CH345371A - Telephonteilnehmerstation mit einer Einrichtung zur Abgabe von Tonfrequenzsignalen - Google Patents

Telephonteilnehmerstation mit einer Einrichtung zur Abgabe von Tonfrequenzsignalen

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CH345371A
CH345371A CH345371DA CH345371A CH 345371 A CH345371 A CH 345371A CH 345371D A CH345371D A CH 345371DA CH 345371 A CH345371 A CH 345371A
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Description


      Telephonteilnehmerstation    mit einer Einrichtung zur Abgabe von     Tonfrequenzsignalen       Es besteht heute die Tendenz, die Übertragung  der Wahl in     Telephonanlagen    durch Tonimpulse zu  bewerkstelligen. Unter Verwendung von Transistoren  gelingt .es, in den Teilnehmerstationen Tongenera  toren unterzubringen, welche von der Zentrale über  die Teilnehmerleitung mit Gleichstrom gespeist wer  den.

   Ein solcher Tongenerator enthält einen aus einer       Induktivität    und einer Kapazität bestehenden  Schwingkreis. Üblicherweise sieht man als     Induktivi-          tät    eine Spule mit     Anzapfungen    vor, wobei man eine  Anzahl Frequenzen erzeugen kann, die dem Produkt  aus der     Anzahl    der mit der Spule     herstellbaren        In-          duktivitäten    und der Anzahl der verwendeten Ka  pazitäten entspricht.  



  Die     Anmelderin    hat erkannt, dass die Anzahl der       frequenzbestimmenden    Elemente und der zu ihrer  Einschaltung notwendigen Kontakte in einem Ton  generator gegenüber den vorstehend angeführten  Werten reduziert werden kann, wenn die Kapazitäten  miteinander kombiniert werden, was allerdings mit  Einschränkungen in der Wahl der durch die Station  auszusendenden Frequenzen verbunden ist.  



  Die Erfindung betrifft eine     Telephonteilnehmer-          station    mit einer Einrichtung zur Abgabe von Ton  frequenzsignalen, deren Frequenzen eine geome  trische Reihe bilden. Die Frequenz dieser Signale  wird durch mindestens einen Schwingkreis bestimmt,  welcher durch Kombination von verschiedenen Ka  pazitäten und     Induktivitäten    auf verschiedene Fre  quenzen abgestimmt werden kann. Die Station zeich  net sich dadurch aus, dass der Quotient der genann  ten geometrischen Reihe gleich der Wurzel aus dem  Verhältniswert 1,618 des goldenen Schnittes ist. Sie  ist weiter dadurch gekennzeichnet, dass die Kapazi  täten, aufsteigend geordnet, mit dem zweiten Wert  beginnend ebenfalls eine geometrische Reihe bilden,  deren Quotient gleich dem Quadrat dieses Verhält  niswertes ist.

      In der Folge wird zuerst eine grundsätzliche, auf  Tonwahlsysteme bezügliche Betrachtung über die  Festlegung der Reihe der auszusendenden Frequenzen  und die damit zusammenhängende Abstufung der zu  ihrer Erzeugung benötigten     frequenzbestimmenden     Schaltteile angestellt. Als     Frequenzreihe    in einem  Tonwahlsystem wird vorzugsweise eine geometrische  Reihe gewählt, um sowohl bei der Erzeugung als  auch bei der Auswertung der     Tonwahlkriterien    bei  allen Frequenzen gleiche Verhältnisse in bezug auf  relative     Frequenzkonstanz    und Selektivität zu haben.

    Wie bereits erwähnt, betrifft die Erfindung eine Sta  tion, in welcher als Quotient dieser geometrischen  Reihe die Wurzel aus dem Verhältniswert 1,618 des  goldenen Schnittes gewählt ist. Die dadurch erzielten       Vorteile    werden nachfolgend beschrieben.  



  Der goldene Schnitt hat bekanntlich ein Verhält  nis x, dessen Definition durch die Gleichung         x:1=x+1:x       gegeben ist. Die Auflösung dieser Gleichung ergibt  für x den Wert 1,618 und für
EMI0001.0023  
   die Zahl 1,272.  Bekanntlich errechnet sich die Resonanzfrequenz     E     eines Schwingkreises zu  
EMI0001.0025     
    Bei konstanter     Induktivität    ist das einem Ver  hältnis der Frequenzen von     1/x    entsprechende Ver  hältnis der Kapazitäten gleich x.

