CH345921A - Steuerschaltung mit magnetischem Verstärker - Google Patents

Steuerschaltung mit magnetischem Verstärker

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CH345921A
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Werner Otto
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Siemens Ag
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Description


  Steuerschaltung mit magnetischem Verstärker    Es ist ein magnetischer Verstärker vorgeschlagen  worden, bei welchem in dem     bzw.    den Arbeitsstrom  kreisen in Reihe mit der Arbeitswicklung ein Ventil  liegt und der Eisenkern jeder Arbeitswicklung in sei  ner     Magnetisierung    gesteuert wird mittels einer ver  änderbaren Gleichspannung an einem besonderen für  ihn vorgesehenen Steuerstromkreis bei diesem an  nähernd konstant bleibendem Strom, wobei dieser  Steuerstromkreis in Reihe mit der Steuerwicklung  einen     Ohmschen    Widerstand solcher Grösse enthält,

         dass    die an der Steuerwicklung entweder als Span  nungsabfall oder als induzierte Spannung auftretende  Spannung nur einen kleinen Bruchteil von etwa     10%     oder weniger des an dem Reihenwiderstand entstehen  den Spannungsabfalles beträgt Bildet ein solcher Ver  stärker die Folgestufe einer mehrstufigen Anordnung,  so kann, wie weiterhin vorgeschlagen wurde, die Steue  rung jeder Teildrossel mittels eines zusätzlichen  Steuerkreises erfolgen, der gebildet wird durch eine  Steuerwicklung auf dem Kern der Teildrossel in Reihe  mit einem Ventil und der Arbeitswicklung einer  Teildrossel der vorhergehenden Stufe. Hierbei können  Schaltelemente, wie Widerstände und Wicklungen,  beiden Steuerkreisen gemeinsam angehören.

   Als  Speisespannung für den Arbeitskreis der vorher  gehenden Stufe dient dabei die an der Steuerwick  lung der Folgestufe auftretende Wechselspannung in  Verbindung mit einer Zusatzspannung, die auf ver  schiedene Weise erzeugt werden kann. Der an einer  Gleichspannung liegende Steuerkreis mit annähernd  konstantem Strom ist dabei so zu bemessen,     dass,    wenn  im zusätzlichen Steuerkreis der Steuerstrom Null ist,  der Verstärker den kleinsten Laststrom abgibt. Es  ist zu übersehen,     dass    hierbei an die Konstanz der  Gleichspannung für den Steuerkreis mit annähernd  konstantem Strom keine grossen Anforderungen ge  stellt zu werden brauchen. Daher kann z.

   B. auch    für die     Speisuno,    dieses Steuerkreises die gleichgerich  tete Speisewechselspannung des Magnetverstärkers be  nutzt werden.  



  Die vorliegende Erfindung, betrifft eine solche  Steuerschaltung mit magnetischem Verstärker, bei  dem in Reihe mit der Arbeitswicklung jeder seiner  für<B>je</B> eine Halbwelle des Wechselstromes vorge  sehenen Teildrosseln ein Ventil liegt, der Eisenkern  jeder Teildrossel<B>je</B> eine Steuerwicklung trägt und  jeder dieser Steuerwicklungen über<B>je</B> einen     Ohraschen     Reihenwiderstand an einer Gleichspannung liegt, und  bezweckt eine vorteilhafte Weiterbildung.

   Erfindungs  gemäss ist der     Ohmsche    Reihenwiderstand derart be  messen,     dass    die Steuerwicklung von einem annähernd  konstanten Strom     durcbflossen    wird, und     dass    ferner  auf dem Eisenkern jeder Teildrossel<B>je</B> eine weitere  Steuerwicklung über ein elektrisches Ventil und einen  steuerbaren Widerstand einen Stromkreis bildet, des  sen treibende Spannung von der     Arbeitswicklun   <B>'g</B> über  diese Steuerwicklung der Teildrossel     transformatorisch     abgeleitet wird.  



  Eine solche Anordnung hat den Vorteil,     dass    ausser  der     transformatorisch    in der Steuerwicklung indu  zierten Spannung eine zusätzliche Spannung im Steuer  kreis des Verstärkers     bzw.    im Arbeitskreis der Vor  stufe nicht erforderlich ist.

