CH345139A - Verfahren zur Herstellung eines gegen Schall und Wärme isolierenden Belages für Wände und nach diesem Verfahren hergestellter Wandbelag - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines gegen Schall und Wärme isolierenden Belages für Wände und nach diesem Verfahren hergestellter Wandbelag

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CH345139A
CH345139A CH345139DA CH345139A CH 345139 A CH345139 A CH 345139A CH 345139D A CH345139D A CH 345139DA CH 345139 A CH345139 A CH 345139A
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CH
Switzerland
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Inventor
Lehmann Ernst
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Gema Ag Apparatebau Und Stanze
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/62Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
    • E04B1/74Heat, sound or noise insulation, absorption, or reflection; Other building methods affording favourable thermal or acoustical conditions, e.g. accumulating of heat within walls

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines gegen Schall und Wärme isolierenden Belages     für    Wände  und nach diesem Verfahren hergestellter Wandbelag    Das vorliegende Patent betrifft ein Verfahren zur  Herstellung eines gegen Schall und Wärme isolierenden  Belages für Wände und einen nach diesem Verfahren  hergestellten Wandbelag.  



  Es ist bekannt, zur Herstellung von gegen Schall  und Wärme isolierenden Belägen profilierte Mate  rialbahnen zu verwenden und die zwischen dieser       Materialbahn    und mindestens einer     Abschlusswand     des Belages geschaffenen Zwischenräume mit porö  sem oder faserigem Füllstoff auszufüllen. In den  meisten Fällen wird dieser Belag in Form von vor  fabrizierten Platten an der Wand angebracht.  



  Das Vorfabrizieren und nachträgliche Befestigen  der     Belagselemente    an der Wand ist relativ kompli  ziert und teuer; da die Elemente von der Fabrikations  stelle zur Baustelle transportiert werden müssen, ist  dem Element eine den Transport ohne Beschädigung  des Elementes gestattende Festigkeit zu geben, was  einen relativ grossen Aufwand an genügend steifem,  meist schwerem und teurem Material erfordert.  



  Anderseits ist es bekannt, an der zu isolierenden  Wand mit Abstand einen flächigen, nicht profilierten       Abschlussteil    zu befestigen und anschliessend den  zwischen     Abschlussteil    und Wand geschaffenen Zwi  schenraum mit einem faserigen Füllstoff auszufüllen,  so dass die von der Wand abgekehrte Begrenzung des  so geschaffenen Belages über dessen ganze Ausdeh  nung durch den genannten     Abschlussteil        gebildet     wird.  



  Wird das     Abschlussglied    vor dem Einbringen des  Füllstoffes an der Wand befestigt, so muss das Ab  schlussglied genügend grosse     Durchbrechungen    be  sitzen oder es muss sonst ein geeigneter Zugang zu  dem zwischen Wand und     Abschlussglied    geschaffenen  Hohlraum vorhanden sein, um das nachträgliche Ein  führen des Füllstoffes zu ermöglichen; bei Verwen-         dung    der bisher üblichen Füllstoffe, zum Beispiel aus  Kork oder aus Mineral- oder Textilfasern, ist dieses  Herstellungsverfahren deshalb stets mit Schwierig  keiten verbunden. Eine weitere Schwierigkeit besteht  darin, dass das     Abschlussglied    relativ steif sein muss,  damit es, bei wenigen     Befestigungs-    bzw.

   Abstands  gliedern     parallel    zur Wand bleibt und sich nicht zu  stark verformt; andernfalls sind relativ viele     Ver-          ankerungs-    bzw.     Abstandsglieder    zu verwenden, was  die Herstellung des Belages nicht nur erschwert und       verteuert,    sondern auch das Einführen und gleich  mässige Verteilen des Füllstoffes im Zwischenraum  erschwert.

   Wird dagegen das     Abschlussglied    erst  nach dem Anbringen des     Füllstoffes    montiert, so muss  der als lockeres Fasermaterial oder als Matte vor  liegende     Füllstoff    vorerst separat an der Wand be  festigt werden, was wiederum die     Herstellung    des  Belages erschwert und verteuert.  



  Zur Vermeidung der vorangehend erwähnten  Nachteile wird nach dem erfindungsgemässen Verfah  ren vorerst ein mit     Durchbrechungen    versehener  metallischer Träger, der winklig abstehende und Ab  stand voneinander aufweisende Stege besitzt, deren  Höhe annähernd gleich der Dicke des zu schaffenden  Belages ist, mit     winklig    auf der Wand stehenden Ste  gen an dieser Wand befestigt, wonach auf die Wand,  unter     Einhüllung    des Trägers in annähernd der     Ste-          höhe    entsprechender Schichtdicke, ein als Schaum  erstarrender Kunststoff aufgespritzt     wird.     



  Zweckmässig wird als Träger ein Drahtnetz ver  wendet, das zum Beispiel als     mäanderförmig    profi  lierte, einzige Bahn in mehrere U-förmig gebogene  Bahnen aufgeteilt an der Wand befestigt wird.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist im folgenden  an Hand der beiliegenden Zeichnung beispielsweise  näher erläutert; die Zeichnung zeigt drei Ausfüh-           rungsbeispiele    des ebenfalls Erfindungsgegenstand bil  denden Belages.  



