CH345444A - Olofen mit Schalenbrenner - Google Patents

Olofen mit Schalenbrenner

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CH345444A
CH345444A CH345444DA CH345444A CH 345444 A CH345444 A CH 345444A CH 345444D A CH345444D A CH 345444DA CH 345444 A CH345444 A CH 345444A
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CH
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oil
fuel
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oil furnace
circuit
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Inventor
Hans Dipl Ing Stierlin
Original Assignee
Kuehlapparate Gmbh
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C5/00Stoves or ranges for liquid fuels
    • F24C5/18Liquid-fuel supply arrangements forming parts of stoves or ranges
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D5/00Burners in which liquid fuel evaporates in the combustion space, with or without chemical conversion of evaporated fuel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


  Ölofen mit Schalenbrenner    Die vorliegende Erfindung betrifft einen Ölofen  mit Schalenbrenner, bei welchem das zu verbrennende  Öl auf Siedetemperatur gebracht, die sich bildenden  Dämpfe mit Luft vermischt und das Gemisch ent  zündet wird und verbrennt.  



  Dieses Verfahren wird heute im wesentlichen nur  bei Heizöfen kleiner Leistungen angewandt; seine  Vorteile bestehen in seiner grossen Einfachheit sowie  in der Geräuschlosigkeit der Flamme. Die nach die  sem Verfahren gebauten Aggregate sind deshalb  äusserst     billi(Y.    Diesen Vorteilen stehen als Nachteile  gegenüber:  a) Geringe Leistung, da mit annehmbarem Wir  kungsgrad nur relativ kleine Ölmengen in der Grössen  ordnung von 2 Litern pro Stunde verbrannt werden  können.  



  b) Die Regulierung der Brennstoffmenge mit guter  Verbrennung ist in engen Grenzen zwar sehr einfach,  in weiten Grenzen aber nahezu unmöglich.  



  Die sich auf dem Markt befindenden     Verdamp-          fungsölbrenner    mit einer Reguliermöglichkeit in den  Grenzen 1 : 5 genügen den heutigen Anforderungen  nicht.  



  Um diesen Nachteil zu umgehen, wurde versucht,  neben einer Mengenregulierung 1 : 5 noch eine zusätz  liche Verbrennungsstufe beizubehalten, bei welcher  nur noch eine sehr kleine Zündflamme aufrecht er  halten wird. Diese Vorrichtung mit grossem Regulier  bereich gestattet zwar, den Ofen ohne neuerliches  Anzünden wieder auf grosse Leistung zu bringen; der  Vorteil ist aber mit starkem Russen der kleinen  Flamme und mit der zusätzlichen Kamingefährdung  wegen zu geringer Abgastemperatur verbunden. Da  zudem die     Zufuhrregulierung    des Öls für diese kleine  Flamme sehr schwierig ist, hat auch dieses Verfahren  in der Praxis keinen nennenswerten Eingang gefunden.

      c) Der Ofen muss von Hand, beispielsweise mittels  Streichhölzern und festem Spiritus, angezündet wer  den, was im heutigen Zeitalter der Automatisierung  als unangenehm empfunden wird.  



  d) Wird ein solcher     Verdampfungsölbrenner    mit  einem, schlechte Zugverhältnisse aufweisenden Kamin  verbunden oder schwanken die Zugverhältnisse in  diesem, so besteht die Gefahr, dass dieser Brenner  nicht gezündet werden kann, die Flamme ausgelöscht  wird oder, dass der Ofen mit schlechtem Wirkungs  grad brennt und dieser sowie das Kamin verrussen.  



  e) Die heute meist verwendeten     ölmengenregler     mit Schwimmer und     Ausflussregulierung    sind eben  falls unbefriedigend, da die Konstanz der der     Bren-          nerschale    zufliessenden Ölmenge wegen der stark  variierenden Nebenbedingungen, wie Ölqualität,     Öl-          temperatur,    Montage des Reglers, Fabrikationstole  ranzen u. a. m. nicht gewährleistet ist.  



