CH345132A - Einrichtung zum Aufbewahren von blattförmigen Gegenständen - Google Patents

Einrichtung zum Aufbewahren von blattförmigen Gegenständen

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CH345132A
CH345132A CH345132DA CH345132A CH 345132 A CH345132 A CH 345132A CH 345132D A CH345132D A CH 345132DA CH 345132 A CH345132 A CH 345132A
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CH
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Inventor
Vier Friedrich
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Ostertag Werke Vereinigte Geld
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B63/00Cabinets, racks or shelf units, specially adapted for storing books, documents, forms, or the like
    • A47B63/02Cabinets, racks or shelf units, specially adapted for storing books, documents, forms, or the like specially adapted for storing drawings or the like

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  • Drawers Of Furniture (AREA)

Description


  Einrichtung zum Aufbewahren von blattförmigen Gegenständen    Die Erfindung betrifft eine Einrichtung mit min  destens einer Schublade und mindestens einem Ein  satzkasten je Schublade zum     Aufbewahren    von  blattförmigen Gegenständen.  



  Pläne, Zeichnungen, grössere Akten und der  gleichen werden vorwiegend in der sogenannten Flach  ablage aufbewahrt. Hierzu werden meist besondere  Schränke mit mehreren flachen Schubladen überein  ander verwendet.  



  Bei unterteilten Formaten sind auch die Schub  laden entsprechend dem mengenmässigen Anfall der  verschiedenen Formate unterteilt. Die Unterteilung  der Schubladen kann entweder fest oder verstellbar  sein. Die feste Unterteilung hat den Nachteil, dass  sie dem wechselnden Bedarf bestimmter Formate nicht  angepasst werden kann. Die verstellbare Unterteilung  ermöglicht schnelle Umstellung der Unterteilung auf  andere Formate, erfordert hierzu jedoch eine aus  reichende Lagerhaltung der einzelnen Trennwände.  Beiden     Arten    der Unterteilung ist der Mangel unbe  quemer Handhabung beim Entnehmen und Einord  nen der Pläne, Akten usw. gemeinsam.  



  Soweit es sich um Urzeichnungen, Urpläne, wich  tige Vertragsakten usw. handelt, bedürfen diese im  Hinblick auf ihren hohen Wert einer sehr sorgfältigen  Behandlung. Urzeichnungen und Urpläne sind beson  ders an ihren Rändern durch Einreissen gefährdet.  Diese Gefahr wird mit     fortschreitender    Füllung der  einzelnen Fächer der Schublade zunehmend erhöht.  



  Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde,  eine Einrichtung zu schaffen, die in ihrem Aufbau  einfach ist und eine leichte Zugänglichkeit zu den  blattförmigen Gegenständen gestattet, und bei Ein  richtungen mit mindestens einer Schublade und min  destens einem Einsatzkasten je Schublade wird diese  Aufgabe gemäss der Erfindung dadurch gelöst, dass    der Einsatzkasten an seiner vordern Stirnwand offen  ist und mit seinem Vorderteil derart     hochstellbar    ist,  dass der     Einsatzkastenboden    schräg nach vorn oben  gerichtet ist.  



  In der Zeichnung sind einige Ausführungsformen  der Neuerung beispielsweise dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 einen Einsatzkasten mit heruntergeklappten  Flügeln in perspektivischer Ansicht,       Fig.2    einen Einsatzkasten mit hochgeklappten  Flügeln in perspektivischer Ansicht,       Fig.    3 einen Zeichnungsschrank mit geöffneter  Schublade und Einrichtung gemäss der Neuerung in  perspektivischer Ansicht,       Fig.    4 eine Schublade mit Einrichtung gemäss der  Neuerung im Querschnitt bei eingesetzten Einsatz  kästen,       Fig.    5 wie     Fig.4,    jedoch mit angehobenen Ein  satzkästen,       Fig.    6 einen Einsatzkasten im Querschnitt,

         Fig.    7 den Grundriss zu     Fig.    6,       Fig.    8 den Längsschnitt zu     Fig.    7.  



  In der Schublade 2 eines Zeichnungsschrankes 1  ist der     Innenstulp    4 der Vorderwand 3 mit einer  Hohlkehle 5 ausgeführt. Der Einsatzkasten 6 ist an  seiner     Bodenvorderkante    7 mit einem nach unten  abgebogenen Steg 8 und an seiner Rückwand 9, die  einen als teilweise Decke 10 ausgebildeten Ansatz  aufweist, mit einem nach oben abgebogenen Steg 11  versehen. Je nach Lage des Einsatzkastens in der  Schublade lässt sich der vordere Steg 8 entweder  in die Hohlkehle 5 der     Schubladenvorderwand    3  oder über den hintern Steg 11 des     davorliegenden     Einsatzkastens heben.  



