CH344558A - Presszylinder einer Spritzgussmaschine für thermoplastische Kunststoffe - Google Patents

Presszylinder einer Spritzgussmaschine für thermoplastische Kunststoffe

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Publication number
CH344558A
CH344558A CH344558DA CH344558A CH 344558 A CH344558 A CH 344558A CH 344558D A CH344558D A CH 344558DA CH 344558 A CH344558 A CH 344558A
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CH
Switzerland
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press cylinder
control needle
spring
holder
nozzle
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Application number
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English (en)
Inventor
Hehl Karl
Original Assignee
Arburg Feingeraetefabrik Ohg H
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/17Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C45/20Injection nozzles
    • B29C45/23Feed stopping equipment
    • B29C45/234Valves opened by the pressure of the moulding material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/17Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C45/20Injection nozzles
    • B29C45/23Feed stopping equipment
    • B29C2045/235Feed stopping equipment axially movable inclined or orthogonal valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description


  
 



  Presszylinder einer Spritzgussmaschine für thermoplastische Kunststoffe
Die Erfindung bezieht sich auf einen Presszylinder einer Spritzgussmaschine für thermoplastische Kunststoffe mit einem als   Überdruckventil    arbeitenden Düsenverschluss.



   Bei einer an sich bekannten Ausführung befindet sich die Feder, welche den Schliessdruck des als Überdruckventil arbeitenden Düsenverschlusses hervorruft, ausserhalb der Hitzezone des   Press- bzw.    Heizzylinders.



   Hierbei ist der Grenzdruck, bei welchem sich der Düsenverschluss gerade öffnet, einstellbar. Dies geschieht mit Hilfe einer Mikrometerschraube, welche über eine Feder, ferner über einen Steuerschieber, einen Kolbenschieber und eine Düsennadel auf den Diisenverschluss wirkt.



   Diese Anordnung hat sich bewährt. Die den Schliessdruck hervorrufende Feder behält auch bei starker Beanspruchung der Spritzgussmaschine und über lange Zeiten hinweg ihre Charakteristik bei.



  Darüber hinaus ist eine Feinregulierung des Grenzdruckes am   D üsenverschluss    möglich.



   Im Zusammenhang mit der Herausnahme der den Schliessdruck am Düsenverschluss bewirkenden Feder aus dem Hitzebereich des Presszylinders waren drei Zwischenglieder erforderlich, mit deren Hilfe der feinregulierbare Druck der Feder auf den Düsenverschluss übertragen wurde. Es waren dies ein Steuerschieber, ein Kolbenschieber und eine Düsennadel.



   Es hat sich nun gezeigt, dass auch bei einer Anordnung der feinregulierbaren   Schliessdruckfeder    ausserhalb der Hitzezone des Presszylinders eine Vermehrung der den Druck der Feder zum Düsenmund übertragenden Zwischenglieder nicht unbedingt nötig ist, vielmehr ein einziges Zwischenglied ausreichend sein kann.



   Dies wird erfindungsgemäss dadurch ermöglicht, dass seitlich am Heiz- und Presszylinder in fester Verbindung mit diesem eine Halterung mit längsbewegbarer, an der Öffnung des Düsenmundes anliegender Steuernadel angeordnet ist, welche unter der Wirkung einer ausserhalb der Hitzezone des Heizzylinders befindlichen Feder steht, deren Druck mit Hilfe einer mit der Halterung im Gewindeeingriff stehenden Mikrometerschraube regulierbar ist.



   Im folgenden wird die Erfindung an Hand der Zeichnung an einigen Ausführungsbeispielen näher erläutert.



   Es zeigen:
Fig. 1 den Unterteil des Presszylinders mit Düsenverschlussfeinregulierung im Schnitt,
Fig. 2 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Regulierungsvorrichtung für den Düsenverschluss im Schnitt mit dem zugehörigen Unterteil des Presszylinders (nicht geschnitten),
Fig. 3 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Regulierungsvorrichtung mit zugehörigem Presszylinder in Ansicht und
Fig. 4 einen Schnitt nach Linie IV-IV in Fig. 3.



