CH345222A - Vorrichtung zum automatischen Einstellen eines Maschinenteils - Google Patents

Vorrichtung zum automatischen Einstellen eines Maschinenteils

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CH345222A
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Keith Temple Wilfred
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Newall Eng
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    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q5/00Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
    • B23Q5/22Feeding members carrying tools or work
    • B23Q5/34Feeding other members supporting tools or work, e.g. saddles, tool-slides, through mechanical transmission
    • B23Q5/36Feeding other members supporting tools or work, e.g. saddles, tool-slides, through mechanical transmission in which a servomotor forms an essential element
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Description


  Vorrichtung zum automatischen Einstellen eines Maschinenteils    Diese Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum  automatischen Einstellen eines Maschinenteils, z. B.  für Werkzeugmaschinen, Messapparate oder derglei  chen.  



  Zweck der Erfindung ist es, zu ermöglichen, dass  ein Maschinenteil von einer Lage in eine andere  automatisch mit grosser Präzision bewegt wird. Es  kommt häufig vor, dass beispielsweise der Support  oder Tisch einer Werkzeugmaschine sehr genau ein  gestellt werden muss, und es ist von Vorteil, wenn  man dies automatisch bewerkstelligen kann.  



  Die erfindungsgemässe Vorrichtung zum automa  tischen Einstellen eines Maschinenteils besitzt einen  Zähler, um in Verbindung mit Mitteln zum Bewegen  eines Maschinenteils die Bewegungseinheiten dieses  Teils zu zählen, und eine bewegungsbegrenzende Vor  richtung, welche vorher eingestellt werden kann,  damit sie bei einem bestimmten Zählerstand in Tätig  keit tritt und die Bewegung des Maschinenteils be  grenzt. Es ist zu beachten, dass der Ausdruck  auto  matische Einstellung  hier in einem allgemeinen  Sinn verwendet wird, so dass er sowohl den Fall ein  schliesst, wo die Kraft zur Bewegung von einer me  chanischen Antriebsmaschine bezogen wird, als auch  den andern Fall, bei dem diese Kraft von Hand  ausgeübt wird, wobei die Begrenzung der Bewegung  automatisch bewirkt wird.

   Der Ausdruck  Maschi  nenteil  ist hier auch in einem umfassenden Sinn be  nutzt und soll Instrumententeile, wie Mikroskope und  Messinstrumente, sowie ferner auch Werkzeuge und  andere Vorrichtungen .einschliessen.  



  Vorteilhaft ist der Zähler ein elektronischer Zäh  ler, wobei die Bewegung der Maschinenteile die Ab  gabe von zu zählenden Impulsen bewirkt.  



  Die Mittel zum Aussenden .elektrischer Impulse  können verschiedener Art sein. Eine Leitspindel kann    beispielsweise benutzt werden, um Bewegungen des  Maschinenteils zu bewirken, wobei beim Drehen  dieser Leitspindel Kontakte wiederholt geschlossen  oder Spiegel betätigt werden können, welche wieder  holt eine lichtempfindliche Zelle beleuchten. Ferner  kann eine lineare Skala vorgesehen werden, die in  Einheiten geteilt ist, welche elektronisch abgetastet  werden können. Für kleine Dimensionen von der  Grössenordnung von 0,0025 mm jedoch stösst diese  Anordnung auf Schwierigkeiten.  



  Vorteilhaft wird ein magnetisch aufgezeichnetes,  Steuersignale aufweisendes Band oder Draht ange  wendet. Wenn ein Magnetband oder ein Band, das  mit magnetischem Material bestrichen oder imprä  gniert wurde, benutzt und mit passender konstanter  Geschwindigkeit durch ein Signalaufzeichnungsgerät  bewegt wird, dann kann diesem Band eine Reihe  von aufeinanderfolgenden magnetischen Modulatio  nen aufgeprägt werden, deren Abstände voneinander  einer effektiven Längeneinheit entspricht.

   Verwendet  man zum Beispiel ein magnetisches     Tonaufzeich-          nungsgerät,    welches einen Ton von einer besonderen,  nicht notwendigerweise innerhalb des Hörbereiches  liegenden Frequenz erklingen lässt, und lässt man das  Band durch dieses Gerät mit passender Geschwindig  keit laufen, dann kann diesem Band eine     Modula-          tionsreihe    mit Zwischenräumen von 0,0025 mm auf  geprägt werden.