  Es wurde deshalb auch versucht, das Öl mit  Hilfe von Dochten dem Brenner zuzuführen. Diese  Art der Zufuhr setzte sich jedoch ebenfalls nicht  durch, da die Dochte häufig verschmutzten und aus  gewechselt werden mussten.  



       f)    Für eine optimale     Brennstoffausnützung    und für  eine über den ganzen Regulierbereich einwandfreie  Verbrennung ist eine parallel mit der     Brennstoff-          mengenregulierun@    gesteuerte Luftmengenregulierung  nötig. Eine derartige Regeleinrichtung ist jedoch für  diese     Brennerart    viel zu teuer. Zudem kann bei klei  ner Belastung des Ofens die Temperatur der Rauch  gase unter deren Taupunkt sinken, was eine Gefähr  dung des Kamins zur Folge hat und auch den Be  triebsvorschriften der     Brandversicherungsanstalten     nicht mehr entsprechen würde.  



  Es sind bereits Zimmerbrennöfen bekannt gewor  den, bei welchen der Kaminzug mittels eines elek-           trisch    angetriebenen Ventilators verstärkt wird. Das  Ein- und Ausschalten des Ventilators erfolgt dabei  von Hand. Wird jedoch der Ventilator bei schlech  tem Zug nicht eingeschaltet, so bildet sich eine  russende     Flamme.     



  Die Zugregulierung mittels     Kaminklappen    wurde  ebenfalls versucht,     führte    jedoch zu keiner befriedi  genden Lösung dieses Problems.  



  g) Weiterhin zeigte sich bei den meisten im  Handel befindenden Öfen der grosse     Nachteil,    dass  die Öltanks hochgelagert werden mussten, also z. B.  in halber Ofenhöhe, um das Öl in die     Brennerschale     abfliessen zu lassen. Dadurch ergab sich ein hochgele  gener Schwerpunkt des Ofens und entsprechend ge  ringe Standfestigkeit. Zudem musste infolge Brand  gefahr der Öltank gut isoliert werden. Bei dieser  Anordnung des Öltanks musste nach Vorschrift am  Fusse des Ofens auch eine     Ölauffangwanne    mit min  destens dem Volumen des Öltanks vorgesehen wer  den.  



  Wird bei einem Ölofen bisher bekannter Kon  struktion die Ölzufuhr abgestellt, so löscht die     Flamme     nicht     sofort    aus. Das in der Schale befindliche Öl  verbrennt, worauf die Flamme sehr rasch zusammen  sinkt, jedoch nicht auslöscht; denn die heisse Brenner  schale führt dem     ölzufuhrrohr    Wärme zu. Dieses  wird, da es nicht mehr durch zufliessendes Kaltöl  gekühlt wird, so heiss, dass das sich im Rohr befin  dende Öl zu sieden beginnt und während längerer  Zeit Öldämpfe ausströmen, welche eine kleine, stark  russende Flamme unterhalten. Dieses Nachbrennen  kann je nach Konstruktion bis zu einer halben  Stunde dauern.

   Damit besteht die Gefahr, dass nicht  nur der Brennraum des Ofens     verrusst,    sondern auch  das     öleintrittsrohr    durch Russ verstopft wird.  



  Alle diese Nachteile haben dazu geführt, dass  sich Ölöfen bis heute nicht richtig durchsetzen konn  ten.  



  Der Ölofen gemäss vorliegender Erfindung, der  diese vorerwähnten Nachteile umgeht, ist dadurch  gekennzeichnet, dass die Zündmittel als Kerze ausge  bildet sind, welche zugleich zum     Vorheizen    und Ver  gasen des Brennstoffes dient, und ferner dadurch,  dass ein Stromkreis derart geschaltet ist, dass bei  Erreichen einer vorbestimmten Raumtemperatur der  Raumthermostat den Stromkreis öffnet und damit  sowohl die     Brennstoffördervorrichtung    abstellt als  auch Mittel zum Ansprechen bringt, welche ein  Zurückfliessen des Brennstoffes aus der heissen Zone  ermöglichen, und dass ein temperaturempfindliches  Regelorgan vorgesehen ist,

   welches erst bei Absinken  eines vorbestimmten Ofenpunktes auf eine vorbe  stimmte Temperatur das     Wiedereinschalten    der       Brennstoffördervorrichtung    und der Zündkerze er  möglicht.  



