CH344143A - Festkörper-Bildverstärker - Google Patents

Festkörper-Bildverstärker

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CH344143A
CH344143A CH344143DA CH344143A CH 344143 A CH344143 A CH 344143A CH 344143D A CH344143D A CH 344143DA CH 344143 A CH344143 A CH 344143A
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CH
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amplifier
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luminous phosphor
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Inventor
Kaspar Orthuber Richard
Charles Larson Christian
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Standard Telephon & Radio Ag
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J31/00Cathode ray tubes; Electron beam tubes
    • H01J31/08Cathode ray tubes; Electron beam tubes having a screen on or from which an image or pattern is formed, picked up, converted, or stored
    • H01J31/50Image-conversion or image-amplification tubes, i.e. having optical, X-ray, or analogous input, and optical output
    • H01J31/505Image-conversion or image-amplification tubes, i.e. having optical, X-ray, or analogous input, and optical output flat tubes, e.g. proximity focusing tubes

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  • Cathode-Ray Tubes And Fluorescent Screens For Display (AREA)

Description


  Zusatzpatent zum Hauptpatent Nr. 328244         Festkörper-Bildverstärker       Die vorliegende Erfindung betrifft einen     Festkör-          per-Bildverstärker.     



  Im Hauptpatent ist ein Verfahren zur Herstellung  eines     Festkörper-Bildverstärkers    und ein nach diesem  Verfahren hergestellter Bildverstärker beschrieben,  welcher imstande ist, ein Strahlungsbild wiederzu  geben und zu verstärken. Dieser Verstärker besteht  aus einem Gebilde, welches aus einer elektrolumines  zierenden     Leuchtphosphorschicht    und einer photo  empfindlichen Schicht besteht, welche Schichten zwi  schen zwei plattenartigen Elektroden liegen.

   Mit die  sen beiden Elektroden ist eine     Wechselspannungs-          quelle    verbunden, und die Impedanz der photoemp  findlichen Schicht ist so bemessen, dass sie bei nicht  vorhandener Strahlung so hoch ist, dass die an die  Elektroden angelegte Spannung die     Leuchtphosphor-          schicht    nicht zum Lumineszieren bringen kann. In  Anwesenheit einer erregenden Strahlung wird jedoch  die Impedanz der photoempfindlichen Schicht so weit  herabgesetzt, dass ein grösserer Teil der Spannung an  der     Leuchtphosphorschicht    liegt, wodurch diese zum  Lumineszieren kommt.  



  Wie im Hauptpatent beschrieben, ist die photo  empfindliche Schicht besonders ausgebildet, um die  notwendige     Impedanzsteuerung    zur Regelung der an  die     Leuchtphosphorschicht    angelegten Spannung zu  vermitteln. In dieser Form besteht diese photoemp  findliche Schicht aus einer Grundplatte aus Quarz  oder     Photoformglas,    welche eine Anzahl unter sich  einen Abstand aufweisende querverlaufende     öffnun-          gen    aufweist, die mit einem aufgedampften photolei  tenden Stoff, wie z. B.     Kadmiumsulfid,    überzogen sind.

    Der die Öffnungen verkleidende photoleitende Stoff  bildet den die variable     Impedanz    aufweisenden Teil  der Vorrichtung und dient dazu, den Grad der Er  regung des benachbarten Leuchtphosphors zu steuern.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesse-         rung    des     Festkörper-Bildverstärkers    gemäss Patentan  spruch     II    des Hauptpatentes und bezweckt die Schaf  fung einer Wiedergabevorrichtung, welche zwischen  der     Leuchtphosphorschicht    und der photoempfind  lichen Schicht eine Rückkopplung derart verwendet;  dass eine getreue Wiedergabe eines vorgegebenen Bil  des entsteht, welche Wiedergabe graue Schatten und  ebenso extreme Pegel von starkem Licht und schwa  chem Licht aufweist.  