   Dieses Band kann dann entweder  am ortsfesten oder am beweglichen Teil des Maschi  nentisches befestigt werden, wobei ein passender  elektromagnetischer Tonabnehmer am andern Teil  des Tisches angeordnet ist, so dass sich beim Ver  schieben dieses Tisches relativ     zum    ortsfesten Schlit  ten das Magnetband und der elektromagnetische Ton  abnehmer relativ zueinander bewegen. Eine Anzahl  Impulse werden dadurch im Tonabnehmer erzeugt,      welche mit einer Geschwindigkeit von einem Im  puls pro 0,0025 mm Bewegungslänge auf die Zähl  vorrichtung übertragen werden.  



  Vorzugsweise wird das Magnetband anfänglich  um .einen kleinen Bruchteil kürzer als das erforder  liche Mass gemacht und wird dann an der Maschine  auf normale Länge gestreckt, indem es zwischen ver  stellbaren Spanngliedern festgehalten wird.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist eine beispiels  weise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes  dargestellt. Es zeigt:  Fig. 1 ein Schaltungsschema, welches zum Ver  ständnis der Wirkungsweise der Vorrichtung zum  automatischen Einstellen eines Maschinenteils dient,  Fig. 2 .eine Stirnansicht einer Lehrenbohrma  schine, in welcher dargestellt ist, welche mit dem  Beispiel versehen ist, und  Fig. 3 ein Schaltbild des Signalabnehmers, welcher  an der in Fig. 2 dargestellten Maschine angeordnet ist.  Bezugnehmend auf Fig. 1 ist ein Magnetband 11  zwischen einem Ankerpunkt 12, der sich an der  Werkzeugmaschine, und zwar einer Lehrenbohrma  schine, befindet, und einem Spannteil 13 parallel zum  Support 14 der Maschine gestreckt.

   Am Magnetband  11 sind eine Reihenfolge magnetischer Modulationen  wie oben beschrieben aufgezeichnet, und zwar un  gefähr je 400 oder vorzugsweise mehr Modulationen  pro Zentimeter Bandlänge. Der den einzustellenden  Maschinenteil bildende Support 14 der Werkzeug  maschine wird durch eine Leitspindel 15 betätigt,  die ihrerseits, wie in Fig. 1 schematisch dargestellt,  durch einen Elektromotor 16 über ein Untersetzungs  getriebe 22 angetrieben wird.  



  Am Support 14 ist ein magnetischer Signalab  nehmer 17 angeordnet, welcher durch eine elektrische  Leitung 18 über ein Steuergerät 23, das mit einem  Druckknopf 24 versehen ist, mit einem elektronischen  Zähler 19 in Verbindung steht, und beim Bewegen  des Supports 14 werden den Modulationen des Ban  des 11 entsprechende Impulse abgegeben und als  elektrische Impulse zum Zähler 19 geleitet, welcher  sie elektronisch zählt und die von einem Nullpunkt  aus, der dem einen Ende der     Skala    entspricht, zu  rückgelegte Strecke anzeigt.  



  Der elektronische Zähler kann der gleiche sein  wie der in der Zeitschrift  Electronic Engineering   vom Oktober 1953 auf Seite 424 beschriebene Vor  wählerzähler, bei welchem eine Anzahl von Röhren  20, die allgemein als  Dekatronröhren  bekannt  sind, Anwendung finden, wobei jede dieser Röhren  jeweils zehn Kathoden kreisförmig angeordnet auf  weist und Mittel zugeordnet hat, um die Kathoden  schrittweise in zyklischer Ordnung zu betätigen. Die  Röhren 20 sind nebeneinander angeordnet und mit  Mitteln versehen, wodurch Einerstellenimpulse durch  eine Röhre, Zehnerstellenimpulse durch eine andere  Röhre, Hunderterstellenimpulse durch eine weitere  Röhre und so fort, gezählt werden.

