CH345968A - Vorrichtung zur Energieumwandlung mittels eines sie durchströmenden gasförmigen oder flüssigen Mediums - Google Patents

Vorrichtung zur Energieumwandlung mittels eines sie durchströmenden gasförmigen oder flüssigen Mediums

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CH345968A
CH345968A CH345968DA CH345968A CH 345968 A CH345968 A CH 345968A CH 345968D A CH345968D A CH 345968DA CH 345968 A CH345968 A CH 345968A
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membrane
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Schaurte Paul
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Schaurte Paul
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B43/00Machines, pumps, or pumping installations having flexible working members
    • F04B43/12Machines, pumps, or pumping installations having flexible working members having peristaltic action
    • F04B43/14Machines, pumps, or pumping installations having flexible working members having peristaltic action having plate-like flexible members

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description


  Vorrichtung zur Energieumwandlung mittels eines sie durchströmenden     gasförmiw     oder flüssigen     Mediums       Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung  der durch das Hauptpatent Nr. 327072 geschützten  Vorrichtung. Diese Vorrichtung, meist als     Verdrän-          gerpumpe    verwendet, enthält eine elastisch verform  bare, einen Arbeitsraum abschliessende Membran,  auf welche Wälzkörper einwirken, die den durch eine  speziell profilierte Rinne gebildeten Arbeitsraum an  der jeweiligen Wälzstelle unterteilen.

   Der Querschnitt  des Arbeitsraumes wird also während des Betriebes       verändert,    und zwar wird bei Pumpen der Raum hin  ter den einzelnen abrollenden Wälzkörpern, also auf  der Saugseite, durch die elastische     Rückfederung    des  elastischen Mittels vergrössert, vor den abrollenden  Wälzkörpern dagegen verkleinert.  



  Im Hauptpatent sind Beispiele beschrieben, bei  denen die Membran an allen Stellen gleich dick ist  und sich in einer senkrecht zur umlaufenden Welle  liegenden Ebene erstreckt, solange noch keine     Wälz-          körper    auf sie einwirken.  



  Die durch das Hauptpatent geschützte Vorrich  tung hat sich bewährt. Man kann diese Vorrichtung  jedoch erheblich verbessern, wenn man erfindungs  gemäss die elastisch verformbare Membran in dem  Bereich, in dem die Wälzkörper auf sie einwirken,  dicker gestaltet als an andern Stellen. So kann man  die Membran beispielsweise im Bereich der     Wälz-          körpereinwirkung    an der dem Wälzkörper zugewand  ten Seite im Querschnitt gesehen etwa kreisbogen  förmig wölben, während die dem Arbeitsraum zuge  wandte Seite, ebenfalls im Querschnitt gesehen, im we  sentlichen gerade sein kann. Dadurch wird erreicht,  dass die Reibung zwischen den Wälzkörpern und der  Membran verringert wird und diese schneller in seine  Ursprungslage     zurückkehrt.     



  Zur Erhöhung dieser Wirkungen empfiehlt es sich,  den von den     Wälzkörpern    beeinflussten Bereich der    Membran vorzuspannen. Die     Vorspannung    erfolgt       zweckmässigerweise    in radialer Richtung.  



  Besonders     zweckmässig    ist es, den von den     Wälz-          körpern        beeinflussten    Teil der Membran nicht in  eine     Einspannebene    der Membran zu legen; so     kann     dieser Teil zu der oder den     Einspannebenen    parallel  liegen oder zu den     Einspannebenen    unter einem  Winkel verlaufen.

   Während die die Membran gegen  über dem Gehäuse festlegenden Mittel bei dem     im     genannten Hauptpatent veranschaulichten     Vorrich-          tungen    aus mehreren ebenen Ringscheiben bestan  den, werden solche Mittel im vorliegenden Falle  zweckmässig mit Ansätzen versehen, die sich in einer  zur Scheibenebene senkrechten Richtung erstrecken.  Die     Membrananliegefläche    der Ansätze wird zweck  mässigerweise abgerundet gestaltet. Man kann darüber  hinaus an den Ansätzen der Scheiben vier Anlage  flächen für den die Wälzkörper führenden Käfig  vorsehen und auch durch entsprechende Gestaltung  der Ansätze dafür sorgen, dass die Membran bei über  druck im Arbeitsraum nicht unerwünscht ausbeult.

    Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind  in den Zeichnungen dargestellt.  



  Es zeigen:       Fig.    1 einen Schnitt durch eine Einrichtung gemäss  der Erfindung, deren elastisch verformbare Membran  so verformt ist, dass ihre eingespannten und ihre durch  die     Wälzkörper    beeinflussten Teile in zwei zueinander  parallelen Ebenen liegen,       Fig.2        einen    Schnitt durch ein weiteres Aus  führungsbeispiel, dessen Membran so verformt ist,  dass ihre eingespannten und ihre durch Wälzkörper be  einflussten Teile unter einem Winkel zueinander liegen.  



  Gleiche bzw. gleichartig wirkende Teile der beiden       Ausführungsbeispiele    sind     mit    den gleichen - Bezugs  ziffern versehen.      In einem Gehäuse 1 ist ein Arbeitsraum in Gestalt  einer ringförmigen Rinne 2 vorgesehen, deren Erzeu  gende, wie bei der Einrichtung nach dem erwähnten  Hauptpatent, wenigstens annähernd aus einem mitt  leren Kreisbogen besteht, an dem sich zwei Kurven  stücke so anschliessen, dass die durch die An  schlusspunkte     bestimmte    gemeinsame Tangente als  Wendetangente erscheint.  



