CH343797A - Presse - Google Patents

Presse

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CH343797A
CH343797A CH343797DA CH343797A CH 343797 A CH343797 A CH 343797A CH 343797D A CH343797D A CH 343797DA CH 343797 A CH343797 A CH 343797A
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CH
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crankshafts
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Inventor
Augusta Brandes Frank
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Augusta Brandes Frank
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Application filed by Augusta Brandes Frank filed Critical Augusta Brandes Frank
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B1/00Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
    • B30B1/26Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by cams, eccentrics, or cranks
    • B30B1/28Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by cams, eccentrics, or cranks the cam, crank, or eccentric being disposed below the lower platen or table and operating to pull down the upper platen or slide

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description


  Presse    Die Erfindung bezieht sich auf eine mechanische  Presse zur Herstellung von Formstücken aus     Blatt-          oder    Bandmaterial, zum Beispiel Blech. Sie ist ge  kennzeichnet durch einen Kastenrahmen mit einer  wenigstens annähernd rechteckigen Werkzeugträger  fläche und einem ersten Querhaupt, das einen be  stimmten Abstand von dieser Trägerfläche aufweist,  so dass an der Trägerfläche des Rahmens sowie an  der dieser Trägerfläche zugewendeten, gegenüberlie  genden Fläche des Querhauptes Druck- und Unter  stempel für eine hin und her gehende Bewegung auf  einander zu und voneinander weg gehalten werden  können, ferner durch ein zweites Querhaupt,

   das  innerhalb des Kastenrahmens vorgesehen ist und ein  teilig als ein rechteckiger Teil wenigstens     annähernd     gleicher Abmessung wie das erste Querhaupt aus  gebildet ist, durch Führungen an mehreren Seiten des  zweiten Querhauptes sowie an den Innenseiten des  Kastenrahmens für eine bewegliche     Gleitführung    die  ses zweiten Querhauptes, durch eine Mehrzahl von  Teilen, mit welchen das erste und das zweite Quer  haupt für deren Bewegung als Einheit verbunden sind  und welche mit Abstand voneinander an einander  gegenüberliegenden Seiten der Querhäupter festgehal  ten werden, derart, dass wenigstens eines dieser Ver  bindungsteile auf jeder     Querhauptseite    zwischen zwei  weiteren Verbindungsteilen auf der gleichen Seite des  Querhauptes vorgesehen ist,

   durch eine Mehrzahl  parallel zueinander angeordneter Kurbelwellen, wel  che innerhalb des Kastenrahmens zwischen dem  ersten und zweiten Querhaupt angeordnet und dreh  bar im Kastenrahmen gelagert sind, durch Kurbel  stangen, welche die Kurbelwellen mit dem zweiten  Querhaupt verbinden, sowie durch Mittel für den  Antrieb der Kurbelwellen in einem vorbestimmten       übersetzungsverhältnis.    Einzelheiten ergeben sich aus  der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungs-         beispiels    der Presse gemäss der Erfindung anhand  schematischer Zeichnungen.  



       Fig.l    zeigt eine schaubildliche Vorderansicht  einer     erfindungsgemäss    ausgebildeten Presse.  



       Fig.2    ist eine schaubildliche Ansicht auf die  Presse nach     Fig.    1 von deren Rückseite her.  



       Fig.    3 ist ein senkrechter Querschnitt entlang der  Linie 3-3 der     Fig.4.     



       Fig.4    ist ein waagrechter Querschnitt gemäss  Linie     4-4    der     Fig.3.     



       Fig.    5 ist ein senkrechter Querschnitt gemäss Linie  5-5 der     Fig.3.     



  Die erfindungsgemäss ausgebildete mechanische  oder Maschinenpresse kann besonders vorteilhaft  dann verwendet werden, wenn Formteile erheblicher  Abmessungen aus Blech herzustellen sind oder aber  wenn die Fabrikation von     Formteilen    bezweckt wird,  bei welcher eine     Vielzahl    von Formwerkzeugen wäh  rend eines einzigen Arbeitshubes des     Pressenquer-          hauptes    in Tätigkeit tritt, beispielsweise reihenweise  angeordnete, ausgerichtete Sätze von     Druck-    und  Unterstempeln, die so angeordnet sind, dass sie nach  einander auf bestimmte Flächen des Bleches während       aufeinanderfolgender        Arbeitshube    des Querhauptes  zur Wirkung kommen.

