CH345514A - Stufenlos regelbares Reibungsgetriebe - Google Patents

Stufenlos regelbares Reibungsgetriebe

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CH345514A
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Description


  Stufenlos regelbares     Reibungsgetriebe       Die vorliegende Erfindung betrifft ein stufenlos  regelbares Reibungsgetriebe mit Reibrollen, die zwei,  wenigstens annähernd kegelförmige Reibflächen auf  weisen und zwischen zueinander gleichachsig ange  ordneten Laufflächen angeordnet sind.  



  Bei bisher bekannten solchen Reibungsgetrieben  sind die die Laufflächen berührenden Kegelmantel  linien der Reibrollen zur Achse der Laufflächen par  allel, und die beiden Laufflächen befinden sich in  einer gemeinsamen Ebene. Auch sind die Reibrollen  geteilt. Die Konstruktion ist teuer, und es ergeben  sich in der Lagerung der Reibrollen grosse Lager  drücke, durch welche die Reibungsverluste erhöht  und der Wirkungsgrad herabgesetzt wird.  



  Dieser Nachteil soll bei dem stufenlos regelbaren  Reibungsgetriebe gemäss vorliegender     Erfindung    da  durch behoben werden, dass sowohl die Drehachse  der Reibrollen wie auch deren Mantelerzeugenden,  welche die Laufflächen berühren, in einem Winkel  zur Achse der Laufflächen verlaufen, wobei durch  Verschieben der Reibrollen in Richtung der Achse  der Laufflächen das     Übersetzungsverhältnis    zwischen  treibender und getriebener Welle stufenlos geändert  werden kann.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind Ausführungs  beispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt,  und zwar zeigt:       Fig.    1 einen Querschnitt durch eine Ausführung  mit doppelkegelförmigen Reibrollen mit schräggestell  ter Achse,       Fig.    la einen     Teilschnitt    zu     Fig.    1,       Fig.    2 die gleiche Ausführung wie     Fig.    1, wobei  die Reibrollen sich in der Stellung eines über  setzungsverhältnisses ins Schnelle befinden,       Fig.    3 eine Ausführung, bei welcher der Aussen  ring feststeht, so dass die Reibrollen planetenförmig  mit ihrem Träger umlaufen,         Fig.    4 eine Ausführung,

   bei welcher gleichzeitig  zwei Reihen Reibrollen nach     Fig.    3 parallel angeord  net sind,       Fig.    5 eine Variante, bei welcher zwei     Reihen     Reibrollen hintereinander angeordnet sind, wobei  die eine Reihe im Prinzip gemäss     Fig.    1 und die  zweite Reihe im Prinzip gemäss     Fig.    3 ausgebildet ist  und       Fig.    6 eine Ausführung mit Reibrollen, die am  Umfang gelagert sind.  



  Im Beispiel nach     Fig.    1 ist mit 1 ein Gehäuse  bezeichnet mit einem damit verschraubten Deckel 2.  Im Gehäuse 1 ist die Welle 3 mittels eines Kugel  lagers 18 drehbar gelagert, und im Deckel 2 ist die  Welle 4 mittels Kugellager 19 gelagert. Auf einem  Träger 6 sind eine Anzahl, z. B. vier,     Doppelkegel-          Reibrollen    7 planetenförmig angeordnet und um  ihre Achse drehbar gelagert, wobei deren Achsen 8  schräg zur gemeinsamen Achse der Wellen 3, 4 an  geordnet sind. Diese Achsen 8 können entweder aus  einem Stück mit den Wälzkörpern 7 bestehen oder  in die letzteren eingesetzt sein. Die Achsen 8 und  die Reibrollen 7 lassen sich in ihrer Längsachse ver  schieben.  