  Der Erfindungsgegenstand ist anhand der nach  folgenden Zeichnungen in Form eines Ausführungs  beispiels erläutert.    Es zeigen:       Fig.    1 eine     Prinzipskizze    der bisher üblichen Öl  ofenbauart,       Fig.    2 eine     Prinzipskizze    der erfindungsgemässen  Bauart,       Fig.    3 einen Ausschnitt des Ölofens gemäss     Fig.    2,  mit     Brennerschale,    Mischkammer und Zündkerze,

         Fig.    4 eine     Prinzipskizze    der     Ölstandregulierung     in der     Brennerschale    und der Fördereinrichtung des  Ölofens gemäss     Fig.    2,       Fig.    5 das elektrische Steuerschema des Ölofens  gemäss     Fig.    2.  



  Der in     Fig.    1 dargestellte Ofen bekannter Art  weist einen Öltank 1, einen niveauregulierten     Zwi-          schenölbehälter    4, sowie eine     Zufuhrleitung    6 auf,  durch welche das Öl in eine     Brennerschale    7 aus  fliesst. Eine Mischkammer 10 ist mit Luftzufuhr  schlitzen 11 versehen, durch welche die Primärluft  einströmt. Ein Brennraum 14 ist mit der Mischkam  mer 10 über eine Öffnung 13 verbunden. Dieser  Brennraum 14 weist ebenfalls     Luftzufuhröffnungen     15 auf.

   Der Brennraum 14 ist mittels eines     Guss-          ringes    17 von einem Flammenraum 16 getrennt, wel  cher     Gussring    17 eine entsprechende Öffnung auf  weist. Der Flammenraum 16 ist in seinem obern  Teil an einen Kamin 18 angeschlossen. Der ganze  Ölofen steht auf einem Sockel l a.  



  Aus dem Zwischenbehälter 4 fliesst das Öl unter  Gefälle in die     Brennerschale    7, wo es infolge der  dort herrschenden Temperatur verdampft und mit  der durch die Schlitze 11 eintretenden Primärluft ge  mischt wird. Bei der Inbetriebsetzung, wo die ver  dampfte Ölmenge vorerst gering ist, genügt die in  die Mischkammer eintretende Luft zur Unterhaltung  der Flamme. Je grösser dann die Flamme wird, um  so mehr verschiebt sie sich in den Brennraum 14,  in welchem durch weitere Schlitze 15 die noch  fehlende Luftmenge beigemischt wird. Die Rauch  gase steigen durch den Flammenraum 16 empor,  geben ihre Wärme an die Wände ab und strömen  durch den Kamin 18 ab.  



  In     Fig.    2 ist schematisch ein Ölofen der neuen  Bauart dargestellt. Er weist einen als Sockel ausge  bildeten Öltank auf mit einem     Ölmangelschalter    2,  einer     Brennstoffzufuhreinrichtung    3 und einem Öl  standsrohr 4a mit einem     bimetallbetätigten    Entlee  rungsventil 5, das nur im Betriebszustand des Ofens  geschlossen ist. Eine     Brennerschale    7 ist über eine  Leitung 6     kommunizierend    mit dem     ölstandsrohr    4a  verbunden.

   In einer Vertiefung 8 der     Brennerschale    7  befindet sich eine elektrische Zündkerze 9. Über dem  Boden der Schale 7 erstreckt sich eine Mischkammer  10, welche an der Peripherie angeordnete Luftzufuhr  schlitze 11 aufweist. Den obern Abschluss der Misch  kammer 10 bildet ein Blech 12, welches in seiner  Mitte eine Öffnung 13 besitzt. Der Mischkammer  schliesst sich ein Brennraum 14 an, welcher ebenfalls  mit     Luftzufuhröffnungen    15 versehen ist. über dem  Brennraum 14 ist ein     Flammenraum    16 angeordnet,  welcher vom Brennraum 14 durch einen     Gussring    17      getrennt ist. Am obern Teil des Flammenraumes 16  schliesst sich ein Kamin 18 an.

   Der Ölofen besitzt  ferner einen Hauptschalter 90     (Fig.    5), einen Venti  lator 19 sowie einen Raumthermostaten 20, eine  Schaltuhr 21, einen Kaminthermostaten 22, einen       Ölmangelschalter    23, einen     Ventilatorschalter    24  sowie einen Kontaktschalter 25 zur Verhütung des       Wiedereinschaltens    in heissem Zustande des Ofens.  Ein Ölfilter 26 ist im Öltank 1 angeordnet.  



