CH345616A - Spülventil - Google Patents

Spülventil

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Publication number
CH345616A
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Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
valve
inlet
chamber
opening
membrane
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English (en)
Inventor
Baranoff Nicolas
Original Assignee
C I D I Compania Industrializa
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Filing date
Publication date
Application filed by C I D I Compania Industrializa filed Critical C I D I Compania Industrializa
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Classifications

    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03D—WATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D9/00—Sanitary or other accessories for lavatories ; Devices for cleaning or disinfecting the toilet room or the toilet bowl; Devices for eliminating smells
    • E03D9/14—Noise-reducing means combined with flushing valves
    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03D—WATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D3/00—Flushing devices operated by pressure of the water supply system flushing valves not connected to the water-supply main, also if air is blown in the water seal for a quick flushing
    • E03D3/02—Self-closing flushing valves
    • E03D3/06—Self-closing flushing valves with diaphragm valve and pressure chamber for retarding the valve-closing movement

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Pipe Accessories (AREA)

Description


      Spülventil       Die vorliegende Erfindung betrifft ein verbesser  tes Spülventil für Flüssigkeiten, insbesondere zur  Anwendung für Wasserklosette, welches hydrau  lische Stösse vermeidet und viele weitere Vorteile im  Vergleich zu bekannten Ventilen dieser Art aufweist.    Solche Spülventile sind gegenwärtig in zwei ganz  verschiedenen Typen bekannt und im Handel. Der  eine Typ wird für hohe Drücke benutzt, während  der andere bei niederen Drücken zufriedenstellend  arbeitet; beide Ventiltypen sind jedoch nicht aus  wechselbar, da das Hochdruckventil für hohe Drücke  gebaut ist, während das     Niederdruckventil    für niedere  Drücke konstruiert ist, bei welchen das Hochdruck  ventil darauf gar nicht anspricht.  



  Die Erfindung bezweckt die Schaffung eines Spül  ventils, welches zweckmässig bei allen zwischen 0,15  und 7 Atmosphären liegenden Drücken einwandfrei  arbeiten soll, das heisst bei Drücken, wie sie gewöhn  lich bei öffentlichen sanitären Anlagen vorkommen.  



  Der Wasserschlag, welcher beim Schliessen der  bisher gebräuchlichen Ventile fast immer auftritt,  stellt nicht nur eine Belästigung dar, sondern kann  sogar     ernstere    Folgen haben. Viele Stadtverwaltungen  verbieten daher die Verwendung von Bleirohren in  Verbindung mit Ventilen, denn es besteht die Gefahr  von Rohrbrüchen infolge der sich wiederholenden  Rückschläge beim plötzlichen Abschalten einer Was  sersäule.  



  Anerkannte Autoritäten auf dem Gebiet der Hy  draulik haben häufig auf die Notwendigkeit der  Anwendung von     Dämpfungsvorrichtungen    hingewie  sen, um den durch das plötzliche Schliessen eines  Wasserhahns verursachten Rückschlag in der Leitung  zu verhindern; bisher wurde jedoch noch keine prak  tische Lösung für die genannte Art von Ventilen  gefunden.    Bei dem erfindungsgemässen Spülventil sind alle  Nachteile bekannter Spülventile vermieden, das heisst  das neuartige Ventil arbeitet bei allen normalen  Drücken     gleich    zuverlässig und befriedigend, es ist  frei von den beim raschen Abschalten auftretenden,  gefährlichen Wasserschlägen, und infolge seiner Aus  bildung arbeitet es praktisch geräuschlos, da die Wir  belbildung beim Wasseraustritt verringert wird.  



  Die Erfindung bezweckt die     Schaffung    eines Spül  ventils der genannten Art mit einer innerhalb des  Ventils vorgesehenen     Dämpfungskammer,    welche die  beim Schliessen gebildete Druckwelle absorbiert und  dadurch den Wasserschlag beseitigt.  



