CH343772A - Einrichtung zum Öffnen und Vorformen von flachen Faltschachtel-Schlauchstücken - Google Patents

Einrichtung zum Öffnen und Vorformen von flachen Faltschachtel-Schlauchstücken

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CH343772A
CH343772A CH343772DA CH343772A CH 343772 A CH343772 A CH 343772A CH 343772D A CH343772D A CH 343772DA CH 343772 A CH343772 A CH 343772A
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Description


  Einrichtung     zum    Öffnen und Vorformen von flachen     Faltschachtel-Schlauchstü        en":       Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine  Einrichtung zum     Öffnen    und Vorformen von flachen       Faltschachtel-Schlauchstücken,    wie sie beispielsweise  zur Herstellung von rechtwinkligen,     parallelepiped-          förmigen    Schachteln für Seifenpuder oder dergleichen  verwendet werden. Schachteln dieser Art besitzen ge  wöhnlich zwei grössere und zwei kleinere Seitenwände  sowie Stirnwände, welche als Klappen vorzugsweise  in Verlängerung der Seitenwände ausgebildet sind.  



  Schachteln der beschriebenen Art werden auf fol  gende Weise hergestellt: Zunächst werden flache  Kartonblätter aus einem Streifen von Pappkarton  oder ähnlichem Material ausgestanzt, wobei gleich  zeitig die noch     flachen    Kartone mit Falzlinien ver  sehen werden, welche die Seitenwände voneinander  trennen. Die freie lange Kante einer Seitenwand be  sitzt eine streifenförmige Lasche, welche mit der  andern freien langen Kante so verleimt wird, dass die  Faltschachtel die Form eines flachen     Schlauchstückes     erhält. Anschliessend wird dieses     Schachtel-Schlauch-          stück        geöffnet,    so dass sein Querschnitt rechteckig  wird. Dieser Prozess wird nachfolgend mit  Öffnen  und Vorformen  bezeichnet.

   Das     Schachtel-Schlauch-          stück    wird, wenn notwendig, anschliessend in der  andern Richtung wiederum zusammengedrückt und  danach wieder     geöffnet,    bis sein Querschnitt wieder  rechteckig ist, worauf die bodenseitigen Klappen ver  leimt und geschlossen werden; nun wird die Schachtel  gefüllt, worauf auch die obere Klappe in ähnlicher  Weise verleimt und geschlossen wird.  



  Der Zweck der     Vorformung    besteht nun darin,  die Falze zu lockern und dadurch das Bestreben des  Schlauchstückes zu vermindern, sich in die flache  Ausgangslage zurückzubewegen. Die     Vorformung    er  leichtert beträchtlich die Erhaltung und Beibehaltung  eines rechteckigen Querschnittes beim Verkleben der         Verschlussklappen.    Der     Vorformprozess    wird oft da  durch vereinfacht, dass das     Faltschachtel-Sch@auch-          stück    nur zu einem rechteckigen Querschnitt geformt  und durch ein direktes Verkleben der     Abschlussklappen     in dieser Lage gehalten wird.

   Wieweit eine zusätzliche       Vorformung    notwendig ist, d. h. ob und wieweit über  den rechteckigen Querschnitt hinausgegangen werden  muss, hängt von dem Ausgangsmaterial und der Tiefe  der Falzlinien ab.  



  Es ist nun der Zweck der vorliegenden     Erfindung,     eine einfache und wirksame Einrichtung zum Öffnen  und Vorformen von flachen     Faltschachtel-Schlauch-          stücken    zu     schaffen.    Die erfindungsgemässe Einrich  tung ist gekennzeichnet durch ein endloses Transport  band, welches über Räder geführt ist und über seiner  ganzen Länge gleichmässig verteilte Vorsprünge zum  Transport der     Faltschachtel-Schlauchstücke    besitzt;

    durch ein endloses Band zur     Vorformung,    welches  ebenfalls über Räder geführt ist und welches ebenso  in gleichen Abständen über seine gesamte Länge an  geordnete Vorsprünge zur     Vorformung    der     Falt-          schachtel-Schlauchstücke    besitzt, wobei der Abstand  zweier aufeinanderfolgender Vorsprünge des Vor  formbandes etwas kleiner ist als der Abstand zweier  aufeinanderfolgender Vorsprünge des Transportban  des, wobei ferner die Anordnung so     getroffen    ist, dass  das Transportband und das     Vorformband    teilweise  nebeneinander parallel verlaufen und ihre Vorsprünge  in diesem Bereich jeweils einander zugekehrt sind;

    ferner ist sie gekennzeichnet durch Mittel, welche die  beiden Bänder in     zueinander    synchronem Lauf halten,  und zwar derart, dass sich die beiden Bänder im  parallelen Bereich in der gleichen     Richtung    bewegen  und das Verhältnis der Geschwindigkeit des     Vorform-          bandes    zu der Geschwindigkeit des Transportbandes  gleich dem Verhältnis des Abstandes zweier aufein  anderfolgender Vorsprünge des     Vorformbandes    zum      Abstand zweier aufeinanderfolgender Vorsprünge des  Transportbandes ist.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.  



