CH345620A - Webschaft für Webstühle - Google Patents

Webschaft für Webstühle

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CH345620A
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CH
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heald frame
frame according
plastic
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cross
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Nussbaum Eugen
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Froehlich Ag E
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    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C9/00Healds; Heald frames
    • D03C9/06Heald frames
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


  Webschaft für Webstühle    Es sind Webschäfte bekannt, deren waagrecht  verlaufende Tragstäbe senkrecht verlaufende Seiten  verbinder und deren Eckverbindungsstücke ganz aus  Stahl oder Leichtmetall bestehen. Ebenso sind     Web-          schäfte    bekannt, deren Tragstäbe aus Metall und  deren Seitenverbinder aus Holz bestehen. Seit ge  raumer Zeit sind auch Webschäfte im Gebrauch,  welche profilierte, hohle     Leichtmetall-Tragstäbe    und  ebensolche Seitenverbinder aufweisen, an denen min  destens eine Seitenfläche mit einem nichtmetallischen  Kunststoffbelag versehen ist.

   Obschon diese ver  schiedenen     Webschaftausführungen    einen sehr hohen  Stand der Technik auf diesem Gebiet erreicht haben,  können sie noch nicht für alle in den Webereien ein  tretenden Fälle als ideal bezeichnet werden.  



  Die ganz aus Metall bestehenden Webschäfte  weisen zwei erhebliche Nachteile auf, nämlich das  zu schwere Gewicht und der sich bildende feine Me  tallstaub beim     Aufeinandergleiten    von Metall auf  Metall.  



  Das     Webschaftgewicht    bildet besonders dann ein  Problem, wenn es sich um die Erzeugung von Gewe  ben handelt, die eine hohe Anzahl (oft 16 bis 32)  Schäfte pro Webgeschirr verlangen, und auch dann,  wenn solche an und für sich gut durchkonstruierte       Metallwebgeschirre    auf Webstühlen zum Einsatz ge  langen müssen, die mit verhältnismässig leicht gebau  ten Schaftmaschinen ausgerüstet sind. Weil im Zuge  der Automatisierung in den modernen     Webereibetrie-          ben    den hochtourigen Webstühlen immer mehr Be  deutung zugemessen wird, wünschen die Webstuhl  konstrukteure ein sehr stabiles und dennoch gewichts  mässig möglichst leichtes Webgeschirr zu erhalten.  



  Der sich bildende Metallstaub bei Verwendung  von metallischen     Webschäften    bietet oft unüberwind  liche Schwierigkeiten, wenn es sich darum handelt,    sehr dicht eingestellte, hellfarbige Stoffe herzustellen,  die nach dem     Webprozess    praktisch nicht mehr weiter  ausgerüstet werden oder eine nur leichte Ausrüstung  erfahren. Wenn diese oft sehr feinen     Metallpartikel-          chen    während des Webprozesses ins Gewebe gelan  gen, können sie bei einer nachträglichen Gewebeaus  rüstung katalysieren, das heisst chemische Reaktionen  auslösen und zu Gewebezerstörungen führen.

   Je klei  ner die Schaftteilung am Webstuhl gewählt wird, um  möglichst viele Schäfte im Stuhl anbringen zu können,  desto grössere Bedeutung kommt einem Webschaft zu,  der gegen den unerwünschten Metallabrieb gefeit ist.  



  Die längst bekannten Webgeschäfte mit Holz  tragstäben und eingenieteten Stahl- oder     Leicht-          metall-T-Schienen    zum Aufsetzen der beweglichen  Schiebereiter sind wohl verhältnismässig leicht und  bis zu einem gewissen Grad keinem metallischen  Abrieb unterworfen.

