck    erzeugt.  



  Die     Ventilrückstellfeder    20 stützt sich gegen eine  am Ventilschaft vorgesehene     Widerlagerplatte    24 ab,  während sich die     Rückstellfeder    21 der Membran 11  gegen vorzugsweise beidseitig der Membran angeord  nete Verstärkungsplatten 17 abstützt.  



  Die Vorrichtung wirkt folgendermassen:  Bei Inbetriebnahme des Brenners strömt Druck  luft in die Steuerkammer 12, wo sie auf die Mem  bran 11 einwirkt, deren     Rückstellfeder    21 überwin  det, und diese gegen die     Widerlagerplatte    24 des  Ventils 19 drückt. Auf dem weiteren Wege der  Membran wird das Ventil 19     geöffnet    und der Weg    für den     Durchfluss    des Öls aus der Zuleitung 23 über  das Ventil 19 und die Kammer 13 in die Austritts  leitung 22 freigegeben.

   Beim Absinken des Druckes  in der Steuerkammer 12 infolge     Abstellens    des Bren  ners bewirken die     Rückstellfedern    20 und 21 zuerst  den Abschluss des Ventils 19, wodurch der     Zufluss     des Öls unterbrochen wird. Hierauf bewegt sich die  Membran 11 allein weiter, bis zur Anlage am An  schlag 16, wobei sie eine Saugwirkung auf die allein  noch offene Austrittsleitung 22 der Kammer 13 aus  übt.  



  In     Fig.    2 ist das die Vorrichtung aufnehmende  Gehäuse aus den beiden miteinander dicht ver  schraubten Teilen 30 und 32 zusammengesetzt. In  einer z. B. zylindrischen     Ausnehmung    verhältnis  mässig grossen Durchmessers ist der als Kolben aus  gebildete     Verdrängerkörper    34, in einer einen ver  hältnismässig kleinen Durchmesser besitzenden z. B.  zylindrischen     Ausnehmung    des obern Gehäuseteils  32 ein ebenfalls als Kolben ausgebildeter Verdrän  gungskörper 35 verschiebbar angeordnet. Die beiden  Kolben bzw.

   Verdrängungskörper 34 und 35 sind zu  einem Differentialkolben vereinigt, wobei der untere  Kolben eine relativ grosse Hubkammer 31 mit grossem  Hubvolumen und der obere Kolbenteil 35 eine re  lativ kleine Hubkammer 33 mit kleinem Hubvolumen  bildet. Der Differentialkolben 34, 35 weist eine zen  trale Bohrung 36 auf, welche in Ansätzen des Kol  bens endet, so dass die Bohrung wechselweise in den  Endlagen des Kolbens abgeschlossen wird. Eine  Feder 37 sucht den Kolben in die obere Endlage zu  bringen, das heisst in diejenige Endlage, in welcher  die Hubkammer 31 ihren grössten und die Hubkam  mer 33 ihren kleinsten Rauminhalt hat.  



  In einer zum Kolben 34, 35 axialen     Ausnehmung     ist eine das Ventil 40 belastende Feder 38 sowie ein  Verzögerungskolben 39 untergebracht. Die Feder  38 drückt hierbei das Ventil 40 nach oben, so dass  es die untere Mündung der Bohrung 36 im Differen  tialkolben verschliesst. Das Ventil 40 ist mit dem  Kolben 39 derart, ohne oder gegebenenfalls mit  etwas Spiel, gekuppelt, dass es beim Aufwärts- und       Abwärtsbewegen    den Kolben 39 mitnimmt. Die bei  den Seiten des Verzögerungskolbens 39 sind hierbei  lediglich durch eine oder mehrere enge - gegebenen  falls regelbare - Drosselöffnungen z. B. im Kolben  oder im Gehäuse, miteinander verbunden, so dass die  Flüssigkeit von der einen auf die andere Seite des  Kolbens nur unter     überwindung    der Drosselwirkung  treten kann.

   Der Kolben 39 kann sich infolgedessen  nur langsam bewegen und wirkt somit auf die Bewe  gung des Ventils 40 verzögernd.  