  Das Öl wird aus dem Tank 1 mit Hilfe der  mechanischen     Brennstoffzufuhreinrichtung    3, welche  als     Becherwerk    ausgebildet ist, gehoben und in das       Ölstandsrohr    4a gegossen. Dieses     ölstandsrohr    4a  weist an seinem untern Ende das Entleerungsventil 5  auf, welches beim     Inbetriebsetzen    des Ofens in später  erläuterter Weise mittels eines thermischen Regel  organs in Form eines     Bimetallstreifens    42 ange  hoben und dadurch das     ölstandsrohr    4a geschlossen  wird, und das Ölniveau steigt.

   Vom Rohr 4a     fliesst     das Öl durch das Rohr 6 in die Vertiefung 8 der  Schale 7, wo es die Zündkerze 9 in ihrem untern  Teil umgibt.  



  Die Zündkerze 9 besteht aus einer Anschluss  klemme 30     (Fig.    3), einer Verschraubung 31, einem       Ölwärmeteil    32 und einer Glühspirale 33. Die Draht  spirale kann zweiteilig hergestellt sein, wobei der  Glühteil aus feinerem Draht als der     Vorheizteil    be  steht. Wenn sich die Zündkerze 9 unter Strom be  findet, so wird der Teil 32 derart erwärmt, dass er  das ihn umschliessende Öl zum Verdampfen bringt.  Die entstehenden Öldämpfe mischen sich im Misch  raum 10 mit der vorhandenen Luft zu einem     zünd-          fähigen    Gemisch. Dieses Gemisch streicht unter dem  Einfluss einer Verteilerhaube 34 um die Zündspirale  33 und wird dort entzündet.

   Die entstehende Hitze  fördert die Ölverdampfung, die Flamme wird grösser,  durch die Schlitze 11 und 15 tritt, begünstigt durch  den Ventilator 19, Luft ein und die Flamme verlagert  sich in den Brennraum 14, wobei sie teilweise in den  Feuerraum 16 vorstösst. Die Rauchgase bestreichen  die Wände des Flammenraumes 16. Ein Teil der  vom Ventilator 19 geförderten Luft streicht aussen  um den     Flammenraummantel    und erhöht den     luft-          seitigen    Wärmeübergang. Dies führt zu bessern       Wärmedurchgangsverhältnissen    bzw.     kleinern    Öfen  bei gleichen Leistungen. Die Rauchgase strömen an  schliessend durch den Kamin 18, wobei sie den  Kaminthermostaten 22 umspülen.  



  Die in Form eines     Becherwerkes    ausgebildete       Zufuhreinrichtung    3 besitzt den Vorteil, dass sie gegen       Unreinigkeiten    unempfindlich ist und ein konstantes  Ölvolumen fördert, welches von Viskosität, Tempe  ratur und     spez.    Gewicht des Öls unabhängig ist. Zu  dem ist es möglich, durch Vermehrung oder Vermin  derung der Zahl der Förderbecher ein und dieselbe  Type eines     Becherwerkes    für kleine und grosse Öfen  zu verwenden.  



  Die Funktionsweise der     Brennstoffzufuhreinrich-          tung    ist aus     Fig.    4 ersichtlich. Der Ölstand 41 wird  durch einen in den Öltank 1 mündenden Überlauf 40    derart geregelt, dass das Öl sich nicht in der Brenner  schale unerwünscht anreichern und     schlussendlich     durch die Luftschlitze 11 der Mischkammer 10 in  den Aufstellungsraum     ausfliessen    kann. Auch soll die  Zündspirale 33 der Kerze 9 nicht von Öl umflossen  werden, da dies beim Zündvorgang zu Rückständen  an der Zündspirale 31 führen würde und mit der  Zeit ihren Ausfall zur Folge hätte.  



  Der Betrieb des Ofens sowie dessen Steuerung  wird nachfolgend auf Grund der     Fig.    5 erläutert.  Im Primärnetz befindet sich der Hauptschalter  90, dem der Raumthermostat 20 sowie die Schaltuhr  21 nachgeschaltet sind. Diese Instrumente sind mit  der Primärwicklung eines Transformators in Serie  geschaltet und stehen somit unter der normalen Netz  spannung.  



