CH345862A - Trommel für Waschmaschinen - Google Patents

Trommel für Waschmaschinen

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CH345862A
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Inventor
Siebel Ernst
Original Assignee
Peter Pfenningsberg Gmbh Masch
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F37/00Details specific to washing machines covered by groups D06F21/00 - D06F25/00
    • D06F37/02Rotary receptacles, e.g. drums
    • D06F37/04Rotary receptacles, e.g. drums adapted for rotation or oscillation about a horizontal or inclined axis

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Main Body Construction Of Washing Machines And Laundry Dryers (AREA)

Description


  Trommel für     Waschmaschinen       Die Erfindung bezieht sich auf eine Trommel für  Waschmaschinen. Bei den bekannten Waschmaschi  nen, insbesondere Waschautomaten, besteht die das  Waschgut aufnehmende Trommel meistens ganz aus  nichtrostendem Stahl. Der hohe Preis dieses Werk  stoffes lässt es geraten erscheinen, diese Trommeln  grösstenteils aus möglichst dünnwandigem Blech her  zustellen. Die geringe Wandstärke erfordert aber be  sondere Vorkehrungen zur Verbindung des Trom  melkörpers mit den Wellenzapfen, um deren Achse  der Trommelkörper während des Waschvorganges ge  dreht wird.

   Diese Verbindung des Trommelkörpers  mit der Welle muss nämlich besonders kräftig aus  gestaltet sein, weil die Trommelkörper einer ausser  ordentlich ungleichmässigen Belastung dadurch aus  gesetzt sind, dass sie nur mit einem Teil innerhalb  der Waschflüssigkeit umlaufen und während ihrer  Drehungen sich das Waschgut ständig relativ zur  Trommel bewegt. Besonders stark sind die Beanspru  chungen der Verbindung zwischen Trommelkörper  und Welle, wenn die Trommel waagrecht oder schräg  und fliegend gelagert, also der Trommelkörper nur  an einem seiner Böden mit einer Welle verbunden  ist und wenn zudem noch während der Arbeitsvor  gänge die Drehrichtung der Trommel häufig gewech  selt wird. Es wäre zwar denkbar, den mit der Welle  verbundenen     Trommelkörperboden    aus rostfreiem  Werkstoff genügender Stärke herzustellen.

   Dies ver  bietet sich jedoch aus wirtschaftlichen Gründen wegen  des hohen Preises dieses Materials. Ausserdem erge  ben sich erhebliche Schwierigkeiten bei der Verbin  dung von nichtrostenden Blechen verschiedener  Stärke, wie es z. B. an den Berührungskanten von       Trommelkörpermantel    und     Trommelkörperböden     erforderlich ist. Beim Schweissen dieser Verbindungs  stellen wird nämlich die nichtrostende Eigenschaft des  Materials zum Teil zum mindesten im Bereich der    Anlauffarben aufgehoben. Diese     verfärbten    Teile las  sen sich an den zugänglichen Oberflächenteilen zwar  durch Schleifen und Polieren entfernen, nicht aber  an Stellen, an denen sich die miteinander verbun  denen Bleche gegenseitig überdecken.

   An diesen sich  überdeckenden, in diesem Falle dem Trommelinnern  zugekehrten Stellen bildet sich im Laufe der Zeit  Rostansatz, der allmählich weiter     fortschreitet    und  die Bildung von Rostflecken an der in der Trommel  behandelten Wäsche zur Folge hat. Die Bildung von  Falznähten durch gemeinsames mehrfaches Umbiegen  flach     aufeinanderliegender    Blechteile bereitet bei  Blechen verschiedener Stärke, besonders wenn diese  Unterschiede, wie in diesem Falle, besonders gross  sind, beträchtliche Schwierigkeiten. Die Falznähte  zeigen ausserdem ein wenig schönes Aussehen.

   Das  Vernieten verbietet sich allgemein schon dadurch,  dass genietete Blechnähte nicht genügend dicht sind,  und da der zum Herstellen der Nietverbindung not  wendige Druck zu Verformungen der Blechteile führt,  so dass die ursprünglich mit grosser Sorgfalt auf ge  naue     Masshaltigkeit    hergestellten Trommelkörperteile  unerwünschte Verformungen erleiden, die nicht un  beträchtlichen Zeit- und Arbeitsaufwand für das       Wiederausrichten    der Trommelkörperteile notwendig  macht.  