  Der Oberteil 32 des Gehäuses enthält ferner die       Rückschlagventile    41 und 42, von denen das Ventil  41 als     Einlassventil    über den Kanal 43 mit der Hub  kammer 33 in Verbindung steht. Eine Leitung 45  verbindet die Rückseite des Ventils 42 mit einer Zwi  schenkammer 46 veränderlichen Volumens, welche  zwischen den Kolbenteilen 34 und 35 innerhalb des  Gehäuses gebildet wird.      Das Öl wird aus einem     Ölvorratsbehälter    oder  dergleichen über eine Saugleitung 47 von der Pumpe  48 angesaugt und über ein z.

   B. elektromagnetisch  betätigtes Absperrventil 49 über die Leitung 50 zum  Ventil 41 und von dort über die Leitung 43 zur Hub  kammer 33 gedrückt, während das über die Leitung  44 und das     Rückschlagventil    42 zurückgeförderte  Öl über die Leitung 51 in die Leitung 47 bzw. zur  Saugseite der Pumpe 48 zurückgefördert wird. Von  der Kolbenkammer 33 führt über den Anschluss 52  die Druckleitung 53 zur     Brennerdüse    54.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrich  tung ist folgende:  Beim Einschalten des Brenners bzw. der     Öl-          förderpumpe    48 saugt diese das Öl durch die Lei  tung 47 an und drückt sie bei geöffnetem Ventil 49  durch die Leitung 50 und über das     Rückschlagventil     41, dessen Ventilfeder beispielsweise so ausgelegt ist,  dass sich das Ventil erst bei einem     überdruck    von  2. atü öffnet, zur kleinen Hubkammer 33. Durch den  auf den Kolbenteil 35 wirkenden Druck wird der  Differentialkolben 34, 35 gegen die Wirkung der  Federn 37 und 38 nach abwärts gedrückt. Hierbei  sitzt das Ventil 40 auf dem Differentialkolben auf,  wobei es die Bohrung 36 gegen die Kolbenkammer  31 verschliesst.

   Der Verzögerungskolben 39 kann  hierbei die Bewegung verzögern; doch kann gege  benenfalls auch eine Umleitung mit     Rückschlagventil     oder dergleichen vorhanden sein, welches eine  Schnelle Bewegung des Verzögerungskolbens 39 nach  abwärts zulässt.  



  Das in die Hubkammer 33 geförderte Öl kann  infolge der Absperrung der Bohrung 36 nur über die  Leitung 53 in die     Brennerdüse    54     weiterfliessen,     während das in der Kammer 31 beim     Abwärtsgang     des Kolbens verdrängte Öl über die Bohrung 44 und  das     Rückschlagventil    42 in die Zwischenkammer 46  bzw. in die Rückleitung 51 verdrängt wird.  



  Wird die Pumpe 48 abgestellt bzw. das Ventil 49  geschlossen, oder in sonstiger Weise die Ölförderung  unterbrochen, so schliesst sich das Ventil 41, und der  Druck in der Kolbenkammer 33 bzw. in der Leitung  53 und im Brenner 54 sinkt. Dadurch kann die Feder  37 den Kolben 34, 35 wieder aufwärts verschieben,  wobei sich die Hubkammer 33 verkleinert und die  Hubkammer 31 vergrössert. Das Ventil 40 wird hier  bei durch den Kolben 39 zurückgehalten, da dieser  infolge der Drosselwirkung nur langsam dem sich  verhältnismässig schnell aufwärts bewegenden Kolben  34 folgen kann.

   Da die Vergrösserung der Kammer  31 wesentlich grösser als die Verkleinerung der Kam  mer 33 ist, entsteht eine Saugwirkung, welche das in  der Düse 54     bzw.    in der Leitung 53 befindliche Öl  über die Kammer 33 und die Bohrung 36 in die  Kammer 31     zurücksaugt.    Der Kolben 34, 35 bzw.  die Kolbenkammer 31 und 33 können hierbei vorteil  haft derart bemessen sein, dass ausser dem Düsen  kanal auch die gesamte Leitung 53 bis zur Kolben  kammer 33 leergesaugt wird. Erst einige Zeit, nach  dem der Kolben 34, 35 seine obere Endlage erreicht    hat, schliesst auch das Ventil 40 wieder unter der  Wirkung der Feder 38.  



