CH345934A - Einrichtung zur Einstellung der Drehzahl der Teilmotoren bei Mehrmotorenantrieben - Google Patents

Einrichtung zur Einstellung der Drehzahl der Teilmotoren bei Mehrmotorenantrieben

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CH345934A
CH345934A CH345934DA CH345934A CH 345934 A CH345934 A CH 345934A CH 345934D A CH345934D A CH 345934DA CH 345934 A CH345934 A CH 345934A
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CH
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Inventor
Nahrgang Siegfried Ing Dr
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Bbc Brown Boveri & Cie
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P5/00Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors
    • H02P5/46Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors for speed regulation of two or more dynamo-electric motors in relation to one another

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Multiple Motors (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Einrichtung zur Einstellung der Drehzahl der    Teilmotoren   bei    Mehrmotorenantrieben   Bei drehzahlgeregelten    Mehrmotorenantrieben   muss das Drehzahlverhältnis zwischen je zwei aufeinanderfolgenden Antrieben beliebig einstellbar sein, wobei die Verstellung des Drehzahlverhältnisses an irgendeiner Stelle keine Rückwirkung auf die Drehzahlverhältnisse an den andern Stellen ausüben darf. Zur Lösung dieser Aufgabe sind Einrichtungen zur Einstellung der Drehzahl der Teilmotoren bekannt, bei denen bei einem Eingriff zwischen zwei Teilmotoren die Sollwerte für die Drehzahl aller nachfolgenden Teilmotoren gleichzeitig verstellt werden.

   Eine    besondes   vorteilhafte Anordnung einer derartigen nach dem Prinzip der Folgesteuerung arbeitenden Einrichtung besteht darin, dass die    Sollwertgeber   jedes Teilmotors von je einem bei Einleitung eines Eingriffes eingeschalteten    Verstellmotor   derart beeinflusst werden, dass deren    Verstellgeschwindigkeit   in Abhängigkeit von der Drehzahl bzw. dem Sollwert des zugehörigen Teilmotors stehen. 



  Durch die Erfindung wird eine weitere vorteilhafte Ausbildung der letzterwähnten Einrichtung dadurch erreicht, dass    Verstellmotoren   verwendet werden, deren Drehzahl der angelegten Spannung proportional ist und die an je einem Spannungsteiler liegen, die gleichzeitig mit den von ihren Verstellmotoren angetriebenen    Sollwertgebern   derart verstellt werden, dass an ihnen immer der gleiche Prozentsatz der Gesamtspannung wie an den zugehörigen Sollwertgebern abgegriffen wird. 



  Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, wo als    Verstellmotoren      Gleichstromneben-      schlussmotoren   verwendet sind, deren nicht gezeichnete Erregung konstant gehalten wird. Damit wird deren Drehzahl proportional der angelegten Ankerspannung. Der Einfachheit halber sind nur drei Sollwertgeberanordnungen für die Regelung der Dreh- zahl dreier Teilmotoren eines elektrischen Mehrmotorenantriebes dargestellt. 



  Die Sollwerte für die Drehzahl der drei nicht dargestellten Teilmotoren, von denen jeder mit einem der drei Anschlüsse 10, 20, 30 verbunden ist, werden an je einem der    Sollwertspannungsteiler   11, 21, 31 abgegriffen. Die Ankerspannung der    Verstellmotoren   12, 22, 32, für die    Gleichstromnebenschlussmotoren   verwendet werden können, wird an den    Ankerspan-      nungsteilern   13, 23, 33 abgegriffen. Die Schleifkontakte der    Spannungsteiler   11, 21, 31 und 13, 23, 33 werden jeweils gemeinsam von den zugehörigen    Ver-      stellmotoren   12, 22, 32 verstellt.

   Die Anschlüsse 1, 2 der    Sollwertgeberanordnungen   11, 21, 31 und die Anschlüsse 3, 4 der    Spannungsteileranordnung   11, 21, 31 sind mit einer Spannungsquelle verbunden. Die    Verstellmotoren   12, 22, 32 werden von    Tast-      schaltern   14, 24, 34 gesteuert. 



  Sowohl für die    Sollwertgeber   11, 21, 31 als auch für die    Ankerspannungsteiler   13, 23, 33 werden lineare Widerstände verwendet. Weiterhin ist die Anordnung so getroffen, dass die Spannungsteilerpaare 11, 13 und 21, 23 sowie 31, 33 gleich lange    Verstellwege   erhalten, also in der gleichen Zeit von Anfang bis zum Ende durchlaufen werden. 