   Zur Erläuterung der     Erfindung     wird nachstehend eine Presse beschrieben und anhand  der Zeichnungen erläutert, welche eine Aufeinander  folge von Druck- und zugehörigen Unterstempeln  verwendet.  



  Wie aus den Zeichnungen zu ersehen ist, umfasst  diese Presse einen kastenförmigen,     im    wesentlichen  rechteckigen Rahmen A, der von dem Fussboden  einer Werkstatt getragen werden kann und einen  langen Träger oder Tisch 10 an seinem obern Teil  aufweist, an dem nicht dargestellte Unterstempel in  üblicher Weise angebracht werden können. Ober  halb dieses Tisches 10 ist ein äusseres oder oberes      Querhaupt B angeordnet, das im wesentlichen recht  eckige Form aufweist und der Länge des Tisches 10  entspricht. Dieses Querhaupt B wird mittels Kraft  übertragungsteilen in Richtung auf den Tisch 10 hin  und von demselben weg auf und ab bewegt.

   Dieses  bewegbare Oberhaupt B ist so ausgebildet, dass es  einen oder mehrere nicht dargestellte Druckstempel  aufnehmen kann, die mit entsprechenden, vom Tisch  10 gehaltenen Unterstempeln zusammenarbeiten, um  hierdurch das zwischen ihnen     hindurchbeförderte     Blechmaterial zu formen. Vorzugsweise dient die ge  nannte Presse für die Aufnahme und Betätigung  einer Vielzahl von miteinander zusammenarbeitenden  Druck- und Unterstempeln, die jeweils am Quer  haupt bzw. am Tisch gehalten sind, so dass während  jedes Arbeitshubes des Querhauptes mehrere Form  vorgänge durchgeführt werden können, wobei das  Blechmaterial in der zwischen jedem Arbeitshub des  Querhauptes eingeschalteten Zeitspanne nacheinander  von einem zum nächsten Stempelsatz gefördert wird.  



  Die     Kraftübertragungsteile    für die Bewegung des  Querhauptes B umfassen ein im wesentlichen waag  rechtes unteres Querhaupt C, das innerhalb des Rah  mens A in der Nähe dessen Bodens angeordnet ist  und in senkrechter Richtung hin und her bewegt wird.  Dieses Querhaupt C wird bei dieser senkrechten     Hin-          und        Herbewegung    innerhalb des Rahmens A von  einer Vielzahl von Teilen 11 geführt, die je mit von  einander mit Abstand angeordneten, senkrecht ver  laufenden Führungsleisten 12, 12' versehen sind.  Diese Teile 11 sind U-förmig ausgebildet und mittels  Schraubenbolzen 13 am Rahmen A gehalten.

   Durch  geeignete Mittel, zum Beispiel Schraubenbolzen 14       (Fig.l),    die in den Rahmenwänden verstellbar ein  geschraubt gehalten werden und mit ihren Enden  gegen die     Teile    11 anliegen, ist es     möglich,    die Lage  dieser Teile 11 an den Rahmenwänden einzustellen.  Das untere Querhaupt C ist mit     Aussparungen    15  versehen, deren senkrechte Seitenwandungen mit den  Führungsleisten 12, 12' zusammenwirken. Sowohl  diese     Ausnehmungen    15 wie auch die zugeordneten  Führungsleisten 12, 12' besitzen V-förmigen Quer  schnitt, wobei sich die Führungsleisten im wesent  lichen von der Unterseite des Tisches 10 bis zum  Fussboden hin erstrecken.

   Ersichtlich sind die Füh  rungen für das Querhaupt C an oder bei den Enden  desselben angeordnet, so dass hierdurch eine genaue  Führung des Querhauptes in senkrechter Bewegungs  richtung gewährleistet ist und ein erheblicher Wider  stand gegenüber Kippbeanspruchungen erreicht wird.  