   Während bei der früher       vorg        geschlagenen        Anordnung        die        Vorstufe        ein        Magnet-          verstärker    ist, wird im vorliegenden Fall ein steuer  barer Widerstand benutzt, für welchen der Aufwand  und Raumbedarf gegenüber denjenigen für eine für  eine magnetische     Verstärkerstufe    wesentlich geringer  ist.

   Die gesamte Anordnung erfordert ferner eine we  sentlich geringere Steuerleistung, ihre Ansprechzeit  ist gegenüber derjenigen der vorgeschlagenen Anord  nung kürzer und lediglich bestimmt durch die Tot  zeit des Verstärkers während der positiven Halbwelle  der Wechselspannung, während die Aussteuerung      selbst in der negativen Halbwelle     unverzögert    erfolgt.

    Während ferner bei der früher vorgeschlagenen An  ordnung jedem Teilkern der Folgestufe ein Teilkern  in der vorausgehenden     Verstärkerstufe    zuzuordnen ist,  genügt gegebenenfalls bei der erfindungsgemässen An  ordnung die Anwendung eines gemeinsamen Wider  standes für mehrere oder alle Teildrosseln der     Ma-          gnetverstärkerstufe.    In Abwandlung von der früher  vorgeschlagenen Anordnung übernimmt die Hilfswick  lung, die in Reihe mit einem     Ohmschen    Widerstand  an einer Gleichspannung liegt und von einem an  nähernd konstanten Strom durchflossen wird,

   in die  sem Falle die Funktion einer     Gleichstromvormagneti-          sierung    der     Teilkeriie    des magnetischen Verstärkers  für die Festlegung eines Arbeitspunktes an der Kenn  linie des Verstärkers. Der steuerbare Widerstand kann  ein von Hand verstellbarer Widerstand sein, ein Tran  sistor, der elektrisch gesteuert wird oder auch ein  Widerstand aus einem Halbleiter, der für die Verände  rung seines Widerstandswertes der Wirkung eines  steuerbaren Magnetfeldes ausgesetzt ist.  



  Werden für die Verwirklichung der Erfindung  Transistoren benutzt, so liegt ein solcher Transistor  jeweils mit zwei seiner Elektroden in Reihe mit einem  besonderen     Gleichrichterventil    und der     Steuerwick-          jung,    welche auf der Teildrossel für die Steueranord  nung einer Halbwelle des Wechselstromes angeordnet  ist. An zwei andern der Elektroden des Transistors  liegt die     Eingangssteuerspannung    des Verstärkers.  Diese kann für Regelzwecke in bekannter Weise z. B.  als Differenz aus einer Soll- und einer     Istgrösse        gre-          wonnen    werden.  



  Für die Ausnutzung mehrerer Halbwellen des     ein-          oder    mehrphasigen Speisewechselstromes des magne  tischen Verstärkers für die Lieferung der Ausgangs  leistung desselben, wobei für jede Halbwelle des  Wechselstromes<B>je</B> eine Teildrossel am magnetischen  Verstärker vorgesehen werden     muss,    kann erfindungs  gemäss entweder für die Steuerwicklungen jeder Teil  drossel je ein besonderer Widerstand     bzw.    Tran  sistor vorgesehen werden oder für die Steuerwick  lungen aller Teildrosseln gemeinsam nur ein steuer  barer Widerstand.

   Selbstverständlich     muss    jeweils im  Leitungszuge zu jeder Steuerwicklung<B>je</B> ein be  sonderes     Gleichrichterventil    liegen, wie es zum grund  sätzlichen Wesen der Erfindung gehört.  



  Eine solche erfindungsgemässe Anordnung ist nicht  beschränkt auf die Anwendung eines magnetischen  Kernmaterials mit möglichst rechteckiger     Magnetisie-          rungsschleife    an den     gleichstromvormagnetisierbaren     Drosselanordnungen, sondern die Kennlinie kann eine  beliebige Abweichung von dieser Form haben.  



  Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes  veranschaulichen die Figuren der Zeichnung.  