   Sofern nun zwei  Kapazitäten mit den Werten<I>a</I> und<I>b = x</I>     #   <I>a</I> vorhan  den sind, so ergibt sich unter Berücksichtigung der  Definition von x für  
EMI0001.0029     
      wodurch mit den beiden Kapazitätswerten die geo  metrische Reihe<I>a, b, a</I>     -{-   <I>b,</I> welche den Quotient x  aufweist, gebildet werden kann. Unter Anwendung  dieser Erkenntnis kann - sofern die Kapazitäten  wie nachfolgend aufgeführt gestuft werden - mit  einer einzigen     Induktivität    eine Zahl von Frequenzen  gebildet werden, welche der um eins verminderten  doppelten Anzahl der Kapazitäten entspricht.

   Bei  spielsweise können mit vier Kondensatoren der fol  genden Kapazitäten  
EMI0002.0003     
  
    <I>a=xo.a= <SEP> 1-a</I>
<tb>  <I>b=xl-a=</I> <SEP> 1,618#a
<tb>  <I>c <SEP> =x3.a=</I> <SEP> 4,236.a
<tb>  <I>d=x5.a=</I> <SEP> 11,090.a       die folgenden sieben Kapazitätswerte gebildet wer  den:  
EMI0002.0004     
  
    <I>1. <SEP> x0-a= <SEP> a <SEP> = <SEP> 1#a</I>
<tb>  2. <SEP> xl.a= <SEP> b <SEP> = <SEP> 1,618a
<tb>  3. <SEP> x2#a= <SEP> a+b <SEP> = <SEP> 2,618#a
<tb>  <I>4. <SEP> x3-a= <SEP> c <SEP> = <SEP> 4,236a</I>
<tb>  <I>5. <SEP> x4-a= <SEP> a+b+c</I> <SEP> = <SEP> 6,854#a
<tb>  <I>6. <SEP> x5-a= <SEP> d</I> <SEP> = <SEP> 11,090a
<tb>  <I>7. <SEP> x6-a=a+b+c+d=17,945#a</I>       Die Reihe kann beliebig fortgesetzt werden.  



  Wie man aus der vorher aufgeführten Reihe der  benötigten Kapazitäten ersehen kann, handelt es sich  dabei, mit dem zweiten Wert     beginnend,    um eine  geometrische Reihe mit dem Quotient x2 = 2,618.  



  In der Folge wird die Erfindung noch anhand  von zwei     Ausführungsbeispielen    erläutert.  



  Die     Fig.    1 und 2 zeigen die Schaltungsschemata  von zwei     Telephonteilnehmerstationen,    welche eine  Einrichtung zur Erzeugung von der Wahl dienenden  Tonfrequenzen aufweisen. Das auf     Fig.    2 dargestellte  Schema     betrifft    dabei eine Station, bei welcher     Hör-          und    Sprechstromkreis vollständig voneinander ge  trennt sind, welche jedoch im übrigen mit der Sta  tion, deren Schema     Fig.    1 zeigt, übereinstimmt.  



  In sämtlichen Ausführungsbeispielen werden  Transistoren vom     p-n-p-Typ    verwendet. Die Polarität  der beschriebenen Stromkreise bezieht sich daher auf  diesen Typ. Unter Umkehrung sämtlicher Polaritäten  können natürlich dieselben Schaltungen auch für den       n-p-n-Typ    verwendet werden.  



  Das erste Ausführungsbeispiel, dessen Schalt  schema auf     Fig.    1 dargestellt ist, entspricht in seinem  Grundaufbau der bekannten Station mit Differential  übertrager. Diese     Station    weist jedoch anstelle des  sonst üblichen     Kohlcmikrophons    ein magnetisches  Mikrophon M und einen dazugehörigen, mit den  Transistoren     T1    und T2 arbeitenden Mikrophon  verstärker auf. Der Ausgang dieses Mikrophonver  stärkers liegt an derselben Stelle wie das Kohle  mikrophon in den konventionellen Stationen.

