CH345058A - Verfahren zum Erzeugen einer Stellgrösse in Abhängigkeit von den Abweichungen von Frequenz und Leistung im Wechselstromnetz von ihren Sollwerten - Google Patents

Verfahren zum Erzeugen einer Stellgrösse in Abhängigkeit von den Abweichungen von Frequenz und Leistung im Wechselstromnetz von ihren Sollwerten

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CH345058A
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Heinz Dipl Ing Bloch
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Description


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 Verfahren zum Erzeugen einer    Stellgrösse   in Abhängigkeit von den Abweichungen von Frequenz und Leistung im Wechselstromnetz von ihren Sollwerten Beim Verbundbetrieb mehrerer    Elektrizitätswerke   in einem    Stromversorgungsnetz   stellt sich oft die Aufgabe, zwecks Steuerung der Leistung gewisser Turbinen eine    Stellgrösse   zu bilden, welche von der Netzfrequenz und von der an einem bestimmten Punkt im Netz gemessenen Leistung (z. B. einer übergabeleistung) abhängig ist. Dabei sind meist die Abweichungen dieser Grössen von bestimmten Sollwerten massgebend. 



  Je nach dem geforderten Betriebsverhalten des Netzes bestehen für den Zusammenhang zwischen der Stehgrösse und den genannten Abweichungen verschiedene Möglichkeiten, nämlich die sogenannte     Leistungs-Frequenz-Regulierung ,   die     Energie-      Phasen-Regulierung    und die     Leistungs-Phasen-Re-      gulierung .   Eine Einrichtung zur Erzeugung einer    Stellgrösse   in Abhängigkeit von den Abweichungen von Frequenz und Leistung von ihren Sollwerten ist dann universell verwendbar, das heisst, sie gestattet eine Regelung nach irgendeiner der aufgezählten Möglichkeiten,

   wenn die    Stellgrösse   proportional zum Ausdruck    cl'df      +cz.dp+c3-      @   (cl    -4f      +c.,-dp)dt   ist. Dabei bedeuten d f die Abweichung der Netzfrequenz von ihrem Sollwert, d p die Abweichung der Leistung von ihrem Sollwert und    cl,      c2,      c.   einstellbare    Proportionalitätsfaktoren.   



  Es sind bereits Einrichtungen bekannt, welche diese Bedingungen erfüllen. Dabei erfolgt die Bestimmung der Abweichung der Netzfrequenz von ihrem Sollwert durch Vergleich der Netzfrequenz mit der Eigenfrequenz eines Schwingkreises. Die    Messgenauig-      keit   ist daher wegen der beschränkten Stabilität der Bauelemente, insbesondere unter dem Einfluss wechselnder Temperaturen nicht sehr hoch. Die zu erwar-    tenden   Fehler betragen bei den für den praktischen Betrieb brauchbaren Einrichtungen    mindestens   einige Promille. Für die Bestimmung der Abweichung der Leistung von ihrem Sollwert sind verschiedene Verfahren bekannt. Es kann zum Beispiel der    Messwert   durch die Frequenz einer Hilfswechselspannung charakterisiert werden.

   Liegt diese im Tonfrequenzbereich, so lässt sie sich durch leitungsgerichtete    Hochfrequenz-Fernmeldung   vom    Messpunkt   an die Reguliereinrichtung übertragen. 



  Es lässt sich nun zeigen, dass die beschränkte Genauigkeit bei der Bestimmung der    Frequenzabwei-      chung   zu Unzukömmlichkeiten führen kann, wenn mehreren Elektrizitätswerken je eine Reguliereinrichtung zugeordnet ist, welche. ein und dieselbe    übergabeleistung   auf einem Sollwert halten sollen. Normalerweise wird dabei beabsichtigt, dass jedes der Werke proportional Anteil an Schwankungen der Übergabeleistung übernehmen soll.

