CH345688A - Verfahren zur Herstellung eines Blechpaketes - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Blechpaketes

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CH345688A
CH345688A CH345688DA CH345688A CH 345688 A CH345688 A CH 345688A CH 345688D A CH345688D A CH 345688DA CH 345688 A CH345688 A CH 345688A
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CH
Switzerland
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coated
layer
resin mixture
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laminated core
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Inventor
Brechna Habib Ing Dr
Schellenberg Albert
Original Assignee
Oerlikon Maschf
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    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/24Magnetic cores
    • H01F27/245Magnetic cores made from sheets, e.g. grain-oriented
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F41/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties
    • H01F41/02Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets
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    • H01F41/0233Manufacturing of magnetic circuits made from sheets

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Description


  Verfahren     zur        Herstellung        eines    Blechpaketes    Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren  zur Herstellung eines Blechpaketes, insbesondere für  "Transformatoren und elektrische Maschinen, das  aus Einzelblechen besteht, die durch     Klebernittel    zu  sammengehalten sind.  



  Es ist bekannt, dass sich eine wirksame Reduk  tion der Eisenverluste und eine Erhöhung des       Eisenfüllfaktors    durch das     Weglassen    der     Press-          bolzen    und     Pressplatten    von     Eisenkernen    erreichen  lässt. Aus diesem Grunde wurde bereits vorgeschla  gen, zum Aufbau einer Binde- und Isolierschicht  zwischen den Einzelblechen von Blechpaketen Harz  gemische zu verwenden. Der Zusammenhalt der Pa  kete erfolgt dann durch die Kunstharze. Nach einem  bekannten Verfahren werden die Blechpakete in  einen Behälter gebracht, wo die zwischen den  Blechen befindlichen Luft- und     Gaseinschlüsse    zu  nächst durch Evakuierung entfernt werden.

   Hierauf  wird eine Harzlösung unter Druck zwischen die  Einzelbleche getrieben.     Schliesslich    erfolgt eine  Trocknung bei erhöhter Temperatur. Dieses Ver  fahren hat den Nachteil, dass es relativ viele Arbeits  gänge erfordert. Ferner werden für grössere Blech  pakete die notwendigen Imprägniereinrichtungen  sehr teuer. Das Verfahren ist daher auf kleinere       Kerne    beschränkt. Für beliebige Blechgrössen kann  gemäss einem andern Vorschlag so     verfahren    wer  den, dass nach sorgfältiger Reinigung der Blechober  fläche auf diese eine dünne Harzschicht gestrichen  wird, die der Isolation dient. Nach erfolgter Trock  nung werden die Blechebenen nochmals mit dem       gleichen    Harz bestrichen und miteinander verklebt.

    Der Nachteil besteht hierbei darin, dass der für das  Reinigen und mehrmalige Streichen der Bleche er  forderliche     Zeitaufwand,    insbesondere bei grösseren  Blechflächen, sehr gross wird, so dass eine erhebliche  Verteuerung eintritt.    Die geschilderten Mängel kann man vermeiden,  wenn erfindungsgemäss das durch eine     Pressvorrich-          tung    gehaltene, aus bereits isolierten Blechen auf  gebaute Paket bei vermindertem     Pressdruck    an min  destens einer Schichtseite mit einem Harzgemisch  bestrichen wird, so dass das Harz selbsttätig zwischen  die Blechschichten dringt und nach der Durch  tränkung des Paketes der volle     Pressdruck    wieder  hergestellt wird, worauf eine Trocknung erfolgt.  



  Es können handelsübliche, beispielsweise durch       Phosphatierung,    Lackierung usw. bereits isolierte  Bleche zum Aufbau der Eisenkerne verwendet  werden. Unter dem  Bestreichen  des Paketes soll  das Aufbringen des Harzgemisches auf irgendeine  Weise verstanden werden. Der Vorteil der Erfindung  besteht darin, dass Blechpakete jeder Grösse     ohne,     Schwierigkeit geklebt werden     können    und die hierfür  erforderliche Arbeitszeit sehr gering ist.  



  Die Zeichnung zeigt als Ausführungsbeispiele des       Erfindungsgegenstandes    Blechpakete von Transfor  matoren.  



  In     Fig.    1 ist ein Einzelpaket eines Transforma  tors wiedergegeben, dessen Kerne und Joche stumpf  zusammenstossen. Mit 1 sind die Bleche bezeichnet,  welche durch Traversen 2 und     Bolzen    3 zusammen  gepresst werden.  