  Eine weitere wichtige Eigenschaft des neuarti  gen Ventils besteht in seiner Einfachheit und in der  Tatsache, dass es für alle praktischen Zwecke univer  sale Anwendungsmöglichkeit besitzt. Die genannten  Verbesserungen machen dieses Spülventil für die Ver  wendung mit gewöhnlichen Bleirohren passend und  vollkommen sicher.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausfüh  rungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es  zeigt: .  



       Fig.    1 einen Vertikalschnitt durch das genannte  Ventil und       Fig.2    schaubildlich einen Teil des Gitters, auf  welchem die Membran aufliegt und schliesst, und wel  ches dazu dient, dem Wasser eine     wirbelfreie    Strö  mung     zu    erteilen.  



       Bezugnehmend    auf     Fig.    1 besitzt das Ventil 1 ein  Gehäuse 2 mit einer Eintrittsöffnung 3 und einer  Austrittsöffnung 4, welche Öffnungen konzentrisch  angeordnet sind, aber verschiedene Durchmesser auf  weisen. Ein ringförmiger Teil 5 mit einer Mehr  zahl von Öffnungen 6 überdeckt die     ringförmige     Kante der Austrittsöffnung 4, wobei dieser Teil die  Öffnung des Einlasses 3 frei lässt.      Ein ähnlicher ringförmiger Teil 5' mit einer leich  ten Krümmung liegt der Membran 9 in der     Dämp-          fungskammer    10 gegenüber.  



  Die Öffnungen 6 in dem ringförmigen Teil 5  besitzen kleinere Eintrittsdimensionen als Austritts  dimensionen und bilden dadurch praktisch eine  Gruppe kurzer     Venturirohre.     



  Ein Deckel 7 ist am Gehäuse 2 angebracht und  durch eine     überwurfmutter    8 daran befestigt, wo  durch gleichzeitig die Membran 9 gegen den Aussen  rand der Austrittsöffnung 4 gedrückt wird, welche  durch die elastische Membran 9 verschlossen wer  den kann. Der Deckel 7, die Membran 9 und das  Gitter 5' umgrenzen eine     Dämpfungskammer    10,  welche einen elastischen Körper 11, beispielsweise  einen Gummiball, enthält, der mit Luft gefüllt und  hermetisch abgedichtet ist.  



  Der Deckel 7 weist einen Verbindungskanal 12  auf, welcher die     Ventilsteuerungsmittel    aufnehmen  kann. Dieser Kanal 12 ist durch einen Zapfen 13  verschlossen, der mit einem Gummiring 14 überzogen  ist. Ein mit dem Zapfen 13 ein Ganzes bildender  Schaft 15 kann in einem     Durchlass    16 des Deckels  7 axial bewegt werden und erstreckt sich ausserhalb  des Deckels 7 in einen Knopf 17, in welchem er  befestigt ist.  



  Eine Schraubenfeder 18, welche einen Druck  gegen den Knopf 17 ausübt, hält den Zapfen 13 in  wasserdichter     Verschlusslage    mit Bezug auf den Ver  bindungskanal 12.  



  Ein Kanal 19, der im Deckel ausgebildet ist, ver  bindet den Kanal 12 mit dem     Auslass    4.  



  Der Einlass 3' steht mit der     Dämpfungskammer     10 durch den     Kanal    20 in Verbindung, dessen Quer  schnitt durch den Konus 21 eines Regulierungsven  tils 22 reguliert wird, das in das Gehäuse 2 ein  geschraubt ist und einen Schlitz in seinem     Hinterteil     aufweist, um das Ventil verstellen zu können. Der  vordere, mit dem Gewinde versehene Teil des Ventils  weist auf seinem Umfang eine Längsnut auf, wäh  rend eine mit Gewinde versehene hohle Kappe 23  das Ventil gegen aussen abschliesst.  



       Ein    weiterer Kanal 24 im Deckel 7 verbindet  den Kanal 20 über die genannte Längsnut mit der  Kammer 10, und der     Auslass    25 des Kanals 24 liegt  vorzugsweise     im        untern    Teil der     Kammer    10, so dass  er sich im untergetauchten Zustand befindet, wenn  das Ventil 1 die normale Schliesslage aufweist.  