   Wenn nun aber die    Frequenzmessung   mit merklichem Fehler behaftet ist, besteht die Gefahr, dass nach kurzer Zeit beträchtliche Leistungsverschiebungen auftreten, wobei beispielsweise ein Werk unter    Entlastung   von andern Werken zuviel Leistung    übernimmt.   Wenn nun beispielsweise verlangt wird, dass die in einer Stunde auftretende Leistungsverschiebung nicht mehr als 5    0lo   des eingestellten Sollwertes beträgt, wobei die Reguliereinrichtung so beschaffen sein möge, dass sie bei    einer      Frequenzabweichung      von      1%      die      Turbinen-      leistung   um 2    "/o   pro Sekunde erhöht, dann ergibt sich,

   dass die    Frequenzmessung   mit einem Fehler von höchstens 0,007    0/Q0   geschehen muss. Für Leistungsmessung genügt die bei bekannten Reguliereinrichtungen realisierte Genauigkeit von beispielsweise 1    %;      es      muss      aber      gefordert      werden,      dass      die      Eigen-      schaften   der einzelnen Reguliereinrichtungen hinsieht- 

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 lieh der Auswertung der Leistungsmessung nicht voneinander abweichen. 



  Die vorliegende Erfindung betrifft nun ein Verfahren zum Erzeugen einer    Stellgrösse   in Abhängigkeit von den Abweichungen von Frequenz und Leistung im Wechselstromnetz von ihren Sollwerten, nach welchen es    möglich   ist, erstens die geforderte Genauigkeit der    Frequenzmessung   zu erzielen und zweitens die geforderte Gleichartigkeit der Auswertung der Leistungsmessung bei allen in einem Netz arbeitenden Reguliereinrichtungen sicherzustellen.

   Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass als Mass für die Leistung eine Hilfswechselspannung gewonnen wird, deren Frequenz für die Leistung charakteristisch ist, dass sowohl die Netzfrequenz wie auch die Frequenz der Hilfswechselspannung durch Zählung der Schwingungen während periodisch aufeinanderfolgender Zeitintervalle bestimmt werden, dass die Differenzen zwischen der Anzahl der in jedem Zeitintervall gezählten Schwingungen und Sollzahlen ermittelt werden, welche für die Sollwerte der Netzfrequenz und der Leistung charakteristisch sind, und dass die    Stellgrösse   in Abhängigkeit von diesen Differenzen gebildet wird. 



  Gemäss der    Erfindung   wird also erstens die bekannte Messung der Netzfrequenz nach dem    Analo-      gie-Prinzip   (Vergleich der Netzfrequenz mit der Eigenfrequenz eines Schwingkreises) durch eine Zählung der Schwingungen während einer bestimmten Zeit ersetzt. Auf diese Weise lässt sich jede praktisch wünschbare Genauigkeit der    Frequenzmessung   erzielen. Diese Genauigkeit hängt von derjenigen des    Zeit-      normals   und von der Anzahl der in dem    zur   Zählung benützten Zeitintervall eintreffenden Schwingungen ab.

   Es wird zweitens durch die Anwendung der an sich bekannten Charakterisierung der Leistung mittels der Frequenz einer Hilfswechselspannung ermöglicht, dass auch bei der Auswertung der Leistungsmessung das    Analogieprinzip   verlassen und durch das Zählprinzip ersetzt werden kann. Es stimmen also auch die Eigenschaften der einzelnen Reguliereinrichtungen hinsichtlich der Auswertung der Leistungsmessung mit jeder praktisch wünschbaren Genauigkeit miteinander überein. 



  Da eine Zählung mit den hier in Frage kommenden elektrisch oder elektronisch arbeitenden Mitteln nicht Bruchteile einer Einheit erfassen kann, muss entweder die Länge des zur Zählung benützten Intervalls der geforderten Genauigkeit angepasst werden, oder es ist eine Vervielfachung der zu messenden Frequenz im Hinblick auf eine praktisch brauchbare Länge des Intervalls vorzunehmen. Im vorliegenden Fall sollte die Länge der Intervalle mit Vorteil wenige Sekunden nicht überschreiten, damit die Messung von Netzfrequenz und Leistung möglichst kontinuierlich erfolgt. Es ist also vorteilhaft, die Netzfrequenz zum Beispiel mit dem Faktor 1000 zu vervielfachen.

