CH343967A - Befestigungs- und Spanneinrichtung für Siebgewebe, insbesondere für Siebkörbe von Siebmaschinen zur Abwasser- und Betriebswasserreinigung - Google Patents

Befestigungs- und Spanneinrichtung für Siebgewebe, insbesondere für Siebkörbe von Siebmaschinen zur Abwasser- und Betriebswasserreinigung

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CH343967A
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CH
Switzerland
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screen
sieve
fabric
edge
fastening
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Application number
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English (en)
Inventor
Herden Adolf
Original Assignee
Passavant Werke
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07B—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00—Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/46—Constructional details of screens in general; Cleaning or heating of screens
    • B07B1/48—Stretching devices for screens

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description


      Befestigungs-    und Spanneinrichtung     für    Siebgewebe, insbesondere     für    Siebkörbe  von Siebmaschinen zur Abwasser- und     Betriebswasserreinigung       Die     Erfindung        betrifft    die Befestigung und Span  nung von Siebgeweben, wie sie     hauptsächlich    bei  Siebkörben von Siebmaschinen von Abwasser- und       Betriebswasser-Reinigungsanlagen    verwendet werden  und die bisher fast ausschliesslich durch feste Ver  bindungen des Siebgewebes mit Randprofilen durch  Nieten, Schrauben, Schweissen und dergleichen erfolg  ten.

   Dabei wurde das Siebgewebe an den Verbin  dungsstellen durchbohrt oder beschädigt, und oft tra  ten an diesen Stellen Einrisse auf. Bekannt ist auch  die Siebbefestigung durch Einklemmen des Gewebes  in Randprofilen, die dann mehrfach abgekantet wur  den. Diese Randprofile sind teuer, ausserdem erfor  dert die Befestigung und Spannung mehrere Arbeits  gänge. Wegen der Korrosionsempfindlichkeit spielt  auch die Werkstofffrage eine erhebliche Rolle, die  besonders verteuernd wirkt, wenn hochwertiger legier  ter Stahl verwendet werden muss, wie es meistens bei  Betriebs- und     Abwassersiebmaschinen    nötig ist. Die  Folge ist, dass die zum Siebgewebe gehörenden Teile  einen sehr erheblichen Anteil am Verkaufspreis der  Siebmaschinen ausmachen.  



  Die Erfindung soll sich hauptsächlich auf soge  nannte Siebkörbe von Siebmaschinen, das heisst Sieb  gewebe, beziehen, die     gewölbeartig    über ein Trag  gerüst gespannt sind und meistens die Form von  Halbzylindern mit ebenen Stirnseiten aufweisen. Diese  Siebkörbe werden auswechselbar auf der Sieb  maschine befestigt. Sie bestehen aus Längs- und  Querversteifungen und dem mit Randprofilen     ver-          sehenen,        darübergespannten    Siebgewebe. Die Erfin  dung besteht darin, dass die Ränder des Siebgewebes,  vorzugsweise durch Einlegen von Stäben in die um  geschlagenen Ränder, mit Wulsten versehen sind  und dass diese durch lose Spannprofile und Spann  mittel kraftschlüssig auf das Siebgerüst gespannt sind.

      An Stelle des eingelegten Stabes kann auch ein auf  dem Rand des Siebgewebes aufgelöteter oder auf  gegossener Wulst oder auch ein bereits in den Sieb  geweberand eingewebter Wulst verwendet werden.  Besonders zweckmässig zur Spannung kann die Ver  wendung von Winkelprofilen sein, deren einer Flansch  am Siebgewebe anliegt, während     am    andern die  Spannvorrichtung angreift, so dass ausser der in Rich  tung des     Siebgeweberandes    wirkenden Spannkraft  noch ein Kippmoment erzeugt wird, das den am       Siebgeweberand    anliegenden Flansch kräftig gegen  die das Siebfeld tragende Unterlage presst. An Stelle  des Winkelprofils kann ein Flachstab als Spannprofil  verwendet werden, der an den Stellen, an denen die  Spannschrauben angreifen, mit Befestigungsaugen  versehen sein kann.

