CH345227A - Verfahren zum Schweissen im Schmelzfluss - Google Patents

Verfahren zum Schweissen im Schmelzfluss

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CH345227A
CH345227A CH345227DA CH345227A CH 345227 A CH345227 A CH 345227A CH 345227D A CH345227D A CH 345227DA CH 345227 A CH345227 A CH 345227A
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CH
Switzerland
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powder
welding
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Inventor
Abraham Hodges Lewis
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Birmingham Small Arms Co Ltd
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K9/00Arc welding or cutting
    • B23K9/02Seam welding; Backing means; Inserts
    • B23K9/035Seam welding; Backing means; Inserts with backing means disposed under the seam

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arc Welding In General (AREA)

Description


  Verfahren zum Schweissen im Schmelzfluss    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf das  Schweissen durch Niederschmelzen von Schweiss  metall zwischen den Rändern der zu verbindenden  Metallteile.  



  Es ist höchst wichtig für das Metall an einer  Stumpfschweissstelle, die auf diese Weise aufgebaut  ist, dass es sich homogen durch die Dicke der zu  verbindenden Teile erstreckt, damit an der Verbin  dungsstelle eine maximale Festigkeit erhalten wird,  und in der Tat ist es von Vorteil, wenn die Ober  fläche der Schweissnaht auf beiden Seiten leicht kon  vex ist, was die Gewähr bietet, dass die Schweissnaht  mindestens so dick ist wie die durch sie verbundenen  Teile.

   Um dessen sicher zu sein und um eine von  Vertiefungen, Oberflächenporosität oder andern Un  regelmässigkeiten freie Schweissnaht herzustellen, ist  es gebräuchlich, die Schweissnaht von beiden Seiten  her aufzutragen, wobei zuerst von einer Seite eine  Hauptschweisslage (oder eine Anzahl von Haupt  schweisslagen) aufgetragen wird, worauf die Unter  seite dieser Lage abgeschabt wird, und eine Dich  tungslage (oder eine Anzahl von Dichtungslagen) wird  schliesslich von der andern (abgeschabten) Seite her  aufgetragen. Immerhin ist es manchmal unmöglich  und oft nicht angebracht, zum Abschaben und ab  schliessenden Schweissen an die Unterseite heranzu  kommen, wie es bei doppelwandigen Kesseln und  Kesseln so kleinen Ausmasses, dass nicht leicht in  ihnen gearbeitet werden kann, selbst wenn ein Arbei  ter überhaupt hinein kann, der Fall ist.  



  Versuche, nur von einer Seite her zu schweissen,  führen nur zu verschiedenen Nachteilen. Es ist selten  möglich, eine einheitliche Verbindung zwischen den  Rändern der Teile zu erhalten, und selbst geringe  Unregelmässigkeiten in der Verbindung haben die  Tendenz, weitgehende Veränderungen im Aussehen  der Unterseite zu bilden. Ungenügendes Durchdrin-    gen zur andern Seite bei dichtem Passen kann eine  rissähnliche Spur längs der Naht zurücklassen, welche  der Sitz von möglichen Korrosionsschwierigkeiten  und Ermüdung oder andern Unzulänglichkeiten sein  könnte. Bei einer offenen Passung kann das Schweiss  metall unter die Oberfläche vordringen und vor  springende Kugeln von stark oxydiertem Metall zu  rücklassen.

   In extremen Fällen kann die Energie des  Schweisslichtbogens ein Loch in die aneinanderstossen  den Ränder brennen, wobei diese Beschädigung sehr  schwer, wenn nicht unmöglich, befriedigend wieder  aufgefüllt werden kann.  



  Die Unzugänglichkeit der andern Seite mag es in  gleicher Weise unmöglich machen, eine starre Brücke  anzubringen (und anschliessend wegzunehmen), gegen  welche das Schweissmetall angelegt werden kann,  selbst in dem Fall, wo eine solche Brücke richtig  geformt und mit den Teilen verbunden werden kann,  ist ein solches Vorgehen, wenn ausführbar, doch  lästig und kostspielig.  



