CH344388A - Verfahren und Einrichtung zur Sicherung einer Brennervorrichtung - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Sicherung einer Brennervorrichtung

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CH344388A
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
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    • F23Q9/14Pilot flame igniters with interlock with main fuel supply to permit the supply to the main burner in dependence upon existence of pilot flame using electric means, e.g. by light-sensitive elements

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Description


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 Verfahren und Einrichtung zur Sicherung einer    Brennervorrichtung   Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zur Sicherung einer Brennervorrichtung mittels mindestens eines    Thermofühlers.   



  Bisher war es üblich, bei der Sicherung von Brennern in deren Zündbereich eine    Wachflamme   vorzusehen und im Bereich der Wachflamme einen    Thermofühler   anzuordnen, welcher ein dem Regulierorgan des Brenners vorgeschaltetes Hauptventil der Anlage überwacht, derart, dass dieses Hauptventil aus seiner    Offenstellung   in die Schliessstellung übergeht, wenn die Wachflamme erlöscht und der    Thermofühler   demzufolge erkaltet. Wenn zum Beispiel bei einem Gasherd oder irgendeinem andern Apparat mehrere Brenner gesichert werden müssen, so waren diese über individuelle    Flackerrohre   oder    Kletterflammen   von einer gemeinsamen Wachflamme gesichert, so dass für alle Brenner gemeinsam nur eine thermische Sicherung erforderlich war.

   Dieses Zündsystem hat verschiedene wesentliche Nachteile. Es hat sich erwiesen, dass weder    Flackerrohr   noch Kletterflamme ein zuverlässiges Bindeglied zwischen Brenner und Wachflamme bilden. Beide sind in bezug auf Betriebssicherheit den Schwankungen des Gasdruckes und der Gaszusammensetzung stark unterworfen. Steigt zum Beispiel der Stickstoffgehalt des Gases über einen bestimmten, maximal zulässigen Betrag, .so entsteht im    Flackerrohr   nicht mehr ein genügend leicht zündbares Gemisch oder die Kletterflammen zünden nicht durch und die Sicherung    versagt   oder es kann beim Brenner zum mindesten so viel Brennstoff    unver-      brannt   ausströmen, bis die Zündung schliesslich erfolgt, dass Explosionsgefahr entsteht.

   Erlöscht die mehreren Brennern zum Beispiel eines Herdes zugeordnete    Wachflamme   und wird demzufolge das Hauptventil geschlossen, so wird die Gaszufuhr zu allen vorhandenen Brennern abgestellt. Versagt die gemeinsame Sicherung aus irgendeinem Grund, zum Beispiel infolge Verklemmung des Hauptventils in der    Offenstellung,   so sind alle Brenner nicht mehr gesichert.

   Alle bekannten, mittels    Thermofühler   überwachten    Brennersicherungen   der erwähnten Art weisen ein    Abschlussorgan   oder Hauptventil auf, welches zur Einleitung der Gaszufuhr zur    Wachflamme   und zu dem bzw. den Hauptbrennern von Hand in eine    Offenstellung   gebracht werden    muss   und nach einer bestimmten Zeit, zum Beispiel von einem durch einen    Thermostrom   erregten Magneten, in derselben gehalten wird, solange die    Wachflamme   richtig brennt und das in ihrem Bereich befindliche    Thermo-      element   erhitzt.

   Es wird als ganz besonderer Nachteil dieser bekannten Sicherungssysteme empfunden, dass das durch den    Thermofühler   überwachte Abschlussorgan willkürlich beliebig lang unabhängig vom Zustand des    Thermofühlers   offen gehalten werden kann. Dabei kann selbst das aus der    Wachflammendüse      unverbrannt   ausströmende Gas zum Beispiel eines Kochherdes. mit der Zeit genügen, um im Verbrennungsraum ein explosives oder vergiftend wirkendes Gemisch entstehen zu lassen. Das zum Öffnen des Hauptventils vorgesehene Betätigungsorgan kann in seiner Arbeitsstellung absichtlich verklemmt oder verklebt werden, wenn böser Wille oder Ungehaltenheit über irgendein Versagen des Sicherungssystems vorliegt.

   Beim Verfahren gemäss vorliegender Erfindung zur Sicherung einer    Brennervorrichtung   können nun diese    Nachteile   dadurch vermieden werden, dass die Einleitung der Brennstoffzufuhr zu jeder Brennstelle der Vorrichtung ausschliesslich bei erhitztem    Thermo-      fühler   ermöglicht wird.