  Vorzugsweise ist das Querhaupt C mit rippen  artigen Verstärkungen 16 versehen, welche bei er  heblicher Gewichtsverminderung höchste     Steifigkeit     des Querhauptes bewirken.  



  Der Antrieb des Querhauptes C umfasst ein Paar  Kurbelwellen 17 und 18     (Fig.2),    die in geeigneten       Lagern    innerhalb der Seitenwandungen des Rahmens  A drehbar gehalten werden. Zwei     darartige    Lager  sind in     Fig.    5 mit 19 bzw. 20 bezeichnet. Die Kurbel  wellen verlaufen in Querrichtung oberhalb des Quer-         hauptes    C in der Nähe von dessen Enden und wer  den im Gleichlauf mittels eines Paares in Eingriff  stehender Zahnräder 21 und 22 angetrieben, die  jeweils an demjenigen Ende der Kurbelwelle drehfest  angebracht sind, welches an der Rückseite des Rah  mens A vorsteht. Das Übersetzungsverhältnis der  Zahnräder 21 und 22 ist 1:1, so dass die Wellen mit  gleicher Geschwindigkeit im Gegensinn umlaufen.

    



  Hierbei steht das Zahnrad 21 mit einem Antriebs  ritzel 23 eines geeigneten Kraftantriebes in Eingriff,  der nicht dargestellt ist und in beliebig bekannter  Weise ausgebildet sein kann. Vorzugsweise umfasst  der Kraftantrieb der Presse eine mittels Fusstritt zu  steuernde, nicht dargestellte Kupplung und Bremse,  so dass die Zahnräder eine volle Umdrehung aus  führen, wenn dieser Fusstritt von der Bedienungs  person     heruntergetreten    wird. Derartige Kraftantriebe  sind durchaus bekannt, so dass Einzelheiten weder  beschrieben noch dargestellt zu werden brauchen.  



  Die Kurbelwellen sind zwischen den Fussteilen  der U-förmigen Teile 11 angeordnet und verlaufen  zwischen denselben hindurch, wobei die Führungs  leisten 12 und 12' an den beiden Seiten dieser Kurbel  wellen senkrecht nach aufwärts bis oberhalb derselben  verlaufen, so dass für die Bewegung des Querhaup  tes C längere     Führungswege    vorgesehen sind, als es  sonst üblich war und eine entsprechend genauere  Bewegung und Führung dieses Querhauptes vorliegt.  



  Jede Kurbelwelle 17 und 18 weist in der Mitte  zwischen den Seiten des Rahmens A eine Kurbel 24  auf, die mit dem Querhaupt C durch eine Kurbel  stange 25 verbunden ist. Jede dieser Kurbelstangen  umfasst einen starken Schraubenbolzen 26 mit einem  Kopf 27, der drehbar an einem zweiteiligen, die Kur  bel 24 umfassenden Lager 28 mittels eines Teils 30  gehalten wird, der an diesem Lager mittels Schrauben  31 befestigt ist. Das untere Ende des Schraubenbol  zens 26 ist in einer entsprechenden Gewindebohrung  eines Lagerteils 34 gehalten, durch den ein kurzes  Wellenstück 35     hindurchtritt,    das im Querhaupt C  befestigt ist.

   Diese Schraubenbolzen können mittels  Teilen 36 gedreht werden, welche an den Bolzen be  festigt sind und     Ausnehmungen    aufweisen, in die ent  sprechende Vorsprünge eines Schraubenschlüssels ein  greifen können. Durch Drehung der Schraubenbol  zen 26 in dem einen oder andern Sinn kann die wirk  same Länge der Kurbelstangen eingestellt werden. Die  Schraubenbolzen können in eingestellter Lage mittels  Teilen 37 versperrt werden, die mit den Lagertei  len 34 verschraubt sind. Das Querhaupt C besitzt  Durchbrüche in der Nähe seiner einander gegenüber  liegenden Enden, so dass die Wellen 35, wenn sie im  Querhaupt C befestigt sind, quer zu den jeweiligen  Durchbrüchen verlaufen, die die jeweiligen Kurbel  stangen aufnehmen.  