   Beträgt dabei die Netzfrequenz 50 Hz und die Länge der Zeitintervalle für die Zählung der Schwingungen jeweils eine Sekunde, so ist, unter Voraussetzung eines fehlerlosen    Zeitnormals   eine    Frequenzmessung   mit einem    Fehler   von höchstens 0,02     '0o      möglich.   Ähnliche Überlegungen gelten für die Leistungsmessung. Auch hier ist im Interesse verhältnismässig kurzer Zeitintervalle eine Vervielfachung der Frequenz der Hilfswechselspannung vorteilhaft, derart, dass die Frequenz der zu zählenden Schwingungen in derselben Grössenordnung liegt wie die vervielfachte Netzfrequenz. 



  Für die Erzeugung der Stehgrösse sind nun die Grössen d f und    .J   p, das heisst die Abweichungen der Netzfrequenz bzw. der Leistung von ihren Sollwerten nach Betrag und Vorzeichen zu erfassen. Im Sinne der Erfindung geschieht dies durch Ermittlung der Differenzen zwischen der Anzahl der in jedem Zeitintervall gezählten Schwingungen und Sollzahlen, welche für die genannten Sollwerte charakteristisch sind. Dazu kann ein Register mit einem der Sollzahl entsprechenden Fassungsvermögen verwendet werden. 



  Unter Benützung der schematischen    Fig.   1 sei anhand eines Beispiels beschrieben, wie ein solches Register zweckmässig verwendet werden kann. Dem Beispiel liegen    Zahlwerte   zugrunde, welche sich ergeben, wenn die Netzfrequenz    f.,z   von 50 Hz mit dem Faktor m - 1000 vervielfacht wird, und wenn die Länge des zur Zählung benützten Zeitintervalls eine Sekunde beträgt. Es ist aber nach dem weiter oben Gesagten ohne weiteres klar, dass nach demselben Verfahren auch der Vergleich der Frequenz der Hilfswechselspannung mit ihrem Sollwert geschehen kann. 



  Die Netzfrequenz    f   .,z wird im    Vervielfacher      V   um den Faktor in vervielfacht. Die entstehende Schwingung mit der Sollfrequenz 50 000 Hz gelangt zum Register R. Dieses Register ist so eingerichtet, dass es 50 000 Einheiten zählen kann und dass es über die Leitung i einen Impuls abgibt, wenn diese Zahl erreicht ist. 



  Die aus den Teilen N und T bestehende Einrichtung ist so beschaffen, dass sie eine Sekunde nach Beginn der Zählung einen Impuls über die Leitung s abgibt. Es handelt sich bei N um eine mit der erforderlichen Genauigkeit arbeitende Normalfrequenzquelle, welche mit einem Kristall- oder    Magneto-      striktionsschwinger   für beispielsweise 100    kHz   versehen sein kann, und bei T um einen    Frequenzteiler.   



  Entspricht die Netzfrequenz dem Sollwert, so treten gleichzeitig Impulse in den Leitungen i und s auf. Ist die Netzfrequenz zu tief, so trifft der Impuls in der Leitung s vor demjenigen der Leitung i ein und umgekehrt. Es wird nun ein    Diskriminator   D verwendet, welcher die Reihenfolge des Eintreffens der beiden Impulse feststellt und welche je nach dieser Reihenfolge eine der beiden Torschaltungen W + oder W- für eine Zeitdauer öffnet, welche gleich dem zeitlichen Abstand zwischen den beiden Impulsen ist. Das Vorzeichen der Grösse    -ff   wird also dadurch gekennzeichnet, dass entweder die Torschaltung W + oder die Torschaltung W - geöffnet ist, 

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 und der Betrag der Grösse    J   f wird durch die Dauer charakterisiert, während welcher die betreffende Torschaltung geöffnet ist.