  Nachstehend wird die Erfindung anhand von bei  spielsweisen Ausführungsformen unter Bezugnahme  auf die Zeichnung näher erläutert.  



  In der Zeichnung zeigt:  die     Fig.    1 einen Querschnitt in schematischer  Form durch einen     Festkörper-Bildverstärker,     die     Fig.    2 verschiedene Kurven zur Erläuterung  der Wirkungsweise desselben,  die     Fig.    3 einen vergrösserten Schnitt durch einen  Teil eines Ausführungsbeispiels des Erfindungsgegen  standes,  die     Fig.    4 einen vergrösserten Schnitt der photo  empfindlichen Schicht der     Fig.    3,  die     Fig.    5 einen Schnitt durch eine Kathoden  strahlröhre, welche eine Zelle nach     Fig.    3 verwendet,  die     Fig.    6 das Blockschema einer Schaltung,

   wel  ches die Röhre nach     Fig.    5 verwendet,  die     Fig.    7 einige Wellenformen zur Erläuterung  der Arbeitsweise der Schaltung nach     Fig.    6 und  die     Fig.    8 in schematischer Weise eine Schaltvor  richtung, welche in Verbindung mit einer lamellierten  Zelle verwendet wird, deren Konstruktion in geringem  Ausmass von derjenigen der     Fig.    3 abweicht.  



  In der     Fig.    1 ist die aus einer lamellierten Zelle  bestehende Wiedergabevorrichtung mit 1. bezeichnet.  Die Zelle weist eine Tragplatte 2 auf, die beispiels  weise aus Glas besteht,     einen    durchsichtigen Film aus  leitendem Material 3, z. B. aufgedampftes Silber, oder      eine Schicht, die durch die Reaktion von     S.tano-          chlorid    mit der Glasplatte entsteht, welches auf eine  Seite der Platte 2 aufgebracht worden ist, weiter eine  Schicht aus photoleitendem Material 4, die z.

   B. aus       Kadmiumsulfid    besteht und auf den Film 3 aufge  bracht ist, ferner eine Schicht 5 aus elektrolumines  zierendem Leuchtphosphor, welche auf die Schicht 4  aufgebracht ist,     ferner    einen weiteren Film 6 aus lei  tendem Material auf der     Leuchtphosphorschicht    5  und schliesslich eine weitere Glasplatte 7, die auf dem  Film 6 aufliegt. Eine (in der     Fig.    1 nicht gezeigte)  lichtdämpfende Isolierschicht kann zwischen die  Schichten 4 und 5 eingebracht sein, um die Rück  kopplung zwischen diesen Schichten zu begrenzen.  Eine     Wechselstromquelle    von 600 Volt Spannung  und einer Frequenz von 400 Hz ist mit den Filmen  3 und 6 verbunden.

   Unter der Annahme, dass keine  Strahlung auf die photoempfindliche Schicht 4 fällt,  ist die Impedanz dieser Schicht so hoch, dass ein un  genügender. Teil der angelegten Spannung an der       Leuchtphosphorschicht    5 liegt, um diese zu erregen.  Wenn jedoch eine Strahlung auf die Schicht 4 fällt,  wird die Impedanz dieser Schicht genügend herabge  setzt, dass die nun an der     Leuchtphosphorschicht    5  liegende Spannung so weit ansteigt, dass diese zum  Lumineszieren kommt. Durch richtige Bemessung der  Impedanzen der beiden Schichten 4 und 5 kann da  für gesorgt werden, dass die Schicht 5 mit einer Hel  ligkeit luminesziert, die der einfallenden Strahlung  entspricht, die auf die photoempfindliche Schicht 4  gelangt.

   Die Grundlagen der Arbeitsweise einer der  artigen Wiedergabevorrichtung sind im Hauptpatent  beschrieben.  



