CH345206A - Selbsttätig sich einstellendes Lager - Google Patents

Selbsttätig sich einstellendes Lager

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CH345206A
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Ricefield Louis
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Ricefield Louis
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C11/00Pivots; Pivotal connections
    • F16C11/04Pivotal connections
    • F16C11/06Ball-joints; Other joints having more than one degree of angular freedom, i.e. universal joints
    • F16C11/0614Ball-joints; Other joints having more than one degree of angular freedom, i.e. universal joints the female part of the joint being open on two sides

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Description


  Selbsttätig sich einstellendes Lager    Die Erfindung betrifft ein selbsttätig sich einstel  lendes Lager mit einem an einer Umfangsstelle un  terbrochenen Lagerring mit einer innern konkaven,  auf einer kugelförmigen Fläche eines innern Lager  gliedes liegenden Fläche, welches Lagerglied nach  Expansion des Lagerringes in diesen einsetzbar ist.  



  Es ist bisher üblich gewesen, die Anker- oder  Verstärkungsstangen von Flugzeugen an ihren Enden  mit selbsteinstellenden Lagern zu versehen, um  eine Relativbewegung zwischen den miteinander ver  bundenen Teilen unter dem     Einflusse    der beim     Fluge     in den Teilen auftretenden Spannungen zu ermög  lichen. Diese bekannten selbsteinstellenden Lager  umfassen gewöhnlich ein kugelförmiges Lagerglied,  das an der Stange befestigt und von einem ringförmi  gen Lagerglied umschlossen ist.

   Die Montage der  artiger Lager     erfordert    aber die     überwindung    erheb  licher Schwierigkeiten, weshalb es notwendig ist,  entweder den Aussenring aus zwei Teilen herzustel  len, derart, dass die beiden Teile nach dem Einlegen  des kugelförmigen Gliedes miteinander verbunden  werden, oder aber indem man den Aussenring mit  einer genügend grossen Bohrung versieht und den  Zwischenraum zwischen dem kugelförmigen Glied  und dem Ring mittels ringförmiger Einlagen aus  einem dehnbaren Material ausfüllt, welche Ein  lagen unter Druck sich verformen lassen und,  nachdem sie in den Zwischenraum zwischen der  Kugel und dem Ring eingetrieben worden sind, sich  so weit deformieren, dass sie konkave Laufbahnen  für das kugelförmige Glied bilden.

   Zufolge der bei  der Montage solcher Lager auftretenden Schwierig  keiten ergeben sich nicht nur erhebliche Kosten, son  dern es konnte festgestellt werden, dass die Lager im  Betrieb den erwarteten Anforderungen nicht voll zu  entsprechen vermögen.    Zweck der Erfindung ist die Verbesserung eines  solchen Lagers zur Vermeidung der genannten     Nach-          lichen        Kristalle    des Metalls ergibt, das Ganze so,  der Lagerring an der Stelle der Unterbrechung auf  gebrochen ist und zwei einander berührende     End-          flächen    von unregelmässiger Gestalt aufweist, die sich  durch die Spaltung der an der Bruchstelle befind  lichen Kristalle des Metalls ergibt, das Ganze so,

    dass der Lagerring sich nach dem Einbringen des  innern Gliedes unter Anlegen an dessen kugelförmi  ger Fläche so schliessen kann, dass seine Endflächen  an der Bruchstelle miteinander in Berührung treten,  um einen geschlossenen Ring wie im ursprünglichen  Zustand vor dem     Aufbrechen    zu bilden und     eine     Verschiebung der     Endflächen    relativ zueinander so  wohl in radialer Richtung als auch in der Richtung  der Achse des Lagerringes zu verhindern.  



  Das     Verfahren    zur Herstellung eines erfindungs  gemässen Lagers zeichnet sich dadurch aus, dass man  den Lagerring aus einem in sich geschlossenen ring  förmigen Körper herstellt, diesen an einer Stelle     im     Querschnitt schwächt und an dieser Stelle durch  Druckanwendung oder Schlag eine Bruchstelle er  zeugt.  



  An Hand der Zeichnung werden das Lager und  das Verfahren     beispielweise    erläutert.  



       Fig.    1 zeigt im Schnitt ein an einem Flugzeug  angeordnetes Lager, wobei die innern Lagerteile im  Aufriss gezeigt sind.  



       Fig.    2 zeigt einen     Axialschnitt    durch das Lager  gemäss     Fig.    1 in grösserem     Massstabe.     



