CH345800A - Membranpumpe für nichtschmierende und chemisch aggressive Flüssigkeiten - Google Patents

Membranpumpe für nichtschmierende und chemisch aggressive Flüssigkeiten

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CH345800A
CH345800A CH345800DA CH345800A CH 345800 A CH345800 A CH 345800A CH 345800D A CH345800D A CH 345800DA CH 345800 A CH345800 A CH 345800A
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CH
Switzerland
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diaphragm
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liquid
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Inventor
Wiggermann Georg
Original Assignee
Reiners Walter Dr Ing
Wiggermann Georg
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B43/00Machines, pumps, or pumping installations having flexible working members
    • F04B43/02Machines, pumps, or pumping installations having flexible working members having plate-like flexible members, e.g. diaphragms
    • F04B43/06Pumps having fluid drive
    • F04B43/067Pumps having fluid drive the fluid being actuated directly by a piston

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description


      Membranpumpe    für nichtschmierende und chemisch aggressive Flüssigkeiten    Die vorliegende Erfindung betrifft eine     Mem-          branpumpe    für nichtschmierende und chemisch  aggressive Flüssigkeiten, z. B. Spritzmittel zur  Schädlingsbekämpfung in der Landwirtschaft, deren  Membrane unmittelbar durch eine Antriebsflüssigkeit  angetrieben wird.  



  Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass zwischen,  einem Raum der Antriebsflüssigkeit und einem Vor  ratsraum Mittel zur Herstellung einer Verbindung  zwischen diesen Räumen vorhanden sind, und dass  von der Membrane mechanisch betätigte Steuermit  tel angeordnet sind, welche die Verbindung beim  Überschreiten des normalen Hubbereiches der Mem  brane öffnen.  



  Die erfindungsgemässe Pumpe wird nachstehend  anhand der folgenden Figuren beispielsweise erläu  tert. Es zeigt.  



       Fig.    1 eine Gesamtansicht, wobei der Teil links  von der Membrane einen Schnitt nach<B><I>A -A</I></B> der       Fig.    2 und der übrige Teil einen Mittelschnitt dar  stellt,       Fig.    2 einen Schnitt nach     B-B    der     Fig.    1,       Fig.    3 einen Schnitt nach     C-C    der     Fig.    1.  



  In einem mit 1 bezeichneten Kurbelgehäuse ist  eine Kurbelwelle 2 gelagert. 3 ist eine Pleuelstange  eines Pumpenkolbens 4, welcher in einer Zylinder  büchse 5 läuft. An den Zylinderraum schliesst sich  ein Ölraum 6 an, der in einem mit dem Zylinder  gehäuse verschraubten Kopfstück 7 gebildet ist. Das  Kopfstück 7 trägt einen Flansch 8, einen Ventilsitz  11 und eine     Schaftführung    12.  



  Ein Hals 13 der Schaftführung 12     (Fig.    3) ent  hält Steuerkanäle 15 bzw. 16, die mit Rückschlag  ventilen 18 bzw. 19 in Verbindung stehen. Das       Rückschlagventil    18 ist über die Bohrung 20 mit  einer zum     Kurbelgehäuseraum    führenden Bohrung    21 verbunden. Diese setzt sich in einem Rohr 22  fort, welches     ungefähr    in Höhe der     Kurbelwellen-          achse    endigt.  



  Das     Rückschlagventil    18 öffnet nur in Richtung  zur Bohrung 20, das Ventil 19 nur in Richtung zum  Kanal 16.  



  Eine zweckmässige hochelastische Membrane 10  mit     geringer        Rückstellkraft    ist     mit    einem Führungs  schaft 24 verbunden, indem ihre     mittleren    Verstär  kungsscheiben 25, 26 durch eine Hutmutter 27 auf  dem Schaft festgespannt sind. Die Scheibe 26 ist zu  gleich als Ventilteller 14 für den Ventilsitz 11 aus  gebildet.  



  Der Schaft 24 ist mit einer axial verlaufenden  Steuerbohrung 28 versehen, welche in den Ölraum 6  austritt und in welche eine Querbohrung 29 mündet.  