  Zur Erleichterung der Bedienung und Nieder  haltung des Aufbewahrungsgutes sind in den Seiten-           wandvorderteilen    12 des Einsatzkastens 6 Flügel 13  drehbar     gelagert,    die ein     Durchgriffsloch    14 aufweisen.  



  Diese     Steganordnung    in Verbindung mit dem an  seiner Oberkante mit einer Hohlkehle versehenen     In-          nenstulp    der Schubladenfront ergibt eine besondere  Wirkung derart, dass der vordere Steg des vordern  Einsatzkastens     in    die Hohlkehle 5 des     Innenstulps    ge  hoben oder bei hintereinander in die Schublade ein  gesetzten Kästen der hintere Einsatzkasten mit seinem.       vordern    Steg 8 über den hintern Steg 11 des vordern  Einsatzkastens gehoben wird. Hierdurch wird das  Aufbewahrungsgut frei zugänglich.     Eine    Gefährdung  der Ränder wie z.

   B. bei Zeichnungen und Plänen in  der Flachablage normaler Zeichnungsschränke ist  damit völlig ausgeschlossen.  



  Die bereits erwähnten Flügel, die an den Seiten  wänden der Einsatzkästen angeordnet sind, dienen  dazu, das Aufbewahrungsgut niederzuhalten, und im  hochgeklappten Zustand können diese Flügel zum  Anheben und Vorziehen des Einsatzkastens dienen,  wobei das     Durchgriffsloch    zum besseren Festhalten  dieser Flügel dient. Auf diesen Flügeln kann zweck  mässig noch eine Kennzeichnung des Kasteninhaltes,  beispielsweise in Form eines Schildrahmens zum Ein  stecken von Kennzeichnungsstreifen, angebracht sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung mit mindestens einer Schublade und mindestens einem Einsatzkasten je Schublade zum Auf bewahren von blattförmigen Gegenständen, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatzkasten an seiner vor- dern Stirnwand offen ist und mit seinem Vorderteil derart hochstellbar ist, dass der Einsatzkastenboden schräg nach vorn oben gerichtet ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Einsatzkasten derart hochstellbar ist, dass nach dem Hochstellen die Vor derkante (7) des Einsatzkastenbodens mindestens gleich hoch wie die Oberkante der Schubladenstirn wand (3) ist. 2. Einrichtung nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Vorderkante des Einsatzkastenbodens eine Stützvor- richtung (8) vorgesehen ist, die sich gegen ein an der Innenseite der Schubladenstirnwand angeordnetes Tragorgan (4) bei der Schräglage des Einsatzkastens abstützt. 3.
    Einrichtung nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützvorrichtung ein nach unten gebogener Steg (8) ist. 4. Einrichtung nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragorgan ein mit einer Hohlkehle (5) versehener Innenstulp ist. 5. Einrichtung nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragorgan ein mit einer Hohlkehle (5) versehener Innenstulp ist. 6.
    Einrichtung nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der rückwärtigen Stirnwand des Einsatzkastens ein nach oben ragendes Halteorgan (11) angeordnet ist, das dazu bestimmt ist, beim Schrägstellen eines hintern Einsatzkastens relativ zu seinem vordern Einsatz kasten von der Stützvorrichtung des hintern Einsatz kastens übergriffen zu werden. 7. Einrichtung nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an der rückwärtigen Stirnwand des Einsatzkastens ein nach oben ragendes Halteorgan (11) angeordnet ist, das dazu bestimmt ist, beim Schrägstellen eines hintern Einsatzkastens relativ zu seinem vordern Einsatz kasten von der Stützvorrichtung des hintern Ein satzkastens übergriffen zu werden. B.
    Einrichtung nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an den Seitenwänden des Einsatzkastens je ein quer zur Schubladenbewegung schwenkbares Niederhalteorgan (13) zum Nieder halten der blattförmigen Gegenstände vorgesehen ist. 9. Einrichtung nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Niederhalteorgane die Form von Flügeln haben und am Vorderteil der Seitenwände angebracht sind. 10. Einrichtung nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Flügel je ein Durchgriffsloch zum Festhalten der Flü gel aufweisen.
CH345132D 1955-12-14 1956-09-22 Einrichtung zum Aufbewahren von blattförmigen Gegenständen CH345132A (de)

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