       Während    des Aufwärtsganges des Kolbens 34,  35 wird das Ventil 42 auf seinen Sitz gedrückt, und  das in die Zwischenkammer 46 zuvor verdrängte Öl  wird entsprechend der Verkleinerung der Zwischen  kammer über die Zweigleitung 45 und die Rück  leitung 51 zur Saugseite der Pumpe 48 zurück  gefördert.  



  Das elektromagnetisch gesteuerte Ventil 49,  welches sich zweckmässig     gleichzeitig    mit dem Ab  stellen der Pumpe 48 schliesst, dient dazu, die Ab  saugung der Flüssigkeit besonders zu beschleunigen,  was in bestimmten Fällen erwünscht ist.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    3 besteht  das Gehäuse aus einem Hauptteil 160 und den bei  den Deckelteilen 161 und 162. Zwischen den Ge  häuseteilen 160 und 161 ist eine Membrane 163 ein  gespannt, welche mit dem Kolben 164 durch eine       ?Mutter    165 fest verbunden ist. Der Kolben 164  gleitet hierbei in einer zylindrischen Bohrung 166  des Gehäuseteils 160. Der Deckel 161 ist zusammen  mit der Membrane 163 durch Schrauben -167, der  Gehäusedeckel 162, zweckmässig unter Zwischen  schaltung einer Dichtung 168, durch Schrauben 169  fest mit dem Gehäusehauptteil 160 verbunden.  



  Zwischen der Membrane 163 und dem Gehäuse  deckel 161 wird der grosse Hubraum 170, zwischen  dem Kolben 164 und dem obern Deckel 162 der       kleine    Hubraum 171 gebildet. Mit dem Hubraum  171 steht einerseits über den Anschluss 150a das       Rückschlagventil    141 und die Leitung 143 die Zu  leitung 150 und anderseits über den Anschluss 152  und die Leitung 153 die     Brennerdüse    154 in Verbin  dung.  



  Die Membrane 163 wird zusammen mit dem  Kolben 164 durch eine Feder 172 aufwärts gedrückt,  welche in einem als untern Anschlag für die Mem  brane dienenden Federkorb 173 angeordnet ist. Der  Kolben 164 weist eine Mittelbohrung 174 auf, in  welche ein Ventil 175 eingesetzt ist, deren oberer  Ventilkopf 176 sich z. B. unter Zwischenschaltung  von Gummi 177 auf den als Ventilsitz dienenden  obern Rand 178 des Kolbens 164 aufsetzt. Eine  Feder 180 drückt das Ventil aufwärts. Der Ventil  schaft des     Ventils    175 ist mit     einzelnen    Längskanälen  181 versehen, die einerseits mit dem Ringraum 179  innerhalb des Ventilsitzes 178 und anderseits über  Querkanäle 182 ständig mit der zum Rückschlag  ventil 142 führenden Bohrung 183 verbunden sind.  



  Eine das Ventil 142 aufnehmende     Kammer    184  ist einerseits an die Rückleitung 151 und anderseits  über eine gegebenenfalls regelbare Drosselbohrung  186 an die Zwischenkammer 185 angeschlossen,  welche auf der Rückseite der Membrane 163 zwi  schen dieser und dem Gehäuseteil 160 gebildet wird.  



  Die Wirkungsweise der in     Fig.    3 beschriebenen  Bauart ist folgende:  Bei Förderung des Öls zur Düse 154 wird durch  den im Raum 171 herrschenden Öldruck der Kolben      164 mit der Membrane 163 gegen die Wirkung der  Feder 172 abwärts gedrückt. Auch das Ventil 175  nimmt infolge des auf ihm lastenden Druckes im  Raum 171 an dieser Bewegung teil, indem es gegen  die Wirkung der Feder 180 ebenfalls abwärts be  wegt wird, wobei die Verbindung zwischen dem  obern Hubraum 171 und den Längskanälen 181 am  Ventilsitz 178 geschlossen bleibt.

   Die im grossen  Hubraum 170 befindliche Flüssigkeitsmenge wird  über das     Rückschlagventil    142 in die Rückleitung  <B>151</B> bzw. in die Zwischenkammer 185 verdrängt,  wobei der     Druck    im Raum 170 im Verhältnis zu  demjenigen im Raum 171 nur gering ist.  