  Die Reibrollen 7 sind in Reibungskontakt auf  der einen Seite mit einer Lauffläche einer Scheibe 10  und auf der     gegenüberliegenden    Seite mit der va  dieser Lauffläche gleichachsigen Lauffläche eines  Ringteils 9. Die Scheibe 10 wie auch der Ringteil 9  sind an sich auf den Wellen 4 bzw. 3 drehbar ge  lagert. Der Ring 12, der mit der Welle 4 starr ver  bunden ist, bildet mit der Scheibe 10 eine Kupplung,  indem diese Teile einander zugekehrte Ringstirn  flächen besitzen, an denen entgegengesetzt geneigte  Schrägflächen gebildet sind. Mit den Schrägflächen  wirken Kugeln 11 zusammen, welche durch einen  Kugelkäfig distanziert sind.

   Diese Kupplung zwischen      Scheibe 10 und     Welle    4 wirkt als Vorrichtung zur  automatischen Regulierung des     Anpressdruckes    der  Scheibe 10 auf die Reibrollen 7, indem bei Be  lastung die Kugeln 11 auf den Schrägflächen auf  laufen und die Scheibe 10 gegen die Reibrollen 7  pressen. Die die     Lauffläche    der Scheibe 10 berüh  rende     Kegelmantellinie    der Reibrollen 7 ist so ge  neigt, dass durch das axiale Verschieben der Scheibe  10 nach links ein grösserer     Anpressdruck    an der  Kontaktfläche erzielt wird.

   Die die Lauffläche des  Ringteils 9 berührende     Kegelmantellinie    der Reib  rollen 7 ist ebenfalls geneigt,     vorteilhaft    in der glei  chen Grösse wie die vorgenannte     Kegehnantellinie,     so dass diese beiden Linien parallel sind.

   Die die       Laufflächen    berührenden     Kegelmantellinien    sind  hierbei zur Drehachse der Laufflächen so geneigt,  und die beiden Laufflächen sind in Richtung ihrer  Achse derart     versetzt    bzw. haben einen solchen  axialen Abstand, dass das rechtsdrehende, auf die  Reibrollen 7 in der Bildebene der     Fig.    la ausgeübte  Moment, das durch die     Axialkomponente    P des     An-          pressdruckes    und den Abstand b erzeugt wird, wenig  stens annähernd gleich ist dem linksdrehenden Mo  ment, das durch die     Radialkomponente        l3    des An  pressdruckes und den Abstand a hervorgerufen wird.

    Die beiden Momente sind daher teilweise oder ganz  ausgeglichen, so dass die aus den     Anpresskräften    der  Reibrollen resultierenden Drücke in den Lagern der  Reibrollen klein oder Null werden. Ring 9 und  Scheibe 10 könnten jedoch auch in einer Ebene  liegen, ohne dass sich an der Wirkungsweise     etwas     ändern würde; einzig der Wirkungsgrad würde dabei  verschlechtert.  



  Dadurch, dass die Scheibe 10, wie ersichtlich, mit  Spiel auf der Welle 4 angeordnet ist, ist sie bzw. ihre  Lauffläche in radialer Richtung einstellbar.  



  Zwischen dem Ringteil 9 und dem mit der Welle  3 starr verbundenen Ring 13 sind in gleicher Weise  mit Schrägflächen zusammenwirkende Kugeln 11  vorhanden, um eine Vorrichtung zur automatischen  Regulierung des     Anpressdruckes    zu erhalten. Durch       eie    Anordnung einer solchen Vorrichtung auf der  Eingangs- wie auch auf der Ausgangswelle wird die  automatische Regelung des     Anpressdruckes    auf dem  ganzen Regulierbereich erhalten.  



  Der Träger 6, der auf der Welle 3 drehbar und  am Deckel 2 nicht drehbar, jedoch axial verschieb  bar     gelagert    ist, weist eine     Verzahnung    15 auf, die  als     Zahnstange    ausgebildet ist, in welche ein Zahn  rad 16 eingreift. Durch Drehen des Zahnrades 16  kann der Träger 6 in axialer Richtung verschoben  werden.  