  Wenn die     Leuchtphosphorschicht    5 luminesziert,  wird ein gewisser Teil der Lumineszenz an die photo  leitende Schicht 4 zurückgeworfen. Dieses zurück  geworfene oder rückgekoppelte Licht bewirkt eine  weitere Änderung der Impedanz der Schicht 4 und  damit eine weitere Erregung der     Leuchtphosphor-          schicht    5. Falls man diesem Vorgang nicht Einhalt  gebietet, stellt sich ein Sättigungszustand ein, bei wel  chem der Leuchtphosphor weiter luminesziert und  das auf die photoleitende Schicht fallende Rück  kopplungslicht dazu dient, diesen Sättigungszustand  aufrechtzuerhalten.  



  Die vorerwähnte     Rückkopplungs-    oder     Mitkopp-          lungswirkung    wird leicht anhand der     Fig.    2 verständ  lich. Diese zeigt den Verlauf der erzeugten Helligkeit  einer Wiedergabevorrichtung, wobei der von einer  Flächeneinheit des Leuchtphosphors ausgesandte       Lichtfluss    als Funktion der Beleuchtung des photo  leitenden     Stoffes    dargestellt ist.

   Die Kurven sind be  stimmt unter der Annahme, dass 1. die Helligkeit der  elektrolumineszierenden Schicht mit der dritten Po  tenz der angelegten Wechselspannung zunimmt; 2. die  photoleitende Schicht in linearer Weise auf die Be  leuchtung anspricht; 3. die Kapazität der photoleiten  den Schicht ungefähr     201/o    der Kapazität einer gleich  grossen Fläche der benachbarten elektrolumineszieren  den Schicht beträgt; und 4. der Leistungsfaktor der    elektrolumineszierenden Schicht     vernachlässigbar     klein ist (beispielsweise kleiner als 0,15).  



  Auf der Abszisse ist die einfallende Beleuchtung  auf der photoleitenden Schicht in     Millilumen/cm2    auf  getragen. Die Ordinate stellt die     Leuchtphosphor-          helligkeit    ebenfalls in     Millilumen/cm2    dar.

   Die     S-          förmige    Kurve 8 zeigt den Verlauf der erzeugten  Helligkeit des Wiedergabeschirmes beim Fehlen von  Lichtrückkopplung, während die gerade Linie 9 die  Beleuchtung der photoleitenden Schicht 4 darstellt,  die durch die Strahlung der     Leuchtphosphorschicht     bewirkt wird, wobei angenommen wird, dass ungefähr       10%        des        Lichtes        der        Leuchtphosphorschicht    5     an        die     Schicht 4 rückgekoppelt wird.  



  Es ist klar, dass sobald der Leuchtphosphor 5 auf  ungefähr 8,5 Helligkeitseinheiten (Punkt 10) erregt  worden ist, wofür eine Beleuchtung der photoleiten  den Schicht von ungefähr 0,75 Einheiten erforderlich  ist, diese Beleuchtung durch Rückkopplung zwischen  der     Leuchtphosphorschicht    und dem photoleitenden  Stoff erzeugt werden kann, worauf der     Leuchtphos-          phor    diese Helligkeit aufrechterhält, ohne dass wei  tere äussere Strahlung auf die photoleitende Schicht  auffällt. Durch diese     Mitkopplung    wird die Zelle hin  sichtlich der Helligkeit in einen Gleichgewichtszu  stand gebracht, welcher stabil ist.

   Man erkennt, dass  ein gleichartiger stabiler Zustand oder Gleichge  wichtszustand hinsichtlich Helligkeit am Punkt 11  vorliegt, in welchem sich die beiden Kurven 8 und 9  schneiden. Wie ersichtlich, ist ein dritter Gleichge  wichtspunkt 12 vorhanden, in welchem sich die bei  den Kurven 8 und 9 schneiden. Dieser Punkt 12 ist  jedoch unstabil. Seine Bedeutung liegt in der Tat  sache, dass eine anfängliche Erregung auf einem  Punkt, welcher etwas unterhalb 0,3 Einheiten liegt,  zur Folge hat, dass die Phosphorhelligkeit in Rich  tung auf den tiefer gelegenen Helligkeitspunkt ab  nimmt. Eine Erregung oberhalb des Punktes 12 hat  eine sich steigernde Helligkeit zur Folge, bis der obere  Punkt 10 des stabilen Gleichgewichtes erreicht ist.  