  Die noch flachen     Faltschachtel-Schlauchstücke    1  befinden sich in dem Vorratsbehälter 2. Die Schlauch  stücke 1 werden mittels eines kettengetriebenen Teils  (nicht dargestellt) an eine     Abschlussplatte    3     geführt,     die zwei Messingstreifen 4 besitzt. Ein     Ausschiebeblatt     5 besteht aus einem dünnen Teil 5a, einem Absatz 5b  und einem dickeren Teil 5e. Die Stärke des dünnen  Teils 5a ist etwas geringer als diejenige der Messing  streifen 4, während die Stärke des dickeren Teils 5c  etwas dünner ist als die gemeinsamen Stärken der  Streifen 4 und eines     flachen    Schlauchstückes 1, im  folgenden Flachschachtel genannt.

   Die vorderste  Flachschachtel des gesamten Stapels ist dabei in  Kontakt mit den Messingstreifen 4, wobei der dünne  Teil des     Ausschiebeblattes    zwischen der Schachtel  und der     Abschlussplatte    3 liegt. Das     Ausschiebeblatt     wird durch einen Exzenter 6 betätigt. Bei der in der  Darstellung gezeigten Stellung steht der Absatz 5b  mit der rückwärtigen Kante der Flachschachtel in  Berührung und schiebt diese aus dem Magazin zwi  schen die Förderrollen 7 und B.  



  Ein endloses Transportband, im folgenden Förder  band genannt, besteht aus einer obern und einer untern  endlosen Kette 9 bzw. 9'. Die obere Kette ist dabei  über die Kettenräder 10 und 11 geführt. Das Kettenrad  11 ist mit der gleichen Welle verbunden wie die     Förder-          rolle    7. Die untere Förderkette ist in ähnlicher Form  über die Kettenräder 10' und 11' geführt, die auf den  gleichen Achsen laufen wie die Kettenräder 10 und 11.  Kettenräder bilden somit die Rollen der Förderein  richtung.  



  Sowohl die obere als auch die untere Kette be  sitzen jeweils Förderhaken 12 bzw. 12' für den Trans  port der Schachteln. Diese Haken sind     L-förmig    aus  gebildet, wobei jeweils ein Schenkel in einer Reihe mit  den Kettengliedern liegt, während die andern senk  recht von den Ketten     abragen.    Die Haken sind in  gleichen Abständen längs der Kette angeordnet, wobei  diejenigen der obern Kette genau über denjenigen der  untern Kette liegen, so dass     mehrere    vertikale Haken  paare vorhanden sind.  



  Das Band zur     Vorformung    ist ähnlich ausgebildet,  es besitzt eine obere Kette 13 und eine untere Kette 13',  die über zwei obere Kettenräder 14 und 15 und zwei  untere Kettenräder 14' und 15' geführt werden. Die  Ketten sind in ähnlicher Weise mit     L-förmigen        Förder-          haken    16 und 16' versehen. Der Abstand zwischen  zwei aufeinanderfolgenden Haken ist etwas geringer  als derjenige zwischen zwei entsprechenden Haken  des Förderbandes.  



  Die verschiedenen Kettenräder sind so angeordnet,  dass die Förderketten und die     Vorformketten    für eine  Strecke von ungefähr 64 cm entlang des Förderweges  parallel verlaufen. Zum Antrieb des Kettenrades 10  sind Antriebsmittel (nicht dargestellt) vorgesehen.  Die Kettenräder 10, 10' und 14, 14' sind identisch.    Die Mittel, um die Kettenräder 10, 10' und 14, 14'  und     somit    die Förderketten in zueinander synchronem  Verlauf zu halten, arbeiten wie folgt: Die Antriebs  welle (nicht gezeigt), auf der die Kettenräder 10 und  10' sitzen, weisen ein Stirnrad auf (nicht gezeigt),  welches mit einem weiteren Stirnrad in Eingriff steht,  welches seinerseits auf einer Welle befestigt ist (nicht  dargestellt). Auf dieser letztgenannten Welle sitzt  fernerhin ein weiteres Kettenrad (nicht dargestellt).