  In der in     Fig.    1 gezeichneten Stellung berührt  die Scheibe 10 die Reibrollen 7 auf einem grossen  Durchmesser, der Teil 9 die Reibrollen 7 jedoch  auf einem kleinen Durchmesser; beim Antrieb der  Welle 4 entsteht dadurch eine     Übersetzung    ins  Langsame auf die Welle 3.  



  In     Fig.    2 ist der Träger 6 in axialer Richtung  so weit verschoben     gezeigt,    dass die Scheibe 10 die    Reibrollen 7 auf einem kleinen Durchmesser     berührt,     der Teil 9 hingegen auf einem grossen; dadurch ent  steht eine Übersetzung von Welle 4 auf Welle 3  ins Schnelle. Durch das Verschieben des Trägers 6  in axialer Richtung können also stufenlos beliebige  Übersetzungen eingestellt werden.  



  Die Feder 17 übt einen     Axialdruck    auf den Ring  12 und die Scheibe 10 aus, damit beim Anfahren,  bevor die     Anpressvorrichtung        wirksam    wird, schon  ein Reibungsdruck zwischen der Scheibe 10, dem  Ring 9 und den Reibrollen 7 vorhanden ist.  



  In     Fig.    3 ist in dem mit dem Gehäuse 20 ver  schraubten Deckel 21 mittels der Kugellager 19 die  Welle 4 gelagert, auf der in gleicher Weise wie in       Fig.    1 die Scheibe 10, die Kugeln 11 und der Ring  12 der     Anpressvorrichtung    angeordnet sind.

   Die  Reibrollen 7 sind in einem Träger 22 gelagert, der       einerends    auf einer Lagerbüchse 23 des Deckels 21  und     andernends    mittels eines Kugellagers 24 in einer  Büchse 25 drehbar gelagert ist.     Letztere    ist mit  dem Gehäuse 20 verkeilt, jedoch axial verschiebbar  und weist eine     Zahnstangenverzahnung    26 auf, in  die das Zahnrad 27 eingreift, welches wieder von  aussen durch ein Handrad gedreht werden kann.  Das Kugellager 24 überträgt die Verschiebungsbewe  gung der Büchse 25 auf den drehenden Träger 22.  Der Ring 28, welcher in Reibungskontakt mit den  Reibrollen 7 steht, ist hier verschiebbar im Gehäuse  20 angeordnet.

   Er bildet zusammen mit einem im  Gehäuse 20 fest angebrachten Ring 29 und Ku  geln 30, die mit Schrägflächen auf den Stirnseiten  der Ringe 28 und 29 zusammenwirken, eine     An-          pressvorrichtung.    Die Kugeln 30 laufen bei Be  lastung auf den Schrägflächen auf und pressen den  Ring 28 fest gegen die Reibrollen 7. Der Reibrollen  träger 22 ist mit der Welle 31 durch eine Keil  verbindung drehfest verbunden. Beim Drehen der  Welle 4 werden durch     Reibungsschluss    die     Reibrollen     7 in Drehung versetzt, wobei sich letztere auf der  Lauffläche des Ringes 28     planetenförmig    abwälzen.  Der Träger 22 wird dadurch in Drehbewegung ver  setzt und treibt die Welle 31.

   Wie bei     Fig.    1 wird  durch Verschieben des Trägers 22 in axialer Rich  tung eine     Änderung    im Übersetzungsverhältnis her  vorgerufen, indem die Berührungsradien zwischen  den Reibrollen 7 einerseits und den Laufflächen des  Ringes 28 und der Scheibe 10 anderseits sich än  dern.  



  Bei der Ausführung nach     Fig.    4 sind zwei Reihen  Reibrollen 7 an einem Träger 32 angeordnet, der  gleich wie in     Fig.    3 drehbar gelagert und durch eine       Verstellvorrichtung    26, 27 axial verschiebbar ist.  Die auf diese Weise planetenförmig     angeordneten     Reibrollen 7     wälzen    sich wie bei     Fig.    3     um.    zwei im  Gehäuse 33 angeordnete Ringe 28 ab, denen je  eine     Anpressvorrichtung    29, 30 zugeordnet ist. Mit  jeder     Reibrollenreihe    wirkt ferner eine Scheibe 10  zusammen.