   Eine entspre  chende Anzahl von Wahlschaltern 21 sind im Zähler  19 angeordnet, und zwar eine in der Nähe jeder    Röhre 20, ferner können die Wahlschalter vorher auf  eine bestimmte, in Hunderten, Zehnern, Einern usw.  ausgedrückte Zahl eingestellt werden. Wie in der  genannten Zeitschrift beschrieben, wird, nachdem  die Röhren die vorher eingestellte Dimension ge  zählt haben, eine Thyratronröhre betätigt, welche  mittels eines Relais den Antrieb 22 zum Stillstand  bringt. Wird daher die Vorrichtung vom Nullpunkt  aus durch Betätigung des Druckknopfes 24 in Be  trieb gesetzt, so bewegt sich der Support 14 bis zu  dem Punkt, welcher der vorher eingestellten Einstel  lung entspricht, und bleibt dann stehen.  



  Angesichts der Tatsache, dass es beabsichtigt ist,  den Support 14 auf einen Genauigkeitsgrad von  0,025 mm oder feiner einzustellen, enthält der Un  tersetzungsgetriebekasten 22 eine Kupplung, welche  durch eine Leitung 25 über ein Relais 27 mit dem  Zähler 19 in Verbindung steht, während der Motor  16 durch einen Leiter 26 über ein Relais 28 auch  an dem Zähler 19 angeschlossen ist. Der Zähler gibt  kurz vor Beginn des Vorganges einen einleitenden  Impuls durch die Leitung 26 ab. Wenn der Zähler  die Zahl erreicht, welche vorher beispielsweise auf  0,25 mm eingestellt wurde, dann wird durch die  Leitung 25 und den Relaisverstärker 27 ein Signal  aus dem Zähler zum Untersetzungsgetriebe- und  Kupplungskasten 22 gesandt, welches eine Änderung  der Getriebeuntersetzung und eine Verlangsamung  der Bewegung auf eine vorbestimmte Drehzahl be  wirkt.

   Ein zweites vom Zähler 19 abgegebenes Signal  wird von beiden Leitungen 25 und 26 aufgenommen,  wobei das erste Signal die Kraftzufuhr zum Motor 16  unterbricht, während das zweite Signal eine     Entkupp-          lung    und Bremsung des Untersetzungsgetriebes 22  bewirkt.  



  In     Fig.    2 ist die     Lehrenbohrmaschine    dargestellt,  welche einen Fussteil 30 mit einer Säule 31, eine  Bohrspindel 32 und einen Tisch 33 besitzt, welche  alle normale Ausführung aufweisen. Unter dem einen  Ende des Tisches ist ein Antriebsaggregat angeord  net, welches aus einem Motor 16 zusammen mit  einem     Untersetzungsgetriebe-    und Kupplungskasten  22 besteht und den in Verbindung mit     Fig.    1 be  schriebenen Teilen entspricht, wobei dieses Aggregat  durch einen passenden Antrieb 34 mit der     Leitspin-          del    15 des Maschinentisches verbunden ist.

   Wie  schon mit Bezug auf     Fig.    1 beschrieben, ist unterhalb  des Tisches 33 ein Magnetband 11 zwischen einem  ortsfesten Ankerpunkt 12 und einem verstellbaren  Spannteil 13 gestreckt angeordnet. Der Tisch 33  trägt eine Anzahl Signalabnehmer 17, 27, 37, 47,  57 und letztere sind wie durch die punktierte Lei  tung 18 angedeutet, an den Steuerkasten 23 ange  schlossen und stehen über letzteren mit dem Zähler  19 in Verbindung. Dieser Zähler ist durch die Lei  tungen 25, 26 und durch den Steuerkasten 23 mit  dem Motor sowie dem     Untersetzungsgetriebe-    und  Kupplungskasten, wie bereits beschrieben, verbun  den. Der Steuerkasten 23 und der Zähler 19 kön  nen an irgendeiner, der Bedienungsperson bequemen      Stelle angeordnet sein.

   Zum automatischen Betätigen  des Querschlittens kann ein zweites Magnetband  rechtwinklig zum Band 11 zusammen mit weiteren  Signalabnehmern unterhalb des Supportes 33 vor  gesehen sein, um mit ihm zusammenzuarbeiten, und  ein zweiter, der Vorrichtung 19 ähnlicher Zähler  kann angeordnet sein, um einen separaten Queran  trieb zu steuern, der Einfachheit halber sind diese  Teile jedoch in der Zeichnung nicht dargestellt.  