  In     Fig.   <B>1</B> ist eine Teilanordnung mit Transistoren  als steuerbare Widerstände einer beispielsweisen erfin  dungsgemässen Steuerschaltung nach     Fig.    4 darge  stellt, bei welcher beide Halbwellen des     Hüfswechsel-          stromes    der Stufe des Magnetverstärkers für die    Lieferung der Ausgangsleistung benutzt werden. Diese  Hilfswechselspannung liegt an den Klemmen<B>1</B> und 2  des magnetischen Verstärkers. Die beiden Arbeits  wicklungen des magnetischen Verstärkers sind mit<I>3a</I>       bzw.   <B>3b</B> bezeichnet.

   In Reihe mit diesen     Arbeitswick-          jungen    liegen die     Gleichrichterventile    4a     bzw.    4b,  welche zusammen mit den weiteren     Gleichrichter-          ventilen    5a     bzw.   <B>5b</B> den gleichgerichteten Strom für  die Speisung des Belastungswiderstandes<B>6</B> liefern.

   Auf  dem gleichen Teilkern mit der Arbeitswicklung 3a  ist die Wicklung 7a angeordnet, auf dem gleichen  Teilkern mit der Wicklung<B>3b</B> die Wicklung<B>7b.</B> Die  beiden Wicklungen 7a und<B>7b</B> werden über mit ihnen  in Reihe geschaltete Widerstände 8a     bzw.   <B>8b</B> von  einer     Gleichspannungsquelle    gespeist, und die von  ihnen erzeugte     Durchflutung    dient zur Festlegung  des Arbeitspunktes entsprechend der niedrigsten Aus  steuerung des magnetischen Verstärkers an dessen  Kennlinie.

   Auf dem gleichen Teilkern mit der     Wick-          jung    3a sitzt weiterhin die Wicklung 9a, auf dem glei  chen Teilkern mit der Wicklung<B>3b</B> die Wicklung<B>9b.</B>  Die Wicklung 9a liegt über das     Gleichrichterventil   <B>1</B>     Oa     in Reihe mit zwei Elektroden des Transistors<B>1</B>     la,    die  Wicklung<B>9b</B> über das     Gleichrichterventil   <B>10b</B> in  Reihe mit zwei Elektroden des Transistors<B>1<I>1 b.</I></B> In  dem Ausführungsbeispiel ist die Basiselektrode des  Transistors<B>1</B>     la    mit der     Emitterelektrode    des Tran  sistors<B>1<I>1</I> b</B> verbunden.

   An der     Emitterelektrode    des  Transistors<B>1</B>     la    und der Basiselektrode des Transistors  <B>1<I>1</I> b</B> liegt die an die Klemmen 12 und<B>13</B> der Anord  nung gelieferte Steuerspannung.  



  Zur näheren Erläuterung der Wirkungsweise der  Anordnung nach     Fig.   <B>1</B> wird nunmehr auf die     Fig.    2  Bezug genommen. In dieser ist eine     Kennlinie    für  einen der Teilkerne des magnetischen Verstärkers  wiedergegeben. Es wird angenommen,     dass    die an den  Klemmen 14 und<B>15</B> der Anordnung liegende Gleich  spannung einen solchen Wert haben möge,     dass    eine       Vormagnetisierung    des Teilkernes stattfindet, durch  welche der Ausgangspunkt<B>1</B> an der Kennlinie be  stimmt ist.

   Hierbei würde in der positiven Halbwelle  der     Hüfswechselspannung    1-2 ein Strom über die  Arbeitswicklung 3a, das Ventil 4a, den Lastwider  stand<B>6</B> und das Ventil<B>5b</B> fliessen, der bestimmt ist  durch den Verlauf der     Hystereseschleife    des Kern  materials vom Punkt<B>1</B> über den Punkt     II    nach dem  Punkt     III.    Beim Durchlaufen der Schleife von<B>11</B> nach       III    übernimmt die Drossel die an den Punkten<B>1</B> und  2 zugeführte Wechselspannung, so     dass    am Lastwider  stand<B>6</B> nur ein kleiner Spannungsabfall entsprechend  dem angegebenen     Magnetisierungsstrom    auftreten  kann.