  Die Kurbelteile 24 der Wellen 17 und 18 befin  den sich zum gleichen Zeitpunkt in ihrer obern Stel  lung, so dass trotz des gegensinnigen Umlaufes dieser  Wellen die Bewegung des Querhauptes C mittels der  Kurbelstangen 25 gleichmässig vor sich geht. Durch      genaue Einstellung der Schraubenbolzen 26 kann das  Querhaupt C so eingestellt werden, dass es sich in  einer Ebene bewegt, die genau senkrecht zu den Füh  rungsleisten 11 verläuft.  



  Obwohl in den zeichnerischen Darstellungen le  diglich zwei Kurbelwellen enthalten sind, ist es ohne  weiteres möglich, eine oder mehrere     zusätzliche    sol  cher Kurbelwellen zu verwenden, je nachdem, wie  lang die Abmessung des Querhauptes gewählt wird  usw. Jeder zusätzlichen Kurbelwelle werden ent  sprechende zusätzliche Paare von Führungsteilen 11  zugeordnet.  



  Die Befestigung des Querhauptes C am äussern  oder obern Querhaupt B erfolgt mittels einer Viel  zahl von Stangen 44 bis 51, die sich durch den  Tisch 10 des Rahmens A     hindurcherstrecken    und je  durch eine geschlitzte, konische     Hülse    54 geführt  werden, welche in einem am Tisch befestigten,     rohr-          förmigen    Teil 55     gleitbar    gehalten ist. Das obere  Ende des geschlitzten Teils der konischen Hülse 54  ist jeweils zylindrisch     ausgebildet    und steht über ein  geeignetes Gewinde mit einem Teil 56 in Verbindung,  welches die jeweils zugeordnete Stange umgibt und  oberhalb des Tisches 10 angeordnet ist.

   Der Aufbau  hierbei ist so gewählt, dass bei der Drehung des  Teils 56 die konische     Hülse    54 innerhalb des rohr  förmigen Teils 55 verschoben wird, so dass infolge der  zusammenwirkenden, konischen Flächen die Teile der  Hülse 54, vorzugsweise drei, nach innen oder nach  aussen gegenüber der zugeordneten Stange versetzt  werden, je nachdem, in welcher Richtung der Teil 56  gedreht wird. Diejenigen Teile der Stangen 44 bis 51,  welche sich zwischen der Oberseite des Tisches 10  und der Unterseite des obern Querhauptes B er  strecken, sind vorzugsweise mit     Teleskopführungen     umgeben, die mit der allgemeinen Bezeichnung 57 in  den Zeichnungen versehen sind und gewährleisten,  dass die Stangen durch äussere Einflüsse nicht be  schädigt werden können.  



  Wie ersichtlich, sind die Stangen 44 bis 51 mit im  wesentlichen gleichen Abständen entlang der einander  gegenüberliegenden Längsseiten der Querhäupter B  und C angeordnet. Ihre Verbindung mit dem Quer  haupt C erfolgt vorzugsweise über Bohrungen, die in  denjenigen Teilen dieses Querhauptes vorgesehen  sind, an welchen die Verstärkungsrippen 16 zusam  menlaufen. Infolge dieses Aufbaues kann mittels der  Stangen 44 bis 51 ein senkrechter Zug auf das Quer  haupt B ausgeübt werden,     derart,    dass die Zugkraft  sich gleichmässig auf die Länge des Querhauptes ver  teilt. Selbst wenn das Querhaupt B verhältnismässig  lang und in Leichtbauweise ausgebildet ist, kann  durch den genannten Aufbau eine erhebliche Kraft  wirkung ausgeübt werden, ohne das Querhaupt zu  beschädigen und die Werkzeugteile gegeneinander zu  versetzen.

   Damit ist es ohne weiteres möglich, eine  von der dargestellten Anzahl abweichende Anzahl von  Stangen zu verwenden, je nachdem, welche Länge  die Presse bzw. das mit derselben zu bearbeitende  Werkstück aufweist.    Das Gewicht der     Querhaupteinheit    (oberes und  unteres Querhaupt B und C einschliesslich der Ver  bindungsstangen 44 bis 51) wird durch eine Mehrzahl  von Federn 60 ausgeglichen, die     einerseits    am Rah  men der Presse und anderseits am untern Querhaupt  angeordnet sind.