   Beiden Torschaltungen wird nun über die Leitung z eine Folge von Impulsen mit einer Wiederholungsfrequenz von beispielsweise 50    kHz   zugeführt. Diese Impulsfolge wird durch den    Frequenzwandler   K in starrer Relation aus der Normalfrequenz der Quelle N gewonnen. Während der Zeiten, in denen die Torschaltungen W + oder W - offen stehen, gelangen die Impulse in die Leitungen z + bzw. z-. Die Anzahl der in einer dieser Leitungen auftretenden Impulse ist also ein Mass für den Betrag der Grösse    J      f.   



  Durch in der Figur nicht angedeutete Massnahmen wird erreicht, dass periodisch, z. B. alle zwei Sekunden, derartige    Frequenzmessungen   stattfinden. 



  Der eingangs erwähnte    Proportionalitätsfaktor   cl kann auf einfache Weise berücksichtigt werden, indem der    Frequenzwandler   K so ausgebildet wird, dass das    Frequenzverhältnis   einstellbar ist. Es ist leicht ersichtlich, dass dieses Verhältnis als    Proportionalitäts-      faktor   in die Wiederholungsfrequenz der Impulsfolge und damit in die Anzahl der auf einer der Leitungen z + und z- auftretenden Impulse eingeht. 



  Es kann in gewissen Fällen vorkommen, dass zeitweise der Sollwert der Netzfrequenz um geringe Beträge verändert werden muss. In Anbetracht der besonderen Eigenschaften der in der    Normalfrequenz-      quelle   N verwendeten hochkonstanten Schwinger ist es nicht angängig, in diesen Fällen die Frequenz der Quelle N um einen proportionalen Betrag zu verändern. Ein zweckmässiges Verfahren zum Arbeiten mit verschiedenen Netzfrequenzen besteht aber darin, das Fassungsvermögen des Registers R einstellbar zu gestalten. Soll beispielsweise der Sollwert der Netzfrequenz 49,8 Hz betragen, so wird das Fassungsvermögen des Registers auf 49 800 Einheiten eingestellt. Es treten dann Impulse in der Leitung z + oder in der Leitung z- auf, je nachdem, ob die Netzfrequenz grösser oder kleiner als 49,8 Hz ist. 



  Nach demselben    Verfahren   lässt sich auch    J   p nach Betrag und Vorzeichen bestimmen. Dem    Ver-      vielfacher   V ist dabei die Hilfswechselspannung zuzuführen, deren Frequenz für die Leistung charakteristisch ist. Die    Einstellbarkeit   des Fassungsvermögens des Registers R ermöglicht dabei die Charakterisierung des Sollwertes der Leistung. 



  Es sei nun noch unter Benützung der    Fig.   2 anhand eines Beispiels erläutert, wie in Abhängigkeit von den Differenzen , f und    J   p die Stehgrösse gebildet werden kann. Zur Verfügung stehen nach dem weiter oben Gesagten die in periodischen Zeitabständen eintreffenden Impulsgruppen, welche mit den Leitungen z + oder z- beziehungsweise y + oder y- auftreten, je nachdem, ob die Netzfrequenz    be-      ziehunsgweise   die Leistung höher oder niedriger als der betreffende Sollwert ist. Die Anzahl der Impulse jeder Gruppe ist dabei ein Mass für den Betrag der im Zeitpunkt der Messung herrschenden Abweichung.