   Am Ende der positiven     Spannungshalbwelle          bzw.    bei Beginn der negativen Halbwelle geht der  Strom vom Punkt     III    zunächst auf den Punkt IV zu  rück, ohne     dass    an der Drossel eine Spannung indu  ziert wird. Bei weiterem Rückgang des Drosselstromes  wird der Ast der     Hystereseschleife    von dem Punkt IV  nach dem Punkt<B>1</B> durchlaufen. Hierbei entsteht an  der Drossel wieder die volle angelegte Wechselspan  nung. Gleichzeitig wird in der Steuerwicklung 9a eine      Spannung induziert, wodurch das linke Ende der  Wicklung 9a positive Polarität und das rechte Ende  negative Polarität annehmen.

   Zufolge dieser treiben  den Spannung könnte über das Ventil 10a bei geöff  netem Transistor     Ila    ein Strom über diesen fliessen.  Der Transistor war jedoch zunächst noch als ge  sperrt angenommen. Ist aber der Transistor geöffnet  worden durch eine entsprechende Steuerspannung an  12 und<B>13,</B> so fliesst vom Erreichen des Punktes IV  auf der     Hystereseschleife    an durch die Wicklung 9a,  das Ventil 10a und den Transistor     lla    ein entspre  chender Strom. Dieser erzeugt auf dem Teilkern des  magnetischen Verstärkers eine magnetische     Durch-          flutung,    welche derjenigen, die durch die Wicklung 7a  hervorgerufen wird, entgegengesetzt gerichtet ist.

   Die       Magnetisierung    durch die Wicklung 7a ist daher wäh  rend dieser Halbwelle nicht in der Lage, die Anord  nung auf den Punkt<B>1</B> der Kennlinie zurückzuführen.  Die Anordnung kann vielmehr nur auf einen solchen  Wert der     Magnetisierungskennlinie        bzw.    einen solchen  Arbeitspunkt zurückgeführt werden, der durch die  Differenz der     Durchflutungen    von 7a und 9a be  stimmt ist. Ein solcher Punkt ist beispielsweise in der  Figur mit V bezeichnet. Bei der nachfolgenden posi  tiven Halbwelle des Arbeitswechselstromes wird die  Schleife vom Punkt V nach Punkt     VI    und von dem  Punkt     VI    auf dem ansteigenden Ast zum Punkt     Ill     durchlaufen.

   Auf dem Wege von     VI    nach<B>111</B> über  nimmt die Drossel entsprechend der     lnduktionsände-          rung    eine     Spannungszeitfläche.    Während des weiteren  Teils der positiven Halbwelle der Wechselspannung  befindet sich die Drossel in der Sättigung, und der  sie durchfliessende Strom steigt bis zum Punkt     VII     entsprechend dem     Ohmschen    Widerstand des Strom  kreises. Mit absinkender Wechselspannung nimmt der  Strom zunächst bis zum Punkt IV ab und in der an  schliessenden negativen Halbwelle bei demselben  Steuerzustand des Transistors wieder bis zum Punkt  V.

   Während ohne Berücksichtigung eines Steuerein  flusses über die Wicklung 9a von dem Punkt<B>1</B> der       Hystereseschleife    ausgegangen wurde, der allein fest  gelegt war durch die     Durchflutung,    welche von der  Wicklung 7a geliefert wurde, so wird nunmehr bei  dem angenommenen Wert der Steuerspannung an den  Klemmen 12 und<B>13</B> für jede positive Halbwelle von  dem Punkt V ausgegangen. Ändert sich diese Steuer  spannung an 12 und<B>13,</B> so ergibt sich ein anderer  Ausgangspunkt an der     Magnetisierungskennlinie        bzw.          Hystereseschleife    für jede positive Halbwelle.

   Es ist  also zu erkennen,     dass    durch die Anwendung der Er  findung der     Aussteuerungsgrad    des Magnetverstär  kers bestimmt wird durch die Höhe der Steuerspan  nung, die dem Transistorvorverstärker an den Klem  men 12 und<B>13</B> zugeführt wird.

