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Schaltwarte Das Hauptpatent Nr. 326718 betrifft eine Schaltwarte mit einer grösseren Zahl von Schalttafelfeldern. Am Platz des Schaltwärters ist wenigstens ein mindestens einem Schalttafelfeld zugeordnetes, der Steuerung aller Schalter des betreffenden Feldes dienendes Bedienungsgerät in Schubfachform vorhanden.
Bei den im Hauptpatent gebrachten Ausführungsbeispielen enthält jedes Schubfachgerät für jeden von hier aus fernbedienten Schalter des betreffenden Feldes einen Vorbereitungsschalter und ausserdem einen für alle Schalter dieses Feldes gemeinsamen Steuerquit- tungsschalter. Das Schubfachgerät kann mit Einschubkontakten für die davon ausgehenden Betäti- gungs- und Meldestromkreise versehen sein.
Bei dieser Lösung sind somit ausser dem erwähnten Schubfachsteuergerät, das auf einem Pult in Reichweite des Schaltwärters angeordnet ist, auf der Schalttafel an der Wand des Wartenraumes besondere Stel- lungsmeldeorgane, beispielsweise Anzeigelampen oder dergleichen, erforderlich, die dazu dienen, die jeweiligen Stellungen der vom Schubfachsteuergerät aus ferngesteuerten Schalter anzuzeigen.
Die Erfindung betrifft eine Weiterbildung der Erfindung nach dem Hauptpatent, und zwar handelt es sich auch hier um eine Schaltwarte mit einer grö- sseren Zahl von Schalttafelfeldern, und mit wenigstens einem mindestens einem Schalttafelfeld zugeordneten Schubfachsteuergerät, wobei das Blindschaltbild des Schalttafelfeldes auf dem Schubfachsteuergerät nachgebildet ist und Betätigungsorgane enthält, die zur Schalteranwahl dienen und die schaltungsmässige Verbindung zwischen dem Verstellorgan des angewählten Schalters und dem gemeinsamen Steuerquittungsschal- ter des Schubfachsteuergerätes herstellen.
Nach der vorliegenden Erfindung ist die Anordnung so getroffen, dass die auf der Oberseite des Schubfachsteuer- rätes angebrachten Betätigungsorgane gleichzeitig a ge als Stellungsrückmelder ausgebildet sind.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Schubfachsteuergerätes teils in Ansicht, teils im Schnitt dargestellt. Das Gerät 1 hat die Form eines Kästchens, auf dessen dem Schaltwärter zugekehrter Frontplatte ein Steuerquittungs- schalter 2 üblicher Bauform angebracht ist. Er dient dazu, die von diesem Schubfachsteuergerät erreichbaren Schalter der Anlage fern ein- und auszuschalten. Auf der Oberseite des Schubfachsteuergerätes ist ein vereinfachtes Blindschaltbild des betreffenden Schalttafelfeldes bzw. Abzweiges dargestellt. Darin sind für die einzelnen in diesem Feld enthaltenen Schalter Betätigungsorgane 8 bis 12 vorgesehen.
Bei den Beispielen gemäss dem Hauptpatent sind diese Betätigungsorgane als Druckknöpfe ausgebildet, so dass durch Niederdrücken die entsprechenden Kontakte 3 bis 7 geschlossen werden und dadurch ein Stromkreis über nur schematisch angedeutete Steuerleitungen zwischen den Verstellorganen der betreffenden Schalter einerseits und dem gemeinsamen Steuerquittungsschal- ter 2 anderseits hergestellt wird. Nach der vorliegenden Erfindung sind diese Betätigungsorgane 8 bis 12 gleichzeitig als Stellungsrückmelder ausgebildet, das heisst sie enthalten beispielsweise Lämpchen, die durch ihr Aufleuchten, durch Blinklicht und dergleichen, den Schaltzustand des zugehörigen Schalters kennzeichnen.
Diese Betätigungsorgane 8 bis 12 können aber auch elektromagnetische Stellungsmelder enthalten.
Diese Stellungsrückmelder können über die Verbindungsleitungen 13 an die vorhandenen Rückmeldeleitungen 14 der Schubfachsteuerung angeschlossen oder aber auch über die Verbindungsleitungen 15 direkt mit den Meldekontakten der Schalter in der Schaltanlage in Verbindung gebracht werden.
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Die geschilderte Anordnung stellt eine Verbesserung des Schubfachsteuergerätes dar, weil jetzt die optischen Meldungen über die jeweils vorhandenen Schalterstellungen unmittelbar in dem Blindschalt- bild des Schubfachgerätes erfolgen. Diese Vereinigung ergibt die sinnfälligste Anordnung, die am wenigsten Raum auf dem Schaltpult benötigt.