  Wird die Zufuhr von Öl zur Düse 154, z. B.  durch Abschalten der Pumpe 48     (Fig.    2) bzw.  Schliessen des Ventils 49, unterbrochen, so sinkt der       Druck    im Raum 171, und die Feder 172 sucht den  Kolben 164 mit der Membrane 163 aufwärts zu ver  stellen. Dies kann jedoch infolge der Drosselbohrung  186 nur verzögert geschehen, da die in der Zwischen  kammer 185 eingeschlossene Flüssigkeitsmenge nur  über die     Drosselbohrung    186 langsam nach aussen  abfliessen kann.  



  Das Ventil 175 unterliegt jedoch nicht dieser       Verzögerungswirkung,    so dass es bei im kleinen  Hubraum 171 absinkendem     Druck    unter der Wir  kung der Feder 180 schnell     aufwärts    bis zum Anlie  gen am Deckel 162 verstellt wird und dadurch die  Verbindung zwischen dem kleinen Hubraum 171  und dem grossen Hubraum 170 über die Längskanäle  181 freigibt.

   Da sich der Hubraum 170 mehr ver  grössert, als der Hubraum 171 sich verkleinert, ent  steht ähnlich wie im Falle des     zweiten    Ausführungs  beispiels eine Saugwirkung, die das in der Brenner  düse 154 und in der Zuleitung<B>153</B> befindliche Öl  über den kleinen Hubraum 171 in den grossen Hub  raum 170     zurücksaugt.    Das Ventil 142 schliesst sich  hierbei, so dass Öl aus der Leitung 151 bzw. aus der  Zwischenkammer 185 nicht     mitangesaugt    werden  kann.  



  Die     Rücksaugewirkung    dauert so lange an, bis der  Pumpenkolben 164 seine obere Endlage wieder er  reicht hat und sich gegen das als Anschlag dienende  Ventil 175 anlegt. Die Verbindung zwischen dem  kleinen Hubraum 171 und dem grossen Hubraum 170  wird dadurch wieder geschlossen.  



