CH343973A - Bandwebstuhl mit mindestens zwei feststehenden Schussspulen mit verschiedenartigen Schussfäden - Google Patents

Bandwebstuhl mit mindestens zwei feststehenden Schussspulen mit verschiedenartigen Schussfäden

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CH343973A
CH343973A CH343973DA CH343973A CH 343973 A CH343973 A CH 343973A CH 343973D A CH343973D A CH 343973DA CH 343973 A CH343973 A CH 343973A
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Mueller Jakob
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Mueller Jakob
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D35/00Smallware looms, i.e. looms for weaving ribbons or other narrow fabrics

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


  Bandwebstuhl mit     mindestens    zwei feststehenden     Schussspulen     mit verschiedenartigen     Schussfäden       Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen  Bandwebstuhl mit mindestens zwei feststehenden       Schussspulen    mit verschiedenartigen     Schussfäden,    wel  che durch Litzen der Mustervorrichtung musterge  mäss jeweils in den Bereich des Faches und ausser  halb desselben gehoben werden, wobei der oder die  im Fachbereich liegenden     Schussfäden    jeweils durch  ein hin und her schwingendes     Eintragsorgan    erfasst  und eingetragen werden.

   Es sind schon solche Band  webstühle bekanntgeworden, bei denen jedoch die  eingetragenen     Schussfäden    an der der     Eintragsseite     gegenüberliegenden Seite nicht abgebunden werden,  wodurch auf dieser Seite keine regelmässige Kante  erreicht werden kann.  



  Dieser Übelstand soll bei einem Bandwebstuhl  der erwähnten Art dadurch behoben werden, dass  Mittel zum selbsttätigen Abbinden der jeweils einge  tragenen     Schussfäden    an der der     Eintragseite    gegen  überliegenden Seite durch einen Fangfaden vorge  sehen sind.  



  Dabei können die     Schussfäden    vor dem Hindurch  gang durch die Litzen der Mustervorrichtung der  Wirkung eines gemeinsamen Schwingorgans ausge  setzt sein; das beim Eintragen des     Schussfadens    die  erforderliche Fadenlänge freigibt und nachher den       Schussfaden    wieder zurückzieht, und es kann dem       Eintragsorgan    ein Hilfsorgan zugeordnet sein, das je  weils beim Eintragen eines     Schussfadens    die ausser  halb des Fachbereiches befindlichen     Schussfäden    er  fasst und sie mitnimmt.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausfüh  rungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.       Fig.    1 ist ein Aufriss mit teilweisem Schnitt eines  Bandwebstuhles, und       Fig.    2 ist eine Draufsicht desselben mit teilweisem  Schnitt.    Die     Kettfäden    A verlaufen in bekannter Weise  von einem nicht gezeigten Kettenbaum oder mehre  ren festen nicht gezeigten Spulen über einen Streich  baum 1, durch die Litzen 2 der     im    übrigen nicht ge  zeigten Mustervorrichtung und durch den     Rietkamm     3 an die Webstelle. Das gewobene Band B wird in  bekannter Weise von Walzen abgezogen.

   Vier     Schuss-          fäden    C werden von vier feststehenden     Schussspulen     4 abgezogen und verlaufen über eine Bremsvorrich  tung 5, ortsfeste Ösen 6, bewegliche Ösen 7, Litzen  8 der Mustervorrichtung und Führungsstangen 9 zur  Webstelle. Die beweglichen Ösen 7 sind mittels  Federn 10 mit einem Querstab 11 verbunden, der  am freien Ende     eines    Schwinghebels 12 befestigt ist.  Dieser Hebel 12 ist bei 13 drehbar gelagert und       liegt    mittels     einer    Rolle 14 gegen eine     Exzenter-          scheibe    15 an, die durch den Maschinenantrieb an  getrieben wird und den Hebel 12 hin und her  schwingt.

      Auf der     Eintragsseite    des Bandes B     sitzt    auf  einer     vertikalen    Welle 16 ein     Eintragsorgan    17, das  in .einer angenähert     horizontalen    Ebene liegt und  durch die Welle 16 hin und her geschwungen wird.  Bei dieser     Schwingbewegung    geht das     Eintragsorgan     17 durch das Fach hindurch, das durch die Litzen 2  der Mustervorrichtung gebildet wird.