   Aus der angegebenen  Wirkungsweise ergibt sich,     dass    die Aussteuerung des  Magnetverstärkers während jeder negativen Halbwelle  entsprechend dem durch die Steuerspannung bestimm  ten Widerstandswert des Transistors durchgeführt  wird, das heisst,     dass,    abgesehen von einer gewissen  Totzeit während der positiven Halbwelle, die Aus-         steuerung        unverzögert    erfolgt, also nicht durch eine  Zeitkonstante des Steuerkreises bestimmt wird.  



  Während in dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.   <B>1</B>  eine Anordnung benutzt ist mit einer Reihenschaltung  der beiden Transistoren über die Basis des einen  Transistors und die     Emitterelektrode    des andern Tran  sistors, kann auch eine Anordnung nach der teilwei  sen Wiedergabe einer Anordnung nach     Fig.   <B>1</B> gemäss       Fig.   <B>3</B> gewählt werden, bei welcher die beiden Tran  sistoren parallel an ihren Basis- und     Emitterelektro-          den    mit der Steuerspannung beschickt werden.  



  In dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    4 ist  schliesslich eine Anordnung gezeigt, bei welcher die  Steuergleichspannung für die Transistoren -über einen  besonderen Gleichrichter als Differenzspannung ge  liefert wird, die gewonnen wird mittels zweier Drossel  ströme, wobei die beiden Drosseln zu einer magne  tischen Anordnung mit einer magnetischen Brücke  gehören, in welcher ein magnetischer Vergleich der       Istwertgrösse    mit einer     Sollwertgrösse    stattfindet. Durch  eine solche Anordnung gelingt es, eine Steuergleich  spannung zu liefern, welche unabhängig ist von  Schwankungen nach Höhe und Frequenz der     Hüfs-          wechselspannung,    mit welcher diese Anordnung ge  speist ist.  



  In dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    4 sind die  den Klemmen 12 und<B>13</B> nachgeordneten Teile, wel  che bereits in dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.   <B>1</B>  vorhanden waren, wieder mit den gleichen Bezugs  zeichen versehen worden. Weiterhin bezeichnet in die  ser Figur<B>16</B> den Transformator, über welchen die  Vergleichsanordnung gespeist wird.

   Diese besteht aus  einer magnetischen Brückenanordnung mit dem  Dauermagneten<B>17,</B> dem Elektromagneten<B>18</B> mit der  Wicklung<B>19,</B> die in Abhängigkeit von der     Istgrösse     über den Widerstand<B>35</B> mit Gleichstrom gespeist  wird. 20 ist ein in sich geschlossener Drosselkern, der  die beiden     Wechselstromwicklungen    21 trägt. 22a und  <B>22b</B> sind die beiden Jochstücke, durch welche der  magnetische Kreis in sich geschlossen wird, der durch  den Elektromagneten<B>18</B> und den Dauermagneten<B>17</B>  mit gleichsinniger     Flussrichtung    gespeist wird.

   Zu der  magnetischen Vergleichsanordnung gehören weiterhin  der Drosselkern<B>23</B> mit den     Wechselstromwicklungen     24 sowie die beiden Joche<B>25</B> und<B>26.</B> In Reihe mit  den Drosselwicklungen 21     bzw.    24 liegt eine     Gleich-          richterbrückenanordnung    mit den vier Ventilen<B>27</B>  bis<B>30.</B> Parallel zu den Ausgangsklemmen der     Gleich-          richteranordnung    kann als spannungsabhängiger Wi  derstand zur Begrenzung der abgegebenen Steuer  spannung für einen Schutz der Transistoren ein wei  teres Ventil<B>31</B> angeordnet werden.

   Die Speisung der  Anordnung mit Wechselspannung erfolgt von der Se  kundärwicklung des Transformators über die beiden  Wicklungen 21 und 24 von den Klemmen<B>32</B> und<B>33</B>  und der     Mittelanzapfung    34 der Sekundärwicklung  des Transformators<B>16,</B> indem diese mit der Verbin  dungsleitung zwischen der Basiselektrode des Tran  sistors     lla    und der     Emitterelektrode    des Transistors       llb    verbunden ist. Der Drosselkern 20 wird vor-      magnetisiert von der Differenz der Magnetflüsse des  Dauermagneten<B>17</B> und des Elektromagneten<B>18,</B> wäh  rend der     Drosselkem   <B>23</B> lediglich von dem Elektro  magneten<B>18</B> vormagnetisiert wird.

