CH344367A - Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung des geraden Verlaufs von über mindestens eine Spannrolle geführten Bändern oder Materialbahnen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung des geraden Verlaufs von über mindestens eine Spannrolle geführten Bändern oder Materialbahnen

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CH344367A
CH344367A CH344367DA CH344367A CH 344367 A CH344367 A CH 344367A CH 344367D A CH344367D A CH 344367DA CH 344367 A CH344367 A CH 344367A
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CH
Switzerland
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cylinder
web
tensioning roller
belt
pressure
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Application number
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English (en)
Inventor
Michael Dipl Ing Wienand
Original Assignee
Dynamit Nobel Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G39/00Rollers, e.g. drive rollers, or arrangements thereof incorporated in roller-ways or other types of mechanical conveyors 
    • B65G39/10Arrangements of rollers
    • B65G39/12Arrangements of rollers mounted on framework
    • B65G39/16Arrangements of rollers mounted on framework for aligning belts or chains

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description


  
 



  Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung des geraden Verlaufs von über mindestens eine Spannrolle geführten Bändern oder Materialbahnen
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Steuerung des geraden Verlaufs von über mindestens eine Spannrolle geführten Bändern oder Materialbahnen, z. B. endlos über Spannrollen geführte Bänder oder auf Vorratsrollen auflaufende bzw. von diesen ablaufende Materialbahnen. Bei derartigen Bändern oder Bahnen aus Stahl oder andern Werkstoffen ist es wesentlich, dass dieselben stets in der Mitte der Rollen laufen, um ein Verkanten derselben zu verhindern.



   Die vorliegende Erfindung bezweckt, diesen geraden Verlauf der Bänder bzw. der Bahnen z. B. über Führungsrollen oder Spannrollen selbsttätig durch das Band bzw. die Bahn selbst zu steuern.



   Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass an jedem der beiden Lager einer in Achsrichtung und in der   Band- bzw.    Bahnrichtung verstellbaren Spannrolle ein durch ein gasförmiges oder flüssiges Medium erzeugter konstanter Druck zum Spannen des Bandes bzw. der Bahn wirkt und dass dem konstanten Druck ein nach der jeweiligen Lage des Bandes bzw. der Bahn sich selbsttätig einstellender, von dieser gesteuerter Druck entgegengesetzt wird, derart, dass bei nicht geradem Verlauf des Bandes bzw. der Bahn die Achsrichtung der Spannrolle verändert wird, so dass die Bahn bzw. das Band stets in die Mitte der Spannrolle zurückgeführt wird.



   Eine geeignete Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens ist erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet, dass mit beiden Spannrollenlagern in kraftschlüssiger Verbindung stehende Kolben zwei ihnen zugeordnete Zylinder in je zwei Räume teilen, von welchen die der Spannrolle zugewandten Zylinderräume an eine konstanten Druck liefernde Druckflasche angeschlossen sind, während die beiden andern Zylinderräume mit dem engsten Querschnitt je einer in den Kreislauf eines strömenden Mediums eingeschalteten Düse in Verbindung stehen, wobei die Strömungsgeschwindigkeit, welche in der Düse eines jeden Zylinders herrscht, durch eine unmittelbar von dem Band bzw. der Bahn aus beeinflusste hydraulische Steuervorrichtung geregelt wird.



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Vorrichtung zur Durchführung einer beispielsweisen Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens in vereinfachter schematischer Ausführung in den Fig. 1 und 2 dargestellt. Hierin bedeutet 1 die Spannrolle des über Spannrollen umlaufenden Bandes 2, deren beide Lager über Kolbenstangen 3, 4 mit Kolben 5, 6 in kraftschlüssiger Verbindung stehen. Diese Spannrolle 1 ist sowohl auf ihrer Achse als auch mit der Achse in Bandrichtung verstellbar. Die Kolben gleiten in Zylindern 7, 8 und teilen diese von der dargestellten Mittelstellung aus gesehen in einen vordern, der Spannrolle zugewandten Zylinderraum 9 bzw. 10 und einen der Spannrolle abgewandten Zylinderraum 11 bzw. 12.

   Die Räume 9, 10 sind über die Druckleitungen 13, 14 und die Sammelleitung 15 an eine Druckflasche 16 angeschlossen, die über einem hydraulischen Druckmedium ein Luftpolster besitzt. Durch diese Druckflasche wird auf den der Spannrolle zugewandten Kolbenseiten ein konstanter Flüssigkeitsdruck zum Spannen des Bandes aufrechterhalten. Die Zylinderräume 11 und 12 stehen über die kurzen Leitungen 17, 18 mit dem engsten Querschnitt von Düsen 19, 20 (vgl. Fig. 2) in Verbindung. Diese Düsen 19, 20 sind in den Kreislauf einer Flüssigkeit eingeschaltet, die durch eine Motorpumpe 21 im Umlauf gehalten wird. Die Flüs  sigkeit gelangt über die Leitungen 22 und 23a zu den Drosselorganen, durchfliesst diese und tritt dann an zwei getrennten Stellen bei 24 und 25 in den Steuerapparat 26 ein.

   Dieser Steuerapparat besteht aus einem mit einem Doppelkolben 27 ausgerüsteten Zylinder, wobei die Steuerkanten 28 des Doppelkolbens abgeschrägt sind. Durch diese Steuerkanten werden die Eintrittsöffnungen in den Zylinder bei 24 und 25 je nach der Stellung des Doppelkolbens mehr oder weniger abgedeckt. Zur Regulierung der Abdeckung ist dieser Steuerkolben im Zylinder verdrehbar, so dass er mit seinen schrägen Steuerkanten in verschiedene Lagen zu den Steuerkanten der Öffnungen 24 und 25 des Zylinders gedreht werden kann.