  Man hat - im wesentlichen aus wirtschaftlichen  Gründen - schon vorgeschlagen, die Aussenseite des  aus dünnem rostfreiem Blech hergestellten Trommel  körperbodens in voller Ausdehnung mit einer aus  reichend starken Platte aus gewöhnlichem Baustahl  zu überdecken und die Welle durch Schweissen mit  dieser Platte zu verbinden. Da diese Platte aber  auch eine Verbindung mit den beiden Teilen des       Trommelkörperbodens    notwendig macht, ergeben  sich grundsätzlich die gleichen Schwierigkeiten wie  bei der Verbindung rostfreier Bleche verschiedener      Stärke. Sowohl bei einer Verbindung der Baustahl  platte mit dem rostfreien     Trommelkörperboden    durch  Schweissen wie auch beim Vernieten oder Falzen  dieser Teile, ergeben sich die vorgenannten Schwie  rigkeiten Hinzu kommen aber noch weitere Nach  teile.

   Die     Baustahlteile    gelangen mit dem Trommel  körper in die Waschlauge, so dass auf ihnen sich bil  dender .Rostansatz sich gleichfalls auf die Wasch  lauge     überträgt    und mit dieser durch die     durchbro=          chene        Trommelkörperwandung    in das Trommel  innere und damit an die Wäsche gelangt.

   Versuche,  die     Baustahlteile    durch Oberflächenbehandlung gegen  Rost zu schützen, haben nicht zu befriedigenden  Ergebnissen     geführt.    Ein Rostschutz durch Farb  anstrich besitzt keine hohe Lebensdauer, zumal wenn  ein solcher Anstrich häufig und für längere Zeit mit       Waschmittellauge    in     Berührung    kommt.

   Galvanische  Metallüberzüge ebenso wie das Verzinken im Voll  bad bieten zwar einen besseren Rostschutz, hier zeigt  sich aber zwischen den in     Berührung    kommenden  Teilen von     überzugsmetallen,    insbesondere von Zink  mit den Trommelkörperteilen aus rostfreiem Stahl  die     bekannte    Elementbildung, die sehr schnell zur       Zerstörung    der Überzüge und anschliessend wiederum  zur Rostbildung führt.  



  Um alle diese Nachteile zu vermeiden und einer  seits eine sichere und genaue zentrische Verbindung  zwischen einem liegend, vorzugsweise fliegend gelager  ten und aus nichtrostendem Stahl bestehenden Trom  melkörper und der Antriebswelle zu erlangen, wird  erfindungsgemäss vorgeschlagen, den Trommelkörper  lösbar     mit    einem aus einem Baustahl bestehenden       Trommelkörperträger    zu verbinden, der eine Welle  und einen an einem ihrer Enden angebrachten teller  artigen Flansch aufweist.  



  Die lösbare Verbindung zwischen Trommelkör  per und     Trägerteilen    erlaubt es, dass beide Teile auf       wirtschaftliche    Weise und unter Beobachtung von  ihren     Materialeigenschaften    angepassten Arbeits  methoden gefertigt werden können. Ausserdem erlaubt  die lösbare Verbindung ein einfaches und schnelles  Auswechseln etwa beschädigter Teile. Der Trommel  körper kann aus Boden- und Mantelblechen gleicher  und verhältnismässig geringer Stärke hergestellt wer  den, die ein leichtes, sauberes und dichtes Falzen  ihrer     aufeinanderliegenden    beiden Teile erlauben.

    Anderseits lässt sich der Tragkörper durch Schweissen  aus einem Baustahl geeigneter Zusammensetzung       fertigen    und mit einem     Rostschutzüberzug    versehen,  der auch, falls erforderlich, gelegentlich erneuert wer  den kann. Unter einem Baustahl soll dabei ein nicht  rostfreier, allgemein für Stahlkonstruktionen verwen  deter Stahl verstanden werden.