       Fig.    3 zeigt den Aussenring des Lagers im Schnitt  bzw. das Aufspalten dieses Ringes.  



       Fig.    4 zeigt einen     Axialschnitt    durch den Lager  aussenring und das kugelförmige Glied zu     Beginn    des  Einsetzens des letzteren, wobei der Ring beim Ein  setzen des kugelförmigen Gliedes die durch die ge-      strichelten Linien angedeutete gespreizte Form er  hält.  



       Fig.    5 zeigt eine Seitenansicht des gespreizten  Aussenringes des Lagers während des Einsetzens des  kugelförmigen Gliedes.  



       Fig.    6 zeigt einen Grundriss des gespreizten  Aussenringes des Lagers nach dem teilweisen Ein  setzen des kugelförmigen Gliedes, wobei die ge  strichelten Linien den Ring nach dem Einsetzen des  kugelförmigen Gliedes und Annahme seiner ur  sprünglichen Form vor dem Spreizen darstellen.  



       Fig.    7 zeigt analog wie     Fig.    3 einen Längsschnitt  durch einen Aussenring eines Lagers, wobei das Auf  spalten des Ringes durch Druckanwendung darge  stellt ist.  



       Fig.    8 zeigt einen     Radialschnitt    durch den  Aussenring eines Lagers, wobei das Aufspalten des  Ringes mittels eines Keils gezeigt ist:       Fig.    9 zeigt einen Schnitt nach der Linie 9-9 in       Fig.    B.  



       Fig.    10 zeigt den obern Teil des Aussenringes  von     Fig.    8 im Schnitt und in grösserem     Massstabe.          Fig.    11 zeigt im     Axialschnitt    den Aussenring  eines Lagers, wobei das Aufspalten des Ringes mit  tels zweier Keilwerkzeuge dargestellt ist.  



       Fig.    12 zeigt einen Schnitt nach der Linie 12-12  in     Fig.    11.  



       Fig.    13 zeigt eine geänderte Ausführungsform  des Aussenringes des Lagers in Draufsicht, welcher  Ring in       Fig.    14 im Schnitt gezeigt ist.  



  Wie bereits erwähnt, betrifft die Erfindung ein  Lager, das sich besonders zur Verwendung im Flug  zeugbau eignet, obwohl es auch für andere Zwecke  gebraucht werden kann und den Vorteil hat, eine  relative Winkelbewegung der Enden von Ankerstan  gen oder dergleichen in bezug auf die Teile des Flug  zeuges, mit denen sie verbunden sind, zu ermög  lichen.  



  In     Fig.    1 ist mit 10 ein Rahmen- oder Gesten  teil des Flugzeuges bezeichnet. Mit dem Teil 10 ist  mittels     Schraubenbolzen    11 ein Träger 12 mit nach       abwärts    gerichteten, unter sich parallelen Flanschen  12a verbunden. Die Flansche 12a sind mit koaxialen  Bohrungen zur Aufnahme eines     Bolzens    13 ver  sehen, der am einen Ende ein Kopfstück 13a trägt,  während das andere, über den einen Flansch vor  stehende Ende mit einer senkrecht zur     Bolzenachse     stehenden     Durchbrechung        13b    versehen ist.

   Auf das  die     Durchbrechung    13b aufweisende     Bolzenende     wird eine     Unterlagscheibe    15 aufgeschoben, die  durch einen in die     Durchbrechung    eingeführten  Splint 14 in Stellung gehalten ist.  



  Auf dem Bolzen 13 befindet sich zwischen den.  beiden Flanschen 12a des Trägers 12 ein Glied 16,  das als ringförmiges Element mit sphärischer kuge  liger     Oberfläche    ausgebildet ist. Das Glied 16 weist  eine axiale Bohrung 16b auf, durch die der     Bolzen     13 gesteckt ist. Das kugelförmige Glied 16 ist von  einem äussern Lagerring 17 aus einem federnden Ma-         terial,    z. B. Federstahl, derart umgeben, dass es mit  Bezug zu diesem Ring eine Winkelbewegung und  eine Drehbewegung ausführen kann, zu welchem  Zwecke der Aussenring an seiner Innenseite mit einer  ringförmigen sphärischen Fläche 17a versehen ist,  die in Berührung mit der ringförmigen gewölbten  Oberfläche 16a des Gliedes 16 steht.