   Bei der erfindungsgemässen Einrichtung wird ein    Abschlussorgan   in der    Brenn-      stoffleitung   zur Brennstelle wenigstens eines Brenners 

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 derart vom    Thermofühler   überwacht, dass es nur nach vorheriger Erhitzung des    Thermofühlers   aus seiner Schliesslage entfernt werden kann, wobei diese Erhitzung des    Thermofühlers   ausschliesslich durch eine von der Brennstoffzufuhr der Brennstelle unabhän-    gige   Wärmequelle erfolgen kann.

   Abgesehen von den oben erwähnten Gefahren wird nun bei den bekannten Sicherungen die Tatsache als störend empfunden, dass das    Abschluss-      organ   oder Hauptventil offen gehalten werden muss, bis die thermische Sicherung anspricht, was    immerhin   mehrere Sekunden dauert. Es wurde daher nach Mitteln gesucht, die das überwachte    Abschlussorgan   automatisch für die Zeit in der    Offenlage      verklinken,   welche die    thermische   Sicherung zum Ansprechen    benötigt,   und es dann ausklinken. Es ist bisher nicht gelungen, einfache, billige und betriebssichere derartige Mittel zu finden.

   Bei Anwendung des erfindungsgemässen Sicherungsverfahrens kann nun auch diese Schwierigkeit überwunden werden, indem man die Brennstoffzufuhr zur Brennstelle des Brenners so lange durch ein Absperrorgan gesperrt hält, als nicht der    Thermofühler   durch eine von der Brennstellen-Wärmequelle unabhängige und vorzugsweise zeitlich begrenzt wirkende Wärmequelle, zum Beispiel ein Zündholz, erhitzt worden ist. Nach einer bestimmten Zeit, die aber mit einiger Erfahrung am Abbrennen des Zündholzes leicht abschätzbar ist, kann also das    Abschlussorgan   erst geöffnet werden, worauf der nun zugeleitete Brennstoff am Brenner durch die    Zündholzflamme   augenblicklich gezündet werden kann.

   Die Brenndauer des    Zündholzes   liefert also hier zugleich die    erwünschte   Sicherheitszeit, d. h. ist der Brenner beim Erlöschen des Zündholzes noch nicht in Betrieb, so kann der    Brennstoffzufluss   überhaupt nicht mehr eingeleitet werden. Der    Thermo-      fühler   wird dabei vorzugsweise im Zündbereich des Brenners, also im Bereich der Brennstelle, angeordnet, derart, dass beim Öffnen des    Abschlussorgans   der beim Brenner ausströmende Brennstoff durch die    Zündholzflamme   sofort entzündet wird. Es ist also bei dieser Anordnung unmöglich, dass Brennstoff    unverbrannt   aus dem Brenner austreten könnte.

   Mit andern Worten wird also im Bereich des    Thermo-      fühlers   eine Zündstelle für die    Brennerflamme   gebildet, wobei dann der    Brennstofffluss   zur Brennstelle des Brenners gesperrt gehalten wird, solange nicht für eine Zündung an jener Stelle gesorgt ist. Das    Abschlussorgan   kann vorzugsweise als Regulierorgan des Brenners, zum Beispiel als    Reiberhahn,   oder als mit einem Tellerventil verbundene Reguliernadel ausgebildet sein. Das Öffnen des    Abschlussorgans   kann über eine Kupplung erfolgen, wobei die Kupplung nur bei geschlossener Stellung des    Abschlussorgans   und bei erhitztem    Thermofühler      einrückbar   ist. 



  In der Zeichnung sind einige    Ausführungsformen   der erfindungsgemässen Einrichtung dargestellt, bei welchen als    Abschlussorgan   das Regulierorgan des Brenners verwendet wird.    Fig.l   zeigt einen Gasbrenner mit einem mit Tellerventil und Regulierdüse ausgerüsteten Regulierorgan. 



     Fig.2   und 3 zeigen Gasbrenner mit einem Regulierhahn. 



     Fig.4   zeigt einen Schnitt nach Linie    IV-IV   in    Fig.3,   und    Fig.5   zeigt einen Schnitt nach Linie    V-V   in    Fig.   3. 



