CH344510A - Verfahren zur Herstellung einer ein Zwischenprodukt bildenden Maschenware - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer ein Zwischenprodukt bildenden Maschenware

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CH344510A
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CH
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intermediate product
knitted
knitted fabric
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producing
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Inventor
Kleinhammes Walter
Robert Dr Schnegg
Original Assignee
Bayer Ag
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B1/00Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes
    • D04B1/14Other fabrics or articles characterised primarily by the use of particular thread materials
    • D04B1/16Other fabrics or articles characterised primarily by the use of particular thread materials synthetic threads

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Of Fabric (AREA)

Description


      i     Verfahren zur Herstellung einer ein Zwischenprodukt bildenden     Maschenwa       Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Her  stellung einer ein Zwischenprodukt bildenden Ma  schenware, welche durch weitere Behandlung hoch  elastisch gemacht werden kann, aus vollsynthetischen  Garnen.  



  Nach bekannten Verfahren stellt man hoch  elastische Wirk- oder Strickwaren aus vollsyntheti  schen Garnen mit elastischen, stark gekräuselten  Garnen her, die im einen Drehsinn hochgedreht,  dann einer     Thermofixierung    unterworfen und schliess  lich im entgegengesetzten Drehsinn gedreht wurden,  wobei entweder jeweils ein Garn mit Rechtsdrall  mit einem Garn mit Linksdrall     zusammengezwirnt     wurde oder jeweils abwechselnd einige Maschen  reihen aus Garn mit Linksdrall und eine gleiche  Zahl Maschenreihen aus Garn mit Rechtsdrall ge  wirkt bzw. gestrickt wurden.  



  Diese Behandlung der Garne ist sehr zeitrau  bend, umständlich und infolge der hohen Fixier  temperaturen oft festigkeitsvermindernd für das Ma  terial. Bei     monofilen    Garnen ist die hohe Drehung,  gefolgt von Fixierung und einer der ersten Drehung  entgegengesetzten Rückdrehung schädigend, da das       monofile    Garn dabei eine     Torsion    erfährt, die es be  trächtlich schwächt.  



  Es wurde nun gefunden, dass man Zwischen  produkte, aus denen durch weitere Behandlung  Wirk- und Strickwaren von hoher Elastizität erhal  ten werden können, herstellen kann, indem man er  findungsgemäss     ungeschrumpfte,        unfixierte    Fäden,  von denen der eine im Links- und der andere im  Rechtssinn mit wenigstens 600 Touren pro Meter  hochgedreht ist, abwechselnd in einer jeweils gerin  gen Zahl von Maschenreihen verwirkt oder verstrickt.  



  Nachstehend werden Ausführungsbeispiele der  Erfindung erörtert.    Die hochgedrehten Fäden haben vorzugsweise  einen Drall von 600 bis 3000 Touren pro Meter.  Es können jedoch auch noch höher gedrehte Fäden  verwendet werden.  



  Es können Fäden aus beliebigen linearen Hoch  polymeren, insbesondere aus Polyamiden und Poly  estern, verwendet werden.  



  Die weitere Behandlung, durch welche das Zwi  schenprodukt in eine hochelastische Wirk- oder  Strickware übergeführt wird, ist nicht Gegenstand  des vorliegenden Patentes; sie kann aus einer bei  der Fertigstellung von Wirk- und Strickwaren  üblichen Nachbehandlung wie heisses Waschen, Fär  ben und Formen bestehen.  



  Ein so hergestellter Strumpf kann in der     Längs-          richtung        um        etwa        50-100%        gedehnt        werden        und     schmiegt sich auf Grund seines elastischen Verhal  tens dem Bein gut an.  



  Solche Verfahrensbeispiele lassen sich nicht nur  in der     Cottonwirkerei,    sondern in gleicher Weise  auch bei der Herstellung von     Rundwirk-    und Rund  strickware anwenden.  



  Da das Garn vor der Verarbeitung keinem  Schrumpfvorgang, sei es durch Waschen oder       Thermofixieren,        unterworfen    wird, ist es im Falle  der Verwendung von Garnen, die aus polymerisier  tem     Caprolactam    hergestellt sind, zweckmässig, solche  Garne zu verwenden, die einen niedrigen Gehalt an       monomeren    Bestandteilen aufweisen. Zweckmässig  liegt der Gehalt an     monomeren    Bestandteilen unter       2,51/0.     



  Solche     Garne    mit geringem Gehalt an     auswasch-          baren    Anteilen führen zu keinerlei Verarbeitungs  schwierigkeiten und geben dem Fertigprodukt beson  ders gute Eigenschaften.      Neben den Polymeren aus     Caprolactam    lassen  sich auch andere     lineare    Polyamide, wie Kondensa  tionsprodukte aus     Hexamethylendiamin    und     Adipin-          säure    sowie Polymere der     Omega-Amino-undecan-          säure    nach dem beschriebenen Verfahren verarbeiten.  



  Auch Garne aus Polyestern, wie solche aus       Terephthalsäure    und     Äthylenglykol    sowie aus     Poly-          urethanen,    wie sie beispielsweise aus     Hexandüso-          cyanat    und     #        Butandiol    erhältlich     sind,    lassen sich  verwenden.  



  <I>Beispiel</I>  Ein     verstreckter    Faden vom     Titer    15 den. aus       Caprolactampolyamid,    der einen Gehalt von 1,8 0/0       monomerem        Caprolactam    und einen Schrumpf von       12%        aufweist,        wird        auf        einer        üblichen        Zwirn-          maschine    auf 1200     Z-Drehungen    pro Meter gedreht  und auf einer Spule in     Kreuzlegung    aufgespult.  



  Ein zweiter Faden wird in gleicher Weise mit  1200     S-Drehungen    hergestellt.    Aus den beiden in entgegengesetzter Richtung  gedrehten Garnen werden abwechselnd je zwei Ma  schenreihen     eines    Zwischenproduktes von der Form  eines Strumpfes gewirkt bzw. gestrickt. Aus dem er  haltenen Zwischenprodukt lässt sich durch eine wei  tere Behandlung, die nicht Gegenstand des vorlie  genden Patentes ist, ein Strumpf erhalten, der sich  durch hohe Elastizität auszeichnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung einer ein Zwischen produkt bildenden Maschenware, welche durch wei tere Behandlung hochelastisch gemacht werden kann, aus vollsynthetischen Garnen, dadurch gekennzeich net, dass man ungeschrumpfte, unfixierte Fäden, von denen der eine im Links- und der andere im Rechts sinne mit wenigstens 600 Touren pro Meter hoch gedreht ist, abwechselnd in einer jeweils geringen Zahl von Maschenreihen verwirkt oder verstrickt.
CH344510D 1955-07-28 1956-06-14 Verfahren zur Herstellung einer ein Zwischenprodukt bildenden Maschenware CH344510A (de)

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CH344510A true CH344510A (de) 1960-02-15

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CH344510D CH344510A (de) 1955-07-28 1956-06-14 Verfahren zur Herstellung einer ein Zwischenprodukt bildenden Maschenware

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