   Das Eintrags  organ 17 weist am freien Ende einen gabelförmigen  Greifer 18 auf, welcher beim Eintragen den oder  die     Schussfäden    C mitnimmt, der bzw. die sich in       Fig.    1 gesehen im Fachbereich, und zwar     ungefähr     in der Mitte des Faches, befinden. Am     Eintragsorgan     17 ist ein Hilfsorgan 19 befestigt, das sich in einer  zur Ebene des     Eintragsorgans    17 parallelen Ebene  erstreckt und am Ende einen gabelförmigen Grei  fer 20 besitzt, welcher bei der     Eintragsbewegung         diejenigen     Schussfäden    C     .erfasst    und mitnimmt, wel  che ausserhalb des Bereiches des Faches verlaufen.  



  Auf der der     Eintragsseite    entgegengesetzten Seite  des Bandes B     ist    in zylindrischen     Laufflächen    eines  Gehäuses 21 .ein Fangorgan 22 drehbar gelagert, das  an seinem Umfang eine vertieft angeordnete Ver  zahnung 23 aufweist. Eine Einkerbung 24 des Fang  organs ist bezüglich der radialen Richtung entgegen  gesetzt zu der durch den Pfeil 25 angedeuteten Um  laufrichtung geneigt.

   An den     Seitenwänden    des Ge  häuses 21 sind zwei ringförmige Lagerringe 26, 27  befestigt, welche das Fangorgan 22 gegen axiale  Verschiebung     sichern.    Auf einem im Zentrum des  Fangorgans 22 angeordneten Achsbolzen 28 ist eine  Lagerhülse 29 lose drehbar angeordnet, die einen  Deckel 30 trägt und auf der eine Spule 31 für den  Fangfaden D lose drehbar angeordnet ist. In den  beiden Hälften des Gehäuses 21 und den beiden  Lagerringen 26, 27 ist je eine     Ausbrechung    32 vor  gesehen.

   Während die     Lagerringe    26, 27 offen sind,  mündet die     Ausbrechung    32 im Gehäuse 21 in die       Ausnehmung    desselben, in welcher das Fangorgan  22 angeordnet ist, so dass der     Schussfaden    C durch  die     Ausbrechung    32 Zutritt zur Einkerbung 24 des  Fangorgans hat. In die     Ausbrechung    32 ragt ein ge  bogenes Führungsorgan 33 für den Fangfaden D,  welches am Deckel 30 befestigt ist. Dieser Deckel  30 besitzt an der Stelle, an welcher das Führungs  organ 33 über denselben hinausragt, eine Nut 34,  durch welche sich der Fangfaden D bei dessen Ab  zug von der Spule 31 erstreckt.

   Das Führungsorgan  33 besitzt dabei in seinem bogenförmigen Teil eine  Fadenöse 35, durch welche der Fangfaden D hin  durchgeht, wonach derselbe längs dem freien mul  denförmigen     Endteil    des Führungsorgans 33 an das  gewobene Band B verläuft. Mit der Verzahnung 23  des Fangorgans 22 stehen zwei Zahnräder 36, 37 im  Eingriff, welche unter sich gleiche Zähnezahl haben  und ihrerseits mit einem gemeinsamen Antriebszahn  rad 38 in Verbindung stehen, welches über eine Welle  39 mit dem nicht dargestellten Antriebsmotor des  Webstuhles in Verbindung steht.  



  Beim Betrieb des Webstuhles erfasst der gabel  förmige Greifer 18 des     Eintragsorgans    17 jeweils  denjenigen     Schussfaden    C, der sich in     Fig.    1 gesehen  ungefähr in der Mitte des Faches befindet, und trägt  diesen     Schussfaden    C in das Fach ein. Gleichzeitig  bewegt sich der Schwinghebel 12 in     Fig.    1 nach  rechts und gibt die für das Eintragen erforderliche  Fadenlänge frei. Diejenigen     Schussfäden    C, die sich  oberhalb des Faches befinden und nicht eingetragen  werden, werden vom Schwinghebel 12 ebenfalls frei  gegeben. Damit sich diese Fäden nicht verwickeln,  werden sie vom Greifer 20 des     Hilfsorgans    19 erfasst  und mitgenommen.