  Der in    Fig.   1 dargestellte Gasbrenner, zum Beispiel für einen Kochherd, weist ein Reguliergehäuse 1, einen    Brennkopfträger   2 und einen Träger 3 für einen    Thermofühler   4 auf, wobei die Teile 1 bis 3 aus einem Stück bestehen. Es ist damit Gewähr geboten, dass die richtige gegenseitige Läge des Mischrohres 5 des Brenners und der    Brennerdüse   6 am Reguliergehäuse sowie des    Thermofühlers   4 und der Brenneröffnungen 7 bzw. der    Brennerflammen   & stets beibehalten wird. Das Reguliergehäuse 1 ist mittels einer Membran 9 und eines Deckels 10 abgeschlossen.

   Im Deckel 10 ist eine Betätigungsschraube 11 vorgesehen, die durch die ihr erteilte Regulierdrehung in axialer Richtung verstellt wird, und mittels einer federbelasteten Kugel 12 gegen eine im    Zentrum   der Membran 9 angebrachte Steuerplatte 13 wirkt. An der Innenseite der Membran 9 lieb ein zweiarmiger, auf einer Achse 14 drehbar gelagerter Hebel 15 an, welcher am andern Ende mittels eines Stiftes 16 mit einem Ventilbolzen 17 gelenkig verbunden ist. Der obere,    teilweise   konische Endteil 18 des Ventilbolzens 17 dient als Regulierteil in der Düsenöffnung 6 und dient der Betriebsregulierung, wie später noch eingehender erläutert werden wird. Der Regulierteil 18 weist eine zentrale Bohrung auf, durch welche in der dargestellten Regulierstellung das zum Unterhalt des Kleinfeuers erforderliche Gas ausströmen kann. 



  Mittels eines Halters 19 sind am untern Ende des Ventilbolzens 17 ein Stützteller 20 und ein Hufeisenmagnet 21 aus    remanenzfreiem      magnetisierbarem   Material befestigt. Der    Hufeisenmagnet   21 ist mit einer Wicklung 22 versehen, die mit dem als    Thermo-      element      ausgebildeten      Thermofühler   4 über einen Leiter 23 bzw. über Masse verbunden ist. Im Halter 19 ist ein tellerartiger, ebenfalls aus    remanenz-      freiem      magnetisierbarem   Material bestehender Ventilteller 24 mittels eines Zapfens 25 axial verschiebbar gelagert.

   Der    Ventilteller   24 ist mit einer Dichtungsscheibe 26 versehen, die den    Gaseinlassstutzen   27 durch Aufsitzen auf dessen obern Rand 28 dicht abschliessen kann. Zwischen dem    Gaseinlassstutzen   27 und dem Ventilteller 24 ist eine Druckfeder 29 und zwischen dem Stützteller 20 und dem Ventilteller 24 eine Druckfeder 30 angeordnet.

   Die Druckfeder 29 ist schwächer als die Druckfeder 30, so dass die letztere den Ventilteller 24 bei jeder beliebigen Stellung des Regulierbolzens 17 entgegen der Wirkung der Feder 29 mit genügendem Druck auf den Sitz 28    aufzupressen   vermag, so dass kein Gas mehr in das Reguliergehäuse einströmen kann. 

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 Der in    Fig.1   dargestellte Gasbrenner bzw. seine Sicherung arbeitet wie folgt:

   Wird bei der dargestellten    Kleinfeuerstellung   die    Brennerflamme   aus irgendeinem Grund, zum Beispiel durch überkochendes Gut, gelöscht, so erkaltet das    Thermoelement   4, der durch die Erregerwicklung 22 des Magneten 21 fliessende Strom wird schwächer, womit auch die Tragkraft des Magneten 21 abnimmt, bis sie geringer wird als die Differenz zwischen den Druckkräften der Feder 30 und der Feder 29. In diesem Augenblick löst sich der als Magnetanker wirkende Ventilteller 24 vom Magneten 21 und wird durch die Druckfeder 30 nach unten auf seinen Sitz 28 gepresst.    DerGas-      fluss   nach dem gelöschten Brenner wird damit unterbunden.

   Soll nun der Brenner wieder in Betrieb genommen werden, so muss durch Hineindrehen der Regulierschraube 11 der Hebel 15 im    Gegenuhrzeigersinn   um die Achse 14    verschwenkt   und damit der Ventilbolzen 17 entgegen dem Druck der Feder 30 gesenkt werden, bis der Magnet 21 wieder auf dem Ventilteller 24 aufliegt. Dabei wird der Regulierteil 18 ebenfalls nach unten verschoben, so dass die Düse 6 auf maximale Öffnung gebracht wird. Da jedoch der Ventilteller 24 immer noch auf seinem Sitz aufliegt, kann trotz dieser maximalen Düsenöffnung kein Gas ausströmen.