   Nach der eingangs aufgestellten Forderung an eine universell verwendbare Einrichtung ist die Summe aus den Summanden cl - A t,    c2   d p -und c..    J   (cl - d f +    c2      d   p)    dt   zu bilden. Demgemäss werden in Teilen    Sf   und    Sf"   welche Impulsformer, Verstärker und    Tiefpassfilter   enthalten können, Gleichströme gebildet, deren Grö- ssen proportional sind zur Anzahl der den Teilen pro Zählintervall zugeführten Impulse und deren Polarität davon abhängt, ob die Impulse in den Leitungen z + bzw. y + oder in den Leitungen z- bzw.

      y-      auftreten.   Diese Gleichströme werden als die beiden ersten Summanden der    Stellgrösse   an den Punkt C geführt, wobei die als Widerstände    Wf   und    W1,   dargestellten Regler vorgesehen sind, mit welchen die gewünschten    Proportionalitätsfaktoren   eingestellt werden können. 



  Es wäre nun naheliegend, den dritten Summanden durch getrennte Integration der Grössen cl - d f und    c2   -    J   p    zu   bilden. Die Durchführung dieser Massnahme würde jedoch einen grossen technischen Aufwand bedingen, weil es oft vorkommen wird, dass die Grössen während sehr langer Zeit von Null abweichen. Die Integrale würden dann sehr hohe    Werte   annehmen. Da sie durch Impulszählung ermittelt werden, müsste ein Zähler von entsprechend grossem Fassunsgvermögen vorgesehen sein. Nun weisen aber bei dem gebräuchlichen    Regulierverfahren   die Grösse d f und d p stets entgegengesetzte Vorzeichen auf.

   Der genannte Nachteil kann daher vermieden werden, wenn eine Zähleinrichtung verwendet wird, welche sowohl vorwärts wie auch rückwärts zu laufen vermag, wobei sie durch die Impulse aus den Leitungen z + und y + vorwärts, durch die Impulse aus den Leitungen z- und y- aber rückwärts geschaltet wird. Durch diese Verwendung eines gemeinsamen Integrators wird es also    möglich,   sein Fassungsvermögen verhältnismässig klein zu halten. Eine gegenseitige Störung der vorwärts- und der    rückwärtsschal-      tenden   Impulse kann vermieden werden, indem die die Netzfrequenz betreffenden Zählungen nicht gleichzeitig mit den die Leistung betreffenden Zählungen vorgenommen werden, sondern indem die beiden Zählungen abwechslungsweise stattfinden. 



  Zur Bildung des dritten Summanden wird daher ein zur gemeinsamen Integration von d f und d p nach der Zeit geeigneter Integrator Z mit den beschriebenen Eigenschaften verwendet. Er erzeugt einen Gleichstrom, welcher dem Integral proportional ist. Dieser Gleichstrom gelangt über den Regler    Wi,   welcher entsprechend dem gewünschten    Proportio-      nalitätsfaktor      c3   eingestellt werden kann, ebenfalls an den Punkt C. 



  Am Punkt C kann also ein Gleichstrom entnommen werden, welcher, gegebenenfalls nach Verstärkung, als    Stellgrösse   zur Steuerung der Turbinenleistung geeignet ist. 



  Das notwendige Fassungsvermögen des zur gemeinsamen Integrierung verwendeten Zählers kann 

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 noch weiter vermindert werden, wenn die Impulse, welche den Zähler vorwärts    bzw.   rückwärts zu schalten haben, zunächst je einem    Untersetzer   zugeführt werden, welcher die Anzahl der zu    zählenden   Impulse auf einen konstanten    Bruchteil,   beispielsweise auf    1/1s,   der Zahl der ankommenden Impulse verringert.

   Diese Massnahme    rechtfertigt   sich aus folgendem Grunde: Ein Integrator mit einem für den Gebrauch ohne Untersetzer zweckmässigen Fassungsvermögen von beispielsweise 100 000 Einheiten würde eine Stehgrösse liefern, die sich in Stufen von je einem Hunderttausendstel ihres Maximalwertes    verändert.   Eine    derartige   feinstufige Struktur der    Stellgrösse   ist aber praktisch gar nicht    auswertbar   und daher nicht notwendig. Die genannte Massnahme beeinflusst nicht die Genauigkeit der Integration, denn bei der Untersetzung bleibt kein einziger der ankommenden Impulse unberücksichtigt. 