   Der  Differentialübertrager     TR    mit seinen drei Wicklun  gen     W1-W3    bewirkt - sofern sich die Gabelkon  takte GK in Arbeitsstellung befinden - in Verbin-         dung    mit der aus dem Widerstand R5 und den Kon  densatoren C3 und C7 bestehenden Nachbildung in  bekannter Weise eine     Rückhördämpfung    zwischen  dem     Verstärkerausgang    und dem Hörer H. Da diese  Schaltung mit der Erfindung in keinem direkten Zu  sammenhang steht, wird sie nicht näher beschrieben.  Infolge der Wirkung des Kondensators C7 fliesst der  gesamte Gleichstrom der Leitung dem Mikrophon  verstärker als Speisung zu.

   Der Mikrophonverstärker  wird durch das Schliessen der Gabelkontakte einge  schaltet und benötigt an der     a-Ader    eine negative  und an der     b-Ader    eine positive Polarität. Er weist  gegenüber einem gewöhnlichen Verstärker die Be  sonderheit auf,     d'ass    die Speisung über dieselben An  schlüsse erfolgt, auf die der Ausgang führt. Um eine  vom Ausgangssignal freie Speisung zu gewinnen und  damit     Verstärkerausgang    und     Verstärkerspeisung    zu  entkoppeln, ist eine     Siebung    notwendig, zu welcher  der Wecker     GL    und der zugehörige Kondensator Cl  herangezogen werden.

   Am Kondensator Cl liegt  dann eine konstante Gleichspannung, welche über  den Gabelkontakt     GK2    dem Verstärker als Speisung  zugeführt wird. Das Mikrophonsignal gelangt über  den Kontakt k6 und den Kondensator C2 auf die  Basis des Transistors     T1.    Die beiden Widerstände  R 1 und R2 erzeugen eine     Vorspannung    für diese  Basis. Der durch die Wirkung des Transistors ver  stärkte, über Kollektor und     Emitter    fliessende Strom  erzeugt im Widerstand R3 eine Spannung, deren       Gleichspannungskomponente    die Basis des Tran  sistors T2 vorspannt und deren Wechselspan  nungskomponente das     Eingangssignal    der zweiten  Stufe bildet.

   Diese zweite Stufe mit dem Transistor  T2 wird in     Emitterschaltung    betrieben. Der Kaltleiter       KL    im     Emitterstromkreis    erzeugt eine stromabhän  gige Gegenkopplung und gleicht dadurch Schwan  kungen der durch die Länge der     Anschlussleitung     bedingten Speisestromstärke, der Temperatur und  der Transistorcharakteristik aus.  



  Der Mikrophonverstärker wird nun ausser der  Verstärkung von Mikrophonsignalen auch zur Er  zeugung von tonfrequenten Signalen herangezogen.  Die Station wird für ein dekadisches Wählsystem  verwendet, in welchem jedes einer einzelnen Ziffer  entsprechende Wahlkriterium aus einer einzelnen  Frequenz besteht, so dass insgesamt zehn verschie  dene Frequenzen ausgesendet werden müssen. Um  die Anzahl der     frequenzbestimmenden    Elemente  einzuschränken, wird eine Spule S mit einer An  zapfung verwendet, mit welcher zwei     Induktivitäts-          werte    gebildet werden können. Es sind dann zur Bil  dung von zehn Frequenzen fünf verschiedene Kapa  zitätswerte notwendig.

   Diese fünf Werte werden nach  den einleitend dargelegten Grundsätzen aus den drei  Kondensatoren     C4-C6    kombiniert. Die Kontakte       kl-k7    werden durch zehn nicht gezeichnete Tasten  betätigt. Der Kontakt k6 wird beim Niederdruck  jeder Taste umgelegt. In Abhängigkeit der betätigten  Taste wird ausserdem einer der beiden Kontakte k4  oder k5 geschlossen, wodurch entweder die Wicklung      <I>W4</I> oder die beiden Wicklungen<I>W4</I> und W5 zusam  men als     Induktivität    wirksam werden.

