CH344510A - Verfahren zur Herstellung einer ein Zwischenprodukt bildenden Maschenware - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer ein Zwischenprodukt bildenden MaschenwareInfo
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B1/00—Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes
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Description
i Verfahren zur Herstellung einer ein Zwischenprodukt bildenden Maschenwa Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Her stellung einer ein Zwischenprodukt bildenden Ma schenware, welche durch weitere Behandlung hoch elastisch gemacht werden kann, aus vollsynthetischen Garnen.
Nach bekannten Verfahren stellt man hoch elastische Wirk- oder Strickwaren aus vollsyntheti schen Garnen mit elastischen, stark gekräuselten Garnen her, die im einen Drehsinn hochgedreht, dann einer Thermofixierung unterworfen und schliess lich im entgegengesetzten Drehsinn gedreht wurden, wobei entweder jeweils ein Garn mit Rechtsdrall mit einem Garn mit Linksdrall zusammengezwirnt wurde oder jeweils abwechselnd einige Maschen reihen aus Garn mit Linksdrall und eine gleiche Zahl Maschenreihen aus Garn mit Rechtsdrall ge wirkt bzw. gestrickt wurden.
Diese Behandlung der Garne ist sehr zeitrau bend, umständlich und infolge der hohen Fixier temperaturen oft festigkeitsvermindernd für das Ma terial. Bei monofilen Garnen ist die hohe Drehung, gefolgt von Fixierung und einer der ersten Drehung entgegengesetzten Rückdrehung schädigend, da das monofile Garn dabei eine Torsion erfährt, die es be trächtlich schwächt.
Es wurde nun gefunden, dass man Zwischen produkte, aus denen durch weitere Behandlung Wirk- und Strickwaren von hoher Elastizität erhal ten werden können, herstellen kann, indem man er findungsgemäss ungeschrumpfte, unfixierte Fäden, von denen der eine im Links- und der andere im Rechtssinn mit wenigstens 600 Touren pro Meter hochgedreht ist, abwechselnd in einer jeweils gerin gen Zahl von Maschenreihen verwirkt oder verstrickt.
Nachstehend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung erörtert. Die hochgedrehten Fäden haben vorzugsweise einen Drall von 600 bis 3000 Touren pro Meter. Es können jedoch auch noch höher gedrehte Fäden verwendet werden.
Es können Fäden aus beliebigen linearen Hoch polymeren, insbesondere aus Polyamiden und Poly estern, verwendet werden.
Die weitere Behandlung, durch welche das Zwi schenprodukt in eine hochelastische Wirk- oder Strickware übergeführt wird, ist nicht Gegenstand des vorliegenden Patentes; sie kann aus einer bei der Fertigstellung von Wirk- und Strickwaren üblichen Nachbehandlung wie heisses Waschen, Fär ben und Formen bestehen.
Ein so hergestellter Strumpf kann in der Längs- richtung um etwa 50-100% gedehnt werden und schmiegt sich auf Grund seines elastischen Verhal tens dem Bein gut an.
Solche Verfahrensbeispiele lassen sich nicht nur in der Cottonwirkerei, sondern in gleicher Weise auch bei der Herstellung von Rundwirk- und Rund strickware anwenden.
Da das Garn vor der Verarbeitung keinem Schrumpfvorgang, sei es durch Waschen oder Thermofixieren, unterworfen wird, ist es im Falle der Verwendung von Garnen, die aus polymerisier tem Caprolactam hergestellt sind, zweckmässig, solche Garne zu verwenden, die einen niedrigen Gehalt an monomeren Bestandteilen aufweisen. Zweckmässig liegt der Gehalt an monomeren Bestandteilen unter 2,51/0.
Solche Garne mit geringem Gehalt an auswasch- baren Anteilen führen zu keinerlei Verarbeitungs schwierigkeiten und geben dem Fertigprodukt beson ders gute Eigenschaften. Neben den Polymeren aus Caprolactam lassen sich auch andere lineare Polyamide, wie Kondensa tionsprodukte aus Hexamethylendiamin und Adipin- säure sowie Polymere der Omega-Amino-undecan- säure nach dem beschriebenen Verfahren verarbeiten.
Auch Garne aus Polyestern, wie solche aus Terephthalsäure und Äthylenglykol sowie aus Poly- urethanen, wie sie beispielsweise aus Hexandüso- cyanat und # Butandiol erhältlich sind, lassen sich verwenden.
<I>Beispiel</I> Ein verstreckter Faden vom Titer 15 den. aus Caprolactampolyamid, der einen Gehalt von 1,8 0/0 monomerem Caprolactam und einen Schrumpf von 12% aufweist, wird auf einer üblichen Zwirn- maschine auf 1200 Z-Drehungen pro Meter gedreht und auf einer Spule in Kreuzlegung aufgespult.
Ein zweiter Faden wird in gleicher Weise mit 1200 S-Drehungen hergestellt. Aus den beiden in entgegengesetzter Richtung gedrehten Garnen werden abwechselnd je zwei Ma schenreihen eines Zwischenproduktes von der Form eines Strumpfes gewirkt bzw. gestrickt. Aus dem er haltenen Zwischenprodukt lässt sich durch eine wei tere Behandlung, die nicht Gegenstand des vorlie genden Patentes ist, ein Strumpf erhalten, der sich durch hohe Elastizität auszeichnet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung einer ein Zwischen produkt bildenden Maschenware, welche durch wei tere Behandlung hochelastisch gemacht werden kann, aus vollsynthetischen Garnen, dadurch gekennzeich net, dass man ungeschrumpfte, unfixierte Fäden, von denen der eine im Links- und der andere im Rechts sinne mit wenigstens 600 Touren pro Meter hoch gedreht ist, abwechselnd in einer jeweils geringen Zahl von Maschenreihen verwirkt oder verstrickt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE344510X | 1955-07-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH344510A true CH344510A (de) | 1960-02-15 |
Family
ID=6252449
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH344510D CH344510A (de) | 1955-07-28 | 1956-06-14 | Verfahren zur Herstellung einer ein Zwischenprodukt bildenden Maschenware |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH344510A (de) |
-
1956
- 1956-06-14 CH CH344510D patent/CH344510A/de unknown
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