CH345688A - Verfahren zur Herstellung eines Blechpaketes - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines BlechpaketesInfo
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Description
Verfahren zur Herstellung eines Blechpaketes Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Blechpaketes, insbesondere für "Transformatoren und elektrische Maschinen, das aus Einzelblechen besteht, die durch Klebernittel zu sammengehalten sind.
Es ist bekannt, dass sich eine wirksame Reduk tion der Eisenverluste und eine Erhöhung des Eisenfüllfaktors durch das Weglassen der Press- bolzen und Pressplatten von Eisenkernen erreichen lässt. Aus diesem Grunde wurde bereits vorgeschla gen, zum Aufbau einer Binde- und Isolierschicht zwischen den Einzelblechen von Blechpaketen Harz gemische zu verwenden. Der Zusammenhalt der Pa kete erfolgt dann durch die Kunstharze. Nach einem bekannten Verfahren werden die Blechpakete in einen Behälter gebracht, wo die zwischen den Blechen befindlichen Luft- und Gaseinschlüsse zu nächst durch Evakuierung entfernt werden.
Hierauf wird eine Harzlösung unter Druck zwischen die Einzelbleche getrieben. Schliesslich erfolgt eine Trocknung bei erhöhter Temperatur. Dieses Ver fahren hat den Nachteil, dass es relativ viele Arbeits gänge erfordert. Ferner werden für grössere Blech pakete die notwendigen Imprägniereinrichtungen sehr teuer. Das Verfahren ist daher auf kleinere Kerne beschränkt. Für beliebige Blechgrössen kann gemäss einem andern Vorschlag so verfahren wer den, dass nach sorgfältiger Reinigung der Blechober fläche auf diese eine dünne Harzschicht gestrichen wird, die der Isolation dient. Nach erfolgter Trock nung werden die Blechebenen nochmals mit dem gleichen Harz bestrichen und miteinander verklebt.
Der Nachteil besteht hierbei darin, dass der für das Reinigen und mehrmalige Streichen der Bleche er forderliche Zeitaufwand, insbesondere bei grösseren Blechflächen, sehr gross wird, so dass eine erhebliche Verteuerung eintritt. Die geschilderten Mängel kann man vermeiden, wenn erfindungsgemäss das durch eine Pressvorrich- tung gehaltene, aus bereits isolierten Blechen auf gebaute Paket bei vermindertem Pressdruck an min destens einer Schichtseite mit einem Harzgemisch bestrichen wird, so dass das Harz selbsttätig zwischen die Blechschichten dringt und nach der Durch tränkung des Paketes der volle Pressdruck wieder hergestellt wird, worauf eine Trocknung erfolgt.
Es können handelsübliche, beispielsweise durch Phosphatierung, Lackierung usw. bereits isolierte Bleche zum Aufbau der Eisenkerne verwendet werden. Unter dem Bestreichen des Paketes soll das Aufbringen des Harzgemisches auf irgendeine Weise verstanden werden. Der Vorteil der Erfindung besteht darin, dass Blechpakete jeder Grösse ohne, Schwierigkeit geklebt werden können und die hierfür erforderliche Arbeitszeit sehr gering ist.
Die Zeichnung zeigt als Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes Blechpakete von Transfor matoren.
In Fig. 1 ist ein Einzelpaket eines Transforma tors wiedergegeben, dessen Kerne und Joche stumpf zusammenstossen. Mit 1 sind die Bleche bezeichnet, welche durch Traversen 2 und Bolzen 3 zusammen gepresst werden.
Fig. 2 stellt die in Fig. 1 gezeigte Anordnung in der Draufsicht dar. Gleiche Teile sind hierbei mit gleichen Bezugszahlen versehen. Bestreicht man bei spielsweise die Schichtseite A (Fig. 2) mit einem dünnflüssigen Harzgemisch, so dringt dieses infolge der Kapillarwirkung bzw. der Erdschwere zwischen die Einzelbleche, wenn der Pressdruck der Press- vorrichtung entsprechend eingestellt ist.