  Die Ausführung nach     Fig.    3 hat gegenüber  der     Ausführung    nach     Fig.    2 den Vorteil, dass eine  unter Umständen     fabrikatorisch    auf Schwierigkeiten  stossende     Zentrierung    zweier Pumpenkolben verschie  den grossen Durchmessers in ihren Bohrungen nicht  erforderlich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Verhüten des Nachtropfens von Öl aus der Speiseleitung eines Ölbrenners, dadurch gekennzeichnet, dass ein Raum, der wenigstens teil weise ständig mit der zum Brenner führenden Lei tung in Verbindung steht, durch ein Verstellglied be grenzt wird, welches durch eine im Betrieb des Bren- ners wirksame Verstellkraft gegen die Wirkung eines Kraftspeichers in eine Stellung gebracht wird, in welcher es den erwähnten Raum verkleinert, wäh rend das besagte Verstellglied beim Ausbleiben der Verstellkraft durch den sich entspannenden Kraft speicher in seine Ausgangslage zurückbewegt wird,
    so dass durch die Vergrösserung des genannten Raumes eine Saugwirkung auf die zum Brenner führende Ölleitung ausgeübt wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, für mit Drucköl betriebene Ölbrenner, dadurch gekennzeich net, dass das Verstellglied durch das Drucköl in seine Verdrängerstellung bewegt und durch einen bei dieser Bewegung gespannten Kraftspeicher in seine Ausgangsstellung zurückgebracht wird, wenn der Öldruck ausbleibt. 2.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstellglied aus zwei mit einander verbundenen Verdrängerkörpern mit ver schieden grossem Hubvolumen besteht, derart, dass bei Vergrösserung der einen Hubkammer die andere mit ihr verbundene bzw. verbindbare Hubkammer sich verkleinert und umgekehrt, und dass das Zurück saugen durch Vergrösserung der Hubkammer des Verdrängerkörpers mit grösserem Hubvolumen be wirkt wird. 3. Vorrichtung nach den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass beide Verdränger- körper einen Differentialkolben bilden. 4.
    Vorrichtung nach den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstellglied aus einer Membrane, insbesondere eine die Hubkammer grösseren Hubvolumens begrenzende Membrane, und einem mit dieser verbundenen, die Hubkammer klei neren Hubvolumens begrenzenden Kolben besteht. 5. Vorrichtung nach den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die die zurück gesaugte Flüssigkeitsmenge aufnehmende Hubkam mer mit der Druckleitung zur Brennerdüse derart selbsttätig sperrbar verbunden ist, dass die Verbin dung bei sich verkleinernder Hubkammer gesperrt, bei sich vergrössernder Hubkammer freigegeben wird. 6.
    Vorrichtung nach den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ölzuleitung sowie die Druckleitung zur Brennerdüse an die Hubkammer kleineren Hubvolumens angeschlossen sind und die Hubkammer grösseren Hubvolumens durch einen selbsttätig sperrbaren Verbindungskanal, vorzugs weise ein den einen Verdrängerkörper durchsetzen der Kanal, mit der erstgenannten Hubkammer ver bunden ist. 7.
    Vorrichtung nach den Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das die Verbindung zwischen beiden Hubkammern sperrende Ventil mit einer Verzögerungseinrichtung zusammenwirkt, welche das Schliessen des Ventils beim Zurücksaugen des Öls verzögert bzw. erst zulässt, nachdem die Verdrängerkörper ihre Endlage erreicht haben. B.
    Vorrichtung nach den Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Ventil unter Federdruck gegen die Öffnung der im Ver- drängerkörper angeordneten Verbindung zwischen den beiden Hubkammern des Verdrängerkörpers legt und mit einem Verzögerungskolben verbunden ist, welcher nur unter Überwindung einer die Bewegung verzögernden Drosselwirkung verstellt werden kann. 9.
    Vorrichtung nach den Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zum Erzielen eines verzögerten Schliessens des Absperrventils zwischen beiden Hubkammern im Rücksaugehub der Ver- drängerköper diese infolge einer Hemmwirkung, z. B. durch Drosselwirkung des von der Rückseite des einen Verdrängerkörpers ablaufenden Öls verzögert bewegt werden, während das Absperrventil beschleu nigt geöffnet und erst später, insbesondere bei be endetem Hub der Verdrängerkörper, wieder geschlos sen wird. 10.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Absperrventil zwischen den Hubkammern durch den Druck des geförderten Öls auf seinen Sitz am Verdrängerkörper gedrückt und bei aufhörendem Druck von seinem Sitz abgehoben wird. 11.
    Vorrichtung nach den Unteransprüchen 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Absperr ventil mit schieberartigem, mit Durchtrittskanälen versehenem Schaft in einer Bohrung des bzw. der Verdrängerkörper angeordnet ist, wobei der in der Hubkammer kleineren Hubvolumens angeordnete Ventilkopf sich von aussen gegen den zugeordneten Verdrängerkörper aufsetzt und die das Ventil be lastende Feder in der Hubkammer grösseren Hub volumens untergebracht ist. 12.
    Vorrichtung nach den Unteransprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückseite des grösseren Verdrängerkörpers, vorzugsweise eine Membrane, durch eine Drosselbohrung mit der Ab leitung und diese über Kanäle in den Verdränger- körpern bzw. dem in dem oder den Verdrängerkör- pern geführten Absperrventil über ein Rückschlag ventil mit dem Hubraum grösseren Hubvolumens ver bunden ist.
    13. Vorrichtung nach den Unteransprüchen 1 bis 12, gekennzeichnet durch eine solche Bemessung der Rücksaugevorrichtung, dass jeweils nicht nur die Brennerdüse, sondern auch die Leitung zwischen der Rücksaugevorrichtung und der Düse leergesaugt wird.
CH343570D 1955-01-14 1956-01-09 Vorrichtung zum Verhüten des Nachtropfens von Öl aus der Speiseleitung eines Ölbrenners CH343570A (de)

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CH343570D CH343570A (de) 1955-01-14 1956-01-09 Vorrichtung zum Verhüten des Nachtropfens von Öl aus der Speiseleitung eines Ölbrenners

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