CH344554A - Anlage zum Abhebern des Bodenschlammes von Schwimmbädern - Google Patents

Anlage zum Abhebern des Bodenschlammes von Schwimmbädern

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CH344554A
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CH
Switzerland
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water
suction line
suction
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container
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English (en)
Inventor
Doeri Friedrich
Original Assignee
Lindes Eismaschinen Ag
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Classifications

    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E04—BUILDING
    • E04H—BUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H4/00—Swimming or splash baths or pools
    • E04H4/12—Devices or arrangements for circulating water, i.e. devices for removal of polluted water, cleaning baths or for water treatment

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Sewage (AREA)

Description


  Anlage zum Abhebern des Bodenschlammes von Schwimmbädern    Die Erfindung betrifft eine Anlage zum Abhebern  des Bodenschlammes von     Schwimmbädern.     



  Es ist bekannt, zum Abhebern des Bodenschlam  mes von Schwimmbädern unterhalb der Wasser  oberfläche     Absaugleitungen    mit einer Vielzahl       abdeckbarer    Anschlüsse vorzusehen und einen dieser  Anschlüsse mit einem Schlauch zu verbinden, der  an seinem freien Ende eine Saugdüse     trägt.    An diese       Absaugrohre    ist ein nach unten gehendes Fallrohr  angeschlossen, welches das Wasser in die Kanalisa  tion leitet. Eine solche auf der     Heberwirkung    beru  hende Sauganlage arbeitet einwandfrei, wenn am  Ende des nach unten führenden Fallrohres, also in  der Nähe des Abwasserkanals, ein Ventil vorgesehen  ist, welches bei angeschlossener Saugdüse geöffnet  wird.

   Ein Ventil an der tiefsten Stelle eines Abwasser  schachtes ist jedoch immer sehr umständlich zu  bedienen. Lässt man das Ventil ganz weg, dann fliesst  infolge der grossen lichten Weite der     Absaugrohre     das Wasser sehr bald restlos ab und es muss die Lei  tung erst vollständig mit Wasser gefüllt werden, bevor  die angestrebte     Heberwirkung    wieder eintritt.

   Bedenkt  man ferner, dass es sich bei einer solchen     Absaug-          anlage    für Schwimmbecken um ein Rohrsystem mit  vielen Krümmern handelt, dessen Länge oft 100 m  übersteigt, so wird verständlich, dass durch einen der  vielen Anschlüsse wohl leicht Luft in die Anlage ein  dringen kann, aber schwer daraus zu entfernen ist,  und dass darum die bisherigen     Absauganlagen    ver  sagen, wenn das bisherige     Abschlussventil    am unter  sten Ende der     Absaugleitung    weggelassen wird.  Durch die Erfindung wird eine einwandfreie Arbeit  der     Absauganlage    ohne     Abschlussventil    erzielt.  



  Die Erfindung besteht darin, dass das unterste  Ende der     Absaugleitung    in Wasser taucht.  



  Die Zeichnung gibt den zum Verständnis der vor  liegenden Erfindung wesentlichen Teil einer Anlage    zum Abhebern des     Bodenschlammes    von Schwimm  bädern im senkrechten Längsschnitt beispielsweise  wieder.  



  Es ist 1 das Kopfende eines Schwimmbades, an  welches sich der übliche senkrechte Schacht 2 mit  dem Hauptabwasserkanal 3 anschliesst. Zur     Absau-          gung    des Bodenschlammes ist im obern Teil des  Beckens unterhalb der     Wasseroberfläche        eine    Reihe  von waagrecht geführten Leitungen 4, 5 mit     Ver-          schlusskappen    6, 7 vorgesehen, die mit einem senk  rechten Rohr 8 verbunden sind. Unterhalb des  Rohres 8 ist ein zylindrischer Mantel 9 vorhanden,  welcher einen ausreichend grossen, oben offenen Be  hälter 10 umgibt.

   In diesen Behälter 10 taucht ein  Rohrstück 11, welches die Verlängerung der     Absaug-          leitung    8 bildet. Der Mantel 9 ist oben mit einem  Deckel 12 versehen, in welchen das Rohrstück 11  eingeschweisst ist. Ferner ist ein Boden 13 angebracht,  welcher den Austrittsstutzen 14 zur Weiterleitung des  abgesaugten Wassers in den Abwasserkanal 3 auf  weist. Alle die beschriebenen Teile 9 bis 14 haben  eine gemeinsame senkrechte Symmetrieachse 15.