    Die Welle, auf der die Kettenräder 14 und 14' ange  ordnet sind, besitzt ebenfalls ein weiteres Kettenrad,  welches mittels einer endlosen Kette (nicht dargestellt)  von der erwähnten Welle angetrieben wird. Die An  ordnung ist dabei so getroffen, dass das Verhältnis  der Drehgeschwindigkeit des Kettenrades 14 zu der  jenigen des Kettenrades 10 gleich dem Verhältnis des  Abstandes zweier aufeinanderfolgender Förderhaken  des     Vorformbandes    zu dem entsprechenden Abstand  zweier Haken des Förderbandes ist. Ferner sind  Mittel vorgesehen, die die exzentrische Scheibe 6 und  die Förderrollen 7 und 8 synchron mit dem Kettenrad  10 antreiben.  



  Während des Betriebes wirft das     Ausschiebeblatt    5  die jeweils vorderste Flachschachtel des Stapels aus  und stösst sie zwischen die Förderrollen 7 und B.  Durch die Drehung der Förderrollen bewegt sich die       flache    Schachtel in der Darstellung so lange nach  links, bis sie mit einem     Förderhakenpaar    12 und 12'  der Förderkette in Eingriff kommt. Ein     Einrichtarm     17, welcher synchron mit dem Kettenrad 10 ange  trieben wird, stösst den vordern Teil der Flachschachtel  von der Förderkette weg, so dass die vordere Kante  von der Förderkette weg mit einer Gruppe von Vor  formhaken 16 und 16' in Eingriff kommt.

   In diesem  Stadium wird die Flachschachtel durch ein oberes       Leitflächenpaar    18 und ein unteres entsprechendes  Paar 18' geführt, wobei von dem untern Paar nur eine       Leitfläche    gezeigt ist. Der Karton bewegt sich nun  weiter nach links, wobei er durch zwei Förderhaken  12, 12' der Förderkette angetrieben wird, die an der  rückwärtigen Kante der Schachtel anliegen, während  ein Paar     Vorformhaken    16, 16' der     Vorformkette    auf  die vordere Kante des Kartons einwirken.

   Da die       Vorformkette    mit einer etwas langsameren Geschwin  digkeit angetrieben wird als die Förderkette, verringert  sich der Abstand zwischen dem     Förderhakenpaar    12,  12', welches mit der rückwärtigen Kante der Schachtel  und dem     Vorformhakenpaar    16, 16', welches mit der  vordern Kante in Kontakt steht, wodurch der Karton  langsam geöffnet wird. Die Anordnung ist dabei so  getroffen, dass der Querschnitt der Faltschachtel am  Ende der Strecke, während welcher die Ketten parallel  laufen, rechteckig wird. Bei dieser Stellung wird die  Faltschachtel mittels der Stossteile 19 und 20, welche  durch Exzenter 21 und 22 betrieben werden, seitlich  zusammengestossen, um sie über den rechteckigen  Querschnitt hinaus vorzuformen.

   Die Exzenter 21 und  22 werden ebenfalls synchron mit dem Kettenrad 10  angetrieben. Die zusammengestossene Faltschachtel,  die nun die     Vorformkette    verlassen hat, wird durch      die Förderkette mittels der Förderhaken 12, 12' weiter  nach links geschoben und von der     Vorformeinrichtung     durch Ausstossarme 26 entfernt, die auf dem untern  Kettenrad 10' vorgesehen sind. Diese Ausstossarme 26  arbeiten gemeinsam mit den     Leitflächen    22 und 22'.  Um die Entfernung der Faltschachteln zu unterstützen,  ist ein Korrekturarm 23 vorgesehen, der mittels eines  Exzenters 24 angetrieben ist. Auch dieser Exzenter  arbeitet synchron mit dem Kettenrad 10.  



