CH344386A - Reissverschluss - Google Patents

Reissverschluss

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CH344386A
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CH
Switzerland
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loops
zipper
strand
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winding
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Inventor
Hansen Harry
Original Assignee
Hansen Harry
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B19/00Slide fasteners
    • A44B19/10Slide fasteners with a one-piece interlocking member on each stringer tape
    • A44B19/12Interlocking member in the shape of a continuous helix

Landscapes

  • Slide Fasteners, Snap Fasteners, And Hook Fasteners (AREA)

Description


  Reissverschluss    Die vorliegende Erfindung betrifft einen Reiss  verschluss, bei dem jede Hälfte einen die Verschluss  glieder bildenden, aus einem einzigen Stück bestehen  den Strang aufweist.  



  Für solche Reissverschlüsse sind im wesentlichen  zwei Grundformen bekanntgeworden. Die eine der  selben besteht darin, dass jede     Verschlusshälfte    eine  durchgehende Schraubenwicklung aufweist, wobei die  Schraubenwindungen ineinander eingreifen und da  durch den Verschluss bilden. Durch besondere Form  gebung der Schraubenwicklung und des Profils der       ineinandergreifenden        Windungsteile    kann zwar bei  Normalbeanspruchung ein befriedigender Eingriff der  genannten     Verschlussglieder    erreicht werden, im Falle  von Zugbeanspruchungen in der Längsrichtung des  Reissverschlusses lockert sich jedoch der Eingriff in  ungünstiger Weise, gleichgültig ob sie gleichmässig  verteilt sind, wie z.

   B. bei ,einer Dehnung, oder ob  sie stellenweise auftreten, wie im Falle einer Biegung  oder     Knickung.     



  Bei der zweiten Grundform stehen zwei schleifen  bildende Kupplungsstränge miteinander in Eingriff.  Ein solcher Reissverschluss ist zwar reinen Dehnungs  beanspruchungen gewachsen, im Falle von Biegungen  oder     Knickungen    tritt aber eine ungünstige Ver  ringerung der Eingriffssicherheit ein, die von dem  Fehlen eines natürlichen Haltes in Seitenrichtung her  rührt und sich nur durch besondere, den Reissver  schluss verteuernde Massnahmen wirksam bekämpfen  lässt. Bei einem Reissverschluss dieser Art haben die  innern Schleifen der Kupplungsstränge einen kleineren       Krümmungsradius    als die äussern Schleifen. Weiters  weisen die Stränge eine längliche     Querschnittsform     auf, deren längste Abmessung quer zur Ebene des  Reissverschlusses gestellt sind.  



  Es ist auch bekannt, einen Reissverschluss in der  Weise zu gestalten, dass ein als Schraubenwicklung    ausgebildetes Element mit einzelnen Zähnen, die am  andern Tragband sitzen, zusammenarbeitet. Bei die  sem Reissverschluss entsteht aber ebenfalls wie bei  dem Reissverschluss, dessen     Verschlusshälften    aus  Schraubenwindungen bestehen, im Falle von Zug,       beanspruchungen    eine ungünstige Lockerung des     Ein-          griffes.     



  Die Erfindung zielt darauf ab, einen Reissver  schluss zu schaffen, dessen Kupplungsstränge auch aus  nichtmetallischen Werkstoffen, z. B. Zelluloid, Hart  gummi, Polyamid,     Polyvinylchlorid,    Polyäthylen und  dergleichen, in billiger Weise hergestellt werden  können und bei dem die Eingriffssicherheit bei jeder  Beanspruchung wesentlich grösser ist als die der be  kannten Reissverschlüsse.  



  Hierzu ist der erfindungsgemässe Reissverschluss  dadurch gekennzeichnet, dass der eine Strang eine  Schraubenwicklung und der andere Strang eine     Schlei-          fenreihe    bildet, deren äussere Schleifen bei geschlos  senem Verschluss je eine Windung der Schrauben  wicklung umfassen, während die innern Schleifen  zwischen den Windungen der Schraubenwicklung ein  greifen.  



  Nachstehend werden Ausführungsbeispiele der Er  findung erörtert:  Durch das Zusammenwirken eines als Schrauben  wicklung ausgebildeten Stranges mit einem schleifen  bildenden Strang kann ein solcher Reissverschluss nach  jeder Richtung beansprucht werden, ohne dass die  Stränge ausser     Eingriff    kommen.

   Die Schleifen des       schleifenbildenden    Stranges nehmen als elastische  Glieder eine etwaige Dehnung des ganzen Gebildes   sei sie gleichmässig oder stellenweise - auf und  kompensieren dadurch die Erweiterung des Eingriffs  zwischenraumes zwischen den von den Windungen  der Schraubenwicklung gebildeten festen Gliedern,  wodurch die Kupplung zwischen den beiderseitigen           Verschlussgliedern    aufrechterhalten bleibt,     während     gleichzeitig durch den Eingriff der Schleifen des       schleifenbildenden    Stranges     zwischen    die Flankenteile  der Schraubenwindungen eine sichere Kupplung gegen  Kräfte quer zur Ebene des Reissverschlusses erhalten  wird.  



  Der Reissverschluss kann dabei so ausgeführt wer  den, dass die Schenkel, welche die äussern, offenen  Schleifen des     schleifenbildenden    Kupplungsstranges  und die innern, geschlossenen, einen kleineren     Krüm-          mungsradius    als die äussern Schleifen aufweisenden  Schleifen     miteinander    verbinden,     aneinanderliegen     und diese Schenkelpaare über den ganzen Kupplungs  strang zueinander parallel sind.  