  Die Sättigungshelligkeit, welche dem Punkt 10  entspricht, wird unbegrenzt aufrechterhalten, solange  die Erregerspannung an den Schirm angelegt wird.  Um den Schirm selbst zu löschen, ist es nötig, die  Erregerspannung kurzzeitig herabzusetzen oder zu  unterbrechen, und zwar derart, dass die Verstärkung  des Schirmes so stark abnimmt, dass die obern Gleich  gewichtspunkte 12 und 10 verschwinden (gestrichelte  Kurve der     Fig.    2).  



  Die durch die Kurven der     Fig.    2 gekennzeichnete  Wirkungsweise kann auf verschiedene Arten verwen  det werden, um Bilder zu erzeugen, welche entweder  keine Halbtöne (Schatten der Farbe Grau) aufweisen  oder     Bilder,    welche getreue Wiedergaben in der Grau  skala eines gegebenen Bildes darstellen.  



  Die     Fig.    3, 4 und 5 zeigen eine Form eines Wie  dergabeschirmes, welcher eine optische Rückkopp  lung zur Verstärkung eines Bildes verwendet. Der  Schirm besteht aus einer Glasplatte 13, welche einen  durchsichtigen leitenden Film 14 aus irgendeinem ge-      eigneten Material, z. B. aus     Stannooxyd,    trägt. Auf  diesem Film 14 ist eine Schicht 15 aus elektrolumi  neszierendem Leuchtphosphor vorhanden, welche mit  einer Platte 16 aus perforiertem Glas in Berührung  steht. Dieses Glas besteht vorzugsweise aus üblichem       Photoformglas,    welches photographisch in genau um  schriebenen Mustern geätzt werden kann, um eine  Anzahl Öffnungen 18 zu erzeugen, die unter sich  einen Abstand aufweisen.

   Die obere Oberfläche der  perforierten Glasplatte trägt einen metallischen über  zug 19, der beispielsweise durch Aufdampfen aufge  bracht werden kann. Während dieses     Aufdampfens     muss dafür gesorgt werden, dass sich kein Metall an  den Innenwänden der Öffnungen 18 niederschlägt.  Zu diesem Zweck füllt man die Öffnungen mit einem  feinen Pulver aus Glas, Kalk oder     Magnesiumoxyd     oder einem gleichartigen fein zerteilten Pulver un  mittelbar vor der     Aufdampfung    des Metalls. Nach  der     Aufdampfung    wird das genannte Pulver aus den  Öffnungen entweder herausgeschüttelt oder ausge  blasen.  



  Das photoleitende Material, also z. B. Kadmium  sulfid, wird von der Unterseite der Glasplatte 16 auf  die Wände der Öffnungen 18 aufgedampft. Das auf  der Unterseite der Glasplatte niedergeschlagene     Kad-          miumsulfid    wird dann durch Abschleifen oder der  gleichen entfernt. Somit ist jede Öffnung 18 mit einer  photoleitenden Auskleidung versehen, welche an  ihrem obern Ende mit dem metallischen Überzug 19  und an ihrem untern Ende mit der     Leuchtphosphor-          schicht    15 in Berührung steht.  



  In einer Ausführungsform des Erfindungsgegen  standes ist die Glasplatte 16 undurchlässig für das  Licht, welches von der     Leuchtphosphorschicht    15  ausgeht. Durch diese Massnahme ist der Rückkopp  lungsweg für das Licht zwischen dem Leuchtphosphor  und der photoleitenden Schicht so begrenzt, dass das  von einem elementaren Flächenteil der     Leuchtphos-          phorschicht    ausgestrahlte Licht nur das zugeordnete  Element, nicht aber die seitlich angrenzenden Ele  mente der photoleitenden Schicht erreichen kann.  