  Zudem ist das Schweissen von sehr dünnen Ble  chen wegen des leichten Durchbrennens schwierig,  dann macht es die Dünne der Bleche und ihrer Be  reitschaft sich zu wellen schwierig, den nötigen guten  Kontakt zwischen ihnen und einer starren Brücke,  die sich auf der Unterseite befindet, beizubehalten,  selbst wenn die Unterseite zugänglich ist.  



  Gemäss dem Verfahren nach vorliegender Erfin  dung zum Schweissen zweier ferromagnetischer Teile  werden diese Teile mit aneinanderstossenden Rändern  in richtiger Stellung gesichert, um ein niedergeschmol  zenes Schweissmetall von der Vorderseite her aufzu  nehmen, wobei zwischen den     aneinanderliegenden     Rändern ein Magnetfeld angelegt wird und an der  Rückseite der Teile ein Pulver angebracht wird, das  in     seiner    Zusammensetzung mindestens zu 500/o       ferromagnetisch    ist, so dass eine zusammenhängende      Brücke gebildet wird, und dass mit der Brücke aus  dem Pulver auf der Rückseite der Teile, das für das  geschmolzene Schweissmetall eine Stütze bildet, die  Schweissung durchgeführt wird.  



  Zur Erzeugung des magnetischen Feldes kann  ein Permanentmagnet oder ein Elektromagnet ver  wendet werden, und es können so viele Magnete ver  wendet werden, als nötig sind, um eine ununterbro  chene Länge der Stützbrücke über die Länge der in  einem Durchgang     auszuführenden    Schweissnaht zu  erzeugen; aber es gibt, wie nachstehend beschrieben,  Umstände, bei denen ein einzelner Magnet genügt.

    Wo zwei oder mehr Magnete verwendet werden, sind  sie einander nahe genug, um     eine    starke Pulverbrücke  über die durch diesen Abstand bestimmte Länge zu  gewährleisten, und durch passend nahe Anordnung  kann eine solche Brücke aufrechterhalten werden,  wenn irgendein Magnet weggenommen wird, um kon  tinuierliches Schweissen über die Länge, die vorher  durch den Magneten besetzt war, zu erlauben, wie es  für ununterbrochenes Schweissen, z. B. durch eine  Maschine, wünschbar sein mag.  



  Mit schnell auf der zugänglichen Aussenseite an  bringbaren Magneten kann das magnetische Pulver  in passender Menge auf der andern Seite angebracht  werden, selbst wo das Herankommen schwierig ist,  zum Beispiel durch die Verwendung eines nicht  magnetischen Rohres, dessen Mundstück nahe an  der Schweissnaht vorbeigezogen werden kann. Wenn  die Magnete entfernt werden, nachdem die Pulver  brücke die Auflage einer kräftigen Lage des Metal  les gestattet hat, wird das Pulver von den Teilen  gelöst, welche entweder durch die Schweisshitze ent  magnetisiert werden oder speziell für diesen Zweck  erwärmt werden, und dann kann das Pulver zurück  gewonnen werden.

   In oft vorkommenden Fällen, wo  mehr als eine Schweissmetallage nötig ist, erlaubt das  Entfernen der Magnete nach der ersten Auflage der  Hitze der folgenden Schweissung, die gewünschte     Ent-          mägnetisierung    der Teile zu bewirken.  



  Das     Verfahren    nach der Erfindung kann bei  elektrischem Schweissen und beim Gas-Schweissen  angewendet werden und für senkrechte, geneigte wie  auch für waagrechte Schweissungen.  