       Fig.    1 zeigt das Ventil 1 in geschlossener Lage  und lässt deutlich erkennen, wie die Eintrittsöffnung 3  durch den     kegelstumpfförmigen        Fortsatz    26 der  Membran 9 verschlossen wird. Die Wirkungsweise  des Ventils geht aus     Fig.    1 hervor, und zwar wird  durch Drücken auf den Knopf 17 der in der Kam  mer 10 herrschende     Druck    durch die Öffnung des  Zapfens 13 dadurch aufgehoben, dass ein Ausfluss  von Flüssigkeit aus der Kammer 10 durch die Ka  näle 12 und 19 zum     Auslass    4' stattfindet. Die Druck  erniedrigung in der Kammer 10 bewirkt das Gerade  richten der elastischen Membran 9 und somit das    Öffnen des Einlasses 3.

   Die Flüssigkeit tritt dann in  den durch das Zurückweichen der Membran 9 ge  bildeten Raum und strömt durch die Öffnungen 6  des ringförmigen Teils oder Gitters 5 aus, wobei ein  gleichgerichteter Strom gebildet wird, der sich in den       Auslass    4' ergiesst.  



  Beim Aufheben des auf den Knopf 17 ausgeüb  ten Druckes wirkt die Feder 18 unmittelbar auf den  Zapfen 13 und verschliesst den Eintritt zum Kanal  12, und die Flüssigkeit, welche in die Kammer 10  aus dem Eintrittsrohr 3' durch den mittels des Ven  tils 22 regulierten Kanal 20 eintritt, gelangt dann  durch den Kanal 24 und beginnt nun die Kammer 10  wieder zu füllen.  



  Das sich hebende Flüssigkeitsniveau in der Kam  mer 10 bewirkt ein rasches Zusammendrücken der  Luft in der den elastischen Körper 11 enthaltenden  Kammer 10, bis schliesslich der Druck genügend hoch  steigt, um die Membran 9 gegen ihren Sitz 3" anzu  drücken. In seiner     Verschlusslage    kann die Membran  9 einem Flüssigkeitsschlag ausgesetzt sein, durch wel  chen sie zurückgetrieben wird, wobei sie die Luft in  der Kammer 10 und im elastischen Körper 11 zusam  mendrückt. Dieses Luftkissen nimmt den Wasser  schlag auf und veranlasst, indem es als     Dämpfungs-          mittel    wirkt, eine erneute Vorwärtsbewegung der  Membran auf ihren Sitz 3", wodurch ein weiterer  Schlag von geringerer Intensität als der erste hervor  gerufen wird.  



  Eine Anzahl sich regelmässig abschwächender  Wasserschläge werden somit durch das Luftkissen  in der Kammer 10 absorbiert, ohne dass sich die auf  diese Weise gebildeten     Druckwellen    zum     Zuflussstut-          zen    3' oder auf die in demselben stehende Wasser  säule fortpflanzen. Dieser Vorgang     dauert    so lange,  bis der letzte, fast     unwahrnehmbare    Wasserschlag  abgeklungen ist, woraufhin die Eintrittsöffnung 3  durch die Membran 9 endgültig verschlossen wird.  



  Die vollkommene Aufnahme des Flüssigkeits  schlages erfolgt infolge der Tatsache, dass die Druck  welle der Flüssigkeit direkt in die     Dämpfungskam-          mer    10 hinein verläuft. Der ringförmige Teil oder das  Gitter 5 dient zum Abstützen der Membran 9 und  ermöglicht es letzterer, Widerstand gegen beträcht  liche Drücke zu leisten und ferner jede Wirbelbil  dung der durchströmenden Flüssigkeit dadurch zu  unterbinden, indem es den Strom in eine grosse An  zahl gleichförmiger, kleiner Teilströme zerteilt. Es ist  allgemein bekannt, dass eine Flüssigkeit beim Durch  strömen durch ein Gitter mit einer bestimmten Ge  schwindigkeit einen Teil ihres Druckes verliert, wobei  der Druck gleichmässig über die ganze Oberfläche  des Gitters verteilt wird.