   Der Aussenring  17 ist von einer Hülse 18a umschlossen, die einen  Teil eines Trägers 18 bildet, welch letzterer einen  zylinderförmigen Ansatz 18b mit Vertiefung mit  Innengewinde aufweist, in das die Ankerstange des  Flugzeuges eingeschraubt werden kann. Die Anker  stange und der mit ihr verbundene Träger 18 zusam  men mit dem Aussenring 17 des Lagers lassen sich  auf der     Aussenfläche    16a des kugelförmigen Gliedes  16 über einen bestimmten Winkel drehen, wobei  diese relative Winkelbewegung der Ankerstange und  des Rahmens 10 während des normalen Betriebes  des Flugzeuges ausreichend gross gewählt ist.  



  Zur Ermöglichung des Einsetzens des kugel  förmigen Gliedes 16 in den Aussenring 17 des La  gers, damit die Lagerflächen 16a und 17a miteinan  der in Berührung treten, wobei der Aussenring selbst  aus einem Stück hergestellt ist, wird der letztere an  einer Stelle seines Umfanges gespalten, damit er sich  so weit spreizen lässt, dass das Glied 16 eingeführt  werden kann. Zur Erleichterung des     Spaltens    ist der  Aussenring an einer Stelle     seines    Umfanges an der  Aussenfläche mit einer parallel zur Achse des Ringes  liegenden Quernut 17c     (Fig.    2 bis 4) zum Zwecke  der Schwächung des Ringquerschnittes an der be  treffenden Stelle versehen.

   Wird der Aussenring in  die Vertiefung 19a eines Halters 19 so eingelegt,  dass die Quernut 17c sich an der obersten Stelle  des Ringes befindet     (Fig.    3), lässt er sich durch Ein  führen der Schneide eines geschärften Werkzeuges  20 in die Quernut bei Druckanwendung spalten oder  auftrennen, wobei die zu beiden Seiten der Trenn  stelle befindlichen Teile des Ringes aus der durch  die gestrichelt gezeichneten Lage während des       Durchschneidens    in die in     Fig.    3 gezeichnete Lage  gebogen werden. Die Trennstelle ist mit 21 bezeich  net.

   Da der Aussenring 17 aus einem federnden Ma  terial hergestellt ist, kehren die nach einwärts gebo  genen Teile zu beiden Seiten der Trennstelle nach  Wegnahme des Trennwerkzeuges selbsttätig in ihre  Ausgangslage zurück, und der Ring nimmt wiederum  Kreisform an, indem die Endflächen 17d an der  Trennstelle miteinander in innige Berührung treten,  so dass die     Ringinnenfläche    als ununterbrochene  Fläche wirksam ist, wobei ausserdem eine Verschie  bung der einen Endfläche gegenüber der andern  Endfläche in radialer und axialer Richtung dadurch  wirksam verhindert wird, weil der Ring aus einem  geschlossenen Stück gebildet ist und die Endflächen  <I>171</I> Bruchflächen sind, also unregelmässige Gestalt  aufweisen, die sich durch die Spaltung der Kristalle  an der Bruchstelle ergibt.  



  Der mit der Trennstelle 21 versehene Aussenring  17 ist nunmehr zum Einschieben des kugelförmigen      Gliedes 16 bereit, indem er, wie die     Fig.    4, 5 'und 6  zeigen, gespreizt wird, um die Endflächen 17d an  der Trennstelle     auseinanderzubewegen,    derart, dass  der Ring eine das vollständige Einsetzen des Gliedes  16 in axialer Richtung ermöglichende Form an  nimmt, wie     Fig.    5 zeigt.

   Ist das Glied 16 so weit in  den Ring eingeschoben, dass die radiale Mittellinie  des letzteren mit derjenigen des Gliedes 16 zusam  menfällt, legt sich die Innenfläche 17a des Ringes  17 unter der Federwirkung des Ringmaterials an  die Aussenfläche 16a des Gliedes 16 an, wobei sich  die     Endflächen    17d an der Trennstelle einander  wieder bis zur Berührung nähern. Der Ring bildet  somit ein praktisch geschlossenes Organ um das  Glied 16.  



  Nach dem Einsetzen des Gliedes 16 in den Ring  17 wird der letztere in der Hülse 18a des Trägers 18  befestigt, indem er in die Hülse zur Erzielung eines  festen Sitzes     eingepresst    oder mittels anderer geeigne  ter Mittel befestigt wird. Durch diese Massnahme  wird erreicht, dass der Ring 17 seine ursprüngliche  Kreisform beibehält und mit seiner     Innenfläche     dauernd mit der     Aussenfläche    des Gliedes 16 in Be  rührung bleibt, wobei das ursprünglich vor dem  Auftrennen vorgesehene Spiel zwischen den beiden  Berührungsflächen gewahrt bleibt.