  An den Flansch 8 des Kopfstückes 7 ist ein Ge  häuse 32 angeschraubt, das zur Aufnahme des  Spritzmittels dient. Zwischen einem Flansch 31 des  Gehäuses 32 und dem Flansch 8 ist der Rand der  Membrane 10 eingespannt.  



  33 ist eine bezüglich der     Förderflüssigkeit    korro  sionsfeste Druckfeder, die sich einerseits am Gehäuse  32 und anderseits an der Verstärkungsscheibe 25  bzw. an der Membrane abstützt, und die in jeder  Betriebslage auf die Membrane eine leichte Vor  spannung im Saugsinne ausübt. Am Gehäuse 32  sind ein Gehäuse 34 für ein Druckventil 36 sowie  ein     Einlassteil    35 bei einem Saugventil 37 befestigt.  Wie aus     Fig.    2 ersichtlich, sind diese Ventile je als  Doppelventile ausgebildet. Die Teile 34 und 35  werden durch eine gemeinsame Spannschraube 38  über     Ventilsitzeinsätze    39 bzw. 40 mit dem Ge  häuse 32 verspannt. 41 sind Druckleitungen und 42  Saugleitungen für das Spritzmittel.

        43 bzw. 44 sind Entlastungsbohrungen für die  Druck- bzw. Saugventile. 45 bzw. 46 sind Verbin  dungskanäle zwischen einem Raum 47 im Gehäuse  32 und den Druck- bzw. Saugventilen.  



  In den     Fig.    1-3 ist angenommen, dass der Kol  ben 4 sich nach oben bewegt, so dass er einen  Druckhub     ausführt.    Da der Raum 6 (zwischen der  Membrane 10 und dem Kolben 4) völlig mit Öl ge  füllt ist, wird der Druckimpuls des Kolbens 4 über  dieses Öl auf die Membrane 10 und damit auf das  Spritzmittel übertragen. Das Spritzmittel wird dabei  über den Kanal 45 und das Doppelventil 36 in die  Druckleitung 41 gefördert.  



  Infolge ihres, im Verhältnis zum Pumpenkolben  grossen Durchmessers führt die Membrane 10 mit  dem Führungsschaft 24 einen entsprechend kleineren  Hub als der Kolben 4 aus. Sie befindet sich in     Fig.    1  kurz vor ihrer normalen Endstellung in Druckrich  tung. In dieser Lage der Membrane bzw. zwischen  den zulässigen Grenzlagen in Sau- und Druck  richtung, ist die Verbindung der Querbohrung 29 mit  den Kanälen 15 und 16 unterbrochen.  



  Wenn sich, wie bereits beschrieben, bei     Öl-          schwund    im Raum 6 der     Membranhub    in Saugrich  tung (in     Fig.    1 nach rechts) verlagert, kommt bei  Erreichen der zulässigen Hubgrenze die Quer  bohrung 29 mit dem Kanal 16 in Verbindung. Da  durch wird beim Saughub des Kolbens Öl aus dem  Vorratsraum im Kurbelgehäuse 1 über 22, 21, 19,  16, 29, 28 angesaugt und das Ölvolumen im Raum  6 wieder ergänzt.  



  Bei einem     ölüberschuss    im     Ölraum    6 kommt  beim überschreiten der     Druckhubgrenze    der Mem  brane die Bohrung 29 mit dem Kanal 15 zur  Deckung, so dass nunmehr das beim     Druckhub    des  Kolbens 4 zuviel geförderte Öl in das Kurbel  gehäuse über das Ventil 18 abströmen kann. Die  beschriebenen Steuervorgänge dienen dem Schutz  der Membrane vor Zerstörung bei übermässiger Be  anspruchung in Druck- oder Saugrichtung.  



  Bei Auftreten eines Überdruckes auf der Spritz  mittelseite, also im Raum 47, sei es, dass das     Spritz-          mittel    mit Druck     zugeführt    wird oder die Saug  säule einen Staudruck erzeugt, wird die Membrane  vor Überschreitung der zulässigen Hubgrenze in  Saugrichtung dadurch geschützt, dass sich der Ventil  teller 14 auf seinen Sitz 11     auflegt    und den Pumpen  raum 6 vom     Membranraum    trennt. In diesem Be  triebszustand stützt das eingeschlossene Ölpolster       zwischen    Ventilteller und Membrane diese gegen  einen auf der     Spritzmittelseite    herrschenden über  druck     während    des Saughubes des Kolbens ab.