  Die übrigen-elektrischen Teile des Ofens sind  in einem Stromkreis, der an die Sekundärwicklung  des Transformators angeschlossen ist, hintereinander  geschaltet und stehen unter Niederspannung, welche  zwischen 1 und 9 Volt variieren kann. Es müssen  somit keine besondern Stromschutzmassnahmen ge  troffen werden.  



  In diesem Stromkreis ist der Kaminthermostat 22  bzw. dessen Schalter und mit diesem in Serie die  Zündkerze 9, der     Bimetallstreifen    42, der Antrieb  der     Brennstoffzufuhreinrichtung    3 sowie der     Öl-          mangelschalter    23 geschaltet. In einem Parallelkreis  ist zwischen der einen Klemme 51 der Sekundär  wicklung des Transformators und dem     Ölmangel-          schalter    23 der Schalter 24 für den Ventilator 19  sowie der Ventilator 19 angeschlossen.

   Der erstge  nannte Sekundärkreis ist zudem an einem Punkt 61  angezapft und über den Kontaktschalter 25 an eine  Windung der Sekundärseite des Transformators im  Punkt 52 derart angeschlossen, dass er die Spannung  dieser Sekundärspule im Verhältnis 1 : 8 teilt.  



  Der Stromkreisteil 54-55-59-60-61-65-66-69  70-53 wird als     Anfahrteil    bezeichnet, da er nach der  Inbetriebsetzung des Ofens teilweise stromlos wird,  während im selben Augenblick der über den Kontakt  schalter 25 geschlossene     Betriebsstromkreisteil    52-62  61-65-66-69-70-53 die Stromführung übernimmt.  Diese beiden Stromkreisteile besitzen den gemeinsa  men Teil 61-65-66-69-70-53.  



  Wenn der Ofen in Betrieb genommen wird, so  sind der Raumthermostat 20, die Schaltuhr 21 und  der Kaminthermostat 22 bzw. dessen Schalter sowie  bei genügend gefülltem Öltank der     Ölmangelschalter     23 geschlossen. Der     Ventilatorschalter    24 ist über  56, 57 oder 58, 57 ebenfalls geschlossen. Nun wird  der Hauptschalter 90 eingeschaltet. Der Primärstrom  kreis ist geschlossen und im Sekundärstromkreis  fliesst der Strom über den Schalter des Kaminthermo  staten 22 zur Glühkerze 9, wobei er die Glühspirale  33 und den     Körper    32 erwärmt, durch den Bimetall  streifen 42 und den Antrieb der Brennstoffzufuhr  einrichtung 3, welche beginnt, das Öl in das Ölstands  rohr 4a zu heben.

   Unter dem Einfluss des durch  gehenden Stromes erwärmt sich der     Bimetallstreifen         42, krümmt sich und hebt das Entleerungsventil 5,  wodurch das     Ölstandsrohr    4a geschlossen wird und  das Ölniveau steigt. Sobald das Öl durch das Rohr 6  in die     Brennerschalenvertiefung    8 gelangt, wird es  dort vom heissen Kerzenteil 32 derart erhitzt, dass es  verdampft, sich mit der in der Mischkammer 10  befindlichen Luft vermischt und das zündfähige Ge  misch an der Glühspirale 33 entzündet wird.  



  Der     Bimetallstreifen    42 hat beim Anheben des  Entleerungsventils 5 auch den Kontaktschalter 25  geschlossen, wodurch der     Betriebsstromkreisteil    61,  52 ebenfalls geschlossen wird. Dieser Stromkreisteil  ist im Normalbetrieb geschlossen und während der       Inbetriebsetzungsperiode    offen. An Stelle eines Ent  leerungsventils kann ein magnetbetätigter     Verdränger-          körper    als Steuerkörper angeordnet sein, welcher  einen Zusatzraum für das abfliessende Öl freigibt.  



  Der     Ventilatorstromkreis    kann je nach Stellung  des Schalters 24 vor oder nach dem Kaminthermo  stat 22 geschaltet werden und somit entweder durch  den Thermostaten 22     gesteuert    werden oder stets  eingeschaltet bleiben, unabhängig von der Tempe  ratur der Rauchgase im Kamin 18. Die Verwendung  eines Ventilators 19 ist unerlässlich, da sich die nor  malen Zugverhältnisse im Kamin 18 erst nach einiger  Betriebszeit, das heisst nach dessen Erwärmung, ein  stellen. Bis zum Eintreten     normaler    Zugverhältnisse  würde die Flamme des Ofens ohne Ventilator mit  zu kleiner Luftmenge brennen und deshalb russen.  