   Wenn man dafür  sorgt, dass die     Berührungsstellen    zwischen dem Trag  körper und dem Trommelkörper möglichst klein ge  halten werden, und im übrigen der Abstand zwischen  Tragkörper und Trommelkörper genügend gross  gehalten wird, kann der     Tragkörper    auch mit einem  Metallüberzug, insbesondere einem im Vollbad er  zeugten Zinküberzug versehen werden, ohne     dass    eine         allzuschnelle    Beschädigung des     überzuges    durch       Elementenbildung    zu befürchten wäre.

   Ausserdem  lassen sich     Oberflächenteile    geringer Ausdehnung  leicht durch einen nichtmetallischen Schutzüberzug  oder isolierende Zwischenlagen gegen unmittelbare       Berührung    mit andern Metallteilen schützen.  



  Um     _    die     Berührungsstellen    zwischen Trommel  körper und Tragkörper möglichst klein zu halten,  sollte der tellerartige     Flansch    geringeren Durchmes  ser besitzen als der ihm zugekehrte Trommelkörper  boden und an seinem Aussenumfang mit etwa in sei  ner Ebene liegenden speicherartigen Streben besetzt  sein, die sich bis zum     Trommelkörperbodenumfang     erstrecken und deren äussere Enden gegen den     Trom-          melkörperboden    hin     abgekröpft    sein können.

   Mit den       abgekröpften    Teilen der Speichen soll dann der Trag  körper gegen den     Trommelkörperboden    anliegen, mit  dem er     zweckmässigerweise    verschraubt ist. Eine be  sonders gute Verschraubung und sichere Verbindung  des Trommelkörpers mit dem Tragkörper ergibt sich,  wenn die Verschraubung mit Hilfe von     Schraubbol-          zen    erfolgt, die beide     Trommelkörperböden    nahe  ihrem Umfang durchsetzen und ausserhalb der im       Trommelkörperinnern    angeordneten     Wäscheumwälzer     liegen.

   Diese ohnehin bei Waschtrommeln notwendi  gen     Umwälzer    können im wesentlichen aus einem in  Längsrichtung abgewinkelten Blechstreifen bestehen,  der mit seinen freien Schenkelkanten an der Innen  seite des     Trommelkörpermantels    anliegt.

   Diese       Wäscheumwälzer    können bei Verwendung der ge  nannten Schraubenbolzen zugleich als Distanzstücke  dienen und mit Hilfe der gleichen Schraubenbolzen  fest und sicher mit den     Trommelkörperböden    ver  spannt werden, so dass es keiner besonderen Befesti  gungsmittel     bedarf.    Da diese Verbindung sowohl der       Trommelkörperteile    untereinander als auch die des  Trommelkörpers mit dem Tragkörper keine Anwen  dung von Wärme erfordert, ist auch auf einfache  Weise eine genaue zentrische Verbindung aller Teile  miteinander möglich. So können z.

   B. die Trommel  körperwände oder wenigstens der mit dem Tragkör  per zu verbindende Trommelkörperteil mit einem  nach aussen senkrecht     aufgebördelten    Rand versehen  sein, der sich leicht so herstellen lässt, dass er genau  zentrisch zur Trommelachse verläuft und der Trag  körper mit seinem genau zentrisch zur Wellenachse  abgerichteten     Flansch    oder entsprechend abgerichte  ten Speichen in den     aufgebördelten    Rand des     Trom-          melkörperbodens    schliessend eingelegt werden kann,  wobei sich die zentrische Verbindung zwischen bei  den Teilen von selbst ergibt.

   Bei entsprechend aus  gebildetem     Randbördel    kann dessen aussenliegender  Teil ausserdem zum Verbinden mit dem Trommel  mantel durch eine Falznaht verwendet werden.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausfüh  rungsbeispiel der den Gegenstand der Erfindung bil  denden Trommel veranschaulicht, und zwar zeigt:       Fig.    1 eine     Waschautomatentrommel    von der  Wellenseite her gesehen,       Fig.    2 einen     Axialschnitt    durch die Trommel und           Fig.    3 in vergrössertem     Massstabe    Einzelheiten der  Trommel in gleichfalls axialem Längsschnitt.  



