CH343571A - Olvergasungsbrenner - Google Patents

Olvergasungsbrenner

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CH343571A
CH343571A CH343571DA CH343571A CH 343571 A CH343571 A CH 343571A CH 343571D A CH343571D A CH 343571DA CH 343571 A CH343571 A CH 343571A
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CH
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oil
carburetor
air
nozzle
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Inventor
Zanders Carl
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Wistra Ofenbau Ges Mbh
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Description


      Ölvergasungsbrenner       Die Erfindung bezieht sich auf einen     Ölverga-          sungsbrenner    mit einem gleichachsig zur Brennstoff  düse angeordneten, mit der     Ölzuleitung    verbundenen  und mit     Zerstäubungsluftdüsen    versehenen Vor  zerstäuberkopf mit einem birnenförmigen, gegen den  Austritt hin sich verjüngenden     Zerstäubungsinnen-          raum.     



  Es sind Ölbrenner bekannt, bei denen an das       Ölzuführungsrohr    ein mit     Luftzuführungsöffnungen     versehener     ölzerstäuberkopf    mit birnenförmigem       Zerstäubungsraum    angeschlossen ist. Der Zerstäuber  kopf ragt dabei in eine Luftdüse hinein, wobei sowohl  die durch die Luftöffnungen in den     Zerstäuberkopf     eintretende     Zerstäubungsluft    als auch die um den       Zerstäuberkopf    herum in die Mischdüse tretende  Verbrennungsluft von einem gemeinsamen     Zuführ-          rohr    aus zugeführt wird.

   Bei diesem bekannten  Brenner ist zwar der     Zerstäuberkopf    mit dem     Öl-          zuführungsrohr    axial innerhalb der Mischdüse ver  stehbar, derart, dass der Strömungsquerschnitt der  zur Mischdüse strömenden Verbrennungsluft regelbar  ist. Die Zufuhr der     Zerstäuberluft    zu dem     Zerstäu-          berkopf    ist infolge der gemeinsamen Luftzufuhr je  doch nur schwer regelbar. Eine Zufuhr der     Zerstäu-          berluft    zu dem     Zerstäuberkopf    unter Druck ist  hierbei auch nicht beabsichtigt.

   Vielmehr soll  die     Zerstäuberluft    von dem unter Druck zuge  führten Öl angesaugt werden. Durch eine solche       Ansaugung    der Luft kann jedoch das Öl nicht  so fein zerstäubt werden, dass das     Öl-Luft-Gemisch     in der anschliessenden Mischdüse nicht noch     Öl-          tröpfchen    enthält. Diese Öltröpfchen können aber  auch bei     drallförmiger    Bewegung des     Öl-Luft-Ge-          misches    nicht mehr einer     Zerstäubung    zu einem Nebel       unterworfen    werden.

   Derartige     Zerstäuberbrenner     enthalten daher in den Abgasen vielfach Kohlenstoff  teilchen, so dass sie beispielsweise für die     Beheizung       von keramischen Öfen zum Brennen von Porzellan  infolge des sich dadurch ergebenden unreinen  Brandes nicht geeignet sind.

      Es wurde festgestellt, dass eine vollständige Ver  brennung von Öl ohne Bildung von     Russflocken    im  Abgas dadurch erzielt werden kann, dass das Öl zu  nächst in einem     Vorzerstäuber    einer     Zerstäubung     zu einem Nebel mittels Zufuhr von Luft unter Druck  unterworfen wird und anschliessend dieses, Öl in  feinster     Zerstäubung    enthaltende     öl-Luft-Gemisch    in  einem Vergaserkopf einer vollständigen Vergasung  derart unterworfen wird, dass aus der Düse des  Vergaserkopfes lediglich noch Brenngas ohne     Öl-          teilchen    in irgendeiner Form austritt.  



  Eine derartige     ölzerstäubung    und Vergasung wird  gemäss der Erfindung mit einem Brenner erzielt, bei  dem der mit einem birnenförmigen, gegen den Aus  tritt hin sich verjüngenden     Zerstäubungsinnenraum     und mit Luftdüsen versehene     Vorzerstäuberkopf    mit  einem, einen wenigstens annähernd     birnenförmigen     Vergasungsinnenraum aufweisenden und mit Luft  düsen versehenen Vergaserkopf verbunden ist, wobei  der zweitgenannte Raum grösser als der erstgenannte  Raum ist und die Luftzufuhren zum     Vorzerstäuber-          kopf    und zum Vergaserkopf getrennt voneinander  erfolgen.