Da die Bleche bereits Isolierschichten besitzen, die nach bekannten Verfahren erzeugt sind, ist es nicht er forderlich, dass die Klebeschicht die gesamte Blech- ebene einnimmt. Es genügt vielmehr, wenn das Klebemittel auf Teilflächen vorhanden ist.
Die Fig. 3 zeigt ein Blech, bei welchem die Fläche b die Klebeschicht darstellt, die auf der Isolierschicht a haftet. Um die Klebefläche zu ver grössern, ist es zweckmässig, das Blechpaket an zwei Schichtseiten<I>(A</I> und<I>B</I> in Fig. 2) mit einem Harz gemisch zu bestreichen.
In welcher Weise das erfindungsgemässe Ver fahren für Transformatoren verwendet werden kann, bei denen die Joch- und Kernbleche miteinander verzapft sind, ist der Fig. 4 zu entnehmen. Dort ist das obere Joch mit 1', das untere mit 1" bezeichnet. Die Traversen haben die Bezugsziffer 2 und die Druckbolzen die Ziffer 3. Würde man den ganzen Eisenkörper bestreichen, so wäre ein späteres Aus einandernehmen nicht mehr möglich. Um zumindest das obere Joch erforderlichenfalls ausschachteln zu können, wird das Blechpaket um einen Winkel a von etwa 30 gekippt, und der Anstrich erfolgt auf den quer zu den Blechebenen liegenden Schicht seiten C.
Auf diese Weise ist gewährleistet, dass das obere Joch nicht mit den Kernen zusammenklebt.
Es hat sich gezeigt, dass erfindungsgemäss her gestellte Blechpakete gehobelt oder anderweitig be arbeitet werden können, ohne dass Deformationen eintreten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines Blechpaketes, insbesondere für Transformatoren und elektrische Maschinen, das aus Einzelblechen besteht, die durch Klebemittel zusammengehalten sind, dadurch ge kennzeichnet, dass das durch eine Pressvorrichtung gehaltene, aus bereits isolierten Blechen aufgebaute Paket bei vermindertem Pressdruck an mindestens einer Schichtseite mit einem Harzgemisch bestrichen wird, so dass das Harz selbsttätig zwischen die Blech schichten dringt und nach der Durchtränkung des Paketes der volle Pressdruck wieder hergestellt wird, worauf eine Trocknung erfolgt. UNTERANSPRÜCHE 1.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Blechpaket an zwei Schicht seiten mit einem Harzgemisch bestrichen wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass bei verzapften Blechpaketen von Transformatoren der Eisenkörper um einen vorbe stimmten Winkel gekippt wird und die Kerne sowie das untere Joch mit einem Harzgemisch derart an entsprechenden Schichtseiten bestrichen werden, dass das obere Joch erforderlichenfalls ausgeschachtelt werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH345688T | 1956-11-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH345688A true CH345688A (de) | 1960-04-15 |
Family
ID=4507347
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH345688D CH345688A (de) | 1956-11-12 | 1956-11-12 | Verfahren zur Herstellung eines Blechpaketes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH345688A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1189191B (de) * | 1961-08-21 | 1965-03-18 | Danfoss Ved Ing M Clausen | Nutenisolation fuer einen im Kaeltemittelkreislauf liegenden Elektroantriebsmotor einer Kaeltemaschine |
| DE1246109B (de) * | 1964-08-10 | 1967-08-03 | Frako Kondensatoren Und Appbau | Verfahren zum Verkleben geschichteter Bleche |
-
1956
- 1956-11-12 CH CH345688D patent/CH345688A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1189191B (de) * | 1961-08-21 | 1965-03-18 | Danfoss Ved Ing M Clausen | Nutenisolation fuer einen im Kaeltemittelkreislauf liegenden Elektroantriebsmotor einer Kaeltemaschine |
| DE1246109B (de) * | 1964-08-10 | 1967-08-03 | Frako Kondensatoren Und Appbau | Verfahren zum Verkleben geschichteter Bleche |
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