  Die mechanische Stütze der magnetischen Brücke,  die bestrebt ist, sich selbsttätig wieder zu bilden,  wenn die Energie des Schweisslichtbogens sie zufäl  lig stören sollte, ist bemerkenswert gut, und sie kann  längs der Schweissnahtlinie sehr regelmässig sein, so  dass die Rückseite der Schweissnaht ein gutes regel  mässiges Aussehen hat. Aber da die     Brücke    nicht  ganz starr ist, hat die Rückseite der Schweissnaht  die Tendenz, etwas vorzuspringen, wodurch gewähr  leistet wird, dass die fertige Schweissnaht mindestens  so dick ist wie die Ränder der Teile. Jegliche Pulver  einschlüsse in der Schweissnaht streben darnach, sich  in diesem Vorsprung abzulagern.  



  Immerhin kann in vielen Fällen ein solcher Ein  schluss von geringen Folgen sein. Daher kann, wenn  beim Schweissen von Flussstahl oder niedriglegiertem    Stahl Eisenpulver verwendet wird, die Verdünnungs  wirkung des Eisenpulvers bei einer ersten Lage sehr  klein sein. Ist selbst dies unerwünscht, so kann das  verwendete Pulver aus einer Legierung bestehen, die  derjenigen der notwendigerweise magnetischen Teile,  die geschweisst werden, entspricht, und zwar entweder  vorlegiert oder aus einer Mischung mit den verlang  ten Verhältnissen der einzelnen Pulver der Legie  rungsbestandteile bestehend.  



  Es kann aber auch ein magnetisches Keramik  pulver verwendet werden, wobei dessen feuerfester  Charakter Diffusion seiner Bestandteile in die  Schweissnaht verhindert.  



  Es können Mischungen verschiedener Pulver ver  wendet werden, vorausgesetzt, dass mindestens 50      /o     des Ganzen     ferromagnetisch    sind, und zwar mit dem  Zweck, dem ganzen Pulver zu gestatten, sich in  einer stützenden Brücke zu halten. So kann nicht  magnetisches Metall oder eine nichtmagnetische  Legierung oder feuerfestes Material enthalten sein.  Auch kann es von Vorteil sein, ein     Flussmittel    in  Pulverform einzuschliessen, was eine bessere und  sauberere Rückseite der Schweissnaht begünstigt.  



  Die Bequemlichkeit beim Schweissen von Längs-,  Rund- und andern Nähten von Kesseln, die nicht  leicht zugänglich sind, was die Rückseite der Schweiss  nähte anbelangt, ist offensichtlich. Es kann aber  selbst von Vorteil sein, die magnetische Brücke zu       verwenden,    wenn der Zugang verhältnismässig leicht  ist, um ein Abblättern und Schweissen von der Rück  seite her zu vermeiden.  



  Das Verfahren nach der Erfindung soll nun an  Hand der beiliegenden Zeichnung, welche beispiels  weise Ausführungsarten darstellt, erläutert werden,  und zwar zeigt:       Fig.l    eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt,  eines Paares von Rohren, deren Enden     aneinander-          geschweisst    werden sollen,       Fig.    2 ein Schaubild zu     Fig.    1,       Fig.3    die Draufsicht eines Ausschnittes eines  Paares von mit den Rändern zusammenzuschweissen  den Platten,       Fig.    4 ein Schaubild zu     Fig.    3,       Fi,5    eine Endansicht eines mit den Rändern  zusammenzuschweissenden Plattenpaares,

         Fig.    6 das Schaubild eines unter einem Winkel  zusammenzuschweissenden Plattenpaares und       Fig.    7 eine Endansicht von vier zu einem Schach  telteil zusammenzuschweissenden Platten.  



  Eine Anwendung der Erfindung, dargestellt in  den     Fig.    1 und     Fig.    2, ist das Schweissen am Umfang  von Rohren, deren Durchmesser so klein ist, dass  jedes vernünftige Herankommen zur Innenseite der  Schweissnaht ausgeschlossen ist. In solchen Fällen  genügt ein einzelner Permanentmagnet 1, der einen  Teil der Enden der zwei Rohre 2 respektive 3 über  brückt, um am Umfang eine vollständige Brücke 4  aus magnetischem Pulver, das auf der Innenseite der  Rohre 2, 3 angebracht wird, zu bilden.  