   Ein solcher Verlust wird  grösstenteils durch die genannten Öffnungen 6 des  Gitters 5 wieder ausgeglichen, da diese Öffnungen  als kleine     Verturirohre    wirken und dadurch den  Druck der Flüssigkeit wieder erhöhen.  



  Das beschriebene Ventil arbeitet völlig zufrieden  stellend unter Drücken bis zu sieben Atmosphären  und arbeitet noch einwandfrei, wenn es nur 1,8 m      unter dem Wasserbehälter liegt, von dem es versorgt  wird. In besonderen Fällen jedoch, bei denen die  Drücke sieben Atmosphären überschreiten, besteht  die Gefahr einer Beschädigung der Membran 9.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Spülventil zum geräuschlosen Abgeben von Flüs sigkeiten ohne das Auftreten von Wasserschlägen, gekennzeichnet durch ein Metallgehäuse, welches eine dämpfende Luftkammer und konzentrische öffnun- gen für den Eintritt und den Austritt der Flüssigkeit besitzt, einen in einem entfernbaren Deckel des ge nannten Gehäuses ausgebildeten und durch einen beweglichen Zapfen verschlossenen Kanal, welcher die dämpfende Luftkammer mit dem Austrittsstutzen verbindet, eine Anordnung von regulierbaren Um- leitkanälen zum Fördern von Flüssigkeit vom Ein trittsstutzen zur Dämpfungskammer,
    Mittel in die ser Dämpfungskammer zum Aufrechterhalten einer Menge von Luft in derselben, und ein elastisches Verschlussmittel zum Verschliessen der Eintritts- und Austrittsöffnung, wobei dieses Verschlussmittel einen Fortsatz aufweist, mittels welchem die Eintrittsöff nung verschliessbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Ventil nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass ein elastischer, wasserdichter Körper, der mit Luft gefüllt ist, innerhalb der Dämpfungs- kammer vorgesehen ist. 2.
    Ventil nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der Flüssigkeitsstrom in dem den Ein trittsstutzen mit der Dämpfungskammer verbinden den Kanal von ausserhalb des Ventilgehäuses mittels eines Schraubenzapfens regulierbar ist, wobei der genannte Kanal eine in die Dämpfungskammer mün- dende Öffnung auf einer Höhe aufweist, welche nied riger als der normalerweise in der genannten Kam mer vorhandene Flüssigkeitsspiegel liegt. 3.
    Ventil nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass das elastische Verschlussmittel zum Schliessen der Eintritts- und Austrittsöffnung aus einer elastischen Membran besteht, welche zwi schen den benachbarten Flächen des Ventilgehäuses und dem Gehäusedeckel angebracht und mittels eines aufgeschraubten Verbindungsringes festgehal ten wird, wobei die Membran einen kegelstumpfför- migen Fortsatz aufweist, welcher die Eintrittsöff nung verschliesst, wenn die Membran gegen die letz tere Öffnung gepresst wird. 4.
    Ventil nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Austrittsöffnung durch einen ringförmigen, perforierten Teil überdeckt ist, welcher das elastische Verschlussmittel der Austrittsöffnung abstützt, wenn sich das Ventil in geschlossener Lage befindet und als Vorrichtung zur Verhinderung der Wirbelbildung im Flüssigkeitsstrom dient, wenn das Ventil geöffnet ist. 5. Ventil nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass der ringförmige Teil über der Aus trittsöffnung aus einem Metallgitter besteht, dessen Eintrittsöffnungen einen kleineren Querschnitt auf weisen als dessen Austrittsöffnungen. 6.
    Ventil nach Unteranspruch 5, dadurch gekenn zeichnet, dass in der Dämpfungskammer ein ringför miger, perforierter Teil aus einem Metallgitter zum Abstützen der Membran vorgesehen ist, wodurch eine übermässige Deformation der elastischen Mem bran vermieden wird, um nicht nur deren Bruch, sondern auch das Auftreten von Geräuschen zu ver hindern.
CH345616D 1956-04-12 1956-04-12 Spülventil CH345616A (de)

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