CH345292A - Fördervorrichtung mit zwei gekuppelten Schüttelrutschen - Google Patents
Fördervorrichtung mit zwei gekuppelten SchüttelrutschenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G27/00—Jigging conveyors
- B65G27/10—Applications of devices for generating or transmitting jigging movements
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Description
Fördervorrichtung mit zwei gekuppelten Schüttelrutschen Gekuppelte gegenläufige Schüttelrutschen, z. B. als Förderrinnen, Siebe und desgleichen ausgebildet, werden viel verwendet, z. B. in Transportvorrichtungen, Griessputzmaschinen, Getreideseparatoren usw. Ihr Gebrauch ist besonders angezeigt für den Luftausgleich in geschlossenen Kasten. Die Erfindung betrifft eine Fördervorrichtung mit zwei gekuppelten, hin und her bewegten Schüttelrutschen, die z. B. als Förderrinnen, Siebe und desgleichen ausgebildet sein können, mit einer an einer der Schüttelrutschen gelagerten Antriebswelle, die mit einem Exzenter versehen ist, welcher über eine Schubstange mit der andern Schüttelrutsche gelenkig verbunden ist. Diese Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass die eine Schüttelrutsche durch Lenker aufgehängt ist und die Ruhelage dieser Schüttelrutsche durch an den Lenkern angreifende Federn bestimmt ist, währenddem die andere Schüttelrutsche mit Gleitschuhen auf Auflagerflächen aufruht. Die Zeichnung zeigt schematisch eine Fördervorrichtung mit zwei gekuppelten Schüttelrutschen einer Griessputzmaschine als beispielsweise Ausführungsform der Erfindung. Die Fig. 1 ist eine Seitenansicht der Griessputzmaschine mit der Fördervorrichtung, und die Fig. 2 zeigt im grösseren Massstab eine Frontansicht in Richtung des Pfeils B der Fig. 1. Am Maschinengerüst 1 ist eine als Siebträger 2 ausgebildete erste Schüttelrutsche durch Lenker 3 aufgehängt. Eine als Austragförderrinne 5 ausgebildete zweite Schüttelrutsche ruht mittels Gleitschuhen 6 auf entsprechenden am Gerüst 1 befestigten Gegenflächen 7 auf, wobei die beiden hin und her bewegten Rutschen miteinander gekuppelt sind. Wie allgemein bekannt, werden die Mahlprodukte auf die Siebe des Siebträgers 2 aufgegeben. Die Durchfälle fallen auf die Austragrinne 5. Ein Aspirationskanal 8 saugt Luft durch den Siebträger 2, um die Kleieteilchen zu entfernen. Am Siebträger 2 sind zwei Supporte 10 angebracht, mittels welchen eine Antriebswelle 11 an dem Siebträger 2 gelagert ist, die mit einem Exzenter 12 versehen ist. Der Exzenter 12 ist über eine Schubstange 13 mit der Austragrinne 5 gelenkig verbunden. Die Antriebswelle 11 trägt zwei Scheiben 14, 15, deren eine über einen Riemen 16 durch einen feststehenden Motor 17 angetrieben ist. Da der Zug des Riemens 16 im allgemeinen rechtwinklig zur Schüttelrichtung der Rutsche 2 steht, wird die Schüttelbewegung nicht gestört. Zum Ausgleich der Unwucht des Exzenters 12 sind Ausgleichmassen 19 an den Scheiben 14, 15 befestigt. Die Ruhelage des Siebträgers 2 ist durch Federn 22 bestimmt, die einenends am Gerüst 1 befestigt sind und andernends an den Lenkern 3 angreifen. Ein Spannschloss 23, d. h. eine Mutter mit zwei gegenläufigen Gewinden, die zwei entsprechende Gewindebolzen verbindet, das jeder Lenker aufweist, erlaubt die Länge des Lenkers 3 einzustellen. Ein am einen Ende jeder Feder vorgesehenes Spannschloss 24 erlaubt eine Regulierung der Federspannung. Eine Feststellschraube 25 erlaubt den Angriffspunkt der Federn 22 an den Lenkern 3 zu ändern. Mit dieser Verstellbarkeit der Angriffspunkte ist es z. B. möglich, die Neigung der Lenker 3 in der Ruhelage zu ändern und damit den Wurfwinkel der Siebe des Siebträgers 2 zu regulieren. Wenn die Länge der Lenker 3 verschieden eingestellt wird, erzielt man eine schräge Lage des Siebträgers 2, die bei gewissen Anwendungsfällen gewünscht ist. Die Hublänge der Bewegungen des Siebträgers 2 und der Austragrinne 5 hängt von der Exzentrizität des Exzenters 12 in bezug auf die Welle 11 und die Wurfweite auch noch vom Verhältnis der Massen des Siebträgers 2 und der Austragrinne 5 ab. Wahlweise an der Austragrinne anbringbare Gewichte verschiedener Grösse, wie beispielsweise das Gewicht 27, erlauben eine Änderung dieses Verhältnisses. Man könnte auch entsprechend Gewichte am Siebträger 2 anordnen. Die Austragrinne 5 ist mit einem nach beiden Rinnenenden schräg abwärts gerichteten Boden 28 versehen. Wenn diese Neigung nur in der einen oder andern Richtung verläuft, dann wird die Förderrichtung gewechselt. Man kann an sich bekannte Böden vorsehen, die so umklappbar sind, dass sie nach dem einen oder andern Rinnenende schräg abwärts gerichtet sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Fördervorrichtung mit zwei gekuppelten, hin und her bewegten Schüttelrutschen, mit einer an einer der Schüttelrutschen gelagerten Antriebswelle, die mit einem Exzenter versehen ist, welcher über eine Schubstange mit der andern Schüttelrutsche gelenkig verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Schüttelrutsche durch Lenker aufgehängt ist und die Ruhelage dieser Schüttelrutsche durch an den Lenkern angreifende Federn bestimmt ist, währenddem die andere Schüttelrutsche mit Gleitschuhen auf Auflagerflächen aufruht.UNTERANSPRÜCHE 1. Fördervorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass wahlweise anbringbare Gewichte verschiedener Grössen zur Änderung des Verhältnisses der Massen der beiden Schüttelrutschen vorhanden sind.2. Fördervorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der Antriebswelle Ausgleichsmassen zum Ausgleich der Umwucht des Exzenters befestigt sind.3. Fördervorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die mittels Gleitschuhen abgestützte Schüttelrutsche einen Boden mit veränderbarer Neigung aufweist.4. Fördervorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Verstellvorrichtungen zur Einstellung der Lenkerlänge vorhanden sind.5. Fördervorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Spannvorrichtungen zur Regulierung der Federspannung vorhanden sind.6. Fördervorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Verstellvorrichtungen zur Änderung des Angriffpunktes der Federn an den Lenkern vorhanden sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH345292T | 1956-07-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH345292A true CH345292A (de) | 1960-03-15 |
Family
ID=4507208
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH345292D CH345292A (de) | 1956-07-24 | 1956-07-24 | Fördervorrichtung mit zwei gekuppelten Schüttelrutschen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH345292A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4836385A (en) * | 1988-08-12 | 1989-06-06 | Slesarenko Vladimir F | Vibratory screening machine |
-
1956
- 1956-07-24 CH CH345292D patent/CH345292A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4836385A (en) * | 1988-08-12 | 1989-06-06 | Slesarenko Vladimir F | Vibratory screening machine |
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