  Man erkennt nun, dass jede Öffnung 18 zusam  men mit dem benachbarten elementaren     Flächenteil     des Leuchtphosphors 15 ein Element des Wieder  gabeschirmes bildet, welches unter der Voraussetzung  genügend hoher Empfindlichkeit des photoleitenden  Stoffes und des Leuchtphosphors eine Verstärkung  erzeugen kann, welche grösser ist als die Lichtrück  kopplung zwischen dem Leuchtphosphor und dem  photoleitenden Stoff. Wenn diese Verhältnisse vor  liegen, reproduziert der Schirm ein gegebenes Bild  mit einer Helligkeit, welches dem Sättigungspunkt 10  der     Fig.    2 entspricht.  



  Der Schirm der     Fig.    3 ist auf der Vorderseite der  Kathodenstrahlröhre 21 der     Fig.    5 montiert, welche  in jeder Beziehung eine übliche Fernsehbildröhre ist.  Die Öffnungen 18 öffnen sich nach innen, so dass  der Elektronenstrahl 22 auf die photoleitende Ver  kleidung 20 auftreffen kann. Der Strahl 22 wird in    üblicher Weise gemäss den Fernsehnormen über den  Schirm geführt, und zwar mit Hilfe der rein schema  tisch dargestellten     Ablenkspulen    23.

   Wenn der Elek  tronenstrahl beispielsweise die photoleitende Verklei  dung 20 einer Öffnung 18 trifft, wird die Impedanz  dieser Verkleidung durch die durch das Auftreffen  des Elektronenstahls erzeugte Leitfähigkeit vermin  dert, wodurch über dem benachbarten     Leuchtphos-          phorelement    15 eine höhere Erregerspannung zur  Wirkung kommt. Somit bewirkt ein Strahl von gleich  förmiger Intensität, welcher mit den üblichen Fre  quenzen über den Bildschirm geführt wird, das Lumi  neszieren des ganzen Schirmes. Durch Verwendung  der Rückkopplung vom Leuchtphosphor aus leuchtet  der ganze Schirm mit     Sättigungshelligkeit    auf.  



  Man erkennt, dass der     Verstärkerschirm    der     Fig.    3  und 5 keine Tragplatte auf der Oberseite der perfo  rierten Glasplatte 16 aufweist. Indem man den Schirm  in dieser Weise konstruiert, kann er im evakuierten  Kolben einer Kathodenstrahlröhre montiert werden,  wie dies die     Fig.    5 zeigt, wobei die einzelnen photo  leitenden Verkleidungen 20 direkt dem abtastenden  Strahl 22 ausgesetzt sind.  



  Wenn man vorderhand annimmt, dass     die    Zeit  konstante des Photoleiters 20 verglichen mit der  Rasterdauer des herzustellenden     Fernsehbildes    sehr  kurz ist, stellt sich die Helligkeit jedes Elementes von  selbst auf den obern oder untern Gleichgewichtsheilig  keitspegel 10 bzw. 11 in einem kleinen Bruchteil der  Rasterdauer ein. Daher wäre die während eines  Rasters beobachtete durchschnittliche Helligkeit prak  tisch gleich derjenigen des obern oder untern Gleich  gewichtspegels 10 oder 11, und Zwischentönungen  (Schatten von Grau) würden vollständig fehlen. Die  sem Mangel in der Wiedergabe der Grauskala kann  abgeholfen werden, wenn der verwendete Photoleiter  auf Beleuchtungsänderungen mit einer Zeitkonstanten  antwortet, welche mit der Rasterdauer vergleichbar  ist.