   Die Herstellung solcher     Web-          schäfte    ist aber nicht wirtschaftlich, die eingenieteten       T-Schienen    reissen bei den Nietstellen im Holzstab  oft aus und, was von besonderer Wichtigkeit ist, die       Holztragstäbe    werden bei der relativ hohen Luft  feuchtigkeit in den     Webereibetrieben    krumm, was  wiederum zu Schwierigkeiten während des     Webpro-          zesses    führt.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt die Schaf  fung eines die geschilderten Nachteile nicht aufwei  senden Webschaftes für Webstühle. Der erfindungs  gemässe Webschaft zeichnet sich dadurch aus, dass  zumindest seine waagrecht verlaufenden Tragstäbe  mindestens zum Teil durch hohle, profilierte Kunst  stoffstäbe gebildet sind.  



  Die Kunststoffstäbe können je durch mindestens  ein in ihren Hohlraum eingebrachtes     Einlage-Profil-          stück    aus anderem     Material,    z. B. Holz oder Leicht-           metall,    versteift sein. Ausser den Tragstäben können  mit Vorteil auch die senkrecht verlaufenden Seiten  verbinder durch hohle, profilierte Kunststoffstäbe ge  bildet sein. Auch ist es möglich, die     Eckverbindungs-          stücke    aus Kunststoff herzustellen.  



  Auf der beigefügten Zeichnung sind rein bei  spielsweise einige     Ausführungsformen    des Erfin  dungsgegenstandes veranschaulicht.  



       Fig.    1 zeigt einen Teil eines     Webschaftes    gemäss  einer ersten Ausführungsform, teils in Vorderansicht  und teils im senkrechten Schnitt.  



       Fig.    2 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie       II-II    in     Fig.    1 in gegenüber dieser vergrössertem  Massstab.  



       Fig.    3 bis 8 zeigen je eine andere Ausführungs  form des obern Tragstabes von Webschäften im  Querschnitt.  



  Der in     Fig.    1 und 2 dargestellte Webschaft weist  zwei waagrecht verlaufende Tragstäbe 11 und 12 auf,  die je aus einem hohlen, profilierten Kunststoffstab,  z. B. aus Polyamid, bestehen. In an sich     bekannter     Weise ist an jedem der Tragstäbe 11 und 12 eine im  Querschnitt     T-förmige    Schiene 13 zum Aufsetzen von  Schiebereitern 14 sowie eine im Querschnitt     T-för-          mige    Nut 15 für die Aufnahme von Aufhängehaken  16 bzw.     Niederzughaken    17 ausgebildet. Sowohl die       T-Schiene    13 als auch die die Nut 15 umschliessen  den Flanken sind mit dem übrigen Tragstab 11 bzw.

    12 aus einem einzigen Materialstück hergestellt und  bestehen somit ebenfalls aus     Kunststoff.     



  An den beiden Enden jedes Tragstabes 11 bzw.  12 ist ein ebenfalls aus     Kunststoff    bestehendes     Eck-          verbindungsstück    18 bzw. 19 vorhanden, das mit  einem     zapfenförmig        ausgebildeten    Teil 20 in den  Hohlraum 21 des     betreffenden    Tragstabes     eingreift.     Die zwei auf der gleichen Seite des Webschaftes an  geordneten Eckverbindungsstücke 18 und 19 greifen  ferner je mit einem Zapfen 22 in den Hohlraum 23  eines hohlen, profilierten Seitenverbinders 24 ein, der  ebenfalls ein     Kunststoffstab    ist, im Gegensatz zu den  Tragstäben 11 und 12, aber wenigstens angenähert  quadratischen Querschnitt aufweist.

   Zur     Sicherung     der Eckstücke 18 und 19 am Seitenverbinder 24 sind  längsgeschlitzte Röhrchen 25 durch Querbohrungen  in den Zapfen 22 und den Endpartien des Seiten  verbinders 24     eingepresst.    Auf der andern, in     Fig.    1  nicht sichtbaren Seite ist der Webschaft völlig ana  log ausgebildet.  



  In die Schiebereiter 14 sind     Litzenaufreihschie-          nen    26 und 27 eingelegt, deren Enden in pas  sende     Ausnehmungen    28 der Eckverbindungsstücke  18 und 19 eingreifen. In     Fig.    1 ist     eine    der an den       Litzenaufreihschienen    26 und 27 angeordneten     Web-          litzen    29 dargestellt.  