      Die Luftdüsen des     Vorzerstäuberkopfes    und des  Vergaserkopfes sind zweckmässig axial,     tangential-          axial    oder schräg nach innen radial oder     tangential     gegen die Innenwandung gerichtet.  



  Der Brenner bewirkt somit im ersten Teil im Vor  zerstäuberkopf eine     Ölvernebelung,    die im zweiten  Teil des Brenners, dem Vergaserkopf, sich in eine  Vergasung fortsetzt. Es hat sich gezeigt, dass mit  einem derartigen Brenner eine restlose Verbrennung      erzielbar ist, die keinerlei feste Rückstände im Ab  gas aufweist. Die Ofenatmosphäre lässt sich beispiels  weise für das Brennen von Porzellan in Brennöfen  in gleicher Weise wie bei einer     Beheizung    mit Gas  neutral, oxydierend und reduzierend einstellen, was  lediglich durch Regelung der Luftzufuhr zu dem  Vergaserkopf bewirkt zu werden braucht.  



  Es ist zweckmässig, die Austrittsdüse des Ver  gaserkopfes in Strömungsrichtung konisch erweitert  auszubilden.  



  Durch mit Vorteil schräg zur Strömungsrichtung  gerichtete Luftdüsen in der Wand der konisch erwei  terten Austrittsdüse des Vergaserkopfes lässt sich  ferner eine gewisse Stauwirkung erreichen, derart,  dass die Flammenbildung bereits teilweise innerhalb  des Vergaserkopfes einsetzt, so dass dieser zur Er  zielung der Vergasungstemperatur des Ölnebels auf  einer hohen Temperatur gehalten wird.  



  Die Luftdüsen des Vergaserkopfes können       ferner    verschieden schräg in Strömungsrichtung gegen  die Innenfläche des Vergaserkopfes gerichtet sein,  so dass eine innige     Durchwirbelung    des Ölnebels mit  der Sekundärluft erfolgt.  



  Vorzugsweise wird in dem     Vorzerstäuberkopf     ein konstanter Druck dadurch aufrechterhalten, dass  der Druck der zugeführten Luft auf gleicher Höhe  gehalten wird. Demgegenüber ist die Luftzufuhr zu  dem Vergaserkopf mit Vorteil regelbar, um je nach  Erfordernis mit     Luftüber-    oder     -unterschuss    zu ar  beiten.  



  Es hat sich herausgestellt, dass für ein einwand  freies Arbeiten des Brenners zweckmässig die Masse  der erwähnten Innenräume des     Vorzerstäuberkopfes     und des Vergaserkopfes etwa wie folgt sind:  Die Länge jedes Raumes ist etwa 1,5- bis 2mal  so gross wie sein grösster Durchmesser. Der grösste  Durchmesser jedes Raumes ist etwa 2- bis 3mal so  gross wie der kleinste lichte Durchmesser seiner Aus  trittsdüse.  



       Ferner    hat sich herausgestellt, dass die Wirkung  einer restlosen Verbrennung auch abhängig ist von  dem Verhältnis der Grösse der erwähnten Innen  räume von     Vorzerstäuberkopf    zu Vergaserkopf. Bei  spielsweise ist das Verhältnis der Länge des Innen  raumes des     Vorzerstäuberkopfes    zur Länge des  Innenraumes des Vergaserkopfes etwa 1<B>:3.</B>  



  Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstan  des ist in einem senkrechten Schnitt durch einen     Öl-          vergasungsbrenner    auf der Zeichnung beispielsweise  veranschaulicht.  



  Der Brenner besteht im wesentlichen aus einem  Gehäuse 1, einem in diesem angeordneten Vor  zerstäuberkopf 2, einem an diesen anschliessenden  Vergaserkopf 3 und einem     öldüsenrohr    4.  