   Betätigt man in diesem Zustand die Regulierschraube 11 wieder im öffnenden Sinn bezüglich des Tellers 24, so wird der Ventilbolzen 17 mit dem Stützteller 20 und dem Magneten 21 wieder angehoben, ohne jedoch den Ventilteller 24 mitzunehmen, welcher unter dem Druck der Feder 30 für jede mögliche Regulierstellung des    Ventilbolzens   17 geschlossen bleibt. Es ist also erforderlich, zum Öffnen des Ventiltellers 24 zuerst am    Thermofühler   den Zustand zu schaffen, der dem normalen Brennerbetrieb entspricht, also das    Thermoelement   4 zu erhitzen. Dies kann mittels eines Zündholzes geschehen, dessen Flamme in den Bereich des    Thermo-      elementes   4 gebracht wird.

   Es beginnt damit ein    Thermostrom   zu fliessen, welcher den mit dem Ventilteller 24 in Berührung stehenden Magneten 21    innert   kurzer Zeit so stark erregt, dass seine Haftkraft den Druck der Feder 30 überwiegt. Wird    nun   die Regulierschraube 11 im öffnenden Sinne bezüglich des Tellers 24 betätigt, so gibt die Kugel 12 die Steuerplatte 13 frei, der Hebel 15 kann sich im Uhrzeigersinn verdrehen und der Ventilbolzen 17 mit dem Magneten 21, welcher durch sein Haften am Ventilteller 24 die Wirkung der Druckfeder 30 aufgehoben hat und diesen mitnimmt, gehen unter der Wirkung der Feder 29 nach oben.

   Damit kann das Gas in das Reguliergehäuse 1 einströmen, und da die Düse gemäss vorstehendem anfänglich voll offen ist, wird der Brenner immer    übzr   die    Grossfeuerstellung   in Betrieb gesetzt. Der dadurch bedingte starke Gasstro:.i wird durch die immer noch im Bereich des    Thermoelementes   gehaltene    Zündholzflamme   sofort entzündet. Es ist also wesentlich, dass das    Thermo-      element   4 sich im    Zündbereich   des Brenners befinde, damit die soeben erwähnte Zündung sicher erfolgen kann. Im folgenden wird nun das    Thermoelement   4 durch die    Brennerflamme   8 selbst auf der erforderlichen Temperatur gehalten, um den Magneten 21 in genügendem Masse zu erregen.

   Erlöscht die Flamme in irgendeiner Regulierstellung des Brenners, so fällt der als Magnetanker    ausgebildete   Ventilteller 24 in der oben beschriebenen Weise ab und sperrt die Gaszufuhr zum Brenner augenblicklich. 



  Der Magnet 21 bildet also ein zwischen dem Betätigungselement (Schraube 11) und dem Regulierelement 24 des Regulierorgans des Brenners angeordnetes Element einer    mit   diesem Regulierorgan beweglichen und in Abhängigkeit vom Zustand des    Thermo-      fühlers   ein- und    ausrückbaren   Kupplung, wobei die zwischen den Kupplungshälften 20 und 24 angeordnete Feder 30 beim Ausrücken der Kupplung das Regulierelement unabhängig von der Regulierstellung in die Schliesslage bringt. Der gemeinsame Halter 2, 3 für den Brenner und das    Thermoelement   4 leistet Gewähr dafür, dass sich das    Thermoelement   stets im Heizbereich und im    Zündbereich      des   Brenners befindet.

   Das Regulierorgan kann stets nur aus seiner geschlossenen Stellung geöffnet werden, muss also auch nach dem Ansprechen der Sicherung, zum Beispiel beim Erlöschen der    Flamme,   zuerst in die Schliessstellung gebracht werden, bevor der Brenner wieder in Betrieb genommen werden kann. Ein Öffnen des Brenners ist dabei überhaupt nicht möglich, ohne dass auch für die Zündung desselben gesorgt ist. 



  Die in    Fig.l   dargestellte Anordnung könnte natürlich auch in dem Sinne abgeändert sein, dass der Tragteller 20 und der Magnet 21 direkt mit dem Hebel 15 verbunden wären, wobei der Ventilteller 24 und der Ventilbolzen 17 mit dem Regulierteil 18 als gemeinsames Regulierelement ausgebildet wären, welches in der beschriebenen Weise mit den Betätigungselementen gekuppelt werden kann. Ferner wäre es natürlich denkbar, bei der Ausführungsform gemäss    Fig.   1 überhaupt keinen Regulierteil 18 vorzusehen und den Ventilteller 24 als    Absperr-   und    Reb      ilier-      organ   zu verwenden. 