  Der beschriebene Webschaft ist im wesentlichen  gleich geformt wie bekannte     Leichtmetall-Webschäfte,     hat im Unterschied zu diesen aber aus     Kunststoff     bestehende Tragstäbe, Seitenverbinder und Eckver-         bindungsstücke.    Der Webschaft weist somit ein ge  ringeres Gewicht als     Leichtmetall-Webschäfte    auf  und hat keine metallischen Flächen, die beim Ge  brauch des Webschaftes an den benachbarten     Web-          schäften    reiben würden.  



       Fig.3    zeigt eine abgeänderte Ausführungsform  der Profilierung eines     Kunststoff-Tragstabes    31. An  stelle eines einzigen Hohlraumes 21 ist hier eine  Mehrzahl von Hohlräumen 32 vorgesehen, die durch  Stege 33 voneinander getrennt sind. Diese Quer  schnittsausbildung verleiht dem Tragstab grössere  Steifheit und Biegefestigkeit. Die zugehörigen, nicht  dargestellten Eckverbindungsstücke haben zweck  mässigerweise je mehrere vorstehende Zapfen, welche  in die zylindrischen Hohlräume 32 eingesteckt wer  den können.  



  Der in     Fig.4    im Querschnitt veranschaulichte  Tragstab eines Webschaftes weist ebenfalls einen  hohlen,     profilierten,    nichtmetallischen Kunststoffstab  41 auf, an welchem die     T-förmige    Schiene 13 für  die Schiebereiter und die im Querschnitt     T-förmige     Nut 15 für die Aufhänge- und     Niederzugelemente     aus dem gleichen Material ausgebildet sind.

   Der  Unterschied zum ersten     Ausführungsbeispiel        (Fig.    1  und 2) liegt darin, dass hier ein aus     Holz    bestehendes       Einlage-Profilstück    42 in den Hohlraum des Kunst  stoffstabes 41 eingeschoben ist, um den ganzen Trag  stab zu versteifen. Vorzugsweise wird für das Profil  stück 42 ein spezifisch leichtes Holz     verwendet.    Da  das     Einlage-Profilstück    42 vollständig von Kunst  stoffmaterial umschlossen ist, hat die im betreffen  den     Webereibetrieb    herrschende Luftfeuchtigkeit  praktisch keinen Einfluss auf den Zustand des Holz  stabes 42, so dass sich dieser weder verzieht noch  krümmt.  



  Gemäss     Fig.5    ist der hohle Kunststoffstab 41  durch ein aus Metallblech, vorzugsweise Leichtmetall,  geformtes     Einlage-Profilstück    43 versteift, dessen       Querschnittsfläche    nur einen verhältnismässig kleinen  Bruchteil der     Querschnittsfläche    des Hohlraumes 44  des Kunststoffstabes 41 ausfüllt.  



  Beim     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    6 ist eben  falls ein aus Leichtmetall bestehendes     Einlage-Profil-          stück    45 vorhanden, das im Gegensatz zum voran  gehenden Beispiel jedoch ein gezogenes Hohlprofil  stück ist, das durch einen Zwischensteg 46 in zwei  nahtlose Rohrteile unterteilt ist und daher ein ver  hältnismässig hohes Widerstandsmoment gegen Biege  beanspruchungen aufweist.  



  Gemäss     Fig.7    ist der hohle Kunststoffstab 41  wieder durch ein aus Metallblech geformtes Einlage  Profilstück 47 versteift, das einen wellenförmig ver  laufenden Querschnitt besitzt und dadurch vor allem  verhindert, dass die Seitenwandungen des Kunststoff  stabes 41 nach innen durchgebogen werden.  



  In     Fig.    8 ist gezeigt, wie der Kunststoffstab 41  durch ein im Querschnitt     Z-förmiges        Einlage-Profil-          stück    48 aus Leichtmetallblech versteift ist.           Fig.    3 bis 8 zeigen jeweils nur den obern Trag  stab eines Webschaftes; der untere Tragstab ist in der  Regel gleich ausgebildet wie der obere, lediglich so  umgekehrt angeordnet, dass die im Querschnitt     T-för-          mige    Schiene 13 nach oben und die Nut 15 nach  unten gewendet sind.  