   Dieser Zustand lässt sich erreichen, indem ent  weder die chemische Zusammensetzung des photo  leitenden Stoffes 20 geändert wird, um die richtige  Zeitkonstante zu erhalten oder indem man die Ab  tast- oder Rasterdauer ändert, um die Zeitkonstante  des Photoleiters entweder gleich oder grösser als die  Rasterdauer zu machen. Wenn die     Zeitkonstante    auf  diese Art eingestellt ist, wird die Geschwindigkeit,  mit welcher irgendein elementarer Flächenteil des  Wiedergabeschirmes sich dem Gleichgewichtswert  nähert, so langsam, dass die Gleichgewichtshelligkeit  während der Periode eines Rasters nie ganz erreicht  wird.

   Der Helligkeitsdurchschnitt über die Periode  eines Rasters hängt daher vom Pegel der     anfänglichen     Erregung ab oder, mit andern Worten ausgedrückt,  enthält das durch den Leuchtphosphor wiederge  gebene Bild graue Schatten, welche den grauen Schat  ten im erregenden Bild entsprechen. Wie man er  kennt, ist es also möglich, Bilder einerseits ohne  Grauskala oder Grauabtönungen und anderseits Bil  der zu reproduzieren, welche Grautönungen enthal  ten.      Nun soll das Problem der Beendigung der Rück  kopplung unmittelbar vor dem Erreichen der Sätti  gungshelligkeit betrachtet werden.

   Es wurde bereits  erwähnt, dass man die Sättigungshelligkeit dadurch  löschen kann, dass man die Erregerspannung kurz  zeitig unterbricht oder auf einen genügend niederen  Wert verringert, so dass die Spannung ungenügend  wird, um den Leuchtphosphor zu erregen. Für die  Wiedergabe eines Fernsehbildes muss jedoch der  Schirm für jeden Raster einmal in seinen     unerregten     Zustand gebracht werden.

   Wie man aus dem Dia  gramm a der     Fig.    7 ersieht, wird der Fernsehschirm  während der aktiven Periode der     Abtastung,    welche       mit    24 bezeichnet ist, in Richtung auf die Sättigungs  helligkeit erregt und während der     Rücklaufperiode    25  die Erregerspannung des Schirmes kurzzeitig stark  vermindert oder vollständig unterbrochen, um den  Schirm in seinen     unerregten    oder verdunkelten Zu  stand zurückzuführen. Diese Steuerung des Schirmes  kann mit Hilfe der Schaltung der     Fig.    6 erreicht wer  den.

   Eine geeignete     Abtastvorrichtung    26 von übli  chem Aufbau liefert die     Abtastsignale        (Fig.    7a) an  die     Ablenkspulen    23. Diese gleichen     Abtastsignale     gelangen an eine übliche Löschschaltung 27, welche  die geeigneten Löschimpulse 28 während jedes Rück  laufes 25 erzeugt. Die Erregerspannung für den Wie  dergabeschirm 1 wird durch einen     Tonfrequenzgene-          rator    29 geliefert, welcher durch die     Löschimpulse    28  ein- und ausgeschaltet werden kann.

   Eine zufrieden  stellende Betriebsart besteht darin, die Impulse 28  zur Sperrung des Generators 29 zu verwenden, wo  durch die Erregerspannung für den Schirm 1 abge  schaltet     wid.     



  Man erkennt somit,     d-ass    für jede aktive Periode  der     Abtastung    24, welche die Periode eines Rasters  darstellt, die Erregerspannung an den Schirm 1 ange  legt wird, und dass während der     Rücklaufintervalle    25  die Erregerspannung für den Schirm 1 abgeschaltet  ist. Während der aktiven     Abtastperiode    24 kann der       Schirm    1 sich infolge der Rückkopplungswirkung der  Sättigungshelligkeit     nähern,    aber während der ver  hältnismässig geringen Zeitkonstanten des Photoleiters  wird diese Sättigungshelligkeit nie ganz erreicht.  