  Ein wesentlicher Vorteil der    Sicherungsanordnung   gemäss    Fig.   1 liegt auch darin, dass das Betätigungselement, d. h. die Schraube 11, in jeder Stellung selbsthemmend ist. Dadurch werden die Gegendrücke der Federn 29 und 30, insbesondere diejenigen der starken Sicherungsfeder 30 am eigentlichen Regulier- bzw. Betätigungsknopf gar nicht fühlbar. Dank der federbelasteten, kraftschlüssigen Bewegungsübertragung vom Betätigungselement 11 auf das Regulierelement kann der Magnet 21 bei geschlossener Stellung des Regulierorgans stets mit einer bestimmten, angemessenen Kraft auf den als Magnetanker ausgebildeten Ventilteller 24 aufliegen.

   Es ist daher nicht erforderlich, dass das Betätigungselement des Reguliersystems immer eine ganz bestimmte Nullage einnehme, damit der Magnet 21 an den Ventilteller 24 anliege, sondern diese Nullstellung kann innerhalb gewisser Grenzen liegen. Dieser Umstand ist von ganz besonderer Bedeutung, da ohnehin das 

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 richtige Anliegen des Magneten in der betriebsbereiten Ausgangsstellung immer etwas in Frage gestellt wäre. Jeder kleinste Luftspalt zwischen dem Magneten 21 und dem Teller 24 könnte nämlich bereits zur Folge haben, dass der Magnet den Ventilteller 24 nicht    mitzunehmen   vermöchte. 



  In    Fig.2   ist eine    Brennersicherung   gemäss der Erfindung für einen Brenner mit Regulierhahn dargestellt. Der    strichpunktiert   angedeutete Brenner 31 ist direkt über dem    Hahngehäuse   32 angeordnet,    in   welchem die    Brennerdüse   33 vorgesehen ist. Am schematisch    dargestellten      Hahnküken   34 ist ein Ankerstab 35 aus dem erwähnten    remanenzfreien      magnetisierbaren   Material befestigt. Auf einem halbkreisförmigen Stab 38 ist ein    Hufeisenmagnet   36 der oben beschriebenen Art mit einer Erregerwicklung 37 verschiebbar angeordnet.

   Die Erregerwicklung 37 ist an den    Thermofühler   4 angeschlossen, welcher sich im Heiz- und Zündbereich des Brenners 31    befindet.   Zwischen dem Magnet 36 und dem Ankerstab 35 ist eine starke, auf dem Stab 38 verschiebbar    gehaltene      Druckfeder   39 vorgesehen. Der Magnet 36 ist mit    einem   mit dem Betätigungsorgan des    Reiberhahns   verbundenen Teil 42 verbunden und wird also mit dem Betätigungsorgan des Hahns    zwangläufig   bewegt. Der Teil 42 mit dem Magnet 36 und der Ankerstab 35 sind zwischen zwei Anschlägen 40 und 41 beweglich. Die ausgezogen dargestellte Stellung der Teile entspricht voll offener Regulierstellung, wie durch die    Gaszufuhrkanäle   zur    Brennerdüse   33 angedeutet ist.

   Wird die Flamme gelöscht, so    nimmt   der    Thermostrom   ab, bis die Haftkraft des Magneten 36 unter die Druckkraft der Schliessfeder 39 sinkt, worauf der Ankerstab in die    punktiert   dargestellte Lage am Anschlag 41 geworfen und damit der Hahn geschlossen wird. Der Magnet 36 verbleibt in der ausgezogen dargestellten Lage und somit verbleibt auch das Betätigungsorgan des    Reiberhahns   in der    Offenstellung.   Soll jedoch der Brenner in normaler Weise ausser Betrieb gesetzt werden, so werden die Teile 35 und 36 in gekuppeltem Zustand in die    in      Fig.2      punktiert   dargestellte Lage verbracht.