   In der Endlage (strichpunktierte  Lage in     Fig.    2) des     Eintragsorgans    17 bildet der ein  getragene     Schussfaden    einen spitzen Winkel, dessen  Scheitel beim Greifer 18 liegt und dessen     eine    Schen  kel sich zur Führungsstange 9 und der andere Schen  kel an die eigentliche Webstelle des Bandes B er-    streckt. Der diesen letzteren Schenkel bildende Teil  des     Schussfadens    C erstreckt sich dabei durch die       Ausbrechung    32 unterhalb des Führungsorgans 33,  so dass beim Umlauf des Fangorgans 22 der einge  tragene     Schussfaden    C durch die Einkerbung 24 er  fasst wird und mit derselben einen vollen Umlauf  des Fangorgans 22 mitmacht.

   Nach einem Umlauf  läuft der     Schussfaden    C auf das Führungsorgan 33  auf und wird infolge der Neigung desselben aus der  Einkerbung 24 und der     Ausbrechung    32     herausge-          leitet.    Dadurch, dass das Fangorgan 22 den Schuss  faden C während einer Umdrehung mitnimmt, um  schlingt dieser den Fangfaden D so, dass der Schuss  faden bzw. die beiden bei einer     Eintragsbewegung     des     Eintragsorgans    17 jeweils in das gleiche Fach  eingetragenen Schüsse auf der     andern    Seite des Ban  des durch den Fangfaden D gesichert werden, indem  am Band eine sogenannte Leiste gebildet wird.

   Beim  Zurückschwingen des     Eintragsorgans    17 mit dem  daran angeordneten Hilfsorgan 19 wird auch der  Schwinghebel 12 zurückgeschwungen. Dadurch wer  den die     Schussfäden    zurückgezogen bzw. der in das  Fach eingetragene     Schussfaden    angezogen.  



  Wie     ersichtlich,    können auf diese Weise jeweils  ein oder mehrere verschiedenartige     Schussfäden    in  Abhängigkeit von der Mustervorrichtung gleichzeitig  eingetragen werden, wobei die eingetragenen     Schuss-          fäden    auf der gegenüberliegenden Bandseite durch  einen Fangfaden abgebunden werden. Es können  entweder zwei oder eine beliebige Anzahl verschie  denartige, z. B. verschiedenfarbige     Schussfäden    auf  diese Weise eingetragen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Bandwebstuhl mit mindestens zwei feststehen den Schussspulen mit verschiedenartigen Schussfäden, welche durch Litzen der Mustervorrichtung muster gemäss jeweils in den Bereich des Faches und ausser halb desselben gehoben werden, wobei der oder die im Fachbereich liegenden Schussfäden jeweils durch ein hin und her schwingendes Eintragsorgan erfasst und eingetragen werden, gekennzeichnet durch Mit tel zum selbsttätigen Abbinden der jeweils eingetra genen Schussfäden an der der Eintragsseite gegen überliegenden Seite durch einen Fangfaden. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Bandwebstuhl nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schussfäden vor dem Hin durchgang durch die Litzen der Mustervorrichtung der Wirkung eines gemeinsamen Schwingorgans (12) ausgesetzt sind, das jeweils beim Eintragen eines Schussfadens eine bestimmte Fadenlänge freigibt und nachher den Schussfaden wieder zurückzieht, und dass dem Eintragsorgan (17) ein Hilfsorgan (19) zu geordnet ist, das jeweils beim Eintragen eines Schuss- fadens die ausserhalb des Fachbereiches befindlichen Schussfäden erfasst und sie mitnimmt. z.
    Bandwebstuhl nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Eintragsorgan und das daran befestigte Hilfsorgan gabelförmige Greifer aufweisen. 3. Bandwebstuhl nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das gemeinsame Schwingorgan (12) durch einen Exzenter angetrieben wird und zum Ausgleich von Ungleichmässigkeiten der Faden spannung mit Federn (10) versehen ist. 4. Bandwebstuhl nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er zum Abbinden der jeweils eingetragenen Schussfäden ein drehbares Fangorgan aufweist, mittels welchem der Schussfaden um den Fangfaden geschlungen wird.
CH343973D 1956-05-04 1956-05-04 Bandwebstuhl mit mindestens zwei feststehenden Schussspulen mit verschiedenartigen Schussfäden CH343973A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1156681B (de) * 1960-10-15 1963-10-31 United Shoe Machinery Corp Maschine zum Aufnageln von Laufflecken auf Schuhabsaetze mit einer Drahtstiftabschervorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1156681B (de) * 1960-10-15 1963-10-31 United Shoe Machinery Corp Maschine zum Aufnageln von Laufflecken auf Schuhabsaetze mit einer Drahtstiftabschervorrichtung

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