  Nach einer gewissen Betriebszeit, wenn die heissen  Rauchgase den Kaminthermostaten 22 betätigen,  öffnet dessen Schalter. Die Glühkerze 9 wird strom  los. Der     Anfahrteil    des Stromkreises ist jetzt ausser  Betrieb. Nun fliesst der Strom aber in derselben  Stärke durch den     Betriebsstromkreisteil    52, 61, so       dass    die übrigen Organe im Kreis unter Strom blei  ben und die Steueranlage normal weiterläuft.  



  Unterschreitet der Ölstand im Öltank 1 einen       Minimalwert,    so öffnet der     ölmangelschalter    23. Der  Stromkreis bleibt zwar über ein Warnsignal 71/72  optischer oder akustischer Art geschlossen; dessen  Widerstand ist indessen so gross bemessen, dass die  Stromstärke nicht mehr genügt, um die Brennstoff  zufuhreinrichtung 3 zu betreiben, so dass diese ab  stellt und der Ofen nach einer gewissen Zeit aus  löscht.  



  Wird kein Öl nachgefüllt, so gelangt der Bimetall  streifen 42     schlussendlich    in seine Kaltlage zurück,  das     Entleerungsventil    5 des     ölstandsrohres    4a wird  geöffnet, das Öl     fliesst    augenblicklich in den Öltank 1       zurück    und die Ofenflamme erlöscht. Aber auch der  Kontaktschalter 25 wird dabei geöffnet.  



  Der Raumthermostat 20 unterbricht bei Errei  chen der Solltemperatur den Primärkreis des Trans  formators und setzt damit den Ofen ausser Betrieb,  da auch der Sekundärteil     stromlos    wird. Hierbei wird  das Ventil 5 geöffnet, so dass das Öl aus der heissen  Zone (Schale 7) über die Leitung 6 in den Tank 1  abfliessen kann.    Sinkt die Raumtemperatur auf einen gewissen  einstellbaren Wert unter den Sollwert, so schliesst  der Thermostat 20 den Primärstromkreis wieder und  der Ofen wird automatisch wie vorgehend beschrie  ben, wieder angezündet. Die vorstehende beschrie  bene Regelung ist eine sog.     Ein-Aus-Regulierung.     



  Die Solltemperatur des Raumthermostaten 20  kann von Hand oder mittels der Schaltuhr 21 ver  stellt werden, um z. B. der Aussentemperatur oder  der Tages- und Nachtzeit Rechnung zu tragen.  



  Bei einem heissen Ölofen ist nach dem Erlöschen  der Flamme unter allen Umständen das Nachführen  von Öl in den Ofen wegen Explosionsgefahr zu ver  hüten. Zur Vermeidung eines solchen     Nachführens     dient der Kaminthermostat 22 sowie der Bimetall-'  streifen 42, welcher, wie vorstehend beschrieben, den  Kontaktschalter 25 des     Betriebsstromkreisteils        öffnet.     



  Der     Anfahrstromkreisteil    und damit die     Ölförder-          vorrichtung    können erst wieder eingeschaltet werden,  wenn der Ofen abgekühlt ist (Kaminthermostat),  wobei beim Schliessen des     Anfahrstromkreisteils    auto  matisch auch die Glühkerze 9 wieder unter Strom  steht.  



  Der Transformator kann thermisch z. B. mittels  eines Wärmepaketes 91 so abgesichert werden, dass  die Stromzufuhr primärseitig nach Erreichung einer  bestimmten Temperatur des Transformators unter  brochen wird. Durch richtige Dosierung der ther  mischen Masse des Transformators kann damit  erreicht werden, dass der Ofen automatisch im Falle  des     Nichtzündens    wieder entleert wird und so, nach  Abkühlung des Transformators, der Ofen selbsttätig  einen neuen Zündversuch unternimmt.  



  Durch     Hintereinanderschaltung    von Glühkerze 9,       Bimetallstreifen    42 und Antrieb der Brennstoff  zufuhreinrichtung 3 wird erreicht, dass letztere bei  defekter Zündkerze 9 nicht mehr in Betrieb gesetzt  werden kann. Dadurch wird ein Überfüllen des Ofens  mit Brennstoff auf weitere Weise verhindert.  