   Beide Scheiben 10 und ihre     Anpressvor-          richtungen    11, 12 sind auf einer Welle 34 angeord  net. Zufolge der parallelen Anordnung der zwei      Reihen Reibrollen kann die übertragene Leistung  vergrössert werden. Anstelle von zwei Reihen Reib  rollen kann eine beliebige Anzahl Reihen angeord  net werden.  



  Die Ausführung nach     Fig.    5 weist ebenfalls zwei  Reihen Reibrollen auf. Die rechte Reihe ist im  Prinzip gleich wie nach     Fig.    1 ausgebildet, die linke  Reihe wie nach     Fig.    3, wobei, wenn die Welle 35 die  Eingangswelle ist, der abtreibende Teil 36 der ersten  Reihe mit dem antreibenden Teil 37 der zweiten  Reihe über eine     Anpressvorrichtung    38 drehbar ver  bunden ist. Der Teil 37 ist durch ein Kugellager 39  in einer Zwischenwand 40 des Gehäuses 41 gelagert.  Die übrige     Ausführung    dieser beiden Reihen ist  identisch mit den Ausführungen nach     Fig.    1 und 3.

    Die Welle 42 ist die     Abtriebswelle.    Für jede Stufe ist  eine separate     Verstelleinrichtung    15, 16 bzw. 26, 27  angeordnet. Diese     Ausführung    dient zum Vergrössern  des     Verstellbereiches    und gleichzeitig     zum    Vergrö  ssern des Ausgangsdrehmomentes. Die erste Stufe  nach     Fig.    1 ergibt ein hohes Übersetzungsverhältnis,  während durch die zweite Stufe nach     Fig.    3 grosse  Drehmomente erzielt werden können.

   Durch diese  Kombination der beiden Reihen können somit grosse  Übersetzungsverhältnisse und gleichzeitig hohe Dreh  momente erzielt werden, wenn auf der treibenden  Seite zuerst die Ausführung nach     Fig.    1 gewählt  wird.  



       Fig.    6 stellt eine Variante dar mit     zylinder-          förmigen    Reibrollen 43, die am Umfang mittels  Lagerrollen 44 in einem axial verschiebbaren Träger  45 so gelagert sind, dass die Drehachse der Reib  rollen 43 zur gemeinsamen Achse der Laufflächen  der auf der Welle 46 sitzenden Scheibe 47 und des  Ringes 48 geneigt ist. Die Stirnseiten der Reib  iollen 43 sind kegelförmig ausgebildet, und zwar  ist die kegelförmige Fläche 49 spitzwinkliger als  die kegelförmige Fläche 50. Dadurch muss sich beim  axialen Verschieben des Trägers 45 der axiale Ab  stand zwischen der Lauffläche der Scheibe 47 und  der Lauffläche des Ringes 48 ändern können.

   Letz  terer ist daher in axialer Richtung verschiebbar im  Gehäuse 51 angeordnet und wird durch Federn 52  gegen die Reibrollen 43 gedrückt. In der gezeichne  ten Ausbildung wird der axiale Abstand zwischen  den Teilen 47 und 48 grösser, wenn die Drehachse  der Reibrollen 43 näher an die Lauffläche des  Ringes 48 zu liegen kommt. Hierbei wird die Dreh  zahl der Reibrollen 43 kleiner, wenn die Scheibe  47 der antreibende Teil ist, und die Federn 52 wer  den mehr zusammengedrückt, je näher die Reib  rollenachse an den Ring 48 heranrückt. Dadurch  wird der     Anpressdruck    auf die Reibrollen 43 ent  sprechend der niedrigeren Drehzahl und den grö  sseren Ausgangsdrehmomenten grösser.

