CH345133A - Satz von Konstruktionsteilen zum Bau zerlegbarer Möbelausstattungen - Google Patents

Satz von Konstruktionsteilen zum Bau zerlegbarer Möbelausstattungen

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CH345133A
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Description


  Satz von Konstruktionsteilen zum Bau zerlegbarer Möbelausstattungen    Die vorliegende Erfindung     betrifft    einen Satz von       Konstruktionssteilen    zum Aufbau zerlegbarer Möbel  ausstattungen.  



  Satzmöbel sind bereits bekannt, bei welchen zum  Beispiel gleichartige Möbelteile in beliebiger     Anzahl     zusammengefügt werden können, um ein einem ein  zigen Zweck dienendes Möbel gewünschter Grösse zu  erhalten. Es sind auch bereits Satzmöbel bekannt,  welche ein Traggestell in der     Art    eines Büchergestelles  aufweisen, in welches weitere     Möbelteile,    zum Bei  spiel Kasten, eingefügt werden können. Diese Trag  gestelle sind jedoch an sich nicht zerlegbar und die  derart zusammengestellten Satzmöbel sind daher nicht  geeignet für einen häufigen Ab- und Aufbau und sind  unhandlich zum Transportieren.  



  Die Erfindung betrifft nun einen Satz von Kon  struktionsteilen zum Aufbau zerlegbarer Möbelaus  stattungen, welche rasch und leicht auf- und abgebaut  und transportiert werden können. Dieser Satz von  Konstruktionsteilen ist daher von besonderem Vor  teil zum Aufbau grösserer und kleinerer Möbelaus  stattungen im Feld, zum Beispiel als Massengardero  ben in     Kantonnementen,    wobei als Möbelteile vorzugs  weise     Tablare,    Effektenkasten, Kleiderhaken oder  Gewehrrechen und dergleichen vorgesehen sein kön  nen.

   Der erfindungsgemässe Satz von Konstruktions  teilen ist gekennzeichnet durch     verschiedenartige     Möbelteile und säulenartige Stützen, wobei an den  Möbelteilen und an den Stützen Mittel zur lösbaren  Verbindung je mindestens eines     Möbelteils    zwischen  zwei Stützen vorgesehen sind. Die säulenartigen  Stützen können also unabhängig von den Möbelteilen  als im wesentlichen staubartige Elemente leicht trans  portiert werden. Um Möbelteile nach Belieben von  der einen oder andern Seite zwischen zwei benachbar  ten Stützen einfügen zu können, werden die Stützen  vorzugsweise so gestaltet, dass sie eine Verbindung    mit einem Möbelteil in vier Quadranten bezüglich  ihrer Achse gestatten.  



  In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele von  mit Hilfe des erfindungsgemässen Satzes von Kon  struktionsteilen aufgebauten Möbelausstattungen dar  gestellt.  



       Fig.    1 zeigt eine Möbelausstattung mit mehreren  verschiedenartigen Möbelteilen.  



       Fig.2    zeigt eine Stütze mit einem damit verbun  denen Kasten und einem     Tablar    in perspektivischer  Ansicht von oben.  



       Fig.    3 zeigt einen Teilschnitt nach Linie     III-III     in     Fig.    2 und       Fig.4    veranschaulicht eine     Tablarbefestigung    an  einer Stütze.  



  Die in     Fig.    1 dargestellte Möbelausstattung weist  in einer Ebene stehende Stützen 1 auf, die mit  Füssen 2 am Boden gestützt sind und die je einen  Stab 3 aufweisen, welche mittels einer     Muffe    4 mit  einer     Verstrebungsstange    5 lösbar verbunden sind.  Die     Verstrebungsstange    5 kann erforderlichenfalls an  den nicht sichtbaren seitlichen Enden an einem festen  Gebäudeteil verankert sein oder kann bei Aufstellung  der Möbelausstattung im Freien oder     in    einem Zelt  mittels     Seilen    gegen Verschiebung quer zur Zeichen  ebene verspannt werden.  



  Zwischen je zwei benachbarten Stützen 1 sind  Möbelteile, zum Beispiel     Tablare    6, Kleiderhaken 7,  ein Tischblatt 8 oder ein Kasten 9, befestigt. Zu die  sem Zweck sind an den Stützen 1 und an den Möbel  teilen Befestigungsmittel zum Beispiel der in den       Fig.    2 bis 4 dargestellten Art vorgesehen.  



  Die Stützen 1 bestehen, wie     Fig.2    zeigt, aus je  zwei gleichartigen Teilen mit je einem U-förmigen  Profilteil 10 und einem die Schenkel dieses Profil  teils verbindenden flachen Teil 11 sowie weiteren die  Schenkel der Profilteile 10 verbindenden, in Betriebs-      Lage horizontal liegenden, flachen Teilen 12. Ver  schiedene Teile der Stützen können aus Holz be  stehen, wobei ihre Elemente 10, 11 und 12 vernagelt,  verschraubt oder verleimt sein können, oder diese  Teile könnten auch aus Metall bestehen, wobei die  einzelnen Profilteile miteinander verschraubt oder  verschweisst sein könnten.

