CH344567A - Visiergerät - Google Patents
VisiergerätInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01C—MEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
- G01C15/00—Surveying instruments or accessories not provided for in groups G01C1/00 - G01C13/00
- G01C15/02—Means for marking measuring points
- G01C15/06—Surveyors' staffs; Movable markers
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Description
Visiergerät Im Kanalisationsbau und vor allem im Strassenbau ist es heute üblich, Zwischenpunkte in Partien gleichen Gefälles mit Hilfe von drei Visierkreuzen zu ermitteln. Diese bestehen aus einem Fuss und einem darüber rechtwinklig angebrachten Querbalken, so dass das Ganze in der Form einem T gleicht. Um zwischen zwei der Höhe nach bekannten Punkten einen weiteren auf ihrer Verbindungsgeraden liegenden Punkt zu erhalten, wird auf die beiden bekannten Punkte je ein Visierkreuz senkrecht abgestellt. Über das erste Kreuz blickt nun ein Mann hinweg in Richtung zum Endkreuz und weist einen dritten Mann mit dem mittleren Kreuz so ein, dass er die obern Kanten der Querbalken aller drei Kreuze möglichst in einer Linie sieht. Der Mann am mittleren Kreuz bringt nun am dafür vorher eingeschlagenen Pfahl mit einer Kreide eine Marke an, indem er unter dem Fuss des Kreuzes hindurch einen Strich zieht. Diese Methode ist den heutigen Anforderungen der Bautechnik an Genauigkeit nicht mehr genügend. Sie weist in der Praxis Fehlerquellen auf, die schon bei Visuren auf kurze Distanzen zu Abweichungen bis zu einigen Zentimetern plus oder minus führen. Die hauptsächlichen Ursachen für diese Fehler sind, dass jeder Arbeiter anders über die Kreuze hinwegschaut und diese bei verschiedener gegenseitiger Stellung als in einer Linie sich befindlich erachtet. Sodann wird in der Praxis der Markierungsstrich sehr oft fehlerhaft angebracht, indem die Kreide unter dem etwa zwei Zentimeter dicken Fuss einmal waagrecht, ein andermal schräg durchzogen wird, so dass oft eine Abweichung bis zur Dicke des Fusses entsteht. Im weiteren verrutscht das Kreuz des öftern während dem Anreissen, da der Mann in diesem Moment das Kreuz nur mit einer Hand hält. Aus Bequemlichkeit wird dann das Kreuz oft so belassen oder nach Gefühl in die ursprüngliche Lage gebracht. Ein weiterer gro sser Nachteil ist in der beschränkten Sehweite des Auges begründet, so dass die Visierkreuze nur auf kurze Distanzen gebraucht werden können. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Visiergerät, das diese Nachteile nicht aufweist und ein praktisch genaues Einvisieren von Zwischenpunkten auch auf grosse Distanzen erlaubt, indem nicht von blossem Auge, sondern mit einem Prismenfeldstecher oder Monokular 9 visiert wird, welcher am Querbalken 1 des ersten Visierkreuzes angebracht ist. Alle drei Kreuze sind zweckmässig mit je zwei Füssen ausgestattet, wovon der eine Fuss 2 fest mit dem Querbalken verbunden ist und der zweite Fuss 3 am ersten in der Längsrichtung vermittels zwei Führungen 4, 5 verschieblich angebracht ist und in jeder Stellung durch die beiden Klemmschrauben 6, 7 arretiert werden kann, wodurch ein Verrutschen des Kreuzes während dem Anreissen der Markierung verunmöglich wird. Das Anbringen der Markierung am Pfahl geschieht vorteilhaft längs des Anschlages 8, welcher an der untern Kante abgeschrägt ist, so dass jede Parallaxe ausgeschaltet ist. Falls also das erste und das Endkreuz nicht direkt auf der Höhe der gegebenen Punkte abgestellt werden können, so können sie vermittels der Arretierungen auf die gegebene Höhe eingestellt werden, wobei die entsprechende Kante des Anschlages mit der gegebenen Höhe übereinstimmen muss. Im Falle die gegebenen Höhen des ersten und des Endpunktes als Differenz ab Terrain bekannt sind, so können die entsprechenden Differenzen an den dafür vorgesehenen Massstäben eingestellt werden, welche sich an einem der beiden Füsse befinden. Wird vom Zwischenpunkt die Höhendifferenz ab Terrain gesucht, so kann diese direkt am Massstab abgelesen werden. Beim Abstecken von Zwischenpunkten in Vertikalausrundungen kann die Pfeilhöhe direkt am