CH345698A - Apparat zur Ableitung elektrostatischer Ladungen von den Oberflächen schlechtleitender Materialien mit Hilfe einer stabilisierten elektrischen Glimmentladung - Google Patents
Apparat zur Ableitung elektrostatischer Ladungen von den Oberflächen schlechtleitender Materialien mit Hilfe einer stabilisierten elektrischen GlimmentladungInfo
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- H05F3/00—Carrying-off electrostatic charges
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Apparat zur Ableitung elektrostatischer Ladungen von den Oberflächen schlechtleitender Materialien nllt Hilfe einer stabilisierten elektrischen Glimmentladung Die vorliegende Erfindung betrifft einen Apparat zur Ableitung elektrostatischer Ladungen von den Oberflächen schlechtleitender Materialien mit Hilfe einer stabilisierten elektrischen Glimmentladung. Er eignet sich nicht nur zur Entladung von strang- oder bandförmigen Materialien, die am Apparat vorbeibe- wegt werden, sondern auch von nicht oder schwer beweglichen Gegenständen. Zur Entladung der Materialoberflächen dienen bekanntlich die Ionen, die üblicherweise in einer stabilisierten elektrischen nieder- oder hochfrequen- ten Glimm- oder Sprühentladung erzeugt werden. Es wurde bereits vorgeschlagen, längs eines Isolierstabes einen oder mehrere geerdete Sprühdrähte aufzuspannen und in den Isolierstab einen die erforderliche Hochspannung liefernden Tesla-Transformator einzubauen, dessen Sekundärwicklung einenends geerdet und andernends an eine spannungsführende, vom Isolierstab getragene Gegenelektrode angeschlossen ist. Bei diesen Geräten wurde bisher zur Erzeugung der hochfrequenten Eingangsspannung des Tesla- Transformators ein ausserhalb des Isolierstabes angeordneter Zerhacker oder Umschalter verwendet. Diese die erforderliche Hochfrequenzspannung liefernden Vorrichtungen besitzen aber der Abnutzung unterworfene Schaltteile, sind schwierig einzustellen und benötigen relativ viel Platz. An sich könnte die hochfrequenzerzeugende Vorrichtung an Stelle eines Zerhackers oder Umschalters auch geeignete Elektronenröhren aufweisen. Platzbedarf, Schaltungsaufwand und Störanfälligkeit würden dadurch aber kaum geringer. Demgegenüber ist der erfindungsgemässe Apparat, der einen mindestens einen geerdeten Sprühdraht tragenden und eine spannungsführende Gegenelektrode enhaltenden Isolierstab aufweist, dadurch ge- kennzeichnet, dass die zur Erzeugung einer pulsierenden Hochspannung dienende Vorrichtung einen mit einem Hochspannungstransformator zu einer Einheit zusammengebauten Transistor aufweist, wobei diese Einheit in den Elektroden tragenden Isolierstab eingebaut ist. Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der beiliegenden Zeichnung schematisch dargestellt. In der Zeichnung ist 1 der aus elektrisch isolierendem Kunststoff bestehende Isolierstab, dessen Querschnitt zweckmässig rund oder rechteckig ist. An beiden Stabenden (nur eines sichtbar) sitzt ein Haltering 2; zwischen den beiden Halteringen 2 sind ein oder mehrere Spann- oder Abschirmdrähte 3 sowie ein oder mehrere Sprühdrähte 4 parallel zum Isolierstab 1 gespannt. Der bzw. die Sprühdrähte 4 sind geerdet. Im Isolierstab 1 ist eine Gegenelektrode 5 angeordnet, die zweckmässig in den Stab 1 eingeschoben oder in diesen eingegossen ist. In eine am einen Ende des Isolierstabes 1 vorgesehene Aussparung ist die die pulsierende Hochspannung erzeugende Vorrichtung eingebaut. Diese Vorrichtung besitzt einen Hochspannungstransformator 6, dessen Sekundärwicklung einenends geerdet und andernends an die Gegenelektrode 5 angeschlossen ist. In den Stromkreis .der zweiteiligen Primärwicklung des Hochspannungstransformators 6 ist ein Transistor 7 geschaltet. Wie in der Zeichnung