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Zur Befeuchtung, Reinigung und Entkeimung von Luft verwendbarer Apparat Die Erfindung betrifft einen zur Befeuchtung, Reinigung und Entkeimung von Luft verwendbaren, mit einem Elektroventilator versehenen Apparat. Dieser Apparat zeichnet sich aus durch ein vom Elektroventilator aus angetriebenes, in Wasser eintauchendes Organ, welches Wassertropfen gegen ein saugfähiges Filter schleudert, durch welches hindurch die vom Elektroventilator in den Apparat eingesaugte Raumluft wieder aus dem Apparat hinausgelangt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt. Es ist: Fig. 1 ein Schnitt gemäss der Linie 1-1 von Fig. 2, Fig.2 eine Vorderansicht des Apparates, Fig. 3 eine Draufsicht zu Fig. 2 und Fig. 4 eine Detailansicht in Richtung des Pfeils IV in Fig. 1.
Der dargestellte Apparat weist ein quaderförmiges Blechgehäuse 1 auf, das auf Schwenkrädern 2 montiert ist. Die Rückwand 3 des Gehäuses ist mit einer rechteckigen Öffnung 4 versehen, die ebenso breit wie diese Wand selbst ist und zum Eintritt der Luft dient. Die Gehäusedecke 5 ist ebenfalls mit einer rechteckigen Öffnung versehen, in welcher ein Gitter 6 abnehmbar angebracht ist, und durch welche die befeuchtete Luft den Apparat verlässt.
An einer Zwischenwand 7, die parallel zur Rückwand 3 verläuft, ist ein Elektromotor 8 montiert, der über ein Kabel 9 mit einem Anschlussstecker 10 und über ein Kabel 11 mit einem Hygrostaten 12 verbunden ist, dessen Einstellgriff 13 aus der Gehäusedecke 5 hervorragt. Die Zwischenwand 7 reicht unten nicht ganz bis zum Boden 14 des Gehäuses 1, so dass in den untern Teil des Gehäuses 1 eingefülltes Wasser 15 von einer Seite der Zwischenwand 7 auf die andere gelangen kann. Die beiden durch die Zwischenwand 7 gebildeten Gehäuseabteilungen kommunizieren also miteinander. Zur Montage des Motors 8 dient eine Traverse 16, die eine grosse kreisrunde Öffnung 17 der Zwischenwand 7 überbrückt. Die- Traverse 16 weist ein Loch 18 auf, durch welches die Motorwelle 19 hindurchgeht.
Die Motorwelle 19 trägt einen Ventilatorrotor 20 und zwei Scheiben 21 und 22, die einander gegen- überstehende konvexe Flächen 23 und 24 aufweisen, zwischen denen der obere Teil eines endlosen Riemens 25 liegt, der über die Welle 19 gehängt ist. Der untere Teil des endlosen Riemens 25 taucht in das Wasser 15 ein. Der Riemen 25 ist auf seiner nach aussen gekehrten Seite mit regelmässig verteilten Vorsprüngen 26 versehen. Diese Vorsprünge 26 sind eigentlich die Zähne eines zum Beispiel aus Kunststoff bestehenden gezahnten Riemens, welche Zähne bei der üblichen Verwendung des Riemens aber natürlich nach innen gerichtet sind. Der Motor 8 und der Ventilatorrotor 20 liegen auf entgegengesetzten Seiten der Zwischenwand 7, und deren Loch 17 liegt dem Ventilatorrotor gegenüber.
Unterhalb des Gitters 6 ist ein horizontales, sehr weitmaschiges Drahtgitter 27 angeordnet, das mit einem vertikalen Abstützschenkel 28 versehen und an Haken 29 eingehängt ist, die an der Zwischenwand 7 vorgesehen sind. Ein aus einem sehr lockeren Gewebe bestehendes Stoffstück 30 ist über dem Drahtgitter 27 zweimal gefaltet, so dass drei Stofflagen 31 auf demselben liegen, welche durch nicht dargestellte Klammern oder dergleichen am Drahtgitter 27 befestigt sind. Der grösste Teil des Stoffstückes 30 hängt vertikal vom Drahtgitter 27 herab und taucht unten in das Wasser 15 ein.
Der beschriebene Apparat arbeitet wie folgt: Wenn der Stecker 10 an das Netz angeschlossen ist, wird der Hygrostat 12 den Motor 8 automatisch einbzw. ausschalten, wenn der mittels des Griffes 13 auf einer entsprechenden Skala eingestellte relative
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Feuchtigkeitsgrad der Raumluft unter- bzw. überschritten wird.