       Fig.    1 zeigt im Querschnitt das erste Beispiel eines  an einer Wand angebrachten verputzten Belages.       Fig.    2 und 3 sind Querschnitte analog     Fig.    1 durch  das zweite bzw. dritte Beispiel.  



  In     Fig.    1 ist 1 eine Wand aus Beton;     fliese    Wand  könnte natürlich auch aus einem andern Material, wie  Formsteinen oder Holz, bestehen. Zur Herstellung  des Belages wird wie folgt vorgegangen: Ein Draht  netz 2 wird derart     mäanderförmig    profiliert,     d'ass    eine  Mehrzahl von abwechselnd kleineren und grösseren  Abstand voneinander aufweisenden senkrecht zur  Netzfläche stehenden und zueinander parallelen Ste  gen 2a gebildet ist, deren Höhe annähernd gleich der  Dicke des zu schaffenden Belages ist.

   Dieses profi  lierte Drahtnetz 2 wird mit den. kurzen Verbindungs  stücken 2b zwischen je zwei kleineren Abstand von  einander aufweisenden Stegen 2a mittels der Stifte 3  so an der Wand 1 befestigt,     d'ass    der je zwei grösseren  Abstand voneinander aufweisende Stegen 2a verbin  dende Netzteil 2c mit Abstand und parallel zur  Wand 1 liegt, während die senkrecht auf der Wand  stehenden Stege 2a     vertikal    verlaufen. Anschliessend  wird unter Umhüllung des Trägers 2 und in an  nähernd der Höhe der Stege 2a entsprechender  Schichtdicke ein als Schaum erstarrender, gegen  Schall und Wärme isolierender Kunststoff a, zum  Beispiel der unter der Bezeichnung      Isoschaum     (ein  getragene Marke) bekannte Isolierkunststoff, auf die  Wand 1 aufgespritzt.

   Die     Durchbrechungen    des  Drahtnetzes 2 gestatten dem     Spritzmaterial    ein prak  tisch unbehindertes Eindringen in den hinter den  Netzteilen 2c liegenden Hohlraum. Das Drahtnetz 2  dient dabei nicht nur als Träger für den     Isolier-          schaum,    sondern gleichzeitig auch als ein das Ein  halten der einer durchgehend     gleichen    Schichtdicke  des Belages ermöglichender Abstandhalter. Da die  von der Wand 1 abgekehrte Aussenseite des Belages  über grössere Flächenteile durch die Netzabschnitte  2c verstärkt ist, kann der meist übliche Verputz 4  direkt auf diese     Belagseite    aufgetragen werden.

   Das  Drahtnetz 2 dient somit auch als     Verputzträger.     



  Beim Beispiel nach     Fig.    2 ist als metallischer Trä  ger des Belages ebenfalls ein Drahtnetz verwendet;  dieser Träger setzt sich aus einer     Reihe    mit Abstand       nebeneinanderliegender,    im Querschnitt     U-förmig    ge  bogener Netzbahnen 5 zusammen, deren Schenkel 5a  die     abstandhaltenden    Stege des Trägers bilden und  eine Höhe besitzen, die annähernd gleich der ge  wünschten     Belagsdicke    ist. Die freien Randteile 5b  der Stege 5a sind rechtwinklig nach aussen abgebogen.

    Beim Herstellen des Belages werden die Netzbahnen 5  vertikal verlaufend mit den     Stegrandteilen    5b gegen  die Wand 1 gelegt und mittels der Stifte 3 an der  letzteren befestigt, so dass die die     senkrecht    auf der  Wand 1 stehenden Stege 5a verbindenden     Netzteile    5c  im Abstand von der Wand 1 liegen.     Anschliessend     wird unter Umhüllung des durch die Bahnen 5 gebil  deten Trägers in     annähernd    der Höhe der Stege 5a    entsprechender Schichtdicke ein     als    Schaum erstar  render, gegen Schall und Wärme isolierender Kunst  stoff a auf die Wand gespritzt.

   Anschliessend wird auf  die freie Aussenseite des Belages, welche durch die  Netzteile 5c verstärkt ist, der Verputz 4 aufgebracht.  



  Beim Beispiel nach     Fig.3    wird als metallischer  Träger eine Mehrzahl von im Querschnitt U-förmig  gebogenen     Netzbahnen    6 verwendet, deren Schen  kel 6a die     abstandhaltenden    Stege bilden und eine  Höhe besitzen, die annähernd gleich der Dicke des  zu erzeugenden Belages     ist.    Beim Herstellen des  Belages werden die Netzbahnen 6 vertikal verlaufend  in Reihen mit Abstand nebeneinander so an die  Wand 1 gelegt, dass ihre Stege 6a senkrecht gegen die  Wand 1 anstehen, während der diese Stege 6a ver  bindende Netzteil 6c im Abstand von der Wand 1  liegt; mittels der Stifte 3 werden diese Bahnen in der  Längsmitte der Netzteile 6c an der Wand 1 befestigt.