   Im Press- und Heizzylinder 11 ist ein torpedoförmiger Einsatz 12 angeordnet. Er dient der radialen Ableitung der sich erweichenden Kunststoffmasse zur Wandung des Heizzylinders hin und bewirkt somit eine raschere Aufheizung des Materials.



   Die Halterung 14 in Fig. 1 bzw. 28, 29, 30 in Fig. 2 bzw. 38, 39, 37 in Fig. 3 und 4, welche die Steuernadel 16, 35, 41 hält und führt, ist seitlich in dem Heizzylinder eingesetzt und mit diesem fest verbunden. Der Winkel zwischen der Achse der Steuernadel 16 bzw. 35 bzw. 41 und der Achse des Heizzylinders 11 entspricht der Neigung der Schrägfläche des konisch auslaufenden Endes des Düsenmundstückes 13. Dieses weist eine Bohrung auf, durch welche die Steuernadel 16 bzw. 35 bzw. 41 in den verengten Raum oberhalb der Düsenöffnung 27 ragt.  



  Die konisch zulaufende Spitze der Steuernadel trifft unmittelbar auf die Düsenöffnung 27. Der Rand dieser Düsenöffnung dient gleichermassen als Ventilsitz für die als Ventilkörper wirkende Steuernadel.



   Im Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 1 ist die Halterung als Führungshülse 14 ausgebildet. Die Führungshülse weist ein Aussengewinde auf. Mit diesem Aussengewinde befindet sich die Mikrometerhülse 15 im Gewindeeingriff. Die Tellerfedern 22 sind zwischen einem Bund 21 der Steuernadel 16 und der Stirnwandung der Mikrometerhülse 15 eingespannt.



  Die Mikrometerhülse besitzt eine Einstellskala.



   Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung, welch es in Fig. 2 dargestellt ist, sind anstelle der Führungshülse 14 zwei Stehbolzen 28, 29 seitlich am Presszylinder befestigt. Sie tragen einen zylindrischen Hohlkörper mit Aussengewinde, auf welchem eine Mikrometerschraube 31 aufgesetzt ist. Die Tellerfedern 32 sind zwischen einem Bund 33 der Steuernadel und einer auf der Steuernadel 35 aufgeschobenen Distanzhülse 34 eingespannt. Die Distanzhülse 34 steht mit der Mikrometerschraube 31 in fester Verbindung.



   Die Fig. 3 und 4 zeigen eine Variante der Anordnung gemäss Fig. 2. Auf Stehbolzen 38 und 39 ist ein flanschartiger Teil 37 aufgeschraubt. Dieser besitzt eine zentrale Bohrung mit Innengewinde. Die Stellschraube 36 ist in dieses Gewinde eingeschraubt.



  Sie wirkt unmittelbar auf die Tellerfedern 32. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel erfolgt die genaue Einstellung des Druckes, mit welchem die Steuernadel auf die Öffnung des Düsenmundes 27 wirkt, mit Hilfe einer Skala, welche auf der Stellschraube 36 angebracht ist. Die Stellschraube 36 wird gegenüber einem Markierungspunkt auf dem Flansch 37 eingestellt.



  Der überaus einfachen und exakten Regulierbarkeit des Grenzdruckes an der Düsenöffnung kommt allgemeine Bedeutung zu. Im Zuge der Entwicklung auf dem Gebiet der Verarbeitung thermoplastischer Kunststoffe wuchs die Anzahl der Kunststoffe mit extrem unterschiedlichen Schmelzpunkten und Viskositäten. Eine differenzierte Einstellung der Druckgrenze für den als   Oberdruckventil    wirkenden Düsenverschluss ist daher von grosser Wichtigkeit.