Die Scheiben 21 und 22, die beispielsweise gemäss Fig.4 von vorn gesehen im Uhrzeigersinn rotieren, erteilen dem endlosen Riemen eine Umfangsgeschwindigkeit, so dass er sich in Pfeilrichtung bewegt, wobei er infolge seines Eigengewichtes stets in das Wasser 15 eintaucht, obwohl er sich unter dem Einfluss der Fliehkraft, der Wasserreibung usw. deformiert. Die Vorsprünge 26 reissen Wasser mit sich fort und schleudern dasselbe in Form von Tropfen 32 nach oben, wie in Fig.4 angedeutet ist. Die Wassertropfen 32 treffen die auf dem Drahtgitter 27 liegenden Stofflagen 31, die dadurch stark benetzt werden.
Diese Stofflagen 31 waren bereits etwas nass infolge der Saugfähigkeit des in das Wasser 15 eintauchenden Stoffes, so dass sofort nach Einschalten des Motors 8 die durch den Ventilatorrotor 20 in Zirkulation versetzte Luft, die von unten nach oben durch die nassen Stofflagen hindurchgeht, befeuchtet wird. Die befeuchtete Luft verlässt den Apparat durch das Gitter 6 zum Beispiel mit einer relativen Feuchtigkeit von etwa 80 bis 90 I/a, enthält aber keine kleinen Wassertropfen, wie dies bei mittels Zerstäuberappara- turen befeuchteter Luft meistens der Fall ist.
Der Hygrostat 12 kann beispielsweise in einem Bereich von 20 bis 60 % relativer Feuchtigkeit eingestellt werden. Wenn die gewünschte relative Feuchtigkeit der Raumluft erreicht ist, stellt der Hygrostat den Motor 8 ab.
Wäre der endlose Riemen 25 nicht vorhanden, so würde das durch Kapillarität im Stoffstück 30 nach oben gesaugte Wasser bei weitem nicht genügen, um die durch den Elektroventilator 8, 19, 20 umgewälzte Luft genügend zu befeuchten.
Die nassen Stofflagen 31 bewirken zugleich mit der Befeuchtung der Luft auch deren Reinigung von Staub, Rauch und dergleichen, indem die Staub- oder Rauchteilchen von diesen als Filter wirkenden Stofflagen zurückgehalten werden. Man kann dem Wasser 15 ein Entkeimungsmittel beigeben, zum Beispiel eine kleine Menge von Triäthylenglykol, was zur Folge hat, dass die Luft auch entkeimt, d. h. von Bakterien und dergleichen, befreit wird. Die mit dem beschriebenen Apparat behandelte Luft ist viel angenehmer und gesünder als unbehandelte Luft.
Der Wasserinhalt des Gehäuses kann bei normaler Füllung beispielsweise 30 Liter betragen und die Leistung des Ventilators etwa 5 m3/min. bei einer Motorleistung von 45 Watt und einer Spannung von 220 Volt.
Ein derartiger Apparat eignet sich vorzüglich für die Luftkonditionierung in Büros, Verkaufsläden, Bibliotheken, Wirtschaften, Kinos usw., wobei die Leistung natürlich der Grösse des Raumes entsprechend zu wählen ist oder mehrere Apparate aufzustellen sind.
An Stelle des Riemens 25 könnte man auch ein andersartiges Organ ins Wasser eintauchen lassen, um es gegen die Stofflagen 31 zu spritzen, zum Beispiel eine rotierende Scheibe.
Es sei noch erwähnt, dass beim dargestellten Apparat ein Schwimmer 33 vorgesehen ist, der eine Stange 34 betätigt, die bei 35 abgekröpft ist und durch einen Gehäuseschlitz 36 hindurchragt. Am nach aussen ragenden Stangenende ist ein Anzeigeknopf 37 (siehe Fig.2) vorgesehen, der den Wasserstand anzeigt.
Gegebenenfalls kann dem Elektroventilator noch ein nicht dargestelltes zusätzliches Luftfilter vorgeschaltet werden.
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Apparatus which can be used for humidifying, cleaning and sterilizing air. The invention relates to an apparatus which can be used for humidifying, cleaning and sterilizing air and is provided with an electric fan. This device is characterized by a water-immersed organ, driven by an electric fan, which hurls drops of water against an absorbent filter through which the room air sucked into the device by the electric fan comes out of the device.
An exemplary embodiment of the subject matter of the invention is shown schematically in the drawing. 1 shows a section along the line 1-1 of FIG. 2, FIG. 2 shows a front view of the apparatus, FIG. 3 shows a plan view of FIG. 2 and FIG. 4 shows a detailed view in the direction of arrow IV in FIG. 1.