  Der     Waschautomatentrommelkörper    besteht aus  zwei Bodenblechen 1 und 2 und dem mit Öffnungen  versehenen Blechmantel 3. Alle Teile bestehen aus  im wesentlichen gleich starkem und verhältnismässig  dünnem Blech aus nichtrostendem Stahl. Die Teile  sind an ihren Berührungskanten durch Falznähte 4  miteinander verbunden. Der     Trommelkörperträger     besteht aus der Antriebswelle 5, einem tellerartigen       Flansch    6 und speicherartigen Streben 7, welche  sämtliche Teile aus einem Baustahl bestehen.

   Die  Streben 7 sind an ihren Enden gegen den Trommel  körperboden 2 hin verkröpft und legen sich mit  ihren Umfangsteilen gegen die Innenseite des     aufge-          bördelten    Randes 8 des     Trommelkörperbodens    2  schliessend an und bewirken dadurch die Zentrierung  der Wellen- und der Trommelachse. Anstelle der  Streben 7 könnte auch der Flansch 6 einen entspre  chend grösseren Durchmesser aufweisen. Zur Verbin  dung vom Trommelkörper 1, 2, 3 und Tragkörper 5,  6, 7 dienen Schraubenbolzen 9 aus korrosionsbestän  digem Werkstoff, die beide     Trommelkörperböden    1  und 2 sowie das Trommelinnere durchsetzen. Im  Trommelinnern liegen sie ausserhalb der aus Winkel  blechstreifen bestehenden     Wäscheumwälzer    10.  



  Das gezeichnete Beispiel zeigt eine     fliegend    gela  gerte     Waschautomatentrommel,    die von der Stirn  seite her durch eine zentrische Öffnung 12 beschickt  wird. Diese Öffnung ist während des Betriebes des  Automaten durch die Scheibe eines in der     Beschik-          kungstür    des Maschinengehäuses angebrachten Beob  achtungsfensters verschlossen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Trommel für Waschmaschinen, dadurch gekenn zeichnet, dass der Trommelkörper lösbar mit einem aus einem Baustahl bestehenden Trommelkörper träger verbunden ist, der eine Welle und einen an einem ihrer Enden angebrachten tellerartigen Flansch aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1. Trommel nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der tellerartige Flansch geringeren Durchmesser besitzt als der ihm zugekehrte Trommel körperboden, und dass von seinem Umfang sich spei chenartige Streben bis an den Trommelkörperboden- umfang erstrecken. 2.
    Trommel nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der tellerartige Flansch am Trom- melkörperboden nur mittels gegen ihn gekröpfter Randteile anliegt. 3. Trommel nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die speichenartiger- Streben am Trommelkörperboden nur mittels gegen ihn ge kröpfter Randteile anliegen. 4.
    Trommel nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Trommelkörper mit dem Trom- melkörperträger durch Schraubbolzen verbunden ist, die beide Trommelkörperböden nahe ihrem Umfang durchsetzen und ausserhalb von im Trommelkörper innern angeordneter Wäscheumwälzer liegen. 5. Trommel nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Umfang des tellerartigen Flansches zentrisch zur Wellenachse liegt und gegen den Innenumfang eines zentrisch zur Trommelachse nach aussen umgebördelten Randes des Trommelkör- perbodens anliegt. 6.
    Trommel nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Umfangsteile der speichenarti gen Streben zentrisch zur Wellenachse liegen und gegen den Innenumfang eines zentrisch zur Trommel achse nach aussen umgebördelten Randes des Trom- melkörperbodens anliegen. 7. Trommel nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Rand des Trommelkörper bodens umgebördelt ist und der äussere Teil dieser Umbördelung mit dem Trommelkörpermantel durch Falzung dicht verbunden ist.
CH345862D 1955-08-17 1956-08-14 Trommel für Waschmaschinen CH345862A (de)

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FR (1) FR1159214A (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2004005603A1 (de) * 2002-07-03 2004-01-15 BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH Waschmaschinentrommel
US7451626B2 (en) * 2003-07-08 2008-11-18 Lg Electronics Inc. Drum-type washing machine
EP3502343A1 (de) * 2017-12-21 2019-06-26 BSH Hausgeräte GmbH Trommel für ein wäschebehandlungsgerät, wäschebehandlungsgerät sowie verfahren zur herstellung der trommel

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