   Durch die Kantenpressung des  Spannprofils auf den Randwulst des Siebgewebes soll  der     Siebgeweberand    am Herausgleiten aus der Ein  spannung verhindert werden, ohne dass es anderer  Befestigungsmittel, wie Nieten, Schweissen und der  gleichen bedarf. Die Einspannung des Siebgewebes  mit losen Spannprofilen erleichtert sehr die Montage  und vermeidet jede Verletzung des Siebgewebes.  



  In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der       erfindungsgemässen        Befestigungs-    und Spanneinrich  tung an einem halbzylindrischen Siebkorb einer     Trom-          melsiebmaschine    dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt einen Längsschnitt durch die obere       Längsspannstelle    des Siebkorbes,       Fig.    2 die Seitenansicht der untern Ecke,       Fig.    3 den Querschnitt nach der Linie     III-111     der     Fig.    2 und       Fig.    4 einen Schnitt nach der Linie     IV-IV    der       Fig.    3.  



  Das     Siebkorbgerüst    besteht in der Hauptsache aus  zwei parallel zueinander angeordneten Längsprofilen      a und dazwischen befestigten, kreisförmig gebogenen  Querstäben b sowie an beiden Enden des Siebkorbes  angeordneten Stirnwänden c. Über die Querstäbe b  wird ein Siebgewebe d gespannt. An seinen Rändern  ist es um Profilstäbe ei und     e.    gelegt, wobei die  Stäbe ei an den beiden Längsrändern des Siebkorbes  angeordnet sind,     während    die Stäbe     e2    über die     End-          bögen    b des Siebgerüstes verlaufen.

   Die Stäbe ei und       e.,    werden vorzugsweise aus Kunststoff hergestellt  und haben ein kantiges Profil, damit das Siebgewebe  bei der Spannung nicht aus der Klemmbefestigung  herausgleiten kann. Für die Montage, aber auch zum  Festhalten des umgeschlagenen     Siebgeweberandes     während und nach der Spannung, wird der umge  schlagene Rand des Siebgewebes d mit dem am  Winkel a anliegenden Siebgewebe verklebt.  



  Die Spanneinrichtung des Siebkorbes besteht aus  den am Traggerüst a bzw. an den     Siebkorb-Endschei-          ben    c     verankerten    Spannschrauben     g1    und     g:,    dem  Spannwinkel     h1    für die Querspannung und den Spann  stäben     h"    für die Längsspannung.

   Bei der Montage  wird das bereits mit den Wulsten ei und     e.=    versehene  Siebgewebe<I>d</I> über die Bogenstäbe<I>b</I> des Siebkorbes  gelegt, dann werden auf die Spannschrauben     g1    und       g2    die     Spannprofile        h1    und     1a.,    aufgesteckt und mittels  der Spannmuttern angezogen. Dabei stützt sich die       Flanschkante    i des Spannwinkels     h1    gegen den Wulst  ei und die Kante<I>j</I> des Stabes<I>h.,</I> gegen den Wulst     e2,     wodurch das Gewebe d in Quer- und Längsrichtung  gespannt wird.  



  Das in     Fig.    3 eingezeichnete Kraftbild zeigt, dass  durch die Spannkraft k der Winkel     h1    beim Anziehen  der Schrauben     -i    ein im Uhrzeigersinn wirkendes  Kippmoment     erfährt.    Das Siebgewebe d wird also  mittels des Spannwinkels     h1    nicht nur in Richtung  der Kraft<I>k</I> gespannt, sondern auch an den Winkel<I>a</I>       angepresst.    Dasselbe gilt für die     Längsspannstelle     nach     Fig.    1, wo ebenfalls nicht nur der     Wulststab        e2     nach rechts gezogen,

       sondern    auch der Siebgewebe  rand zwischen dem Spannstab     h.    und dem Gerüst  stab b eingeklemmt wird.  



  In der     Fig.    3 ist ein exzentrischer Stellring n dar  gestellt, der zum vermehrten Anpressen des am Sieb  gewebe anliegenden Flansches des Winkels hl dienen  kann. Die     Anpressung    erfolgt durch Drehung dieses  Stellringes, der dann in an sich bekannter Weise  durch seitlich eingesetzte Schrauben gesichert wird.  