   Bei einer bestimm  ten Erregung des Elektromagneten<B>18</B> sind die beiden       Vormagnetisierungen    der Drosselkerne 20 und<B>23</B> ein  ander gleich, so     dass    bei gleichen     Windungszahlen    der  Wicklungen 21 und 24 und gleichen Wechselspan  nungen zwischen den Klemmen<B>32</B> und 34     bzw.    34  und<B>33</B> auch die beiden Wechselströme über die     Wick-          hingen    21 und 24 einander gleich sind. Die Aus  gangsspannung an der     Gleichrichterbrücke    mit den  Ventilen<B>27</B> bis<B>30</B> ist dann Null.

   Weicht die Erregung  des Elektromagneten<B>18</B> entsprechend einer Abwei  chung des     Istwertes    vom Sollwert von diesem Wert ab,  so entsteht am Ausgang der     Gleichrichterbrücke    und  dementsprechend an den Klemmen 12 und<B>13</B> eine  Steuerspannung, die<B>je</B> nach Richtung der Abwei  chung vom Sollwert positiv oder negativ sein kann,  und die je nach Grösse der Abweichung einen mehr  oder weniger grossen Wert besitzt. Im übrigen arbeitet  eine solche Anordnung dann, wie es bereits anhand  des Ausführungsbeispiels nach     Fig.   <B>1</B> beschrieben  worden ist.  



  Bei Untersuchung einer Anordnung nach der Er  findung, bei welcher die Steuerspannung gebildet wird  in einer Vergleichsanordnung mit einer magnetischen  Brücke und einer zusätzlichen Drosselanordnung für  die Bildung einer gleichgerichteten Steuerspannung,  ergibt sich eine Steuerspannung pulsierenden Charak  ters. Für die Erzielung einer einwandfreien Wirkung  der Anordnung ist es dabei notwendig,     dass    diese  Steuerspannung im Bereich der negativen Halbwelle  des Arbeitswechselstromes des magnetischen Verstär  kers wirksam ist.

   Zur Erzielung dieses Effektes hat  es sich als zweckmässig ergeben,     dass    für mindestens  eine der beiden den Magnetverstärker     bzw.    die  magnetische Vergleichsanordnung speisenden Wech  selspannungen eine Einrichtung für eine solche Ein  stellung ihrer Phasenlage relativ zu der andern  Wechselspannung vorgesehen ist,     dass    die     Pulsationen     der Steuerspannung, die über die magnetische Ver  gleichsanordnung geliefert werden, in einwandfreier  Weise in die negative Halbwelle des Wechselstromes  hinein verlegt werden, welcher die magnetische     Ver-          stärkeranordnung    speist.  



  In dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.   <B>5</B> ist noch  veranschaulicht, wie für die Steuerwicklungen     bzw.     Steuerkreise aller Teildrosseln des magnetischen Ver  stärkers gemeinsam nur ein Widerstand benutzt wer  den kann. Die Anordnung ist in diesem Falle veran  schaulicht an einem dreiphasigen System. In der Figur  sind die einzelnen Teile, welche den bereits in den  andern Figuren enthaltenen entsprechen, wieder sinn  gemäss mit den gleichen Zahlen bezeichnet und jeweils  nur durch entsprechende Buchstaben unterschieden,  soweit mehrere dieser Teile nunmehr vorhanden sind.

    Die Speisung des magnetischen Verstärkers mit der  dreiphasigen Wechselspannung erfolgt an den     Klein-          men        RST.    Für jede Halbwelle jeder Phase der Wech-         selspannung    ist<B>je</B> eine besondere Teildrossel     vor-          aesehen.    Zu der einen Teildrossel<B>-</B> hören     beispiels-          C        Ce     weise wieder sinngemäss die Arbeitswicklung 3a, die       orinagnetisierungswicklung    7a und die Steuerwick  lung 9a. Die Steuerwicklung jeder Teildrossel liegt in  Reihe mit<B>je</B> einem Ventil, z. B. die Steuerwicklung  9a mit dem Gleichrichter 10a.