   Diese Federn 60 sind zwischen       Unterlagstücken    61 sowie rohrförmigen Trägertei  len 64 gehalten, wobei die     Unterlagstücke    61 mittels  Schrauben 63 an den obern Enden von senkrecht  verlaufenden Stangen 62 gehalten werden und die  Teile 64 am Rahmen A verschraubt sind. Die ge  nannten Stangen 62 treten nach unten hin durch die  Tragteile 64 durch, so dass ihre untern Enden mittels  Muttern 67 an Vorsprüngen 68 einstellbar gehalten  werden, die mit dem untern Querhaupt C einteilig  in Verbindung stehen.  



  Die in den Zeichnungen dargestellte Presse ist  mit Laufrinnen 70 und     einer    Rollenfördereinrichtung  versehen, welche allgemein mit E bezeichnet ist und  sich an beiden Enden des Tisches 10 befindet. Diese  Fördereinrichtung ist in üblicher Weise aufgebaut und  drehbar am Rahmen A derart     angelenkt,    dass sie     beim     Einstellen der Maschine auf einfache Weise schnell  ausgeschwenkt werden kann.  



  Die Rollenfördereinrichtung dient zur Zufuhr des  Blatt- oder Bandmaterials zu den Formwerkzeugen  zwischen jedem Arbeitshub der Presse. Die obern  Rollen dieser Einrichtung sind mit Hubvorrichtungen  versehen, die mittels Armen 71 betätigt werden, der  art, dass die obern Rollen in dem Augenblick an  gehoben werden, wo die Förderung des Materials mit  den Rollen beendet ist, um derart das zu bearbeitende  Material freizugeben, so dass dasselbe mittels Füh  rungszapfen oder Lenkern auf den Tisch 10 eingelegt  werden kann. Die Drehbewegung der Förderrollen  wird mittels einer einstellbaren Kurbelvorrichtung F  bewirkt, die gemäss     Fig.    1 mit dem vordern Ende der  Kurbelwelle 17 verbunden ist. Diese einstellbare Vor  richtung F ist derart ausgebildet, dass Förderwege  unterschiedlicher Länge eingestellt werden können.  



  Vorzugsweise wird bei der dargestellten Presse  eine allgemein mit G bezeichnete, pneumatisch be  triebene Niederhaltevorrichtung vorgesehen, die in  üblicher Weise ausgebildet sein kann. Aus Gründen  erhöhter     Übersichtlichkeit    sind die Vorrichtungen F  und G lediglich in     Fig.    1 und 2 dargestellt, wobei  Einzelheiten dieser Vorrichtungen aus demselben  Grund weder beschrieben noch dargestellt sind.  



  Aus der vorhergehenden Beschreibung anhand der  zeichnerischen Darstellung ergibt sich, dass mit er  findungsgemässen Pressen infolge des     Kraftangriffes     an mehreren Stellen des die Werkzeuge haltenden  Querhauptes mittels einer Mehrzahl von Kurbeln  trotz der Ausbildung in Leichtbauweise Formstücke  aus Blech oder sonstigem Blatt- oder Bandmaterial  mit erheblicher Flächenausdehnung während eines  einzigen Arbeitshubes hergestellt werden können. In  folge der erfindungsgemässen Ausbildung der vorlie  genden Presse wirken auf das obere Querhaupt fast  ausschliesslich Zugkräfte in senkrechter Richtung.