Massstab des mittleren Kreuzes oder an den Massstäben des Anfangs-und Endkreuzes eingestellt werden. Ins optische Sysbem des Feldstechers bzw. des Monokulars kann ein Fadenkreuz eingebaut sein, das mit Hilfe des vertikalen Fadens das genaue Einfluchten von im Grundriss auf einer Geraden liegenden Punkten gestattet, während der horizontale Faden das Einvisieren von Zwischenpunkten gestattet, die im Grundriss ausserhalb der Verbindungsgeraden liegen, welche aber der Höhe nach in einer Ebene liegen, die parallel zu der Ebene ist, welche durch den Horizontalstrich des Fadenkreuzes und den Horizontalstrich der Visiertafel bestimmt ist. In der in der Zeichnung gezeigten beispielsweisen Ausführungsform geht die Ziellinie durch die Mitten der drei Querbalken und fällt beim ersten Kreuz (Fig. 1) mit der optischen Eintrittsachse des Monokulars zusammen. Beim dritten Kreuz (Fig. 3) geht sie mitten durch den Querstrich der Visiertafel 11 und das mittlere Kreuz (Fig. 2) ist dann in Visur, wenn es so nach oben oder unten verschoben worden ist, dass sich der Querstab 10 des mittleren Kreuzes mit dem Querstrich 13 der Visiertafel 11 deckt. Da sich Querstab 10 und Querstrich 13 beim Betrachten je nach Dicke und gegenseitigem Abstand der Kreuze nicht immer genau decken, wird zur Erleichterung des genauen Abschätzens der Mittellage die Visiertafel mit zweckentsprechenden Markierungen, im vorliegenden Fall beispielsweise mit Dreiecken, versehen. Um ein genaues Senkrechtstehen der Kreuze zu gewährleisten, sind diese mit Dosenlibellen versehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Visiergerät, bestehend aus einem Satz von drei Visierkreuzen, dadurch gekennzeichnet, dass der Querbalken eines der Kreuze mit einem Prismenfeldstecher oder Monokular versehen ist.UNTER ANSPRÜCHE 1. Visiergerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am fest mit dem Querbalken verbundenen Fuss ein zweiter Fuss angebracht ist, welcher längs dem ersten Fuss verschiebbar und mittels Arretierungen in jeder gewünschten Auszugslage arretierbar ist.2. Visiergerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Visierkreuze mit Massstäben oder Skalen derart versehen sind, dass die gegenseitige Verschiebung der beiden Füsse direkt abgelesen bzw. eingestellt werden kann.3. Visiergerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Visierkreuze mit einem Anschlag versehen sind, welcher ein genaues, parallaxfreies Anreissen bzw. Einstellen der Höhe am Objekt gestattet.4. Visiergerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Feldstecher bzw. das Monokular zum Visieren im Gefälle schwenkbar gelagert ist und innerhalb des Schwenkbereiches in jeder Stellung arretierbar ist.5. Visiergerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Visierkreuze mit Dosenlibellen zum genauen Senkrechthalten versehen sind.6. Visiergerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das mittlere Kreuz mit einem Querstab versehen ist, welcher sich in der Mittellage mit einem Querstrich der Visiertafel des Endkreuzes dekken muss.7. Visiergerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Visiertafel des Endkreuzes mit Figuren versehen ist, welche ein genaues Abschätzen der Mittellage des Querstabes des mittleren Kreuzes gestatten.8. Visiergerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der am Anfangskreuz angebrachte Feldstecher bzw. das Monokular mit einem Fadenkreuz versehen ist, um das Einfluchten von im Grundriss auf einer Geraden liegenden Punkten sowie das Einvisieren von in konstantem Gefälle liegenden Punkten, welche im Grundriss nicht auf einer Geraden liegen, zu gestatten.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH344567T | 1959-07-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH344567A true CH344567A (de) | 1960-02-15 |
Family
ID=4506957
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH344567D CH344567A (de) | 1959-07-20 | 1959-07-20 | Visiergerät |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH344567A (de) |
-
1959
- 1959-07-20 CH CH344567D patent/CH344567A/de unknown
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