CH344109A - Isolator mit in Bohrungen des Isolators befestigten metallischen Anschlussarmaturen - Google Patents
Isolator mit in Bohrungen des Isolators befestigten metallischen AnschlussarmaturenInfo
- Publication number
- CH344109A CH344109A CH344109DA CH344109A CH 344109 A CH344109 A CH 344109A CH 344109D A CH344109D A CH 344109DA CH 344109 A CH344109 A CH 344109A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- insulator
- bores
- fittings
- connection fittings
- fastened
- Prior art date
Links
- 239000012212 insulator Substances 0.000 title claims description 27
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 8
- 239000011347 resin Substances 0.000 claims description 6
- 229920005989 resin Polymers 0.000 claims description 6
- 229910010293 ceramic material Inorganic materials 0.000 claims 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims 1
- 239000000919 ceramic Substances 0.000 description 3
- 238000005266 casting Methods 0.000 description 2
- 229910001018 Cast iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000004568 cement Substances 0.000 description 1
- 239000002131 composite material Substances 0.000 description 1
- 230000005684 electric field Effects 0.000 description 1
- 229910052573 porcelain Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000004904 shortening Methods 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
- H01B17/00—Insulators or insulating bodies characterised by their form
- H01B17/38—Fittings, e.g. caps; Fastenings therefor
Landscapes
- Insulators (AREA)
Description
Isolator mit in Bohrungen des Isolators befestigten metallischen Anschlussarmaturen Die bisher bekannten Isolatoren, insbesondere Vollkernisolatoren, haben den Nachteil, dass die aus Gusseisen hergestellten Anschlussarmaturen mittels eines Kittes an den Enden des Isolators befestigt sind. Die Kittstelle stellt dabei immer einen gewissen Un sicherheitsfaktor dar. Ausserdem sind die Anschluss- armaturen so ausgebildet, dass sie den Isolator kap- penförmig umfassen, wodurch eine stärkere Verzer rung des elektrischen Feldes in der Nähe der Ober fläche des Isolators bewirkt wird. Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die genannten Nachteile zu vermeiden und eine Erhöhung der Umbruchkraft des Isolators zu erzielen. Ausser dem soll eine Erhöhung der Überschlagspannung bzw. Verkürzung der Baulänge erreicht werden. Gemäss der Erfindung sind bei einem Isolator mit in Bohrungen des Isolators befestigten Anschluss- armaturen die in Richtung auf die zugehörige An schlussseite offenen Bohrungen für die Aufnahme der Anschlussarmaturen mit einem Werkstoff ausgeklei det, der eine grössere Elastizität aufweist als der Werkstoff, aus dem der Isolator besteht, und die An schlussarmaturen so bemessen, dass sie nur im Innern der Bohrungen Auflage finden und der übrige Teil der Bohrungen in Richtung auf die zugehörige An schlussseite ohne Berührung mit den Armaturen bleibt. Der Isolator kann beispielsweise aus Keramik be stehen, dann wird man zweckmässig ein Giessharz als Werkstoff zur Auskleidung der Bohrungen verwen den. Die Befestigung der Armatur kann lösbar durch im Auskleidungswerkstoff angeordnete Gewinde er folgen. Die Armatur kann jedoch auch unlösbar, z. B. durch Eingiessen, in diesem Werkstoff gehalten wer den. Vorteilhaft ist es, die metallischen Teile der Armatur so auszubilden und anzuordnen, dass sie innerhalb der Bohrungen des Isolators liegen. Es wir- ken dann die metallischen Teile nur mehr als Elek troden, die das Feld in der Nähe der Oberfläche des Isolators nur in geringem Masse verzerren. Durch die Verringerung der Feldverzerrung und den Fortfall der metallischen Aussenarmaturen erhöht sich die über- schlagspannung, so dass damit eine kleinere Bauweise erreicht werden kann. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Isolators nach der Erfindung an Handeines Verbund- isolators aus Keramik und Giessharz näher erläutert. Der Stützisolator besteht aus dem Porzellankörper 1, dessen Bohrungen zur Aufnahme der Anschlussarma- turen mit einer Giessharzauskleidung 2 und 3 ver sehen sind. Als Anschlussarmaturen dienen in der Zeichnung nicht dargestellte Schraubenbolzen, die in Gewinde 4, 5 und 6 in der aus Giessharz bestehenden Auskleidung 2, 3 eingeschraubt werden. Die Gewinde werden durch Giessen im Vakuum hergestellt. Der die Armatur bildende Schraubenbolzen ist so bemessen, dass der Schraubenbolzen nur im Innern der Bohrung, d. h. nur im Bereich des Gewindes 4 anliegt, wäh rend er mit seinem nach aussen ragenden Teil ohne Berührung mit der Bohrung ist. Hierdurch wird die Umbruchkraft wesentlich erhöht. Die Auskleidung 2 aus Giessharz ist so gestaltet, dass die untere Kante 7 des Isolators 1 von der Aus kleidung umfasst wird. Dadurch wird ein Schutz der Kanten der Keramik erzielt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Isolator mit in Bohrungen des Isolators befestig ten metallischen Anschlussarmaturen, dadurch ge kennzeichnet, dass die in Richtung auf die zugehörige Anschlussseite offenen Bohrungen für die Aufnahme der Anschlussarmaturen mit einem Werkstoff ausge kleidet sind, der eine grössere Elastizität aufweist als der Werkstoff, aus welchem der Isolator besteht, und dass die Anschlussarmaturen derart bemessen sind, dass sie nur im Innern der Bohrungen Auflage finden,und dass der übrige Teil der Bohrungen in Richtung auf die zugehörige Anschlussseite ohne Berührung mit den Armaturen bleibt. UNTERANSPRÜCHE 1. Isolator nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass dieser aus keramischem Werkstoff be steht, dessen Bohrungen für die Aufnahme der An schlussarmaturen mit Giessharz ausgekleidet sind. 2.Isolator nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass die in den Bohrungen befindlichen Aus- kleidungskörper mit - Gewindebohrungen versehen sind, in denen die Armaturen lösbar mittels Schrau bengewinde befestigt sind. 3. Isolator nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Armaturen in den ausgekleideten Bohrungen unlösbar gehalten sind. 4. Isolator nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der -Auskleidungswerkstoff wenigstens einer Bohrung des Isolators .auch die äussern Begren- zungsflächen der Bohrung des Isolators umgibt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE344109X | 1955-03-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH344109A true CH344109A (de) | 1960-01-31 |
Family
ID=6249962
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH344109D CH344109A (de) | 1955-03-15 | 1956-03-15 | Isolator mit in Bohrungen des Isolators befestigten metallischen Anschlussarmaturen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH344109A (de) |
-
1956
- 1956-03-15 CH CH344109D patent/CH344109A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| CH386510A (de) | Durchführung für elektrische Apparate od.dgl. | |
| CH344109A (de) | Isolator mit in Bohrungen des Isolators befestigten metallischen Anschlussarmaturen | |
| DE19621710A1 (de) | Isolator | |
| DE102016206176A1 (de) | Überspannungsableiter | |
| DE680883C (de) | Kittfreier Isolator fuer Kranfahrleitungen o. dgl. | |
| DE576869C (de) | Elektrischer Kondensator fuer Hochspannung | |
| DE2033880A1 (de) | Elektrischer Isolierkörper | |
| DE751025C (de) | Kittlose Verbindung eines Trag- oder Durchfuehrungsisolators mit seinem metallischen Befestigungsring | |
| DE2038684A1 (de) | Aus Giessharz bestehender Hochspannungsisolator | |
| DE523009C (de) | Elektromagnetische Signalhupe | |
| DE492944C (de) | Stuetzisolatoren | |
| DE501320C (de) | Verfahren zur Zentrierung von Isolierkoerpern in Isolatorenkappen | |
| AT297114B (de) | Isolieranordnung | |
| DE419442C (de) | Fahrdrahtisolator, dessen isolierender Teil einen Kanal fuer die Aufnahme des aus einem Seil bestehenden Tragmittels fuer den Fahrdraht enthaelt | |
| DE1765040U (de) | Stuetzen-strunk-isolator fuer elektrische freileitungen mit befestigungsvorrichtung. | |
| DE909591C (de) | Kittloser Stuetzisolator | |
| DE738568C (de) | Befestigungsvorrichtung fuer Durchfuehrungs- und Stuetzisolatoren | |
| AT233056B (de) | Federnder Fahrdrahthalter mit Trägerkörper und Auslegerarm | |
| DE691243C (de) | Verfahren zur Befestigung von Kloeppeln in Isolatoren | |
| AT226825B (de) | Halbleiteranordnung | |
| DE644195C (de) | Haengeisolator mit einem aus keramischem Stoff bestehenden Kopfteil, der mit der Kappe und dem Bolzen durch Ausgiessen mit Metall verbunden ist | |
| DE1769038U (de) | Isolator, insbesondere durchfuehrungsisolator fuer kabelendverschluesse. | |
| DE2142119C3 (de) | Antriebs- oder Stützisolator für Hochspannung | |
| AT303856B (de) | Armatur zur Befestigung von Isolatoren oder Leitungsträgern aus keramischem Werkstoff und/oder zum Verbinden mehrerer Isolatoren miteinander | |
| AT203078B (de) | Befestigungsart für Stützenstrunk-Isolatoren |