  Ein Ölofen     vorbeschriebener    Bauart ist rationell  im Betrieb, vollautomatisch,     explosions-    und sehr  betriebssicher sowie praktisch geräuschlos. Er     erfüllt     alle Anforderungen, welche der heutige Verbraucher  an eine moderne Heizanlage stellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Ölofen mit Schalenbrenner, einer Brennstoff- fördervorrichtung und einem Thermostaten, welcher bei einer vorbestimmten Temperatur im zu heizenden Raum in Funktion tritt sowie mit Mitteln zum Zün den der Brennstoffdämpfe beim Inbetriebsetzen des Ofens, dadurch gekennzeichnet, dass die Zündmittel (9) als Kerze ausgebildet sind, welche zugleich zum Vorheizen und Vergasen des Brennstoffes dient und ferner dadurch, dass ein Stromkreis derart geschaltet ist, dass bei Erreichen einer vorbestimmten Raum temperatur der Raumthermostat (20)
    den Stromkreis öffnet und damit sowohl die Brennstoffördervorrich- tung abstellt als auch Mittel (5) zum Ansprechen bringt, welche ein Zurückfliessen des Brennstoffes aus der heissen Zone ermöglichen, und dass ein tempe raturempfindliches Regelorgan (22) vorgesehen ist, welches erst bei Absinken eines vorbestimmten Ofen punktes auf eine vorbestimmte Temperatur das Wiedereinschalten der Brennstoffördervorrichtung und der Zündkerze ermöglicht. UNTERANSPRÜCHE 1. Ölofen gemäss Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Kerze (9) einen heizbaren Mantel (32) und eine Glühspirale (33) besitzt.
    2. Ölofen gemäss Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kerzen körper eine zweiteilige Drahtspirale (33) aufweist, deren einer, dickerdrahtige Teil dem Vorheizen und deren anderer, dünnerdrahtige Teil dem Zünden dient. 3. Ölofen gemäss Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Brennerschale (7) eine Vertiefung (8) zur Auf nahme von Brennstoff und Zündkerze (9) aufweist.
    4. Ölofen gemäss Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Stromkreis einen Anfahrteil (51-54- 55-59-60-61-65-66-69-70-53) und einen Betriebs teil (52-62-61-65-66-69-70-53) aufweist, wobei der Anfahrteil nach Erreichen einer vorbestimmten Ofen temperatur teilweise abgeschaltet wird und der Be triebsstromkreis in Funktion tritt.
    5. Ölofen gemäss Patentanspruch und Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Be- triebsstromkreisteil (52-62-61-65-66-69-70-53) ein von der Stromstärke abhängiges thermisches Regel- Organ (42) und der Antrieb für die Brennstoffzufuhr einrichtung (3) eingeschaltet sind, wobei das Regel organ (42) ein Steuerorgan (5) für den in der heissen Zone vorhandenen Brennstoff derart steuert, dass bei durch den Thermostaten (20) im Stromkreis ver ursachtem Stromunterbruch das Regelorgan (42) das Steuerorgan (5) betätigt, so dass das Ö1 aus der heissen Zone abfliesst.
    6. Ölofen gemäss Patentanspruch und Unter ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass im Betriebsstromkreisteil (52-62-6l-65-66-69-70) ein Kontaktschalter (25) vorgesehen ist, welcher durch das Regelorgan (42) bei eingeschaltetem Anfahrteil geschlossen wird und welcher bei Stromunterbruch im Betriebsstromkreisteil geöffnet wird. 7. Ölofen gemäss Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Brennstoffzufuhreinrichtung als Becherwerk (3) ausgebildet ist.
    B. Ölofen gemäss Patentanspruch und Unter anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Becher werk (3) auswechselbare Becher besitzt, so dass es möglich ist, mit ihm bei gleicher Fördergeschwindig- keit verschiedene Ölmengen zu fördern. 9. Ölofen gemäss Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Misch- und Brennraum (10, 14, 16) zwecks Zünderleichterung mit einer über der Zündkerze (9) angeordneten Verteilerhaube (34) ausgerüstet ist.
    10. Ölofen gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass er einen Ventilator (19) aufweist, zum Zwecke, den Verbrennungsluftzufluss zu steigern und die Wärmedurchgänge zu verbessern.
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