  Der Zweck der verschiedenen Signalabnehmer 17  bis 57 soll nun mit Bezug auf Fig. 3 beschrieben  werden. Es ist unpraktisch, mehr als ungefähr 800  Perioden pro Zentimeter auf dem Magnetband 11  aufzuzeichnen, anderseits ist es jedoch erwünscht,  den den einzustellenden Maschinenteil bildenden Sup  port 33 auf 0,0025 mm einstellen zu können. Die  Signalabnehmer 17 bis 57 bestehen aus ringförmigen  Magnetkernen mit engen Schlitzen 35, die nahe ans  Band 11 heranreichen. Wenn eine am Band aufge  zeichnete, magnetische Modulation gegenüber einem  der Schlitze 35 in den Signalabnehmern 17 bis 27 zu  liegen kommt, so erzeugt sie einen magnetischen  Effekt im Kern 36 des Signalabnehmers und dieses  Werk ist von einer Spule 38 umwickelt, die mit dem  Steuerkasten 23 verbunden ist, in welchem der Im  puls elektrisch verstärkt und dann auf den Zähler  19 übertragen wird.

   Ein einziger Signalaufnehmer  kann daher eine Bewegung des Supports 33 auf eine  vorher eingestellte Lage mit einem Genauigkeitsgrad  von 0,0125 mm ermöglichen. Der Signalabnehmer 17  ist in einem genauen Abstand von beispielsweise  50 mm plus oder minus 0,0025 mm vom Abnehmer  27 angeordnet. Der Signalabnehmer 37 ist in glei  cher Weise mit Zwischenraum vom Aufnehmer 27  angeordnet und so sind es auch die Abnehmer 47  und 57.

   Daraus ergibt sich, dass die Signalabnehmer  27, 37, 47 und 57 hintereinander während einem  Fünftel der am Band aufgezeichneten     Magnetisie-          rungsperiode    arbeiten, das bedeutet also, diese Ab  nehmer arbeiten bei Supportbewegungen, welche  einem wechselseitigen Abstand von 0,0025 mm ent  sprechen, und es wird daher die Periode jeweils nach  0,0025 mm wiederholt und Impulse werden auf den  Zähler nach jeder Bewegung von 0,0025 mm erteilt,  so dass der     Support    33 präzis auf diese Genauigkeit  eingestellt werden kann, vorausgesetzt, das Getriebe  22 verlangsamt die Bewegung vor Erreichen des  Haltepunktes in genügendem Mass, um Kupplung und  Bremse Zeit zu geben, während einer Bewegung des  Supports zu wirken, die weniger als 0,0025 mm be  trägt.  



  Aus diesem Grund sollte die Endgeschwindigkeit,  das heisst die verringerte Geschwindigkeit des Sup  ports, annähernd 0,051 mm pro Sekunde nicht über  schreiten. Um sicherzustellen, dass die Signale und  die Abnehmer 17 bis 57 bei einer solchen Geschwin  digkeit passend funktionieren, sollten die Signal  abnehmer und deren Verstärkungsmittel so beschaf  fen sein, wie es in der Zeitschrift      Electronic     vom  September 1954, Seite 156, beschrieben ist, wo die         Magnetband-Signalabnehmer    und die mit ihnen in  Verbindung stehenden Stromkreise von der Bewe  gungsrichtung des Bandes     2u    den Köpfen abhängig  sind.

   Ein weiterer Vorteil besteht bei dieser Anord  nung darin, dass jede Bewegung des Supports in einer  Richtung eine positive Reaktion erzeugt, während  sie in entgegengesetzter Richtung eine negative Reak  tion hervorruft, was bedeutet, dass der Impulskopf  richtungsempfindlich ist und der Zähler bei Umkeh  rung des Supports nach rückwärts bis Null registriert.  Eine Umkehrung des Supports kann am Steuer  kasten 23 mittels eines zusätzlichen Druckknopfes 44  bewirkt werden und     ferner    kann dort auch ein Not  fallabstellknopf 54 vorgesehen sein.  