   Alle Steuerwicklungen  <B>9</B> sind über die zugehörigen Ventile<B>10</B> gemeinsam  an     den"einen    steuerbaren Widerstand in Form des  Transistors<B>11</B> angeschlossen, der durch die an den  Klemmen 12 und<B>13</B> liegende Spannung gesteuert  wird.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Steuerschaltung mit magnetischem Verstärker, bei welchem in Reihe mit der Arbeitswicklung jeder seiner für<B>je</B> eine Halbwelle des Wechselstromes vorge sehenen Teildrosseln ein Ventil liegt, der Eisenkern jeder Teildrossel<B>je</B> eine Steuerwicklung trägt und jede dieser Steuerwicklungen über<B>je</B> einen Ohmschen Rei henwiderstand an einer Gleichspannung liegt, dadurch gekennzeichnet, dass der Ohmsche Reihenwiderstand derart bemessen ist, dass die Steuerwicklung von einem annähernd konstanten Strom durchflossen wird,
    und dass ferner auf dem Eisenkern jeder Teildrossel<B>je</B> eine weitere Steuerwicklung über ein elektrisches Ventil und einen steuerbaren Widerstand einen Strom kreis bildet, dessen treibende Spannung von der Ar beitswicklung über diese Steuerwicklung der Teil drossel transformatorisch abgeleitet wird. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Steuerschaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Teildrossel ein steuer barer Widerstand vorgesehen ist. 2. Steuerschaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für mehrere oder alle Teildros seln gemeinsam ein steuerbarer Widerstand vorge sehen ist.
    <B>3.</B> Steuerschaltung nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass als steuerbarer Widerstand ein Transistor benutzt wird. 4. Steuerschaltung nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass als steuerbarer Widerstand ein Halbleiterwiderstand benutzt ist, der in seinem Wider standswert mittels eines Magnetfeldes gesteuert wird. <B>5.</B> Steuerschaltung nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die steuerbaren Widerstände mit ihren Steuerkreisen parallel an der gleichen Steuer spannung liegen. <B>6.</B> Steuerschaltung nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die steuerbaren Widerstände mit ihren Steuerkreisen in Reihe an der Steuerspannung liegen.
    <B>7.</B> Steuerschaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerspannung von einer Anordnung, in welcher eine Differenzbildung zwi schen einer Istspannung und einer Sollwertspannung stattgefunden hat, geliefert wird. <B>8.</B> Steuerschaltung nach Unteranspruch<B>7,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Differenzbildung in einer magnetischen Brückenanordnung stattfindet, in wel cher der Sollwert durch einen Dauermagneten für die Bildung der Vergleichsgrösse benutzt und der Ist- wert durch einen Elektromagneten bestimmt ist.
    <B>9.</B> Steuerschaltung nach Unteranspruch<B>8,</B> dadurch gekennzeichnet, dass in Verbindung mit der magne tischen Brückenanordnung in der Vergleichsanord nung noch eine zusätzliche Drosselanordnung benutzt wird, welche von der gleichen Wechselspannung wie die Brücke gespeist ist, und dass die Differenz der von dieser Drosselanordnung und der magnetischen Brückenanordnung gelieferten Wechselströme nach Gleichrichtung die Steuerspannung liefert.
    <B>10.</B> Steuerschaltung nach Unteranspruch<B>8,</B> da durch gekennzeichnet, dass für mindestens eine der beiden den Magnetverstärker bzw. die magnetische Vergleichseinrichtung speisenden Wechselspannungen eine Einrichtung für eine solche Einstellung ihrer Phasenlage relativ zu der andern Wechselspannung vorgesehen ist, dass die Pulsationen der von der magnetischen Vergleichsanordnung geheferten Steuer spannung für jeden Teilkern des Magnetverstärkers während der negativen Spannungshalbwelle der den Magnetverstärker speisenden Wechselspannung auf treten.
    <B>11.</B> Steuerschaltung nach Unteranspruch<B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass parallel zu den Anschluss- klemmen der steuerbaren Widerstände an die Ein- gangssteuerspannung ein spannungsabhängiger Wi derstand zur Begrenzung der grössten Höhe der Steuerspannung angeordnet ist.
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