   Der  erwähnte Staudruck kann z. B. bei Pumpen auftre  ten, die weniger als drei Zylinder und entsprechend  weniger als drei Membranen     aufweisen    und denen die       Förderflüssigkeit    durch längere Leitungen ohne       Saugwindkessel        zugeführt    wird.  



  Die Querbohrung 29 steht dabei in Verbindung  mit dem Steuerkanal 16, so dass auch bei geschlos  senem Ventil 11, 14 ein gegebenenfalls vorhandener    Ölmangel im Raum 6 durch     Ölzufuhr    über das  Ventil 19 beim Saughub des Kolbens behoben wird.  



  Die Druckfeder 33 übt in jedem Betriebszustand  eine leichte, im Saugsinne wirkende Kraft auf die  Membrane aus. Dies hat zur Folge, dass bei mög  lichen     Undichtheiten    der Membrane kein     Spritzmit-          tel    auf die Ölseite übertreten kann. Wenn das  Ventil 11, 14 geschlossen und die erwähnte Wirkung  der Feder 33 aufgehoben ist, so sind die empfind  lichen Steuer- und     Triebwerksteile    auf der Ölseite  durch die vom Ventil 11, 14 hergestellte Trennung  vor der schädlichen Einwirkung des Spritzmittels  geschützt.  



  Bei     dein    durch eine schadhafte     Membrane        mö-          lichen    Ölschwund im Raum 6 wird - wie schon       ausgeführt    - das fehlende Öl aus dem Vorratsraum  im Kurbelgehäuse 1 angesaugt. Dies könnte dazu  führen, dass der Ölvorrat so weit abnimmt, dass das  Triebwerk infolge Ölmangels beschädigt werden  kann. Das in den Ölvorrat tauchende Rohr 22 reicht  deshalb nur etwa bis zur Achse der Kurbelwelle, so  dass der Ölspiegel bis zu dieser Höhe immer bestehen  bleibt.

   Wenn dann der Ölvorrat bis zu diesem Spiegel  erschöpft ist, wird der Ölschwund im Raum 6 nicht  mehr     ergänzt,    und das Ventil 11, 14 bleibt schliess  lich unter der Wirkung der Feder 33 dauernd ge  schlossen, so dass die     Förderflüssigkeit    nicht in den  Raum 6 gelangen kann.  



  Bei fehlendem Öl im Hubraum des Kolbens,  also besonders dann, wenn die Pumpe Luft ansaugt  und im Raum 6 eine genügend grosse Luftmenge  vorhanden ist, bewirkt die vorgespannte Feder 33,  dass das Ventil 11, 14 dauernd geschlossen bleibt.  Diese Verhältnisse können auftreten, wenn die Mem  brane schadhaft und der Ölvorrat erschöpft ist.  



  Auch wenn zur Erneuerung der Membrane oder  zur Behebung von Schäden das Gehäuse 32 vom  Kopfstück 7 gelöst werden muss, besteht die Mög  lichkeit, durch Schliessen des Ventils 11, 14 den     Öl-          raum    6 nach aussen abzuschliessen.  



  Bei Anordnung einer in gleicher Weise wie die  Feder 33 wirkenden Feder auf der Ölseite (zwischen  dem Schaft 24 und der Schaftführung 12) wird bei  einer Demontage der Membrane das Ventil 14 selbst  tätig, unter der Einwirkung der Feder, geschlossen  bleiben.  



  Derartige     Membrankolbenpumpen    sind für die  Förderung von chemisch aggressiven Flüssigkeiten  besonders geeignet, da durch die Membrane der  Zylinder für die Kolbenpumpe, die empfindlichen       Steuerungsteile,    Leitungen usw. von der schädlichen  Einwirkung des zu fördernden Mittels getrennt sind.  