        Ebenso offenbar ist die Tatsache, dass es mit der  erfindungsgemässen Ausbildung möglich ist, die Ge  samtabmessungen und das Gewicht des     Pressenrah-          mens    im     Verhältnis    zu dem vom obern Querhaupt aus  zur Wirkung kommenden     Kraftaufwand    relativ gering  zu halten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Mechanische Presse für die Herstellung von Formteilen aus Blatt- oder Bandmaterial, gekenn zeichnet durch einen Kastenrahmen (A) mit einer wenigstens annähernd rechteckigen Werkzeugträger fläche (10) und einem ersten Querhaupt (B), das einen bestimmten Abstand von dieser Trägerfläche auf weist, so dass an der Trägerfläche des Rahmens so wie an der dieser Trägerfläche zugewendeten, gegen überliegenden Fläche des Querhauptes Druck- und Unterstempel für eine hin und her gehende Bewegung aufeinander zu und voneinander weg gehalten werden können, ferner durch ein zweites Querhaupt (C), das innerhalb des Kastenrahmens vorgesehen ist und ein teilig als ein rechteckiger Teil wenigstens annähernd gleicher Abmessung wie das erste Querhaupt (B)
    aus gebildet ist, durch Führungen an mehreren Seiten des zweiten Querhauptes (C) sowie an den Innenseiten des Kastenrahmens für eine bewegliche Gleitführung dieses zweiten Querhauptes, durch eine Mehrzahl von Teilen (44 bis 51), mit welchen das erste und das zweite Querhaupt für deren Bewegung als Einheit verbunden sind und welche mit Abstand voneinander an einander gegenüberliegenden Seiten der Querhäup ter festgehalten werden, derart, dass wenigstens eines dieser Verbindungsteile auf jeder Querhauptseite zwischen zwei weiteren Verbindungsteilen auf der gleichen Seite des Querhauptes vorgesehen ist, durch eine Mehrzahl parallel zueinander angeordneter Kur-- belwellen (17, 18), welche innerhalb des Kasten rahmens (A)
    zwischen dem ersten und zweiten Quer haupt angeordnet und drehbar im Kastenrahmen ge lagert sind, durch Kurbelstangen (25), welche die Kurbelwellen (17, 18) mit dem zweiten Querhaupt verbinden, sowie durch Mittel für den Antrieb der Kurbelwellen in einem vorbestimmten übersetzungs- verhältnis. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Presse nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Kastenrahmen (A) sowie die Werk zeugträgerfläche (10) desselben ein Rechteck bilden, dessen Länge ein Mehrfaches der Breite beträgt, und die Abmessungen des ersten Querhauptes (B) dieser Werkzeugträgerfläche (10) angepasst sind, dass ferner der als zweites Querhaupt (C) einteilig ausgebildete Teil eine entsprechende Rechteckform aufweist und die Verbindungsteile für die beiden Querhäupter an den beiden einander gegenüberliegenden Längsseiten derselben angebracht sind, und dass ferner die zwi schen dem ersten und zweiten Querhaupt vorgesehe nen Kurbelwellen (17, 18) sich in Querrichtung des rechteckigen Kastenrahmens (A) erstrecken, derart,
    dass jede dieser Kurbelwellen nicht nur zwischen zwei jeweils an den gegenüberliegenden Seiten der Quer häupter einander benachbarten Verbindungsteilen (44 bis 51) derselben angeordnet sind, sondern auch symmetrisch zwischen den Führungen (12, 12') für das zweite Querhaupt (C) verlaufen. 2.
    Presse nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Werk zeugträgerfläche (10) des Kastenrahmens (A) am obern Ende desselben vorgesehen ist und das erste Querhaupt (B) sich oberhalb dieser Werkzeugträger fläche (10) befindet, dass ferner dieses erste Quer haupt (B) mit den von ihm gehaltenen Werkzeugtei len eine gradlinige Bewegungsbahn vollführt und die Bewegungsbahn des zweiten Querhauptes (C) par allel zu derjenigen des ersten Querhauptes (B) und demnach ebenfalls gradlinig verläuft, dass ferner die Verbindungsteile (44 bis 51) der Querhäupter stan genförmig ausgebildet sind und durch das obere Ende des Kastenrahmens (A) hindurch vorstehen, und dass die Kurbelwellen (17, 18) quer zur Längsausdehnung des Kastenrahmens (A) verlaufen und in dieser Längs ausdehnung mit Abstand voneinander angeordnet sind.
CH343797D 1956-03-23 1956-03-23 Presse CH343797A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN110899481A (zh) * 2019-11-22 2020-03-24 中南大学 一种机械加载蠕变时效成形装置

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