  Zu diesem Zweck ist die einerends durch die Zylinderstirnwand hindurchtretende Kolbenstange 29a mittels Keil 35 in einer Büchse 36 gehalten, die in einer Ausnehmung der Zylinderstirnwand drehbar eingesetzt ist und mittels eines Handgriffes 37 verdreht werden kann. Der Doppelkolben steht über die aus der andern Zylinderstirnwand vorstehende Kolbenstange 29 und eine Kupplung 30 mit einem gabelartigen Fühler 31 in Verbindung, der beiderseits über das umlaufende Band 2 herabgreift, so dass er bei nicht geradem Ablauf bzw. Auflauf des Bandes 2 von der bzw. auf die Spannrolle von dem Band nach der einen oder andern Seite verschoben wird. Je nach dem Grad der Verschiebung werden dann die Steueröffnungen 24 und 25 vom Doppelkolben mehr oder weniger abgedeckt, so dass die Strömungsgeschwindigkeit in den Leitungen 23 bzw. 23a zum Steuerzylinder verschieden gross ist.

   In der Leitung mit der grösseren Durchflussgeschwindigkeit, wie z. B. 23a, wird dann in der Düse 19 ein Unterdruck an dem engsten mit dem Zylinderraum 11 in Verbindung stehenden Querschnitt erzeugt, so dass der Druck im Raum 11 geringer ist als im Raum 9, während in der Leitung 23 die Strömungsgeschwindigkeit praktisch null ist und somit der volle Druck in dem Raum 12 auf den Kolben 6 wirksam wird.



  Die   Gegendruckdifferenz    in den Räumen 11 und 12 hat dann eine geringe Verstellung der Spannrolle bezüglich ihrer Achsrichtung zur Folge, die so lange anhält, bis die Bahn 2 wieder in der Mitte der Spannrolle läuft, d. h. geraden Verlauf aufweist, und der Fühler 31 den Steuerdoppelkolben 27 infolgedessen in die Mittellage gebracht hat. Die in den Steuerapparat eintretende Flüssigkeit wird durch die Leitung 32 in einen Vorratsbehälter 33 weitergeleitet. Ferner ist eine Verbindung 34 zwischen den beiden Räumen des Steuerzylinders zwischen dem Steuerkolben und den Zylinderstirnwänden vorgesehen, damit etwa übergetretene Flüssigkeit in diesen Zylinderräumen sich ausgleichen kann. Statt für Druckflüssigkeiten könnten die Spann- und Geradführungsorgane auch für ein gasförmiges Druckmedium ausgebildet sein.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Steuerung des geraden Verlaufs von über mindestens eine Spannrolle geführten Bändern oder Materialbahnen, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem der beiden Lager einer in Achsrichtung und in der Band- bzw. Bahnrichtung verstellbaren Spannrolle ein durch ein gasförmiges oder flüssiges Medium erzeugter konstanter Druck zum Spannen des Bandes bzw. der Bahn wirkt und dass dem konstanten Druck ein nach der jeweiligen Lage des Bandes bzw. der Bahn sich selbsttätig einstellender, von dieser gesteuerter Druck entgegengesetzt wird, derart, dass bei nicht geradem Verlauf des Bandes bzw. der Bahn die Achsrichtung der Spannrolle ver ändert wird, so dass das Band bzw. die Bahn stets in die Mitte der Spannrolle zurückgeführt wird.
    II. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass mit beiden Spannrollenlagern in kraftschlüssiger Verbindung stehende Kolben zwei ihnen zugeordnete Zylinder in je zwei Räume teilen, von welchen die der Spannrolle zugewandten Zylinderräume an eine konstanten Druck liefernde Druckflasche angeschlossen sind, während die beiden andern Zylinderräume mit dem engsten Querschnitt je einer in den Kreislauf eines strömenden Mediums eingeschalteten Düse in Verbindung stehen, wobei die Strömungsgeschwindigkeit, welche in der Düse eines jeden Zylinders herrscht, durch eine unmittelbar von dem Band bzw. der Bahn aus beeinflusste hydraulische Steuervorrichtung geregelt wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass je dem Druck und dem Gegendruck ausgesetzte bewegliche oder elastische Organe den resultierenden Druck auf die beiderseitigen Lager der mit den Organen in kraftschlüssiger Verbindung stehenden Spannrollen übertragen.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die veränderlichen Gegendrücke auf die beweglichen oder elastischen Organe durch Drosselung eines auf beide Organe einwirkenden, im Kreislauf strömenden Mediums erzeugt werden.
    3. Vorrichtung nach Patenlanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die hydraulische Steuervorrichtung aus einem Zylinder mit zwei darin geführten Kolbenschiebern besteht, deren schräg verlaufende Steuerkanten die Auslassöffnungen des Zylinders zu den zu den beiden Düsen führenden Leitungen steuern, wobei durch Verdrehung der Kolben die Lage der Steuerkanten im Zylinder verändert und die in dem Zylinder auftretenden Flüssigkeitsgegendrücke reguliert werden können.
    4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolbenstange der Steuervorrichtung mit einem beiderseits über das Band greifenden, gabelartigen Fühler, der den Seitenverschiebungen des Bandes folgen kann, kraftschlüssig gekuppelt ist.
CH344367D 1955-06-29 1956-05-09 Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung des geraden Verlaufs von über mindestens eine Spannrolle geführten Bändern oder Materialbahnen CH344367A (de)

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