   Durch ent  sprechende Ausbildung der Kegelflächen der Reib  rollen und der Federn 52 kann die     Anpressung    auto  matisch so reguliert werden, dass das übertragbare  Drehmoment jeweils der eingestellten Drehzahl ent  spricht, so dass konstante Leistung bei verschiedenen    Ausgangsdrehzahlen erzielt werden kann, ohne dass  eine     Anpressvorrichtung    wie z. B. nach     Fig.    1 not  wendig ist, und ohne dass zuviel     Anpressdruck    bei  grösseren Ausgangsdrehzahlen vorhanden ist.

   Diese  Art der Regelung des     Anpressdruckes    kann auch bei  Reibrollen nach     Fig.    1 oder     Fig.    3 angewendet wer  den, indem die kegelförmigen Flächen entspre  chend unsymmetrisch ausgebildet werden. Der     An-          pressdruck    könnte auch so reguliert werden, dass er  bei steigender Ausgangsdrehzahl zunimmt, um grosse  Leistungen bei grossen Drehzahlen zu übertragen,  indem z. B. in     Fig.    6 die innenliegende kegelförmige  Fläche 50 der Reibrollen 43 spitzwinkliger ausge  führt würde als die äussere     kegelförmige    Fläche 49.

    Dadurch würde, wenn die Scheibe 47 antreibend ist,  die     Anpressung    grösser, wenn Scheibe 47 näher an  die     Reibrollenachse    zu liegen kommt.  



  Durch entsprechende Ausbildung der kegelförmi  gen Flächen kann man die     Anpressung    der Reib  rollen jeder beliebigen     Drehmomentcharakteristik     anpassen, und zwar sowohl bei Ausführung mit fest  stehendem Träger     (Fig.    1) wie bei umlaufendem  Träger     (Fig.    3).  



  Statt dass die Federn 52 zwischen dem     Ring    48  und dem Gehäuse 51 angeordnet sind, könnten dieser  Ring 48 auch fest im Gehäuse 51 angebracht und  zwischen der verschiebbar gelagerten Scheibe 47 und  der Welle 46 Federn vorhanden sein.  



  Bei der Ausführung nach     Fig.    6 können die  Reibrollen anstelle der Lagerung am Umfang auch  durch eine zentrale Achse gelagert werden, wie z.     B.     nach     Fig.    1.  



  Anstelle der gezeichneten Verstellung durch das  Zahnrad 16 und die Zahnstange 15     (Fig.    1) kann  eine beliebige andere     Verstellart    angewendet werden,  z. B. durch einen Hebel, der direkt oder indirekt die  Verstellung des Trägers von aussen ermöglicht.  



  Die Grösse des     Axialdruckes    auf die An- und       Abtriebswelle    und damit auf die Kugellager, die  diesen Druck aufzunehmen haben, kann durch die  Wahl des Schrägwinkels der     Berührungslinien    zwi  schen Scheibe 10     (Fig.    1) und Reibrollen 7 bzw. zwi  schen Reibrollen 7 und Ringteil 9 beliebig gewählt  werden. Je flacher dieser Winkel gegenüber der Ro  tationsachse 3 bzw. 4 ist, desto geringer ist der An  teil des     Axialdruckes    am     Gesamtanpressdruck.     



  Der     Kraftfluss    im Getriebe kann in beiden Rich  tungen erfolgen, das heisst, es kann z. B. in     Fig.    1  sowohl die Welle 4 als auch die Welle 3 Antriebs  welle     sein.     



  Die Vorteile der erläuterten Konstruktion sind:  Es wirken nur zwei Reibflächen auf die Reib  rollen ein.  



  Die Reibrollen sind so zwischen die Reibflächen  eingespannt, dass nur ein geringer     Axialdruck    auf die  Antriebs- oder     Abtriebswelle    erzeugt     wird,    der fast  bis zum Wert null des     Gesamtanpressdruckes    herab  gesetzt werden kann. Der Wirkungsgrad wird da  durch hoch und die Konstruktion einfach.      Die durch die     Anpresskräfte    hervorgerufenen La  gerdrücke auf die     Reibrollenachsen    können teil  weise oder ganz aufgehoben werden, was den Wir  kungsgrad weiter erhöht.  