  Der     Vorzerstäuberkopf    2 hat einen birnenförmi  gen     Zerstäubungsinnenraum    und setzt sich zusammen  aus einem Teil eines innern Gehäuses 5 und dem  Endkopf 6 des     öldüsenrohres    4. Der Endkopf 6 ist  in einer passenden zylindrischen Aussparung 7 des  Gehäuses 5 angeordnet. Die Unterteilung der vor-         zugsweise    aus     Stahlguss    bestehenden Teile ist aus Her  stellungsgründen erforderlich.  



  Der birnenförmige Innenraum des     Vorzerstäuber-          kopfes    2 verjüngt sich zu einer Austrittsdüse 8 hin,  die sich in Strömungsrichtung erweitert.  



  Die Düse 8 mündet in den Vergaserkopf 3, dessen  Vergasungsinnenraum annähernd birnenförmig aus  gebildet ist und sich nach einer Austrittsdüse 9 hin  verjüngt. Diese Austrittsdüse erweitert sich ebenfalls  in Strömungsrichtung. Auch der Vergaserkopf 3 ist  zweiteilig ausgebildet. Der eine Teil wird von dem  innern Gehäuse 5 gebildet, auf den der andere Teil  unter Vermittlung einer     Aussparung    10 aufgescho  ben ist.  



  In dem     Vorzerstäuberkopf    2 sind eine Reihe von  Luftdüsen 11 angeordnet, die von einem durch den  zylindrischen Teil des innern Gehäuses 5 und dem       Öldüsenrohr    4 gebildeten Ringraum 12 ausgehen.  Die Luftdüsen 11 münden so in den birnenförmigen  Innenraum, dass die Luftströme sich überschneiden  und gegen die Wandung dieses Raumes stossen, so  dass das aus dem Düsenrohr 4 eingedrückte Öl     nebel-          förmig    zerteilt wird. Der Ölnebel gelangt durch die  Düse 8 in den Vergaserkopf 3. Die Düse (Austritts  düse) des Rohres 4 ist gleichachsig zum Zerstäuber  kopf.  



  In den Vergaserkopf 3 münden Luftdüsen 13, 14,  die auf dem Umfang verteilt sind. Die aus diesen  Düsen austretenden Luftströme überschneiden sich  ebenfalls und sind auf die Innenfläche des Kopfes 3  gerichtet. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, sind  die Düsen 13, 14 ferner richtungsmässig verschieden  angeordnet, um eine kräftige     Durchwirbelung    des  durch die Düse 8 aus dem     Vorzerstäuberkopf    2 ein  tretenden Nebels zu erzielen. In der Wandung der  Düse 9 sind weitere Luftdüsen 15 auf dem Umfang  verteilt schräg zur Strömungsrichtung angeordnet.  Die Neigung dieser Luftdüsen ist so vorgesehen, dass  die bei 9 austretende Flamme einer gewissen Rück  stauung unterworfen wird, um den Vergaserkopf 3  auf einer hohen Temperatur zu halten.

   Dadurch wird  erreicht, dass die in den Vergaserkopf eintretenden  Ölnebel in feinster Verteilung mit der durch die  Düsen zugeführten Luft augenblicklich vergasen, so  dass eine vollständige Verbrennung beim Austritt aus  der Düse 9 vor sich geht.  



  Der grösste Durchmesser des birnenförmigen  Raumes des     Vorzerstäuberkopfes    2 ist bei dem Aus  führungsbeispiel etwa = 2 d, während die Länge 1  etwa = l,5-2 d ist.  



  Der grösste Durchmesser des birnenförmigen  Innenraumes des Vergaserkopfes ist etwa = 3 D,  während die Länge<I>L</I> etwa =<I>1,2-2 D</I> ist.<I>d</I> bzw.<I>D</I>  bedeuten den Durchmesser der Eintrittsöffnung der  Düse 8 bzw. 9.  



  Ferner beträgt die Länge L des Innenraumes des       Vergaserkopfes    etwa das Dreifache der Länge L des  Innenraumes des     Vorzerstäuberkopfes.     



  An das Gehäuse 1 ist ein Düsenkopf 16 ange  schlossen, der eine sich in Strömungsrichtung ver-           jüngende    Innenfläche 17 und eine an diese sich an  der engsten Stelle anschliessende, nach aussen konisch  sich erweiternde Innenfläche 18 hat. Zwischen dem  äussern Ende der konisch sich erweiternden Düse 9  des Vergaserkopfes 3 und dem durch die Innen  flächen 17, 18 des Düsenkopfes 16 gebildeten engsten  Raum des Düsenkopfes 16 ist ein schmaler Ring  raum 20 gebildet, durch den schliesslich noch weitere  Luft austreten kann.  