   Die Schenkel der     U-förmi-          gen        Profilteile    10 sind mit     Wörmigen,    eingefrästen  oder gestanzten Haltenuten 13 versehen, in welche in  später erläuterter Weise Halteorgane der Möbelteile  eingeführt werden können.

   Die Stege der U-förmigen  Profile 10 weisen an mindestens einer Stelle recht  eckige     Durchbrechungen    14 auf, durch welche je ein  zugehöriger Haken 15 des Stabes 3, der in den zwi  schen den Teilen 10 und 11 gebildeten Kanal des  einen     Stützenteils    eingelegt ist,     durchragt.    Der Stab 3  weist an der Stelle, wo er die     U-Profile    oben verlässt,  einen weiteren drehbaren Haken 16 auf, welcher in  der aus     Fig.3    ersichtlichen Weise die zwei     aufein-          anderliegenden    Stege der     U-Profile    der beiden Stützen  teile umfassen kann.

   Zur Montage der Stütze werden  je zwei     Stützenteile    10; 11, 12 vorzugsweise in hori  zontaler Lage aufeinandergelegt, dann der Stab 3 mit  nach aussen     verschwenktem    Haken 16 eingelegt, die  Haken 15 durch die Öffnungen 14 durchgeführt und  in :die dargestellte Lage gezogen, in welcher sie die  Stege der     U-Profile    10 zusammenhalten und schliess  lich der Haken 16 in die dargestellte Lage verdreht,  womit die beiden     U-Profile    genügend fest miteinander  verbunden sind. Die auf diese Weise zusammen  gestellten Stützen werden nun aufgerichtet und in  einen am Fuss 2 vorgesehenen     Halterahmen    17 ge  stellt.

   Der Stab 3 der Stütze wird hierauf mittels  einer der Muffen 4 mit dem     Verstrebungsstab    5 ver  bunden, zu welchem Zweck die Muffen 4 nicht dar  gestellte Mittel, zum Beispiel Flügelschrauben, auf  weisen, mittels welcher sie auf den Stäben 3 und 5  befestigt werden können.  



  Der an zwei benachbarten Stützen zu befestigende  Kasten 9 weist an gegenüberliegenden     Seitenflächen     je zwei     übereinanderliegende    Halterollen oder Halte  bolzen 18 auf, die in der angedeuteten Weise in die  Halteschlitze 13 eingeführt werden können und dann  in den nach unten gerichteten Schlitzenden gehalten  werden. Die Halterollen oder     Halteibolzen    18 werden  am äussern Ende vorzugsweise mit einem Wulst ver  sehen, welcher der Halterolle oder dem Haltebolzen  im Schlitz 13 einen guten Halt in     Axialrichtung    gibt,  d. h. das seitliche Austreten des Halteorgans aus dem  Halteschlitz verhindert.

   Damit wird gleichzeitig eine  sehr wirksame Verstrebung     zwischen    benachbarten  Stützen durch die zwischen denselben eingesetzten  Möbelteile erreicht. Soll der Kasten 9 wieder von den  Stützen getrennt werden, so wird er angehoben und  in     Fig.    2 nach vorn bzw. in     Fig.    3 nach links gezogen,  wobei die     Halterollen    oder     Haltebolzen    18 die Halte  schlitze 13 verlassen.  



       Fig.    4 veranschaulicht die Befestigung eines       Tablars    6 oder eines Tisches 8 an einer Stütze 1, wo  bei nur ein Teil der Stütze dargestellt ist. Das     Tablar    6    oder Tischblatt 8 weist zwei seitliche Halterollen  oder     Haltebolzen    18 ähnlich den am Kasten 9 vor  gesehenen Haltebolzen oder -rollen auf, die in der  oben beschriebenen Weise in zwei entsprechende  Halteschlitze 13 benachbarter Stützen 1 eingeschoben  werden können.

   Um das     Tablar    oder Tischblatt  gegen ein Kippen um die Achse der Halterollen oder  Haltebolzen 18 zu sichern, sind zwei schwenkbare  Stützbügel 19 vorgesehen, die in Haltelöcher 20 der  flachen     Teile    12 der Stützen 1 eingesetzt werden kön  nen. Es könnten jedoch auch flache, schwenkbare  Halteorgane anstelle der Bügel 19 vorgesehen sein,  die in eine weiter unten liegende Haltenut 13 ein  greifen, in welchem Fall sich die flachen Stützen  teile 12 erübrigen würden. Wenn vorhanden, können  diese Teile 12 auch zur Befestigung weiterer Möbel  teile dienen, zu welchem Zweck sie zum Beispiel an  ihrer Hinterkante mit einer     Ausnehmung    21 ver  sehen sind, durch welche ein Haltebügel eines Möbel  teils durchgeführt werden kann.  