  Bei allen gezeigten Ausführungsbeispielen sind die  hohlen Kunststoffstäbe aus einem einzigen Stück ge  zogen bzw. aus einer entsprechend geformten Düse  ausgespritzt, weshalb sie wirtschaftlich hergestellt  werden können und keine nachträgliche verteuernde  Arbeit mehr verlangen für das Anbringen der       T-Schiene    13 und der Nut 15.  



       Gewünschtenfalls    können auch die senkrecht ver  laufenden Seitenverbinder 24 des Webschaftes durch  ein in den Hohlraum eingebrachtes     Einlage-Profil-          stück    aus anderem Material, wie Holz oder Leicht  metall, versteift sein.  



  In allen Fällen brauchen die     Einlage-Profilstücke     nicht unbedingt vom einen Ende bis     zum    andern  Ende des betreffenden Kunststoffstabes zu reichen,  sondern es könnten auch zwei oder mehr Profilstücke  in axialer Richtung     aneinandergereiht    sein,     wiewöhl     ein einziges, durchgehendes Stück grössere Biege  festigkeit gewährleistet.  



  Schliesslich ist es auch möglich, die Seitenverbin  der des Webschaftes anstatt aus Kunststoff aus Leicht  metall herzustellen, wobei dann zur Vermeidung von  metallischem     Abriebstaub    die nach vorn und hinten  gekehrten Aussenflächen der metallischen Seitenver  binder mit einem     Kunststoffbelag    versehen werden  können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Webschaft für Webstühle, dadurch gekennzeich net, dass zumindest seine waagrecht verlaufenden Tragstäbe mindestens zum Teil durch hohle, profi lierte Kunststoffstäbe gebildet sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Webschaft nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass an den Kunststoffstäben je eine im Querschnitt T-förmige Schiene (13) zum Aufsetzen von Schiebereitern (14) sowie eine im Querschnitt T-förmige Nut (15) für die Aufnahme von Aufhänge elementen (16) bzw. Niederzugelementen (17) aus gebildet sind. 2.
    Webschaft nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kunststoffstäbe (41) je durch mindestens ein in ihren Hohlraum eingebrachtes Einlage-Profilstück (42, 43, 45, 47 bzw. 48) aus anderem Material versteift sind. 3. Webschaft nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass das Einlage-Profilstück (42) aus Holz besteht. 4. Webschaft nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Einlage-Profilstück (43, 45, 47 bezw. 48) aus Metall besteht und nur einen Bruch teil der Querschnittsfläche des Hohlraumes (44) des Kunststoffstabes (41) ausfüllt. 5.
    Webschaft nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Einlage-Profilstück (45) selbst hohl ist. 6. Webschaft nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Einlage-Profilstück (47) im Querschnitt wellenförmigen Verlauf hat. 7. Webschaft nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Einlage-Profilstück (48) im Querschnitt Z-förmig ist. B. Webschaft nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass auch die senkrecht verlaufenden Seitenverbinder (24) durch hohle profilierte Kunst stoffstäbe gebildet sind. 9. Webschaft nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass auch die Eckverbindungsstücke (18 und 19) aus Kunststoff bestehen.
CH345620D 1956-09-04 1956-09-04 Webschaft für Webstühle CH345620A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0531886A1 (de) * 1991-09-11 1993-03-17 LAMIFLEX S.p.A. Leichtbau Webschaft für Webmaschinen sowie selbstzentrierende Verbindungsvorrichtung der Seitenstütze dieses Webschaftes

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0531886A1 (de) * 1991-09-11 1993-03-17 LAMIFLEX S.p.A. Leichtbau Webschaft für Webmaschinen sowie selbstzentrierende Verbindungsvorrichtung der Seitenstütze dieses Webschaftes
US5345974A (en) * 1991-09-11 1994-09-13 Lamiflex S.P.A. Heald supporting frame

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