   Das Betätigungsorgan des    Reiberhahns   rastet dabei in der Schliessstellung zum Beispiel unter    Federdruck   in an sich bekannter Weise hinter einem Anschlag, so dass alle Teile nach Erlöschen der Flamme in der dargestellten Schliesslage verbleiben, trotzdem die Haftkraft des Magneten 36 nun aufhört.    Wird   zum Öffnen des Hahns aus dieser normalen Schliessstellung einfach das Betätigungsorgan aus der Rast gehoben und aufgedreht, so wird der    Hahn   nicht geöffnet,    weil   der    entregte   Magnet 36 den Ankerstab 35 mit dem    Hahnreiber   nicht mitnehmen kann.

   Wird dagegen vor der Betätigung des Hahns zum Beispiel mit einem Zündholz für Erhitzung des    Thermofühlers   4 gesorgt und damit der Magnet 36 erregt, so haftet dieser am    Ankerstab   35 und wird denselben mitnehmen, wenn das Betätigungsorgan des    Reiberhahns   aufgedreht wird. Die durch den Magneten 36 gekuppelten Teile können nun in irgendwelche Regulierstellungen ge- bracht werden, aus welchen bei einem ungewollten Erlöschen des Brenners stets eine    Rückführung   des    Hahnreibers   in die Schliessstellung erfolgt. 



  Die    Fig.3,   4 und 5 zeigen ein praktisches Ausführungsbeispiel des in    Fig.2   schematisch dargestellten    Reiberhahns.   Entsprechende Teile sind gleich bezeichnet wie in der schematischen    Fig.2.   Der    Thermofühler   4 ist in ähnlicher Weise wie gemäss    Fig.   1 auf einem Träger montiert, welcher mit dem Träger des Brenners 31 verbunden ist. Das Hahnküken 34 ist in einem    Hahngehäuse   43 untergebracht, welches vorn durch einen Deckel 44 abgeschlossen ist. Die Betätigungswelle 45 ist mit einer    Mitnehmergabel   46 verbunden, in welche ein Mitnehmerstab 47 greift.

   Die Betätigungswelle 45 wird durch eine Feder 48 stets nach innen gepresst, wobei ein mit derselben verbundener Raststab 49 in der Schliesslage des Regulierhahns in einen Rastschlitz 50 des    Hahngehäuses   43 ragt und die Betätigungswelle 45 in dieser Lage sichert. 



  Der    Mitnehmerstab   47 greift in eine Hülse 51, in welcher der Magnet 36 befestigt ist. Der Ankerstab 35 liegt in der aus    Fig.   4 ersichtlichen Weise seitlich an die beiden Pole des    Magneten   36 an und sitzt fest auf der Welle 52 des    Hahnkükens   34, auf welcher ebenfalls eine    Torsionsfeder   53 angebracht ist, die das Halmküken stets im Uhrzeigersinn der    Fig.   4 und 5 zu verdrehen trachtet, bis es in seiner Schliessstellung mit einer Schulter 54 gegen einen im Halmgehäuse 43 eingelassenen Stift 55 anschlägt. Die    Torsionsfeder   53 sorgt zugleich für den erforderlichen    Axialdruck   auf das    Hahnküken   34. 



  Soll der Brenner aus der dargestellten Ruhelage in Betrieb genommen werden und wird hierzu lediglich die Betätigungswelle 45 im    Gegenuhrzeigersinn   der    Fig.4   und 5 gedreht, so verlassen die Pole des    unerregten   Magneten 36 den Ankerstab 35, ohne denselben und damit das    Hahnkücken   34 mitzunehmen. Wird dagegen vor der Betätigung des Hahns der    Thermofühler   4 zum Beispiel mit einer Zündflamme geheizt, so wird der Magnet 36    erregt   und haftet am Ankerstab 35,    womit   eine starre Kupplung zwischen dem Betätigungselement und dem Regulierelement des Hahns geschaffen ist.

   Wird nun die    Betätigungswelle   45 nach rechts in    Fig.3   herausgezogen, um den Raststab 49 aus dem Rastschlitz 50 auszuheben und im    Gegenuhrzeigersinn      (Fig.   4 und 5) verdreht, so wird der Magnet 36 über die    Mitnehmer-      gabel   46, den    Mitnehmerstab   47 und die Hülse 51 im gleichen Sinne verdreht und    nimmt   den Ankerstab und das    Hahnküken      sm   gleichen Drehsinn mit, wobei jede beliebige Regulierstellung erreicht werden kann.