   Ausser den  genannten Kontakten werden die drei Kontakte     k1     bis k3 nach Massgabe der gedrückten Taste betätigt,  um die     Kondensatorkombinationen    C4, C5, C4     -f-          C5,    C6, C4     -f-    C5 + C6 parallel zur Spule zu schal  ten. Die Gründe, welche zu dieser Art von Kombi  nation geführt haben, wurden am Eingang dieser  Beschreibung dargelegt. Durch die Betätigung einer  der Tasten wird somit aus den Wicklungen W4 und  W5 zusammen mit den angeschalteten Kondensa  toren ein Schwingkreis gebildet. Über den umgeleg  ten Kontakt k6 wird dieser Schwingkreis anstelle des  Mikrophons an den     Verstärkereingang    geschaltet.

    Über den Widerstand R4 wird der Wicklung W6 das  Ausgangssignal des Verstärkers zugeführt. Es tritt  nun eine Rückkopplung auf, welche bewirkt, dass der  Verstärker auf der durch den Schwingkreis bestimm  ten Frequenz schwingt. Durch Öffnung des Kon  taktes k7 wird der Station ein Widerstand R6 vor  geschaltet. Dieser Widerstand begrenzt durch Ver  minderung des Speisestromes die Amplitude der er  zeugten Schwingung.  



  Es ist in neuerer Zeit die Tendenz vorhanden,  die Verbindungen bis zum Teilnehmer     vierdrähtig     zu führen. Auf der     Fig.    2 ist das Schaltschema einer  zu einer     vierdrähtigen        Telephonanlage    passenden  Station mit getrennten Stromkreisen für die ankom  mende und die abgehende Sprechrichtung dargestellt.  Gegenüber der erstbeschriebenen Station entfällt  der Differentialtransformator und die Nachbildung.  In den Stromkreisen für den abgehenden Verkehr  sind das Mikrophon mit dem Mikrophonverstärker  und der durch Tasten gesteuerte Tongenerator ent  halten. Nur dieser Teil wird von der Zentrale mit  Gleichstrom gespeist. Die Stromkreise für den an  kommenden Verkehr enthalten ausschliesslich den.

    Wecker     GL    und den Hörer<I>H.</I> Da der Wecker nicht  mehr, wie in der erstbeschriebenen Station, mit den       Verstärkerstromkreisen    verbunden ist, kann er nicht  mehr zur     Siebung    der Speisung herangezogen wer  den. Diese     Siebung    wird hier mit dem Widerstand    R5 in Verbindung mit dem Kondensator C6 bewerk  stelligt.  



  Die Erfindung ermöglicht es, in einer     Telephon-          teilnehmerstation    mit wenig Schaltelementen und  Kontakten eine verhältnismässig grosse Zahl von ver  schiedenen Frequenzen zu erzeugen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Telephonteilnehmerstation mit einer Einrich tung zur Abgabe von Tonfrequenzsignalen, deren Frequenzen eine geometrische Reihe bilden, wobei die Frequenz dieser Signale durch mindestens einen Schwingkreis bestimmt wird, welcher durch Kombi nation von verschiedenen Kapazitäten und Induk- tivitäten auf die verschiedenen Frequenzen abge stimmt werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass der Quotient der genannten Reihe gleich der Wurzel aus dem Verhältniswert 1,618 des goldenen Schnittes ist, und dass die Kapazitäten, aufsteigend geordnet, mit dem zweiten Wert beginnend, ebenfalls eine geo metrische Reihe bilden, deren Quotient gleich dem Quadrat dieses Verhältniswertes ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Telephonteilnehmerstation nach dem Patent anspruch, wobei die Anzahl der erzeugten Frequen zen zehn beträgt, dadurch gekennzeichnet, dass die frequenzbestimmenden Elemente aus einer Spule mit einer Anzapfung und aus drei Kapazitäten bestehen, wobei zur Bildung der verschiedenen Frequenzen die verschiedenen Kapazitäten einzeln, als Parallel schaltung der zwei kleineren Werte oder als Parallel schaltung aller drei Werte je mit einem Teil oder der ganzen Spule zusammengeschaltet werden.
    2. Telephonteilnehmerstation nach dem Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Strom kreise, welche das Mikrophon und die Schaltmittel zur Erzeugung der Tonfrequenzsignale enthalten,, wechselstrommässig vollständig von denjenigen Stromkreisen getrennt sind, welche mit dem Hörer in Verbindung stehen.
CH345371D 1956-12-05 1956-12-05 Telephonteilnehmerstation mit einer Einrichtung zur Abgabe von Tonfrequenzsignalen CH345371A (de)

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