  Die Luftzufuhr zu dem Vergaserkopf 3 erfolgt  von einem Stutzen 21 aus, in dem eine Regelklappe  22 angeordnet ist. Die von dieser Luftzufuhr unab  hängige Luftzufuhr zu dem     Vorzerstäuberkopf    2 er  folgt durch einen Stutzen 23 vorzugsweise mit stets  gleichem Druck.  



  Das Innengehäuse 5 ist mit dem Aussengehäuse  1 mittels eines Flansches 24 verbunden, der mit  einem Ansatz 25 versehen ist. Unter Vermittlung  dieses Ansatzes ist an das Innengehäuse 5 ein wei  teres rohrartiges Gehäuse 26 angeschlossen, mit dem  wiederum ein Endstutzen 27 durch Flansche 28 ver  bunden ist. Der Endstutzen 27 ragt mit einem zylin  drischen Teil 29 in das Gehäuse 26 hinein und ist  mittels diesem mit dem     öldüsenrohr    4 durch Ge  winde verbunden. Die Ölzufuhr erfolgt durch einen  Stutzen 30 des Endstutzens 27 und wird durch ein  Regelglied 31, das im Gewinde eines Stopfens 32  von aussen gegen eine mit dem     öldüserirohr    verbun  dene Bohrung 33 axial verschiebbar ist, geregelt.

    Das Regelglied 31 hat eine durchgehende Längs  bohrung 35, die aussen von einem Stopfen 34 ver  schlossen ist, so dass nach Lösen des Stopfens mittels  eines     Stochdrahtes    das     Öldüsenrohr    gereinigt werden  kann.  



  Infolge der Vergasung der Ölnebel in dem Ver  gaserkopf 3 ist eine weitgehende Feinregelung der       Ölzufuhr    möglich, die sich in Grenzen von 1 : 6 be  wegt, ohne dass, wie dies bei den üblichen Ölbren  nern der Fall ist, die Gefahr eines     Abreissens    der  Flamme besteht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Ölvergasungsbrenner mit einem gleichachsig zur Brennstoffdüse angeordneten, mit der Ölzuleitung verbundenen und mit Zerstäubungsluftdüsen ver- sehenen Zerstäuberkopf mit einem birnenförmigen, gegen den Austritt hin sich verjüngenden Zerstäu- bungsinnenraum, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorzerstäuberkopf (2) mit einem, einen wenigstens annähernd birnenförmigen Vergasungsinnenraum auf weisenden und mit Luftdüsen versehenen Vergaser kopf (3) verbunden ist,
    wobei dieser Raum grösser als der erstgenannte Raum ist und die Luftzufuhren zum Vorzerstäuberkopf und zum Vergaserkopf ge trennt voneinander erfolgen. UNTERANSPRÜCHE 1. Ölvergasungsbrenner nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Austrittsdüse (9) des Vergaserkopfes (3) in Strömungsrichtung konisch er weitert ausgebildet ist. 2. Ölvergasungsbrenner nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Wand der Aus trittsdüse (9) des Vergaserkopfes (3) schräg zur Strömungsrichtung gerichtete Luftdüsen (15) ange ordnet sind.
    3. Ölvergasungsbrenner nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftdüsen (13, 14) des Vergaserkopfes (3) verschieden schräg in Strömungsrichtung gegen die Innenfläche des Kopfes gerichtet sind. 4. Ölvergasungsbrenner nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine derartige Ausbildung der Luftzufuhreinrichtung zu den Düsen (11) des Vor zerstäuberkopfes (2), dass ein konstanter Druck in dem Vorzerstäuberkopf aufrechterhalten wird.
    5. Ölvergasungsbrenner nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine in der Luftzufuhreinrich- tung zu den Luftdüsen (13, 14) des Vergaserkopfes (3) angeordnete Regeleinrichtung (22).
CH343571D 1955-08-01 1956-06-23 Olvergasungsbrenner CH343571A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0830211A4 (de) * 1995-06-09 2000-10-25 Alan Patrick Casey Düse zum austrag einer mischung von gas und flüssigkeit

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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