  Obwohl die Wiedergabe eines verstärkten Fern  sehbildes mit der Verwendung der Schaltung nach       Fig.    6 möglich ist, ergibt sich eine übertrieben starke  vertikale Schattierung, da den untern Teilen des  Schirmes     wesentlich    weniger Zeit zur Verfügung  steht, um sich dem obern stabilen Helligkeitszustand  zu nähern, und diese untern Teile des Schirmes zei  gen sich dem Betrachter auch in einer bedeutend  kürzeren Zeitdauer, wodurch die scheinbare Hellig  keit in den unten gelegenen Teilen des Bildes ab  nimmt. Daher sollte der Schirm nicht gleichzeitig  über seine ganze Fläche, sondern nur in elementaren  Flächenteilen     aberregt    werden, wie z. B. in einzelnen    horizontalen Linien oder gleichzeitig in einer Gruppe  von horizontalen Linien.  



  Die     Fig.    8 zeigt einen Wiedergabeschirm, welcher  praktisch gleich demjenigen der     Fig.3    ist mit der  Ausnahme, dass der leitende Film auf der     Leucht-          phosphorschicht    15 aus einer Anzahl horizontal ge  geneinander isolierter und parallel verlaufender Strei  fen 30 besteht, die einzeln mit einem mechanischen  Drehschalter oder Verteiler 31 verbunden     sind,    so  dass in irgendeinem Zeitpunkt nur einer der Streifen  30 von der     Erregerspannungsquelle    32 abgeschaltet  ist.

   Der Schalter besteht aus einer Anzahl     Statorkon-          takte,    die durch die Pfeile dargestellt sind, und aus  einem     Rotorkontakt    33, welcher einen vollständigen  Zyklus in der Periode eines     Fernsehbildrasters    aus  führt. Die Drehung des Rotors 33 ist mit dem Elek  tronenstrahl derart synchronisiert, dass der abgeschal  tete Streifen 38 genau einen Schritt vor dem Streifen  liegt, der durch den Strahl abgetastet wird.  



  Durch das erwähnte Schaltmittel wird die Erre  gerspannung an den elementaren Flächenteilen des  Wiedergabeschirmes 1 der Reihe nach unterbrochen,  wodurch der     vorgängig    erwähnte vertikale Schatten  effekt verhindert wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Festkörper-Bildverstärker nach Patentanspruch 11 des Hauptpatentes, bei welchem die Impedanz des photoleitenden Stoffes durch Lichtrückkopplung vom elektrolumineszierenden Leuchtphosphor beeinflusst wird, gekennzeichnet durch Mittel zur Beendigung der Lichtrückkopplung bevor der Leuchtphosphor die Gleichgewichtshelligkeit erreicht. UNTERANSPRÜCHE 1. Verstärker nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die genannte Beendigung durch Unterbrechen der Erregerspannung erfolgt. 2. Verstärker nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Spannungsunterbrechung in diskreten fortlaufenden Zeilen über die Oberfläche des Verstärkers erfolgt. 3.
    Verstärker nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Lichtrückkopplung auf diskrete Flächenteile der Verstärkerfläche begrenzt ist. 4. Verstärker nach den Unteransprüchen 2 und 3. 5. Verstärker nach Patentanspruch, in welchem die Elektroden aus leitenden Streifen bestehen, die quer verlaufend auf entgegengesetzten Seiten des Ver stärkers angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Erregerspannung sukzessive an verschiedene Streifen geschaltet ist, und zwar während einer Peri ode, welche genügend kurz ist, um die Erreichung der Gleichgewichtshelligkeit des Leuchtphosphors zu verhindern.
CH344143D 1955-08-16 1956-07-16 Festkörper-Bildverstärker CH344143A (de)

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CH344143D CH344143A (de) 1955-08-16 1956-07-16 Festkörper-Bildverstärker

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0012921A1 (de) * 1978-12-20 1980-07-09 Siemens Aktiengesellschaft Flaches gasentladungsanzeigegerät

Cited By (1)

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EP0012921A1 (de) * 1978-12-20 1980-07-09 Siemens Aktiengesellschaft Flaches gasentladungsanzeigegerät

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