   Die    Torsionsfeder   dreht dabei mit den durch den erregten Magneten 36 starr gekuppelten Teilen 34 und 51 mit.    Fällt   die Erregung des    Magneten   36 jedoch infolge    Erlöschens   des Brenners dahin, so genügt die    Vorspannung   der    Torsionsfeder   53, unabhängig von der momentanen Regulierstellung, um das    Hahnküken   34 in die Schliessstellung    zurückzuver-      drehen,   während die nun entkuppelten Teile 36, 51, 

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 47, 46 und 56 je nach den herrschenden Reibungsverhältnissen in der eingenommenen Regulierstellung verbleiben oder in die    Offenstellung   übergehen, wie anhand der schematischen    Fig.   2 dargelegt wurde.

   Um den Brenner wieder in Betrieb zu nehmen, muss, wie anhand der    Fig.2   erläutert, das Betätigungsorgan ebenfalls in die Schliesslage verbracht werden, um eine erneute Kupplung des Magneten 36 mit dem Ankerstab 35 zu ermöglichen. 



  In allen Ausführungsformen ist eine Sicherung mittels    Thermofühler   und Kupplungsmagnet angedeutet, weil diese Lösung mit den heute    verfÜg-      baren   Mitteln am einfachsten erscheint. Es ist aber durchaus möglich, eine analoge Sicherung auch durch rein mechanische, hydraulische oder pneumatische Mittel vorzunehmen, wobei als    Thermofühler   ein    Bimetallelement   bzw. ein fester, flüssiger oder gasförmiger Ausdehnungskörper verwendet würde und wobei zwischen Regulier- und Betätigungselement des Regulierorgans eine mechanische Kupplung vorgesehen wäre. 



  Ferner ist in allen dargestellten Ausführungsformen auf Herdbrenner Bezug genommen. Selbstverständlich lässt sich jedoch . die erfindungsgemässe    Brennersicherung   auf irgendwelche Brenner, zum Beispiel Grossbrenner für die Industrie und dergleichen, sowie auf Brenner für jede Art von flüssigem oder gasförmigem Brennstoff anwenden. Dabei kann bei mit flüssigem Brennstoff betriebenen Brennern nach Belieben auf ein den flüssigen oder bereits dampfförmigen Brennstoff regelndes Organ eingewirkt werden. 



  Bei Grossbrennern kann das    Abschlussorgan   auch von einem Servomotor über eine elektromagnetische, vom    Thermofühler   überwachte Kupplung gegen die Wirkung einer Schliessfeder geöffnet werden, in welchem Fall die Einwirkung der    Fremdwärmequelle   genügte, um den Brenner vollautomatisch in Betrieb zu setzen. 



  Es könnte auch ein mit dem    Abschlussorgan   direkt gekuppelter elektrischer oder hydraulischer Servomotor vorgesehen sein, der von einem vom    Thermofühler   überwachten Kontakt- und Relaissatz bzw. von einem Steuerventil gesteuert würde. 