   Die       waagrechte,    strichpunktierte Linie 16 deutet die Lage  einer Reihe von Löchern an, welche auch bei über  flutung des     Abflussstutzens    14 einen ungehinderten  Abfluss des abgesaugten Wassers gewährleisten und  dafür sorgen, dass das durch den Stutzen 14 abflie  ssende Wasser keine Saugwirkung mehr auf die Lei  tungen 4, 5, 8 ausübt.  



  Bei vollem Schwimmbecken tritt die     Absaug-          anlage    in Tätigkeit, sobald eine der     Verschlusskap-          pen    6, 7 abgenommen ist.  



  Die Menge des Wassers, in welche das unterste  Ende der     Absaugleitung    eintauchen muss,     ist    bei  ruhender Wassersäule     verschwindend        klein.    Infolge  der plötzlichen Abschaltung der Saugdüse treten  jedoch Wasserstösse auf, welche eine Hin- und Her-      beweg     ung    der Wassersäule in der     Absaugleitung    her  vorrufen und beim Zurückgehen der Wassersäule in  die Leitung Luft mit ansaugen, wenn nicht genügend  Wasser vor dem Ende der     Absaugleitung    vorhanden  ist.

   Aus diesem Grund wird .der mit Wasser gefüllte  und oben offene Behälter 10 vorgesehen, in welchem  das unterste Ende der     Absaugleitung    8 tief eintaucht.  Ferner wird der Behälter von einem weiten, zylindri  schen Mantel 9 umgeben. Der Deckel 12 wirkt als       Prallfläche,    welche das allzu stürmisch aus dem Be  hälter austretende Wasser zurückhält, und so ein   Leerschleudern  des Behälters und ein     Eindringen     von Luft auch beim Auftreten von Wasserschlägen  verhindert.  



  Nach der Winterzeit, in welcher sowohl das  Schwimmbecken als auch die     Absaugleitung    zur Ver  meidung des     Einfrierens        entleert    sind, wird das  Becken in der üblichen Weise gefüllt und darauf zur  Entlüftung der     Absauganlage    eine grössere Zahl von       Verschlusskappen    6, 7 gleichzeitig     geöffnet.    Die vom  Schwimmbecken in die     Absaugleitung    eindringende  Wassermenge ist dann so gross, dass sie die     Absaug-          leitung    vollständig ausfüllt und alle Luft restlos dar  aus verdrängt.

   Werden nunmehr die Kappen wieder  aufgeschraubt, so ist die     Absauganlage    arbeitsbereit  und zeigt beim     Öffnen    nur einer     Verschlusskappe    den  gewünschten hohen Sog, der zur schnellen Entfer  nung des Bodenschlammes erwünscht ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anlage zum Abhebern des Bodenschlammes von Schwimmbädern, dadurch gekennzeichnet, dass das unterste Ende (11) der Absaugleitung (8) in Wasser taucht. UNTERANSPRÜCHE 1. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das unterste Ende (11) der Absaug- leitung (8) in einen mit Wasser gefüllten Behälter (10) taucht. 2.
    Anlage nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass das unterste Ende (11) der Absaug- leitung (8), welches in einen Behälter (10) taucht, von einem zylindrischen Mantel (9) umgeben ist, dessen Deckel (12) mit der Absaugleitung (8, 11) verbunden ist und dessen Boden (13) einen Austritts stutzen (14) aufweist. 3. Anlage nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass das unterste Ende (11) der Absaug- leitung (8), der Behälter (10), der zylindrische Man tel (9), der Deckel (12), der Boden (13) und der Aus trittsstutzen (14) eine gemeinsame senkrechte Sym metrieachse (15) haben.
    4. Anlage nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der obere Teil des zylindrischen Man tels (9) durch Bohrungen dauernd mit der Atmo sphäre verbunden ist.
CH344554D 1955-11-18 1956-11-06 Anlage zum Abhebern des Bodenschlammes von Schwimmbädern CH344554A (de)

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