ersichtlich, ist der mit dem Transformator 6 zu einer Einheit zusammengebaute Transistor 7 ebenfalls vollständig versenkt im Isolierstab 1 untergebracht; zweckmässig ist die Anordnung so getroffen, dass die genannte Einheit 6, 7 leicht ausgewechselt werden kann. Der beim gezeichneten Beispiel zur Speisung des Transistors 7 verwendete Gleichstrom <Desc/Clms Page number 2> wird von einem Gleichrichter 8 erzeugt, der über einen Schalter 9 an das Wechselstromnetz angeschlossen werden kann. Der vom Elektrodenteil 1-7 getrennt aufgebaute Gleichrichter 8 ist mit dem Elektrodenteil durch ein normales Niederspannungskabel 10 mit zwei Zuleitungsadern verbunden. Beim Betrieb des beschriebenen Apparates wird durch die in der Einheit 6, 7 erzeugte pulsierende Hochspannung an dem oder den Sprühdrähten eine durch das Materlali des Isolierstabes 1 stabilisierte Sprüh- entladung erzeugt, welche ihrerseits die zur Entladung des am Apparat vorbeigeführten oder in dessen Nähe gebrachten Materials notwendigen Ionen erzeugt. Da dem Elektrodenteil 1-7 keine Hochspannung zugeführt werden muss, kann ein normales, einfaches Kabel 10 verwendet werden, und ein eventuell vorhandener leistungsvermindernder Einfluss durch die Kabeldämpfung fällt nicht ins Gewicht. Im Gegenteil wird eine HF-Störspannung durch das Gleichstromzuführungskabel noch gedämpft, so dass gegenüber Apparaten mit Hochspannungszuführung zum Elektrodenteil die meist vorzusehende Störschutzgruppe vereinfacht werden kann. Aufbau, Herstellung und Handhabung des Apparates sind einfach. Durch Verändern der zugeführten Gleichspannung kann in einfacher Weise die Ioni- sierungsstärke verändert werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Apparat zur Ableitung elektrostatischer Ladungen von den Oberflächen schlechtleitender Materialien mit Hilfe einer stabilisierten elektrischen Glimm- entladung, der einen mindestens einen geerdeten Sprühdraht tragenden und eine spannungsführende Gegenelektrode enthaltenden Isolierstab aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Erzeugung einer pulsierenden Hochspannung dienende Vorrichtung einen mit einem Hochspannungstransformator zu einer Einheit zusammengebauten, gleichstromgespeisten Transistor aufweist, wobei diese Einheit in den die Elektroden tragenden Isolierstab eingebaut ist. UNTERANSPRUCH Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die aus Transistor (7) und Transformator (6) gebildete Einheit auswechselbar in den einen Endteil des Isolierstabes (1) eingebaut ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH834113X | 1956-11-24 | ||
| CH1186706X | 1956-11-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH345698A true CH345698A (de) | 1960-04-15 |
Family
ID=27664128
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH345698D CH345698A (de) | 1956-11-24 | 1956-11-24 | Apparat zur Ableitung elektrostatischer Ladungen von den Oberflächen schlechtleitender Materialien mit Hilfe einer stabilisierten elektrischen Glimmentladung |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH345698A (de) |
| FR (1) | FR1186706A (de) |
| GB (1) | GB834113A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10211429C1 (de) * | 2002-03-15 | 2003-12-04 | Krause Heike | Ionisationsvorrichtung |
-
1956
- 1956-11-24 CH CH345698D patent/CH345698A/de unknown
-
1957
- 1957-11-22 GB GB36544/57A patent/GB834113A/en not_active Expired
- 1957-11-23 FR FR1186706D patent/FR1186706A/fr not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10211429C1 (de) * | 2002-03-15 | 2003-12-04 | Krause Heike | Ionisationsvorrichtung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1186706A (fr) | 1959-08-31 |
| GB834113A (en) | 1960-05-04 |
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