   Nach erfolgter  Befestigung des Lagers in der Hülse 18a wird der  Träger 18 zwischen die Flansche 12a eingeführt und  der Bolzen 13 durch die     Axialbohrung    16b des  Gliedes 16 gesteckt, worauf die     Unterlagscheibe    15  auf das     Bolzenende    aufgeschoben und der Bolzen  selbst mittels des Splints 14 festgestellt wird. Die  Abmessungen des Gliedes 16 in axialer Richtung  zwischen den Stirnflächen<B>16e</B> sind vorzugsweise nur  um weniges kleiner als der Abstand der Innenflächen  der Flansche 12a, während der Ring 17 und die  Hülse 18a vorzugsweise eine Dicke aufweisen, die  wesentlich kleiner ist als der Zwischenraum zwischen  den Innenflächen der Flansche 12a, damit der Träger  18 mit der Hülse 18a auf dem Glied 16 die ge  wünschte Winkelbewegung ausführen kann.  



  Zur Erleichterung der Schmierung der Berüh  rungsflächen 16a und     17a    ist die Hülse 18a mit einer  radialen Bohrung 18b und der Ring 17 mit einer ra  dialen Bohrung 17e versehen, durch welche Bohrun  gen ein Schmiermittel zwecks Verteilung über die  miteinander in Berührung stehenden Lagerflächen  eingeführt werden kann. Die Bohrung 17e befindet  sich vorzugsweise in der Quernut<B>17e,</B> während der  Ring 17 vorzugsweise so in die Hülse 18a eingesetzt  wird, dass die Trennstelle 21 an die Stelle zu liegen  kommt, an der sich die Bohrung 18b befindet, was  eine sichere     überleitung    des Schmiermittels an die  Berührungsflächen des Lagers ermöglicht.

   Damit  das Schmiermittel im Lager zurückbleibt, sind zwei  nichtmetallische Dichtungsringe 22     (Fig.    2) vor  gesehen, die in Berührung mit den seitlichen Rän  dern des Aussenringes 17 stehen. Die Dichtungs  ringe 22 können aus Filz, synthetischem Gummi  oder dergleichen bestehen und sind an ihren Aussen-    rändern durch Metallringe 23 von winkelförmigem       Querschnitt    festgestellt, die in die Hülse 18a ein  geklemmt sind und sich an Schultern 18c anlegen,  die in die Innenfläche der Hülse 18a in der Verlän  gerung der Stirnflächen des Ringes 17 eingearbeitet  sind.

   Das Metall der Hülse 18a ist auf die Aussen  flächen der konischen Teile der Metallringe 23 . an  gepresst, wie bei 24 gezeigt ist, so dass die letzteren  und damit die nichtmetallischen Dichtungsringe 22  in ihren Stellungen festgehalten sind.  



  In     Fig.    7 ist ein Aussenring 27 dargestellt, der  dem Ring 17 des vorstehend erläuterten Lagers ent  spricht. Dieser Aussenring 27 ist an einer einzigen  Stelle an seiner Aussenfläche mit einer Quernut 27a  versehen, die sich von einer     Stirnfläche    des     Ringes     bis zur andern Stirnfläche erstreckt und in der Form  der Quernut 17c von     Fig.    3 und 6 entspricht. Das  Trennen erfolgt an der Stelle 27b, das heisst an der  tiefsten Stelle der Quernut, an der der Querschnitt  des Ringes am kleinsten ist, durch Anwendung eines.  seitlichen, auf den Ring ausgeübten Druckes in einer  Ebene, die rechtwinklig zur     Axialebene    des Ringes  steht, in der die Quernut 27a liegt.

   Dieser Druck  kann mittels zweier Druckorgane 28 erzeugt werden,  die mit zur Aufnahme der äussern Teile des Ringes  27 bestimmten Nuten 28a versehen sind. Die beiden  Druckorgane 28 werden in der Richtung der Pfeile  29 aufeinander zu bewegt, mit dem Ergebnis, dass  der Ring 27 in der einen Richtung zusammenge  drückt und in der zur Druckrichtung senkrechten  Richtung expandiert wird, wobei die Trennung an  der Stelle 27b erfolgt und die an der Trennstelle be  findlichen Teile 27c des Ringes     auseinanderspreizen,     wie in     Fig.    7 durch die gestrichelten Linien gezeigt  ist. Unter Spreizen des Ringes kann dann das ku  gelförmige Lagerglied 16     (Fig.    1-6) von der Seite  her eingeschoben werden.