  Zwischen dem Spannprofil hl und dem Sieb  gewebe d ist in der     Fig.    3 ein Gummistreifen o ge  zeigt, der Korrosionsangriffe auf das Siebgewebe       verhindert,    so dass als Spannprofil ein normales Win  keleisen an Stelle der bisher in solchen Fällen nötigen  teuren, rostfreien Stahlprofile verwendet werden  kann.  



  Die Vorteile des beschriebenen Beispiels liegen  darin, dass das Siebgewebe an keiner Stelle durch  bohrt oder verletzt zu werden braucht, und dass mit  wenigen Zugschrauben oder andern einfachen Spann  einrichtungen eine sehr gleichmässige und hohe Span  nung erzielt wird. Der gleichmässige     Anpressdruck       auf das Siebgewebe ist auch hinsichtlich der Dicht  haltung des Siebkorbes ein grosser Vorteil. Ein weite  rer Vorteil ist, dass das     Siebkorbgerüst    und das Sieb  korbgewebe getrennt voneinander an die Baustelle  gebracht und das Siebgewebe dort ohne besondere  Vorrichtung aufgespannt werden kann. Ebenso ist  das Auswechseln eines beschädigten Siebgewebes  äusserst einfach.

   Man braucht nur das flache Sieb  gewebe an den Standort der Siebmaschine zu     schik-          ken,    denn     dort    kann es auch von ungeübten Leuten  leicht auf das     Siebkorbgerüst    aufgezogen werden. Die  Ausführung ist besonders wertvoll bei     Feinsiebgewe-          ben,    die bisher durch die bekannten Spannmittel und  -verfahren oft beschädigt wurden.  



  Bei der Verwendung von Schrauben zum Span  nen des Siebgewebes ist die Spannung beliebig ein  stellbar, wodurch die Lebensdauer des Siebgewebes  gegenüber den bisherigen Befestigungsarten erheblich  verlängert werden kann. Die Spannschrauben kön  nen in grossen Abständen angebracht werden, weil die  Übertragung der Spannkräfte vorteilhaft durch sehr  biegesteife Spannprofile erfolgt. Dadurch wird viel  Montagezeit erspart. Vor allem aber ist die erfin  dungsgemässe Siebbefestigung und     -spannung    sehr  billig, weil nur einfachste Bauelemente dazu erforder  lich sind.  



  Hinsichtlich der Korrosion, die bei Siebmaschi  nen oft schwer zu lösende Aufgaben stellt, ist die  beschriebene Siebbefestigung ebenfalls sehr einfach  und sicher, weil zwischen den korrosionsempfindli  chen Teilen, nämlich zwischen dem Spannprofil und  dem Siebgewebe bzw. zwischen diesem und dem  Traggerüst des Siebkorbes Gummi- oder Kunststoff  streifen eingelegt werden können, die weder     Niet-          noch    Schraubenlöcher aufweisen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Befestigungs- und Spanneinrichtung für Sieb gewebe, insbesondere für Siebkörbe von Siebmaschi nen zur Abwasser- und Betriebswasserreinigung, wo bei das Siebgewebe mit Randeinfassungen versehen und mittels dieser auf einer Unterlage aufgespannt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Ränder des Sieb gewebes (d) mit Wulsten versehen sind und dass diese durch lose Spannprofile (hl, h",) und Spannmittel (g1, g,) kraftschlüssig auf das Siebgerüst<I>(a, b, c) ge-</I> spannt sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Wulste aus in die umgeschla genen Ränder eingelegten Stäben (ei, e.,) bestehen. 2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannprofile (hl, h.) je mit einer Kante an den Randwülsten<I>(ei,</I> e2) anliegen, während die Spannmittel (g1, g.") in einem Abstand vom Siebgewebe (d) angreifen, so dass ein Kipp- moment entsteht. 3.
    Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Spannprofile Winkelprofile (h1) angeordnet sind. 4. Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der umgeschlagene Siebgewebe rand mit dem anliegenden Siebgewebe (d) verklebt ist. 5. Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der umgeschlagene Siebgewebe rand mit dem anliegenden Siebgewebe (d) und mit dem Wulststab (e1, e2) verklebt ist.
CH343967D 1955-07-08 1956-06-21 Befestigungs- und Spanneinrichtung für Siebgewebe, insbesondere für Siebkörbe von Siebmaschinen zur Abwasser- und Betriebswasserreinigung CH343967A (de)

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