  Wie     Fig.3    deutlich erkennen lässt, weisen die  Stützen 1 vier flache     Profilteile    mit Halteschlitzen 13  auf, so dass die Stützen eine Verbindung mit einem  Möbelteil in vier Quadranten bezüglich ihrer Achse  gestatten, so dass zwischen zwei benachbarten Stützen  von hinten und von vorn     Möbelteile    eingehängt wer  den können. Der dargestellte Satz von Konstruktions  teilen gestattet daher den Bau beliebig gestalteter       Möbelausstattungen,    wobei von     einer    oder beiden  Seiten zugängliche Möbelteile vorgesehen sein können.

      Gegebenenfalls könnten die Stäbe 3 durch ein  fachere Verbindungsorgane ersetzt werden, und die       Verstrebungsstange    5 könnte weggelassen werden,  wenn die Stützen mit Füssen genügender Stand  festigkeit versehen würden, wobei die einmal auf  gebaute Möbelausstattung eine weitgehende Stabilität  durch die zwischen den Stützen angeordneten Möbel  teile erhalten könnte.    Natürlich könnten die     Stützen    jede geeignete  andere Ausbildung erfahren und könnten zum Bei  spiel aus einem einzigen     unzerlegbaren    Teil bestehen.  Es wäre     zum    Beispiel denkbar, als säulenartige Stütze  lediglich ein Flachelement mit an beiden Längskanten  eingearbeiteten Halteschlitzen 13 vorzusehen.

   In einer  andern Ausführungsform könnte ein Flachelement  mit auf beiden Flächen längs der Kanten vorstehen  den Halteelementen, zum Beispiel Leisten, Zapfen  oder Klötzen, versehen sein, welche mit entsprechen  den vorstehenden oder einspringenden Haltemitteln,  zum     Beispiel    Leisten, Zapfen oder     Klötzen    bzw.  Nuten, der Möbelteile zusammenwirken könnten.  



       Anstelle    schwenkbarer Stützbügel 19 könnten die       Ta@blare    oder Tischblätter auch mit zwei in der Höhe  versetzten Rollen- oder Zapfenpaaren versehen sein,  wovon im     montierten    Zustand des     Tabl'ars    bzw.  Tischblattes das eine Paar in der dargestellten Weise  sich am vertieften Ende und das andere Paar im  horizontalen Teil der Haltenut befindet.

   Anstelle von  Rollen oder Zapfen könnte am     Tablar    oder Tischblatt      auch je ein seitlicher Lappen vorgesehen sein, welcher  in den Schlitz 13 eingeschoben werden kann und  darin durch Reibung den nötigen Halt vermittelt und  gleichzeitig eventuelle auf das     Tablar    oder Tischblatt  wirkende Kippmomente aufzunehmen imstande ist.  In diesem Fall könnten auch gerade Haltenuten vor  gesehen sein, wobei an allen Möbelteilen Halteorgane,  wie zum Beispiel Lappen, vorgesehen würden, die in  den Nuten genügenden Halt durch Reibung aufweisen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Satz von Konstruktionsteilen zum Bau zerlegbarer Möbelausstattungen, gekennzeichnet durch verschie denartige Möbelteile und säulenartige Stützen, wo bei an den Möbelteilen und an den Stützen Mittel zur lösbaren Verbindung je mindestens eines Möbel teils zwischen zwei Stützen vorgesehen sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Satz nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Stützen eine Verbindung mit einem Möbelteil in vier Quadranten bezüglich ihrer Achse gestatten. 2. Satz nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Stützen bezüglich ihrer Berührungs ebenen zwei symmetrisch verbundene Teile aufweisen. 3.
    Satz nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die genannten Teile der Stützen je ein U-förmiges Profil aufweisen und dass die Stege der U-förmigen Profile in den Stützen aufeinanderliegen und die Schenkel dieser Profile nach entgegengesetzten Seiten gerichtet und mit von ihren Kanten einwärts ragenden Halteschlitzen versehen sind. 4. Satz nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Halteschlitze L-förmig ausgebildet sind und einen äussern horizontalen Teil und einen abwärtsgerichteten innern Endteil aufweisen. 5.
    Satz nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die säulenartigen Stützen aus je einem Flachelement bestehen, welches von seinen Kanten ausgehende Halteschlitze aufweist, oder mit auf bei den Flächen vorstehenden Halteelementen versehen ist, welche mit entsprechenden Halteelementen der Möbelteile zusammenzuwirken bestimmt sind.
CH345133D 1955-10-18 1955-10-18 Satz von Konstruktionsteilen zum Bau zerlegbarer Möbelausstattungen CH345133A (de)

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