The apparatus shown has a cuboid sheet metal housing 1 which is mounted on swivel wheels 2. The rear wall 3 of the housing is provided with a rectangular opening 4 which is just as wide as this wall itself and which serves for the entry of air. The housing cover 5 is also provided with a rectangular opening in which a grille 6 is detachably attached and through which the humidified air leaves the apparatus.
An electric motor 8 is mounted on an intermediate wall 7, which runs parallel to the rear wall 3 and is connected via a cable 9 to a connector 10 and via a cable 11 to a hygrostat 12, the adjustment handle 13 of which protrudes from the housing cover 5. The partition 7 does not extend all the way down to the bottom 14 of the housing 1, so that water 15 filled into the lower part of the housing 1 can pass from one side of the partition 7 to the other. The two housing compartments formed by the partition 7 thus communicate with one another. A cross-member 16, which bridges a large circular opening 17 in the partition 7, is used to mount the motor 8. The traverse 16 has a hole 18 through which the motor shaft 19 passes.
The motor shaft 19 carries a fan rotor 20 and two disks 21 and 22, which have opposite convex surfaces 23 and 24, between which the upper part of an endless belt 25 which is hung over the shaft 19 is located. The lower part of the endless belt 25 is immersed in the water 15. The belt 25 is provided with regularly distributed projections 26 on its outwardly facing side. These projections 26 are actually the teeth of a toothed belt made, for example, of plastic, which teeth are of course directed inwards when the belt is normally used. The motor 8 and the fan rotor 20 are on opposite sides of the partition 7, and the hole 17 thereof is opposite the fan rotor.
Below the grid 6 is a horizontal, very wide-meshed wire grid 27, which is provided with a vertical support leg 28 and is suspended from hooks 29 which are provided on the partition 7. A piece of fabric 30 consisting of a very loose fabric is folded twice over the wire mesh 27, so that three layers of fabric 31 lie on it, which are fastened to the wire mesh 27 by clips or the like, not shown. Most of the piece of fabric 30 hangs vertically from the wire mesh 27 and is immersed in the water 15 below.
The apparatus described works as follows: When the plug 10 is connected to the mains, the hygrostat 12 automatically switches the motor 8 on or off. switch off when the relative. set by means of the handle 13 on a corresponding scale
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The degree of humidity of the room air is below or exceeded.
The disks 21 and 22, which, for example, rotate clockwise as seen from the front in FIG deformed under the influence of centrifugal force, water friction, etc. The projections 26 pull water away with them and hurl it upwards in the form of drops 32, as indicated in FIG. The water droplets 32 hit the layers of fabric 31 lying on the wire mesh 27, which are thereby heavily wetted.
These fabric layers 31 were already somewhat wet due to the absorbency of the fabric immersed in the water 15, so that immediately after switching on the motor 8, the air circulated by the fan rotor 20, which passes through the wet fabric layers from bottom to top, is moistened. The humidified air leaves the apparatus through the grille 6, for example, with a relative humidity of about 80 to 90 l / a, but does not contain any small water droplets, as is usually the case with air humidified by means of atomizing apparatus.
The hygrostat 12 can be set, for example, in a range from 20 to 60% relative humidity. When the desired relative humidity of the room air is reached, the hygrostat turns off the motor 8.
If the endless belt 25 were not present, the water sucked upwards in the piece of fabric 30 by capillarity would by far not be sufficient to adequately humidify the air circulated by the electric fan 8, 19, 20.
At the same time as the air is humidified, the wet fabric layers 31 also clean it from dust, smoke and the like, in that the dust or smoke particles are retained by these fabric layers which act as filters. A disinfectant can be added to the water 15, for example a small amount of triethylene glycol, which has the effect that the air also disinfects, i. H. of bacteria and the like. The air treated with the apparatus described is much more pleasant and healthier than untreated air.
With normal filling, the water content of the housing can be, for example, 30 liters and the output of the fan about 5 m3 / min. with a motor power of 45 watts and a voltage of 220 volts.
Such a device is ideally suited for air conditioning in offices, shops, libraries, economics, cinemas, etc., whereby the performance must of course be selected according to the size of the room or several devices must be set up.
Instead of the belt 25, another type of organ could also be immersed in the water in order to splash it against the layers of fabric 31, for example a rotating disk.
It should also be mentioned that in the illustrated apparatus a float 33 is provided which actuates a rod 34 which is bent at 35 and protrudes through a housing slot 36. At the outwardly protruding end of the rod there is a display button 37 (see FIG. 2) which shows the water level.
If necessary, an additional air filter (not shown) can be connected upstream of the electric fan.