  Eine andere Anwendung ist das Verbinden zweier      Platten mit ihren Rändern, wie in den Fig. 3 und 4  dargestellt. Die Platten 5, 6 werden mit einem Spalt 7  zwischen ihren Rändern angeordnet. Magnete 8 wer  den über den Zwischenraum gelegt und werden in  passendem Abstand voneinander gehalten. Magne  tisches Pulver wird auf die Rückseite der Platten in  der Umgebung des Zwischenraumes 7 gebracht und  bildet eine Brücke 9, die eine konvexe äussere Ober  fläche aufweist, wobei eine Tendenz für einen Teil  des Pulvers besteht, in den Zwischenraum 7 einzu  treten, woraus es vor dem Schweissen     entfernt    wer  den kann. Die Pulverbrücke 9 bildet eine mecha  nische Stütze für geschmolzenes Schweissmetall, das  in den Zwischenraum 7 eingeführt wird, wenn die  Platten 5, 6 verschweisst werden.

   In einem     Ausfün-          rungsbeispiel    wurden zwei Flussstahlplatten, wobei  jede 3,17 mm dick war, Rand an Rand gelegt, so  dass ihre anliegenden Ränder 1,58 mm voneinander  entfernt waren. Eine Mehrzahl von Magneten wurde  so angelegt, dass sie die zwei Platten überbrückten,  wobei jeder Magnet aus Alcomax II bestand und  einen totalen Kraftlinienfluss von 12 500 Linien auf  wies. Die Magnete wurden in Abständen von  152,4 mm gehalten. Handelsübliches Eisenpulver  wurde auf die Rückseite der zwei Platten in der  Umgebung des dazwischenliegenden Zwischenraumes  gebracht, worauf unter Verwendung von einer  10 S. W. G. Typ-E-217-Elektrode bei Wechselstrom  von 100 Volt bei offenem Stromkreis und einem  Schweissstrom von<B>125</B> Ampere geschweisst wurde.

    Eine gleichmässig Schweissnaht mit einer leicht kon  vexen Rückseite resultierte. Als die Schweissung unter  denselben Bedingungen, aber ohne Magnete und  Eisenpulver, wiederholt wurde, wurden die Platten  stark verbrannt, und es ergab sich eine unregelmässige  und narbige Rückseite der Schweissnaht.  



  Wo relativ dicke Platten stumpf miteinander zu  vereinigen sind, ist es üblich, die aneinanderzufügen  den Ränder der Platten abzuschrägen und die so ge  bildete V-förmige Nut mit Schweissmetall zu füllen.  Die Erfindung kann bei dieser Art des Schweissens,  wie in Fig. 5 gezeigt, angewendet werden, wo zwei  relativ dicke Platten 10 respektive 11 ihre aneinan  derzufügenden Ränder, mit Ausnahme eines kleinen  Teils an den benachbarten Unterseiten, abgeschrägt  haben. Ein oder mehrere Magnete 12 und magne  tisches Pulver werden zur Bildung einer Brücke 13  auf der Unterseite der benachbarten Kanten verwen  det, wobei ein enger Spalt 14, der von Pulver gerei  nigt wird, zwischen den benachbarten, rechteckig  abschliessenden Endteilen belassen wird.

   Bei einem  Ausführungsbeispiel hatten zwei 19,05 mm dicke  Flussstahlplatten ihre zu verschweissenden Ränder mit  Ausnahme eines<B>3,175</B> mm dicken, rechteckig ge  lassenen Fussquerschnittes um 45  abgeschrägt. Die  Platten wurden mit den Fussquerschnitten um  <B>3,175</B> mm voneinander entfernt gehalten, -und Ma  gnete, ähnlich den im vorgängigen beschriebenen  Beispiel, wurden 152,4 mm voneinander entfernt an  geordnet. Handelsübliches Eisenpulver wurde auf die    Unterseite der Platte in die Nähe der anliegenden  Ränder gebracht, worauf mit einer 8 S. W. G.     Typ-E-          217-Elektrode    bei Wechselstrom von " 100 Volt bei  offenem Kreis und einem Schweissstrom von 160 Am  pere geschweisst wurde. Es wurde eine gleichmässige  Schweissnaht mit einer leicht konvexen Unterseite  erzielt.  