  Man erreicht hierdurch, dass an den Spannungsteilern 13, 23, 33 immer der gleiche Prozentsatz der Gesamtspannung wie an den zugehörigen    Sollwert-      spannungsteilern   11, 21, 31 abgegriffen wird. Infolgedessen werden alle    Verstellmotoren   12, 22, 32 mit Drehzahlen laufen, die immer proportional den am zugehörigen    Sollwertgeber   abgegriffenen Teilspannungen und damit proportional den Drehzahlen der mit den Anschlüssen 10, 20, 30 verbundenen Teilmotoren    sind.   



  Soll beispielsweise das Drehzahlverhältnis zwischen den den    Sollwertgebern   11, 21 zugeordneten 

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 Teilmotoren verändert werden, dann wird die Taste 24 betätigt, wodurch der    Verstellmotor   22 den    Soll-      wertgeber   21 auf den entsprechenden neuen Wert einstellt. Gleichzeitig läuft jedoch, wie aus der Schaltung hervorgeht, auch der    Verstellmotor   32 an. Dieser verstellt dann seinen    Sollwertgeber   31 ebenfalls, und zwar in der gleichen Richtung.

   Der Umstand, dass die    Verstellmotoren   22, 32 mit Drehzahlen und damit mit    Verstellgeschwindigkeiten   gelaufen sind, die der jeweiligen    Sollwertgeberstellung   proportional waren, hatte zur Folge, dass das Drehzahlverhältnis zwischen den den    Sollwertgebem   21, 31 zugeordneten Teilmotoren unverändert blieb, obwohl sich die absoluten Werte der Drehzahlen dieser Antriebe geändert haben. Verändert wurde nur, wie gewünscht, das Drehzahlverhältnis zwischen dem Teilmotor des Sollwertgebers 11 und dem Teilmotor des Sollwertgebers 21. 



  Bekanntlich ist die Drehzahl eines Gleichstromnebenschlussmotors bei festgehaltener Erregung nur    näherungsweise   proportional der angelegten Ankerspannung. In Wirklichkeit ist von dieser noch der innere Spannungsabfall im Anker abzuziehen. Diesem Umstand kann dadurch Rechnung getragen werden, dass in den Stromkreis für die Ankerspannungen eine    zusätzliche   Spannungsquelle eingeführt wird, die diese innern Spannungsabfälle kompensiert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Einstellung der Drehzahl der Teilmotoren bei Mehrmotorenantrieben, bei der die Sollwertgeber jedes Teilmotors von je einem bei Einleitung eines Eingriffes eingeschalteten Verstellmotor derart beeinflusst werden, dass deren Verstellgeschwin- digkeiten in Abhängigkeit von der Drehzahl bzw.
    dem Sollwert des zugehörigen Teilmotors stehen, dadurch gekennzeichnet, dass als Verstellmotoren (12, 22, 32) Motoren verwendet werden, deren Drehzahl proportional der angelegten Spannung ist und die an je einem Spannungsteiler (13, 23, 33) liegen, die gleichzeitig mit den von ihren Verstellmotoren (12, 22, 32) angetriebenen Sollwertgebern (1l, 21, 31) derart verstellt werden, dass an ihnen immer der gleiche Prozentsatz der Gesamtspannung wie an den zugehörigen Sollwertgebern abgegriffen wird.
    UNTERANSPRUCH Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Verstellmotoren Gleichstromnebenschlussmotoren verwendet werden, in deren Ankerkreise Zusatzspannungen eingeführt werden, die die innern Spannungsabfälle in den Verstellmotoren kompensieren.
CH345934D 1955-10-21 1956-10-12 Einrichtung zur Einstellung der Drehzahl der Teilmotoren bei Mehrmotorenantrieben CH345934A (de)

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CH345934A true CH345934A (de) 1960-04-30

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ID=6254921

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CH (1) CH345934A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1226698B (de) * 1961-09-16 1966-10-13 Siemens Ag Anordnung zur Drehzahleinstellung der Motoren eines Mehrmotorenantriebes

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1226698B (de) * 1961-09-16 1966-10-13 Siemens Ag Anordnung zur Drehzahleinstellung der Motoren eines Mehrmotorenantriebes

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