  Es     kann    eine beliebige Anzahl Reibrollen über  den Umfang verteilt angeordnet werden, die ge  meinsam die Leistung übertragen.  



  Es können auf einfache Weise verschiedene  Reihen Reibrollen zusammengeschaltet werden, um  entweder erhöhte Leistung oder erhöhten     Regulier-          Bereich    oder beides zusammen zu erhalten.  



  Die Konstruktionen sind einfach und in der Bau  art gedrängt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Stufenlos regelbares Reibungsgetriebe mit Reib rollen, die je zwei wenigstens annähernd kegel förmige Reibflächen aufweisen und zwischen zu einander gleichachsig angeordneten Laufflächen an geordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Drehachse der Reibrollen wie auch deren Mantel erzeugenden, welche die Laufflächen berühren, in einem Winkel zur Achse der Laufflächen verlaufen, wobei durch Verschieben der Reibrollen in Rich tung der Achse der Laufflächen das: Übersetzungs verhältnis zwischen treibender und getriebener Welle stufenlos geändert werden kann. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Stufenlos regelbares Reibungsgetriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die die Laufflächen berührenden Kegelmantellinien der Reibrollen (7) zur Achse der Laufflächen derart geneigt und die beiden Laufflächen in Richtung ihrer gemeinsamen Achse derart zueinander versetzt sind, dass die durch den Anpressdruck hervorgeru fenen Lagerdrücke der Reibrollen (7) sich mindestens teilweise aufheben. 2. Stufenlos regelbares Reibungsgetriebe nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Reibrollen an beiden Enden oder an deren Peripherie gelagert sind. 3.
    Stufenlos regelbares Reibungsgetriebe nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, da- durch gekennzeichnet, dass die Reibrollen auf einem axial verschiebbaren Support angeordnet sind, wel cher einerseits auf dem feststehenden Gehäuse oder Deckel und anderseits auf der einen Welle (3; 31; 42) gelagert ist. 4. Stufenlos regelbares Reibungsgetriebe nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorhanden sind, die den Anpressdruck zwischen Laufflächen und: Reibrollen automatisch in Abhängigkeit des über tragenen Drehmomentes regeln (10, 11, 12; 9, 11, 13). 5.
    Stufenlos regelbares Reibungsgetriebe nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Träger (22) der Reibrollen (7) drehbar und der eine Laufflächenkörper (28) unver- drehbar angeordnet ist, so dass sich die Reibrollen (7) planetenförmig an dem unverdrehbaren Lauf flächenkörper (28) abrollen (Fig. 3). 6. Stufenlos regelbares Reibungsgetriebe nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Reihen Reib rollen (7) auf einem gemeinsamen Träger (32) derart angeordnet sind, dass die Reibrollen aller Reihen gemeinsam die Leistung übertragen (Fig. 4). 7.
    Stufenlos regelbares Reibungsgetriebe nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 5, da durch gekennzeichnet, dass die Reibrollen (7) und Laufflächen in mehreren Reihen hintereinander an geordnet sind, derart, dass sich die übersetzungs- verhältnisse der Reihen multiplizieren (Fig. 5). B. Stufenlos regelbares Reibungsgetriebe nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden kegelförmigen Flächen (49, 50) der Reibrollen (43) ungleich ausgebildet sind, indem die eine spitzwinkliger ist als die andere. 9.
    Stufenlos regelbares Reibungsgetriebe nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 8, da durch gekennzeichnet, dass der eine Laufflächentrag- teil (48) entgegen Federdruck (52) axial verschieb bar ist, derart, dass sich die Anpressung beim axialen, Verschieben der Reibrollen (43) selbsttätig der ge wünschten Drehmomentcharakteristik anpasst.
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