  . Das Zusammenschweissen relativ dicker Platten  unter einem Winkel ist eine weitere Anwendung der  Erfindung, wie dies Fig. 6 zeigt. Eine Platte 15, die  in vertikaler Lage mit einer horizontal angeordneten  Platte 16 verbunden werden soll, hat ihre anliegen  den Ränder abgeschrägt, so dass sie eine V-förmige  Nut zwischen dieser Kante und dem anliegenden  Randteil der Platte 16 bildet. Ein oder mehrere Ma  gnete 17 und auf hinter der Platte 15 gebrachtes  magnetisches Pulver werden verwendet, um eine  Pulverbrücke 18 zu bilden, wobei ein kleiner Spalt  zwischen den zwei Platten gelassen wird, worauf ge  schweisst wird. Wenn gewünscht oder wenn dienlich,  kann der Randteil der horizontalen Platte 16 eben  falls abgeschrägt sein, und eine rechteckige Fuss  kante kann am Rand der Platte 15 vorgesehen wer  den.

   Bei einem Ausführungsbeispiel wurden 12,7 mm  dicke Flussstahlplatten, die an den Rändern     aneinan-          derzufügen    waren, im rechten Winkel zueinander  angeordnet, wobei der Rand einer Platte und der  anliegende Randteil der andern Platte zur Bildung  einer V-förmigen Nut abgeschrägt waren. Eine Mehr  zahl von     Alcomax-II-Magneten,    wobei jeder einen  totalen Fluss von 34000 Kraftlinien aufwies, wurden  in einem Abstand 304,8 mm voneinander gehalten.  Geschweisst wurde mit einer 8 S. W. G.     Type-E-217-          Elektrode    bei Gleichstrom von 100 Volt bei offenem  Stromkreis und einem Schweissstrom von 140 Am  pere.

   Handelsübliches Eisenpulver, das in die innere  Ecke gebracht worden war, diente zur Bildung einer  Brücke, so dass eine gleichmässige Schweissnaht mit  einem ebenen, schmalen Durchfliessen des Schweiss  metalles und kein Verbrennen der Platten auftrat.  



  Aus den drei vorstehend beschriebenen Beispie  len ist ersichtlich, dass während des Schweissens längs  der zu verbindenden Ränder jeder Magnet der Reihe  nach weggenommen werden muss, wenn sich die Elek  trode ihm nähert, um anschliessend wieder an seine  vorherige Stelle gebracht zu werden, wenn sich die  Elektrode weiterbewegt. In den ersten zwei Beispie  len ist es nötig, einen Magnet ungefähr 12,7 mm vor  der Elektrode wegzunehmen, um die     Blaswirkung     des Magneten auf den Lichtbogen zu vermeiden. Im  dritten Beispiel ist der Abstand ungefähr 50,8 mm.  Die jedem     entfernten    Magnet nächstliegenden ge  nügen, um das magnetische Pulver in der der  Schweisselektrode gegenüberliegenden Stellung zu  halten, wenn sie sich längs der Schweissnaht bewegt.  



       Fig.    7 zeigt die Anwendung der Erfindung auf  eckweises Schweissen von Platten zur Bildung eines  Schachtelteils, dessen Inneres ungenügend weit ist,  um ein Schweissen von der Innenseite her zu erlau  ben. Gegenüberliegende Platten 19, 21 des aus den      vier Platten 19, 20, 21 bzw. 22 gebildeten Schachtel  teils haben zwei abgeschrägte Längskanten mit Aus  nahme eines kleinen, rechteckig abschliessenden Fuss  teils. Ein oder mehrere Magnete 23 und magnetisches  Pulver werden der     Reihe    nach verwendet, um eine  Brücke 24 für die entsprechende Schweissnaht zu  bilden. In Fig.7 sind zwei fertige Schweissstellen  gezeigt.  