  Die Abdichtung des Pumpenkolbens kann durch  genaue Passung bzw. durch Kolbenringe erfolgen.  Dabei lässt es sich jedoch nicht verhindern, dass  beim Druckhub eine kleine Ölmenge entlang dem  Kolben aus dem Hubraum entweicht. Auch diese  Ölmenge wird in der angegebenen Weise vom Vor  ratsraum aus ergänzt.      Als Ölvorratsraum braucht nicht in jedem Falle  das Kurbelgehäuse der Pumpe zu dienen, und die  ganze     Kolbenmembranpumpe    kann mehrere Mem  branen enthalten, deren Förderhübe zeitlich gleich  mässig verteilt sind.  



  Bei solchen Mehrfachpumpen zeigt sich der  durch     Ölmangel    im Raum 6 hervorgerufene Ausfall  der Förderwirkung einer Membrane durch stossweise  Förderung an und kann daher nicht unbemerkt blei  ben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Membranpumpe für nichtschmierende und che misch aggressive Flüssigkeiten, insbesondere zur Schädlingsbekämpfung in der Landwirtschaft, deren Membrane unmittelbar durch eine Antriebsflüssig keit angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen einem Raum (6) der Antriebsflüssigkeit und einem Vorratsraum Mittel zur Herstellung einer Verbindung zwischen diesen Räumen vorhanden sind, und dass von der Membrane (10) mechanisch betätigte Steuermittel angeordnet sind, welche die Verbindung beim Überschreiten des normalen Hub bereiches der Membrane öffnen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Membranpumpe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Steuermittel aus einem in einer Gehäusebohrung und in Hubrichtung der Membrane geführten Steuerschieber (24) be steht, dessen eines Ende mit der Mittelscheibe (26) der Membrane verbunden ist.
    2. Membranpumpe nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in zwei vom Steuerschieber gesteuerten Verbindungskanälen Rückschlagventile (18, 19) angeordnet sind, welche diese Verbindungskanäle (15, 16) nur in der ge wünschten einen Strömungsrichtung freigeben 3.
    Membranpumpe nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelscheibe der Membrane als Ventilteller (l.4) ausgebildet und mit dem als Ventilschaft dienen den Steuerschieber (24) starr verbunden ist, wobei der Ventilteller im Bereiche der zulässigen Grenz- lage der Membrane in Saugrichtung an einem zu geordneten Teil des Gehäuses (7) flüssigkeitsdicht anliegt und dabei einen an die Membrane angrenzen den Raum vom Flüssigkeitsraum (6) dicht abtrennt.
    4. Membranpumpe nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass eine am Gehäuse sich abstützende Feder (33) die Mittelscheibe der Membrane stets in Richtung Saughub belastet. 5. Membranpumpe nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass die betreffende Öffnung des Verbindungskanals (21, 22) zwischen Flüssigkeitsraum (6) und Vorratsraum in letzterem so hoch liegt, dass die Flüssigkeits entnahme aus dem Vorratsraum aufhört, wenn der Flüssigkeitsspiegel in letzterem den zur sicheren Schmierung der Triebwerksteile notwendigen Stand zu unterschreiten sucht.
CH345800D 1955-09-22 1956-09-21 Membranpumpe für nichtschmierende und chemisch aggressive Flüssigkeiten CH345800A (de)

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CH345800D CH345800A (de) 1955-09-22 1956-09-21 Membranpumpe für nichtschmierende und chemisch aggressive Flüssigkeiten

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1257579B (de) * 1959-06-12 1967-12-28 Dowty Rotol Ltd Hydraulisch betaetigte Membrandoppelpumpe
EP0354883A1 (de) * 1988-08-10 1990-02-14 ANSALDO S.p.A. Pumpvorrichtung für sehr abrasive Dickstoffe
US5655893A (en) * 1994-12-26 1997-08-12 Aisin Seiki Kabushiki Kaisha Bellows pump

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1257579B (de) * 1959-06-12 1967-12-28 Dowty Rotol Ltd Hydraulisch betaetigte Membrandoppelpumpe
EP0354883A1 (de) * 1988-08-10 1990-02-14 ANSALDO S.p.A. Pumpvorrichtung für sehr abrasive Dickstoffe
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