  Es kommt manchmal vor, dass die noch     flache     Faltschachtel zwischen den     Vorformhaken    und den  Förderhaken am Anfang des parallelen Weges der  beiden Ketten umgeknickt wird, so dass sich die  Schachtel konvex oder konkav ausbeult, anstatt sich  zu öffnen. Um dies zu verhindern, ist ein rotierendes  Organ 25 vorgesehen, welches eine der grossen Seiten  der Schachtel kurz anstösst, und zwar an einer Stelle,  wo eine der     vorgefalzten    Knicklinien direkt dahinter  liegt. Da die Knicklinien schwächer sind, biegt sich  die     gefalzte    Seite in der Richtung, in die sie gedrückt  wird, während die nicht gefalzte, grössere Seite, welche  starr ist, in die normale Ausgangsstellung zurück  kehrt, wobei sich die Schachtel etwas öffnet.

   Auch  dieses Organ wird synchron zu dem Kettenrad 10  angetrieben.  



  Beträgt beispielsweise die Tiefe einer Faltschachtel  4,1 cm und die Breite 15,2 cm, so ist die Länge der  parallelen Wegstrecke 64 cm. Die Haken des Förder  bandes für die Schachteln besitzen dabei einen Ab  stand von 40,5 cm und diejenigen der     Vorformkette     38 cm. Der Abstand zwischen einem vertikalen Trans  porthakenpaar und einem vertikalen     Vorformhaken-          paar        beträgt    am Anfang des parallelen Wegstückes  19,3 cm und am Ende dieses parallelen Wegstückes  15,2 cm.

   Das Verhältnis der Geschwindigkeit der  Transportkette zu derjenigen der     Vorformkette    ist  dabei gleich 16:15, so dass der Abstand zwischen den  zwei Gruppen von Haken pro 16 cm jeweils um 1 cm  bei der Bewegung der Ketten entlang der parallelen  Wegstrecke abnimmt.  



  Es ist ersichtlich, dass die Länge des parallelen  Wegstückes derart gewählt werden muss, dass der  Abstand zwischen den zusammenarbeitenden Haken  der beiden Kettenpaare sich während des Vorschubes  -um einen Betrag verringert, der mindestens annähernd  gleich der Tiefe der zu bildenden Schachtel ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Öffnen und Vorformen von flachen Faltschachtel-Schlauchstücken, gekennzeichnet durch ein endloses Transportband, welches über Räder geführt ist und über seiner ganzen Länge gleichmässig verteilte Vorsprünge zum Transport der Faltschachtel- Schlauchstücke besitzt;
    durch ein endloses Band zur Vorformung, welches ebenfalls über Räder geführt ist und welches ebenso in gleichen Abständen über seiner gesamten Länge angeordnete Vorsprünge zur Vorformung der Faltschachtel-Schlauchstücke besitzt, wobei der Abstand zweier aufeinanderfolgender Vor sprünge des Vorformbandes kleiner ist als der Abstand zweier aufeinanderfolgender Vorsprünge des Trans portbandes; wobei ferner die Anordnung so getroffen ist, dass das Transportband und das Vorformband teilweise nebeneinander parallel verlaufen und ihre Vorsprünge in diesem Bereich jeweils einander zuge kehrt sind;
    ferner gekennzeichnet durch Mittel, welche die beiden Bänder in zueinander synchronem Lauf halten, und zwar derart, dass sich die beiden Bänder im parallelen Bereich in der gleichen Richtung be wegen und das Verhältnis der Geschwindigkeit des Vorformbandes zu der Geschwindigkeit des Transport bandes gleich dem Verhältnis des Abstandes zweier aufeinanderfolgender Vorsprünge des Vorformbandes zum Abstand zweier aufeinanderfolgender Vorsprünge des Transportbandes ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass sowohl das Transportband als auch das Vorformband aus je einer Gruppe von endlosen Ketten gebildet sind, wobei jede Gruppe von Ketten mit Haken zum Transport bzw. zum Vorformen der Faltschachtel-Schlauchstücke versehen ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass Mittel zum Einschieben der flachen Faltschachtel-Schlauchstücke am Anfang der Strecke vorhanden sind, in welcher die Bänder parallel zuein ander laufen; ferner gekennzeichnet durch Mittel, wel che dazu dienen, die geöffneten und vorgeformten Schachtel-Schlauchstücke am Ende dieser Strecke zu entfernen.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass Mittel am Anfang des parallelen Bearbeitungsweges vorhanden sind, welche dazu die nen, die Faltschachteln zur Unterstützung des Off nungsprozesses auszubiegen.
CH343772D 1955-06-20 1956-06-20 Einrichtung zum Öffnen und Vorformen von flachen Faltschachtel-Schlauchstücken CH343772A (de)

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US3323280A (en) * 1963-02-19 1967-06-06 Scott & Sons Co O M Automatic packaging machine

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