   Nach völligem Einschie  ben dieses Gliedes nimmt der Ring zufolge der Fe  derwirkung des Materials seine ursprüngliche Kreis  form wieder an, wobei die Teile an der Trennstelle  27b einander wieder berühren.  



  Nach     Fig.    8, 9 und 10 weist der zur Aufnahme  des kugelförmigen Gliedes 16 bestimmte Ring 30  eine konkave Innenfläche 30a auf; deren     Krüm-          mungshalbmesser    demjenigen des Gliedes 16 ent  spricht. Der Ring 30 ist an einer Stelle seiner  Aussenfläche mit einer V-förmigen     Quernuf    30b ver  sehen, die sich über die ganze Ringbreite erstreckt.  Dieser Ring wird auf einen Gegenhalter 31 aufge  schoben, der eine gewölbte Aussenfläche 31a mit  einem     Krümmungshalbmesser    gleich demjenigen der       Ringinnenfläche    besitzt.

   Der Ring 30 wird so auf  den Gegenhalter 31 aufgesetzt, dass die Quernut 30b  nach oben gerichtet ist, worauf das Auftrennen mit  tels eines in die Quernut eingesetzten keilförmigen  Werkzeuges 32 erfolgt, dessen den Keil bildende  Seitenflächen 32a einen Winkel 33 bilden, der grösser  ist als der Winkel 34, den die divergierenden Flä  chen 30c der Quernut 30b einschliessen. Wird das  keilförmige Werkzeug 32 mittels Hammerschläge,      einer hydraulischen Presse oder dergleichen nach  abwärts in die Quernut eingetrieben, wirken die Sei  tenflächen 32a des Werkzeuges im Sinne einer Auf  spaltung des Ringes über dessen     ganze    Breite längs der  Quernut 30b. Der Ring 30 lässt sich alsdann zwecks       Einführung    des     kugelförmigen    Gliedes 16 spreizen.  



  In den     Fig.    11 und 12 ist ein vierter, mit 35  bezeichneter Aussenring dargestellt, der eine innere  Lagerfläche 35a aufweist, die konkav und zur Zu  sammenwirkung mit der Aussenfläche des kugelför  migen Gliedes 16 bestimmt ist. An einer Stelle seiner  Aussenfläche ist der Ring     mit        einer    Quernut 35b ver  sehen, die sich über die ganze Ringbreite erstreckt,  wie     Fig.    11 zeigt. Ausser der Quernut 35b sind ra  diale Randvertiefungen 35c vorgesehen, die in der  gleichen     Axialebene    wie die Quernut liegen.

   Das  Auftrennen des Ringes 35 längs einer Linie 36 er  folgt mittels zweier Trennwerkzeuge 37 mit einen  Keil bildenden, einen spitzen Winkel einschliessenden  Seitenflächen 37a, wobei dieser Winkel grösser ist  als der Winkel, den die Wände der Randvertiefun  gen 35c miteinander bilden. Die beiden Trennwerk  zeuge 37 werden in die Randvertiefungen 35c ein  gelegt und aufeinander zu entsprechend der Pfeil  richtung 38 getrieben, wobei die     keilförmigen    Enden  der Werkzeuge die Aufspaltung längs. der Linie 36  vornehmen.

   Nach dem Aufspalten des Ringes 35  lässt sich dieser spreizen und das Glied 16 einlegen,  damit sich die     Ringinnenfläche    beim Zurückfedern der  gespreizten Ringteile an die Aussenfläche des     Gliedes     16 anlegt und der Ring selbst sich unter Annahme  der ursprünglich vorhandenen Kreisform schliesst.  



  Der in     Fig.    13 und 14 gezeigte     Ring    40 besitzt  eine konkave Innenfläche 40a mit einem     Krüm-          mungsradius    entsprechend demjenigen des kugel  förmigen Gliedes 16 und weist an einer Stelle seiner  Aussenfläche eine über die ganze Ringbreite sich er  streckende Quernut 40b auf, an die in den Seitenrän  dern eingelassene     Randvertiefungen    40c anschliessen.  Der Ring 40 weist somit an der Stelle der Quernut  40b den schwächsten Querschnitt auf und gleicht dem  Ring 35 der     Fig.11    und 12.