   Eine überaus vielseitige Verwendbarkeit der Spritzgussmaschine ist damit sichergestellt. Es können z. B. Kunststoffe verarbeitet werden, bei denen wegen ihrer thermischen Empfindlichkeit jegliche Tempera  turerhöhung    vermieden werden muss, da eine solche zur Verbrennung des Materials führen würde. Eine solche Temperaturerhöhung ist beispielsweise bei Verwendung eines nicht regulierbaren Düsenverschlusses nicht zu verhindern. Anderseits können auf Grund der Feinregulierung aber auch Thermoplaste verarbeitet werden, die eine extrem niedrige Viskosität im flüssigen Zustand aufweisen.



   Die beschriebene Anordnung bedeutet gegenüber dem Bisherigen eine beachtliche Vereinfachung, ohne dass die Vorteile jener Anordnung beeinträchtigt werden. Es kommen in Wegfall die Bohrung im torpedoförmigen Einsatz zur Aufnahme des Kolbenschiebers, der Kolbenschieber sowie die Düsennadel.



   In der erfindungsgemässen Anordnung sind erstmalig folgende Vorteile vereinigt:
Feinregulierbarkeit, Anordnung der Schliessdruckfeder ausserhalb der Hitzezone des Presszylinders, überaus einfacher Aufbau.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Presszylinder einer Spritzgussmaschine für thermoplastische Kunststoffe mit einem als Überdruckventil arbeitenden Düsenverschluss, dadurch gekennzeichnet, dass seitlich am Heiz- und Presszylinder (11) in fester Verbindung mit diesem eine Halterung (14, Fig. 1; 28, 29, 30, Fig. 2; 38, 39, 37, Fig. 3 und 4) mit längsbewegbarer, an der Öffnung (27) des Düsenmundes (13) anliegender Steuernadel (16, Fig. 1; 35, Fig. 2; 41, Fig. 4) angeordnet ist, welche unter der Wirkung einer ausserhalb der Hitzezone des Heizzylinders (11) befindlichen Feder (22, Fig. 1; 32, Fig. 2 und 4; 40, Fig. 3) steht, deren Druck mit Hilfe einer mit der Halterung (14, Fig. 1; 28, 29, 30, Fig. 2; 38, 39, 37, Fig. 3 und 4) im Gewindeeingriff stehenden Mikrometerschraube (15, Fig. 1; 31, Fig. 2; 36, Fig. 3 und 4) regulierbar ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Presszylinder nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (14, Fig. 1) als Führungshülse mit Aussengewinde und die Mikrometerschraube als Mikrometerhülse mit Innengewinde ausgebildet und die Feder (22) zwischen einem Bund (21) der Steuernadel und der Stirnwand der Mikrometerhülse eingespannt ist.
    2. Presszylinder nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (28, 29, 30, Fig. 2) aus zwei Stehbolzen (28, 29) und einem mit Aussengewinde versehenen Hohlkörper (30) besteht und die Feder (32) zwischen einem Bund (33) der Steuernadel (35) und einer Distanzbuchse (34) eingespannt ist.
    3. Presszylinder nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (39, 38, 37, Fig. 3 und 4) aus zwei Stehbolzen (38, 39) besteht, auf welchen ein Flansch (37) aufgeschraubt ist, der mit einer zentralen Bohrung mit Gewinde versehen ist.
    4. Presszylinder nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsachse der Steuernadel (16) zur Längsachse des Presszylinders (13) einen Winkel bildet, welcher der Neigung des konisch verjüngten Endes des Düsenmundstückes (13) entspricht.
    5. Presszylinder nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das vordere Ende der Steuernadel (16, Fig. 1; 35, Fig. 2; 41, Fig. 4) konisch ausgebildet ist.
CH344558D 1959-06-04 1959-09-25 Presszylinder einer Spritzgussmaschine für thermoplastische Kunststoffe CH344558A (de)

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DE344558X 1959-06-04

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CH344558D CH344558A (de) 1959-06-04 1959-09-25 Presszylinder einer Spritzgussmaschine für thermoplastische Kunststoffe

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CH (1) CH344558A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN111002579A (zh) * 2018-08-05 2020-04-14 罗天珍 三维打印专用的斜盘旋转切换式多喷头挤出装置

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