    Anschliessend wird unter Umhüllung des durch die  Bahnen 6 gebildeten Trägers in annähernd der Höhe  der Stege 6a entsprechender     Schichtdicke    ein als  Schaum erstarrender, gegen Schall und Wärme isolie  render Kunststoff a auf die Wand gespritzt. Auf die  durch die Netzteile 6c verstärkte freie Aussenseite des  Belages wird dann der Verputz 4 aufgebracht.  



  Der Träger für die beschriebenen Isolierbeläge  kann in einheitlicher Profilierung zum Beispiel in  Form aufgerollter Bahnen auf Vorrat gehalten und  jeweils nach Bedarf auf das gewünschte Mass zu  geschnitten werden.  



  Es hat sich gezeigt, dass mit einem Isolierbelag der  beschriebenen Art eine Isolierwirkung erzielbar ist,  die einer Schichtdicke von zum Beispiel 3 cm der       Isolierwirkung    einer etwa 50 cm dicken Ziegelmauer  entspricht. Obwohl im vorangehenden die Herstellung  der Beläge auf einer ebenen Wand beschrieben  wurde, lässt sich das gleiche Verfahren auch bei der  Herstellung von Isolierbelägen an gebogenen oder  durch Ecken unterbrochenen Wänden anwenden.

    Auch     Wandnischen,    in welche zum Beispiel Heizungs  rohre oder andere Installationen verlegt sind, lassen  sich ohne weiteres bei der     Belagserzeugung    über  brücken, wobei die in den Nischen verbliebenen Hohl  räume     zwangläufig    vom Kunststoffschaum     ausgefüllt     werden.  



  Es versteht sich, dass ein Belag der beschriebenen  Art an irgendeiner Wand, zum Beispiel einer     Ge-          bäudeinnen-    oder     -aussenwand    oder einer Decken-,  Boden- oder Dachkonstruktion, d. h. überall dort, wo  ein Wandgebilde gegen Wärme     und/oder    Schall zu  isolieren ist, angebracht werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung eines gegen Schall und Wärme isolierenden Belages für Wände, dadurch gekennzeichnet, dass vorerst ein mit Durchbrechungen versehener metallischer Träger, der winklig abste hende und Abstand voneinander aufweisende Stege besitzt, deren Höhe annähernd gleich der Dicke des zu schaffenden Belages ist, mit winklig auf der Wand stehenden Stegen an dieser Wand befestigt wird, wo nach unter Einhüllung des Trägers in annähernd der Steghöhe entsprechender Schichtdicke ein als Schaum erstarrender Kunststoff auf die Wand gespritzt wird. Il.
    Wandbelag, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I, gekennzeichnet durch einen profilierten und mit Durchbrechungen versehenen metallischen Träger, der winklig auf der Wand ste hende Stege besitzt, deren Höhe annähernd gleich der Dicke des Belages ist und die paarweise durch mit Abstand und parallel zur Wand verlaufende Träger teile verbunden sind, wobei der durch die Wand und die Ebene der genannten Trägerteile begrenzte Raum mit einem gegen Schall und Wärme isolierenden auf gespritzten Kunststoffschaum gefüllt ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Wandbelag nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger ein mäanderförmig profiliertes Drahtnetz (2) ist, dessen Stege (2a) ab- wechselnd durch ein kürzeres und ein längeres Ver bindungsstück (2b bzw. 2c) miteinander verbunden sind, wobei die kürzeren Verbindungsstücke an der Wand (1) anliegen und an dieser befestigt sind. 2.
    Wandbelag nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger durch eine Mehrzahl von im Querschnitt U-förmig gebogenen Drahtnetz bahnen (5) gebildet ist, die in Reihen parallel und mit Abstand nebeneinander angeordnet sind und deren die Stege (5a) bildende Schenkel nach aussen gebogene freie Randteile (5b) besitzen, welche an der Wand (1) anliegen und an dieser befestigt sind. 3.
    Wandbelag nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger durch eine Mehrzalf von im Querschnitt U-förmig gebogenen Drahtnetz bahnen (6) gebildet ist, die in Reihen parallel und mit Abstand nebeneinander angeordnet sind und deren die Schenkel (6a) verbindender, im Abstand von der Wand (1) liegender Netzteil (6c) in seiner Längsmitte an der Wand befestigt ist.
CH345139D 1956-11-10 1956-11-10 Verfahren zur Herstellung eines gegen Schall und Wärme isolierenden Belages für Wände und nach diesem Verfahren hergestellter Wandbelag CH345139A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2287558A1 (fr) * 1974-10-08 1976-05-07 Julien Guy Procede d'isolation thermique et acoustique de murs et autres parois et revetement isolant obtenu

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2287558A1 (fr) * 1974-10-08 1976-05-07 Julien Guy Procede d'isolation thermique et acoustique de murs et autres parois et revetement isolant obtenu

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