  Das erfindungsgemässe Verfahren ermöglicht es, alle in der Praxis wünschbaren Reguliergesetze für die Bildung der    Stellgrösse      zu   realisieren, wobei die erreichbare Genauigkeit diejenige der bekannten Verfahren wesentlich    übertrifft   und wobei vor allem die Integration fehlerlos erfolgt. 



  Eine nach diesem Verfahren arbeitende Einrichtung lässt sich beispielsweise durch Verwendung von    Ferritkörpern   mit geeigneten magnetischen Eigenschaften (sogenannte     memory      cores )   für die Register,    Kaltkathoden-Gasentladungsröhren   für den    In-      tegrator   sowie durch möglichst weitgehende Verwendung von Transistoren und    Kristalldioden   so aufbauen, dass sie nur sehr wenige der    Abnützung   unterworfene Teile (wie Elektronenröhren und mechanisch bewegliche Organe) aufweist. Sie entspricht damit den Wünschen, welche hinsichtlich Lebensdauer und Wartungsfreiheit beim Betrieb in Elektrizitätswerken an    derartige   Einrichtungen gestellt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum Erzeugen einer Stellgrösse in Abhängigkeit von den Abweichungen von Frequenz und Leistung im Wechselstromnetz von ihren Sollwerten, dadurch gekennzeichnet, dass als Mass für die Leistung eine Hilfswechselspannung gewonnen wird, deren Frequenz für die Leistung charakteristisch ist, dass sowohl die Netzfrequenz wie auch die Frequenz der Hilfswechselspannung durch Zählung der Schwingungen während periodisch aufeinanderfolgender Zeitintervalle bestimmt werden, dass die Differenzen zwischen der Anzahl der in jedem Zeitintervall ge- zählten Schwingungen und Sollzahlen ermittelt werden, welche für die Sollwerte der Netzfrequenz und der Leistung charakteristisch sind, und dass die Stellgrösse in Abhängigkeit von diesen Differenzen gebildet wird. UNTERANSPRACHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Netzfrequenz und die Frequenz der Hilfswechselspannung vor der Zählung vervielfacht werden. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ermittlung der Differenzen zwischen der Anzahl der in einem Zeitintervall gezählten Schwingungen und den zugeordneten Sollzahlen Register verwendet werden. 3. Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass Register mit einstellbarem Fassungsvermögen verwendet werden. 4.
    Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zusammen mit jedem Register ein Diskriminator verwendet wird, welchem ein Impuls zugeführt wird, sobald die Anzahl der gezählten Schwingungen das Fassungsvermögen des Registers erreicht hat, und dem ein anderer Impuls zugeführt wird, sobald das zur Zählung verwendete Zeitintervall abgelaufen ist, wobei durch den Diskriminator je nach der Reihenfolge, in welcher ihm die beiden Impulse zugeführt werden, eine von zwei Torschaltungen für eine Zeitdauer geöffnet werden, welche gleich dem zeitlichen Abstand zwischen den beiden Impulsen ist. 5. Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass den Torschaltungen eine Impulsfolge von einstellbarer Wiederholungsfrequenz zugeführt wird. 6.
    Verfahren nach Unteranspruch 5, wobei die Stellgrösse proportional zum Ausdruck cl -4f +CZ-dp+c3- J (c1-Jf +C#, #dp)dt ist, dadurch gekennzeichnet, dass für die Integration von d f und d p nach der Zeit ein gemeinsamer Impulszähler verwendet wird. 7. Verfahren nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Zählungen für Netzfrequenz und Leistung abwechslungsweise vorgenommen werden. B. Verfahren nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Integration eine Verringerung der Anzahl der zu zählenden Impulse auf einen konstanten Bruchteil vorgenommen wird.
CH345058D 1956-04-18 1956-04-18 Verfahren zum Erzeugen einer Stellgrösse in Abhängigkeit von den Abweichungen von Frequenz und Leistung im Wechselstromnetz von ihren Sollwerten CH345058A (de)

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