   Das Aufspalten des Ringes  35 erfolgt vorzugsweise mittels zweier in den Ring       eingeführten    Druckwerkzeuge 41 mit abgerundeten  Enden 41 a, die sich an die     Ränder    der Innenfläche  anlegen und in Richtung der Pfeile 42 aufeinander  zu bewegt werden, wobei das Aufspalten längs der  Quernut 40b als der schwächsten Stelle des Ringes  durch Ausübung eines radialen Druckes auf den  ganzen Umfang erfolgt. Nach dem Aufspalten des  Ringes erfolgt das     Spreizen    zwecks Einführung des  kugelförmigen Lagergliedes 16.  



  Die beschriebenen     Ausführungsformen    des La  gerringes weisen alle als gemeinsames Merkmal auf,  dass sie aus einem geschlossenen ringförmigen Kör  per aus einem     federnden    Material hergestellt sind,  der zur Schwächung des Querschnittes an einer  Stelle des Umfanges eine     Quernut    aufweist,     während     die Innenfläche eine ununterbrochene Ringfläche ist.  Eine solche     Ausführungsform    ist vom praktischen    Standpunkt aus gesehen     wünschenswert,    obwohl  auch eine passende, in der     Ringinnenfläche    vor  gesehene Quernut möglich wäre.

   Versuche mit sol  chen Lagerringen haben gezeigt, dass die durch das  Aufspalten des Ringes gebildeten Endflächen an der  Trennstelle bei montierten Lagern dank dem Um  stande, dass die Ringe aus einem ringförmigen  Körper aus federndem Material hergestellt sind, im  praktischen Gebrauch stets     aufeinanderliegen    und  das Federmaterial eine seitliche Verschiebung der  einen Endfläche gegenüber der andern Endfläche  verhindert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Selbsttätig sich einstellendes Lager mit einem Lagerring aus einem widerstandsfähigen Metall, der an einer Stelle seines Umfanges eine Unterbrechung aufweist und mit einer innern konkaven Fläche ver sehen ist, die mit einer kugelförmigen Fläche eines innern Gliedes in Berührung steht, wobei das innere Glied nach Expansion des Lagerringes in diesen letz teren einsetzbar ist, dessen Endflächen an der Unter brechungsstelle in bezug aufeinander sowohl in, axialer als auch in radialer Richtung gegeneinander nicht ver schiebbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass der La gerring (17; 27; 20; 35;
    40) an der Stelle der Unterbre chung aufgebrochen ist und zwei einander berührende Endflächen (17d in Fig.1--6) von unregelmässiger Ge stalt aufweist, die sich durch die Spaltung der an der Bruchstelle befindlichen Kristalle des Metalls ergibt, das Ganze so, dass der Lagerring sich nach dem Ein bringen des innern Gliedes (16) unter Anlegen an dessen kugelförmiger Fläche (16a) so schliessen kann, dass seine Endflächen (17d in Fig. 1-6) an der Bruchstelle miteinander in Berührung treten, um einen geschlossenen Ring wie im ursprünglichen Zu stand vor dem Aufbrechen zu bilden, und eine Ver schiebung der Endflächen relativ zueinander sowohl in radialer Richtung als auch in der Richtung der Achse des Lagerringes zu verhindern.
    Il. Verfahren zur Herstellung eines Lagers nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man den Lagerring aus einem in sich geschlossenen ringförmigen Körper herstellt, diesen an einer Stelle im Querschnitt schwächt und an dieser Stelle durch Druckanwendung oder Schlag eine Bruchstelle er zeugt. UNTERANSPRÜCHE 1. Lager nach Patentanspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Lagerring (17; 27; 30; 35; 40) an der Bruchstelle eine Nut (17c; 27a; 30b; 35b; 40b) aufweist, die den Ringquerschnitt an der Bruchstelle verkleinert. 2. Verfahren nach Patentanspruch<B>11,</B> dadurch gekennzeichnet, dass man am Lagerring an der vor zusehenden Bruchstelle eine Nut (17c;<I>27a; 30b;</I> 35b; 40b) anbringt und durch Druckanwendung die Bruchstelle erzeugt.
CH345206D 1956-05-29 1956-05-29 Selbsttätig sich einstellendes Lager CH345206A (de)

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