  Wird, wie oben beschrieben, eine zweite Bewe  gung des Supports in eine unterschiedliche Lage er  forderlich, so muss der Operateur den Zähler 19 dem  entsprechend einstellen, aber es ist klar, dass die vor  her eingestellten Schalter 21 auch für automatische  Betätigung durch eine Nockenwelle angeordnet wer  den könnten, wodurch der Support nacheinander zu  einer Anzahl verschiedener Stellungen bewegt wer  den könnte. Falls der Querschlitten in ähnlicher  Weise gesteuert wird, kann das Arbeitsstück prak  tisch in jede gewünschte Folge von Stellungen über  seine Gesamtfläche automatisch eingestellt werden.  



  Selbst in den Fällen, wo eine solche automatische  Bewegungssteuerung nicht angewandt wird, ist es  jedoch für eine Bedienungsperson leicht, nach Aus  führung einer bestimmten Bewegung und nach dem       Stillsetzen    des Antriebes 22 die Schalter 21 für den  nächsten Arbeitsgang wieder einzustellen, solange die  Maschine beispielsweise einen Bohrvorgang in einer  bereits eingestellten Lage ausführt, und da der Ar  beiter zudem genügend Zeit zum Einstellen und Prü  fen hat, so wird Zeit gespart, und die Präzision ver  bessert. Es ist auch zu beachten, dass die Einstell  genauigkeit ganz unabhängig von irgendwelchen De  fekten der Leitspindel ist, da sie ja lediglich von der  Genauigkeit des Magnetbandes 11 abhängt.

   Ferner  ist es von Bedeutung, dass die beschriebene Vorrich  tung auch auf einen Drehkörper, wie beispielsweise  ein kreisförmiger Support oder ein Teilkopf, ange  wandt werden kann.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Vorrichtung zum automatischen Einstellen eines Maschinenteils, gekennzeichnet durch einen Zähler zum Zählen der Bewegungseinheiten des Maschinen teils in Verbindung mit Mitteln zum Bewegen dieses Teils und eine bewegungsbegrenzende Vorrichtung, welche im voraus eingestellt werden kann, um bei einem bestimmten Zählerstand in Tätigkeit zu tre ten und eine weitere Bewegung des genannten Teils zu begrenzen. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Zähler ein elektronischer Zäh ler ist und im Verlaufe der Bewegung des genannten Maschinenteils die Abgabe von zu zählenden Im pulsen bewirkt wird. 2.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der elektronische Zähler ver wendet wird, um Kupplung und Getriebeantrieb des Maschinenteils zu steuern. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung und der Getriebe gehäuseantrieb von einem Typ ist, bei welchem die Geschwindigkeit verringert werden kann, bevor die Bewegung zu dem beschriebenen Zweck zum Still stand gebracht wird. 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein magnetisch aufgezeichnete Steuersignale aufweisendes Band oder Draht in Ver bindung mit einem Signalabnehmer vorgesehen ist, wobei der Abnehmer und der Draht oder das Band an zwei relativ zueinander beweglichen Teilen der Maschine angeordnet sind und die Impulse vom Signalabnehmer auf den elektronischen Zähler über tragen werden.
    5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Signalabnehmer aus einer Mehrzahl von Abnehmereinheiten besteht, die mit einem Abstand oder mit Abständen voneinander an geordnet sind, welche einer ganzen Zahl von Tei lungsabständen der magnetisch aufgezeichneten Steuersignale plus oder minus einem Bruchteil eines solchen Teilungsabstandes entsprechen, so dass die von den Abnehmern abgegebenen Impulse in Inter vallen aufeinander folgen, welche den schrittweisen Bewegungen des Maschinenteils entsprechen, wobei diese Abnehmereinheiten alle mit dem elektronischen Zähler verbunden sind. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die magne tischen Signalabnehmer und die mit ihnen in Ver bindung stehenden Stromkreise von der Bewegungs richtung des Bandes oder des Drahtes zu den Köpfen abhängig sind.
CH345222D 1955-11-10 1955-11-10 Vorrichtung zum automatischen Einstellen eines Maschinenteils CH345222A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0261632A3 (de) * 1986-09-24 1989-03-22 Klaus Wallisser Längenmessvorrichtung für Werkzeugmaschinen

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