  Im allgemeinen ist die Stärke des magnetischen  Feldes und/oder der Abstand der Mehrzahl von Ma  gneten proportional zu der Dicke der Platten oder  anderer zusammenzufügender Teile zu wählen. Trotz  dem die Pulverbrücke die Tendenz hat, sich nur  unter der Rückseite aufzubauen, kann ein wenig Pul  ver den Weg in die Schweissfuge finden, die durch  vorhergehendes Formen der Ränder von dickeren  oder sehr dicken Teilen geformt wurde; es kann  aber leicht entfernt werden und lässt somit den  Grund der Fuge zur Aufnahme der ersten Lage frei.  



  Im Falle des Gas-Schweissens dünner Bleche folgt  das magnetische Pulver während des Arbeitsganges  jeder Wölbung oder andern Bewegung der Bleche  und schafft eine solche Stütze, dass ein Verbrennen  praktisch unmöglich ist. Genügend Pulver mag über  dies in die Schweissnaht eingeschlossen werden, um  die Verwendung eines besonderen Drahtes zur Schaf  fung von Füllmetall überflüssig zu machen.  



  Trotzdem in den Anwendungen und in den vor  hergehenden Beispielen Permanentmagnete beschrie  ben wurden, können sie, wenn wünschbar, durch  Elektromagnete     ersetzt    werden.  



  Es ist zu     verstehen,    dass, wenn auch vorstehend,  von Rändern zweier getrennter Teile die Rede ist,  auch zwei Ränder eines und desselben Teils gemeint  sein können. So ist die Erfindung ebenfalls auf das  Verbinden durch Schweissen von zwei Rändern eines  Teils anwendbar, der so gebogen wird, dass diese  Ränder aneinanderliegen, wie zum Beispiel beim  Formen eines Rohres aus einem einzelnen gebogenen  Materialstück durch Stumpfschweissen der Ränder.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum Schweissen zweier ferromagneti- scher Teile, dadurch gekennzeichnet, dass diese Teile mit aneinanderstossenden Rändern in richtiger Stel lung gesichert werden, um ein niedergeschmolzenes Schweissmetall von vorn aufzunehmen, dass ein Ma gnetfeld zwischen den aneinanderliegenden Rändern angelegt wird und dass ein Pulver, von dem minde stens 50 /rn ferromagnetisch sind, auf der Rückseite der Teile angebracht wird, so dass eine durchgehende Brücke-gebildet wird, und dass dann geschweisst wird, wobei die Pulverbrücke auf der Rückseite der Teile für das geschmolzene Schweissmetall eine Stütze bildet. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das magnetische Feld durch min destens einen die genannten Teile überbrückenden Magnet erzeugt wird. 2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass, um das Pulver nach dem Schwei ssen von den genannten Teilen zu entfernen, das ma gnetische Feld weggenommen wird und die genann ten Teile entmagnetisiert werden. 3. Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Pulver verwendet wird, das ohne zu stören in die Schweissnaht aufgenommen werden kann. 4. Verfahren nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass, wo es unerwünscht ist, dass Einschlüsse von Pulver in der Schweissnaht auftre ten, ein feuerfestes magnetisches Pulver verwendet wird. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Pulver verwendet wird, wel ches ein Flussmittel in Pulverform enthält.
CH345227D 1955-12-07 1956-12-06 Verfahren zum Schweissen im Schmelzfluss CH345227A (de)

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CH345227D CH345227A (de) 1955-12-07 1956-12-06 Verfahren zum Schweissen im Schmelzfluss

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102012013582A1 (de) * 2012-03-07 2013-09-12 Johnson Controls Gmbh Schweißverfahren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102012013582A1 (de) * 2012-03-07 2013-09-12 Johnson Controls Gmbh Schweißverfahren

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