  Schliesslich sei erwähnt, dass die nach dem erfindungsgemässen Verfahren zu sichernde Vorrichtung ausser einem Brenner der beschriebenen Art auch noch einen Zündbrenner aufweisen könnte, dessen Brennstoffzufuhr ebenfalls nur bei erhitztem    Thermo-      fühler   möglich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Sicherung einer Brennervorrich- tung mittels mindestens eines Thermofühlers, dadurch gekennzeichnet, dass die Einleitung der Brennstoff- ; zufuhr zu jeder Brennstelle der Vorrichtung ausschliesslich bei erhitztem Thermofühler ermöglicht wird.
    II. Sicherungseinrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, mit einem Ab- schlussorgan in der Brennstoffzuleitung zur Brennstelle wenigstens eines Brenners, dadurch gekennzeichnet, dass das Abschlussorgan derart durch den Thermofühler überwacht wird, dass es nur nach vorheriger Erhitzung des Thermofühlers aus seiner Schliesslage entfernt werden kann, wobei diese Erhitzung des Thermofühlers ausschliesslich durch eine von der Brennstoffzufuhr der Brennstelle unabhängige Wärmequelle erfolgen kann. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man durch den Thermofühler eine Stelle am bzw. beim Brenner und die Brennstoffzufuhr zum Brenner gesperrt hält, solange nicht für eine Zündung an dieser Stelle gesorgt ist. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man als Abschlussorgan ein Regulierorgan des Brenners benützt und dieses beim Erlöschen des Brenners aus jeder beliebigen, gerade vorhandenen Regulierstellung in die Schliessstellung zurückversetzt wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man den Thermofühler im Zünd- bereich des Brenners anordnet und derart auf das Abschlussorgan des Brenners wirkt, dass ein Öffnen desselben nur möglich ist, wenn beim Thermofühler eine zur Zündung des Brenners genügende Temperatur herrscht. 4. Sicherungseinrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass für die Erhitzung des Thermofühlers eine zeitlich begrenzt wirkende Wärmequelle vorgesehen ist. 5.
    Sicherungseinrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen einem Abschlusselement und einem Betätigungselement des Abschlussorgans eine Kupplung vorgesehen ist, welche nur einrückbar ist, wenn der Thermofühler erhitzt ist, und dass Schliessmittel vorgesehen sind, die das Abschlusselement beim Ausrücken der Kupplung in die Schliesslage bringen. 6.
    Sicherungseinrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass je eine Hälfte der Kupplung mit dem Abschlusselement bzw. mit dem Betätigungselement des Abschlussorgans verbunden ist und dass zwischen den Kupplungshälften eine Feder angeordnet ist, die dieselben zu trennen sucht, wobei die Trennung der Kupplungshälften stets in dem Sinne erfolgt, dass das Abschlusselement in die Schliesslage gebracht wird. 7. Sicherungseinrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Absperrelement translatorisch bewegt wird, wobei eine Druckfeder zwischen dem Absperrelement und dem Betätigungselement vorgesehen ist. B.
    Sicherungseinrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Abschlusselement drehbar ist, und dass zwischen dem Abschlusselement und dem Betätigungselement eine Torsionsfeder vorgesehen ist. <Desc/Clms Page number 6> 9. Sicherungseinrichtung nach Unteranspruch 7, wobei das Absperrorgan als Regulierorgan ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, d'ass das Betätigungselement in jeder Stellung des Regulierorgans gegen Bewegung unter der Wirkung der Druckfeder gesichert ist. 10.
    Sicherungseinrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Abschlussorgan einen Ventilteller und eine Düsenreguliernadel aufweist, welche durch die Regulierbewegung gemeinsam translatorisch verschoben werden, derart, dass das Tellerventil und die Düse stets im entgegengesetzten Sinne geregelt werden. 11.
    Sicherungseinrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine Haftkupplung und eine Druckfeder zwischen der mit den Betätigungselementen kraftschlüssig bewegten Düsenregulier- nadel und dem Ventilteller angeordnet ist, derart, dass bei eingerückter Haftkupplung die Reguliernadel und der Ventilteller gemeinsam bewegt werden, während beim Ausrücken der Haftkupplung der Ventilteller durch die Druckfeder auf seinen Ventilsitz gepresst wird und die Brennstoffzufuhr zum Brenner sperrt. 12.
    Sicherungseinrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsenreguliernadel und der Ventilteller fest verbunden sind und mittels einer durch eine Druckfeder trennbaren Haftkupplung mit den Betätigungselementen des Abschluss- organs verbindbar sind. 13. Sicherungseinrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch einen gemeinsamen Träger für den Gasbrenner und den Thermofühler. 14. Sicherungseinrichtung nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse des Abschlussorgans den gemeinsamen Träger darstellt. 15.
    Sicherungseinrichtung nach Patentanspruch II, wobei zwischen einem die Brennstoffzufuhr zum Brenner überwachenden Abschlussorgan (24 bzw. 34), auf welches durch eine äussere Kraft, zum Beispiel Federkraft (30 bzw. 53), ständig in schliessendem Sinne eingewirkt wird, und einem Betätigungsorgan (11 bzw. 45) für das Abschlussorgan, auf welches Betätigungsorgan durch eine äussere Kraft, zum Beispiel Federkraft (30 bzw. 53), ständig im öffnenden Sinne eingewirkt wird, eine durch den Thermofühler überwachte Kupplung vorgesehen ist, welche den zum Öffnen des Schliessorgans bzw.
    zur Einleitung der Brennstoffzufuhr zum Brenner erforderlichen Kraftschluss zwischen Absperrorgan und Betätigungsorgan ausschliesslich bei erwärmtem Thermöfühler ermöglicht, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsorgan mindestens in seiner Schliesslage gegen jede unbeabsichtigte Bewegung selbsttätig gesichert ist. 16. Sicherungseinrichtung nach Unteranspruch 15, mit einem translatorisch bewegten Absperrelement, wobei eine Druckfeder zwischen dem Absperrelement und dem Betätigungselement vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement, zum Beispiel eine Schraube, in jeder Stellung des Abschlusselementes gegen unbeabsichtigte Bewegung unter der Wirkung der Druckfeder gesichert ist.
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