  Eine beispielsweise Ausführungsform eines erfin  dungsgemässen Reissverschlusses ist in der beiliegen  den Zeichnung dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 eine Ansicht senkrecht zur     Verschlussebene     des Reissverschlusses in stark vergrössertem Massstab  und       Fig.    2 einen Querschnitt durch denselben.  



  In     Fig.    1 besteht die eine     Verschlusshälfte    des  Reissverschlusses aus einem als     zylindrische    Schrau  benwicklung ausgebildeten Strang 1 und die andere       Verschlusshälfte    aus einem     schleifenbildenden        Strang    2.  



  Im dargestellten Beispiel weist der Draht des  schraubenförmigen Stranges einen kreisförmigen  Querschnitt auf. Die Schraubenwicklung kann aber  auch aus Drähten mit andern geeigneten     Quer-          schnittsformen    hergestellt werden. Ebenso muss der       schraubenförmige    Strang kein kreiszylindrisches Wick  lungsprofil besitzen, sondern kann ein beliebiges an  deres Wicklungsprofil, z. B. ein längliches mit abge  rundeten Enden, erhalten. Weiter ist es möglich, statt  einer Schraubenwicklung mit gleichbleibender Stei  gung eine Wicklung zu verwenden, bei der sich der  Steigungswinkel in bekannter Weise über jede Win  dung ändert. Falls ein Strang mit nicht kreisförmigem  Drahtprofil benutzt wird, kann dieses innerhalb jeder  einzelnen Windung verschieden gedreht werden.

   Die  Drahtschraube kann auch aus zwei oder mehr ver  zwirnten Strängen zusammengesetzt sein.  



  Der Strang 2 hat eine an sich bekannte rechteckige       Querschnittsform,    deren grösste Dimension senkrecht  zur Ebene des Reissverschlusses liegt. Der Quer  schnitt des Stranges kann aber auch kreisförmig sein  oder eine längliche     Form        finit    abgerundeten Enden  haben. Eine     Querschnittsform,    deren grösste Dimen  sion senkrecht zur Ebene des Reissverschlusses ge  richtet ist, wird bevorzugt, wenn es darauf ankommt,  die     grösstmögliche        Seitenstabilität    der     schleifenbilden-          den        Verschlusshälfte    zu sichern.

   Anderseits kann  ein kreisförmiger Querschnitt     vorteilhaft    sein, wenn  es besonders auf Flexibilität und Weichheit ankommt.  



  Wie aus     Fig.    1 ersichtlich ist, weist der Strang 2  verhältnismässig weite und offene äussere Schleifen 4  auf, die mit den innern, der andern     Verschlusshälfte     zugekehrten     Schleifen    3 durch im wesentlichen gerade,         aneinanderliegende    Schenkel 5 verbunden sind, wobei  die Schenkelpaare über den ganzen Kupplungsstrang  zueinander parallel liegen.

   Die innern Schleifen sind  als Köpfe 3 ausgebildet und weisen in an sich bekann  ter Weise einen kleineren     Krümmungsradius    auf als  die äussern Schleifen, so dass diese innern Schleifen  im ganzen einen     hinterschnittenen    Umriss erhalten, der  für das sichere Eingreifen zwischen den Windungen  der Schraubenwicklung nötig ist.  



  Selbst bei ziemlich grossen Verformungen, z. B.  bei scharfer Biegung des Reissverschlusses um eine  Achse im rechten Winkel zu seiner Längsachse, bleibt  der Eingriff bestehen, so dass die Stränge tatsächlich  nur mit Gewalt unter Zerstörung des Verschlusses  ausser Eingriff gebracht werden können. Zur wei  teren Verbesserung des Eingriffes ist die Breite des       schleifenbildenden    Kupplungsstranges senkrecht zur  Ebene des Reissverschlusses etwas kleiner als die  innere lichte Weite der Schraubenwicklung     (Fig.2).     Die Breite ist so zu wählen, dass die Windungen der  Wicklung die seitlichen Begrenzungsebenen des     schlei-          fenbildenden    Stranges noch umfassen.  



  Zwischen den Windungen der Schraubenwicklung  sind freie Zwischenräume vorhanden, die für das Ein  greifen einer     Verriegelungszunge    eines Schiebers be  nutzt werden können.  



  Jeder Kupplungsstrang kann in bekannter Weise  durch Vernähen mit einem Trägerband mit oder  ohne Wulst verbunden werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Reissverschluss, bei dem jede Hälfte einen die Verschlussglieder bildenden, aus einem einzigen Stück bestehenden Strang aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Strang eine Schraubenwicklung (1) und der andere Strang eine Schleifenreihe (2) bildet, deren äussere Schleifen (4) bei geschlossenem Ver schluss je eine Windung der Schraubenwicklung (1) umfassen, während die innern Schleifen (3) zwischen den Windungen der Schraubenwicklung eingreifen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Reissverschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel (5), welche die äussern, offenen Schleifen (4) mit den innern, ge schlossenen, einen kleineren Krümmungsradius als die äussern Schleifen aufweisenden Schleifen (3) ver binden, aneinanderliegen und diese Schenkelpaare über die ganze Schleifenreihe zueinander parallel sind. 2. Reissverschluss nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der die Schleifen bildende Strang (2) einen länglichen Querschnitt aufweist, dessen längste Dimension senkrecht zur Ebene des geschlos senen Reissverschlusses steht.
    3. Reissverschluss nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte längste Dimension kleiner ist als die innere lichte Weite der Schrauben wicklung (1).
CH344386D 1956-01-16 1956-06-14 Reissverschluss CH344386A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DK344386X 1956-01-16

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CH344386A true CH344386A (de) 1960-02-15

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ID=8150639

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CH344386D CH344386A (de) 1956-01-16 1956-06-14 Reissverschluss

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