       Fig.    2 stellt die in     Fig.    1 gezeigte Anordnung in  der Draufsicht dar. Gleiche Teile sind hierbei mit  gleichen Bezugszahlen versehen. Bestreicht man bei  spielsweise die Schichtseite A     (Fig.    2) mit einem       dünnflüssigen    Harzgemisch, so dringt dieses infolge  der     Kapillarwirkung    bzw. der Erdschwere zwischen  die Einzelbleche, wenn der     Pressdruck    der     Press-          vorrichtung    entsprechend eingestellt ist.

   Da die  Bleche bereits Isolierschichten besitzen, die nach  bekannten Verfahren erzeugt sind, ist es nicht er  forderlich, dass die     Klebeschicht    die gesamte Blech-      ebene einnimmt. Es     genügt        vielmehr,    wenn das       Klebemittel    auf     Teilflächen    vorhanden ist.  



  Die     Fig.    3 zeigt ein Blech, bei welchem die  Fläche b die Klebeschicht darstellt, die auf der  Isolierschicht a haftet. Um die Klebefläche zu ver  grössern, ist es zweckmässig, das Blechpaket an zwei  Schichtseiten<I>(A</I> und<I>B</I> in     Fig.    2) mit einem Harz  gemisch zu bestreichen.  



  In welcher Weise das     erfindungsgemässe    Ver  fahren für Transformatoren verwendet werden kann,  bei denen die Joch- und Kernbleche miteinander  verzapft sind, ist der     Fig.    4 zu entnehmen. Dort ist  das obere Joch mit 1', das untere mit 1" bezeichnet.  Die Traversen haben die     Bezugsziffer    2 und die       Druckbolzen    die     Ziffer    3. Würde man den ganzen  Eisenkörper bestreichen, so wäre ein späteres Aus  einandernehmen nicht mehr möglich. Um zumindest  das obere Joch erforderlichenfalls     ausschachteln    zu  können, wird das Blechpaket um einen Winkel a  von etwa 30  gekippt, und der Anstrich erfolgt auf  den quer zu den Blechebenen liegenden Schicht  seiten C.

   Auf diese Weise     ist    gewährleistet, dass das  obere Joch nicht mit den     Kernen    zusammenklebt.  



  Es hat sich gezeigt, dass     erfindungsgemäss    her  gestellte Blechpakete gehobelt oder anderweitig be  arbeitet werden können, ohne dass Deformationen  eintreten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines Blechpaketes, insbesondere für Transformatoren und elektrische Maschinen, das aus Einzelblechen besteht, die durch Klebemittel zusammengehalten sind, dadurch ge kennzeichnet, dass das durch eine Pressvorrichtung gehaltene, aus bereits isolierten Blechen aufgebaute Paket bei vermindertem Pressdruck an mindestens einer Schichtseite mit einem Harzgemisch bestrichen wird, so dass das Harz selbsttätig zwischen die Blech schichten dringt und nach der Durchtränkung des Paketes der volle Pressdruck wieder hergestellt wird, worauf eine Trocknung erfolgt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Blechpaket an zwei Schicht seiten mit einem Harzgemisch bestrichen wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass bei verzapften Blechpaketen von Transformatoren der Eisenkörper um einen vorbe stimmten Winkel gekippt wird und die Kerne sowie das untere Joch mit einem Harzgemisch derart an entsprechenden Schichtseiten bestrichen werden, dass das obere Joch erforderlichenfalls ausgeschachtelt werden kann.
CH345688D 1956-11-12 1956-11-12 Verfahren zur Herstellung eines Blechpaketes CH345688A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1189191B (de) * 1961-08-21 1965-03-18 Danfoss Ved Ing M Clausen Nutenisolation fuer einen im Kaeltemittelkreislauf liegenden Elektroantriebsmotor einer Kaeltemaschine
DE1246109B (de) * 1964-08-10 1967-08-03 Frako Kondensatoren Und Appbau Verfahren zum Verkleben geschichteter Bleche

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DE1189191B (de) * 1961-08-21 1965-03-18 Danfoss Ved Ing M Clausen Nutenisolation fuer einen im Kaeltemittelkreislauf liegenden Elektroantriebsmotor einer Kaeltemaschine
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