  Die Rinne 2 wird an den Stellen durch die Mem  bran ganz abgeschlossen, an denen sich die     Wälz-          körper    3, beispielsweise drei, gerade befinden, die die  Membran 4 beeinflussen. Die Wälzkörper 3 werden  durch einen einteiligen Käfig 5     geführt    und durch eine  Scheibe 6 angetrieben, die     in        zwangläufiger    Verbin  dung mit der     umlaufenden    Welle 7 steht, beispiels  weise durch Anordnung von     Mitnehmern,    Nasen oder  dergleichen, die in Schlitze der Scheibe 6 eingreifen.

    Die     Wälzkörper    3 und ihr     Käfig    5 laufen also mit  der halben Winkelgeschwindigkeit der Welle 7 um  deren Achse um. Die Scheibe 6 steht unter Wirkung  eines oder mehrerer elastischer Mittel, wie beispiels  weise einer Feder 8, die sich einerseits an der Scheibe  6, anderseits an dem Flansch 9 der Welle 7 ab  stützt, die z. B. über das     Axiallager    10 im Deckel  11 gelagert ist. Die Scheibe 6 ist an der den     Wälz-          körpern    3 zugewandten Seite mit einer Scheibe 12 aus  einem Werkstoff, der dem Werkstoff der Membran  ähnlich ist, versehen, um das Auftreten von Schlupf  zu verhindern.

   Die Welle 7 steht senkrecht zur     Mem-          branfläche    bzw. zu einer gedachten mittleren     Mem-          branfläche,    indem sie senkrecht zur Mittelpartie der  Membran steht.  



  Die Membran 4 wird einerseits durch den  Ring 13, anderseits durch die Scheibe 14 und den  Ring 15 beeinflusst. Die     Ringscheibe    13     legt    die  Membran 4 an ihrem Umfangsteil gegenüber dem  Gehäuse 1 fest, während     die    Scheibe 14 und die  Ringscheibe 15 mit ihren Ansätzen 16, 17 die Mem  bran 4 aus der Ebene herausdrücken, in der ihr Um  fangsteil durch die Ringscheibe 13 festgelegt ist.  Die der Membran 4 zugewandten Flächen der Ansätze  16, 17 sind gekrümmt, vorzugsweise abgerundet, um  ein Einschneiden in die Membran zu verhindern.

   Das       Verformen    der Membran 4 durch die Ansätze 16, 17  erzeugt in ihr eine radiale     Vorspannung    im Bereich  der     Wälzkörpereinwirkung,    so dass sie, nachdem sie  durch einen     Wälzkörper    aus der Normallage     ausge-          lenkt    wurde, beschleunigt in diese wieder zurück  kehrt. Die Membran ist so geformt, dass sie dort,  wo die Wälzkörper auf sie einwirken, am stärksten ist.  Ihre Dicke     verringert    sich mit zunehmender Annähe  rung an die Ansätze 16, 17. Die Ansätze 16, 17 wei  sen ausserdem Anlageflächen 18, 19 auf, an denen der  einteilige Käfig 5     anliegen    kann.  



  Die     Ringe    13, 14, 15 werden durch Schrauben  gegenüber dem vorzugsweise aus Aluminium gefer  tigten Gehäuse 1 festgelegt. In der Zeichnung ist       lediglich    dargestellt, wie die Scheiben 13 und 14 durch  in die selbstschneidenden Gewindebuchsen 20 ein-    greifende Schrauben 21 festgelegt werden. Die die  Ringscheibe 15 festlegenden Schrauben, die nicht  dargestellt sind, sind gegenüber den Schrauben 21  versetzt am Umfang des Gehäuses 1 angeordnet.  Lediglich die den Gehäusedeckel 11 mit dem Gehäuse  1 bzw. dessen Teilen     festlegenden    Schrauben 22 sind  an den gleichen     Umfangsstellen    vorgesehen, an denen  sich die Schrauben 21 befinden.

   Die Membran unter  bricht die ringförmige Rinne 2 dort, wo die Schraube  23 im Gehäuse 1 angeordnet ist. Die Schraube 23  zieht die Membran 4 so in die Rinne 2 hinein, dass die       Wälzkörper    3 die Membran dort nicht erst verformen  müssen, um die Rinne abzuschliessen. Die Zuleitungs  öffnung zur Rinne 2 liegt auf der einen Seite der  durch die Schraube 32 erzeugten Unterbrechung der  Rinne 2, während die     Abführungsöffnung    auf der  andern Seite in die Rinne mündet. Die zu bewegenden  Gase oder     Füssigkeiten    treten also durch eine dieser  Öffnungen in die ringförmige Rinne ein, werden durch  die umlaufenden Wälzkörper bewegt und treten durch  die andere Öffnung aus. Als Gasdichtungen dienen die  Ringnuten 24, 25.  



  Während bei dem     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    1  die elastisch verformbare Membran 4 so verformt ist,  dass seine eingespannten Teile in einer Ebene liegen  und der von den     Wälzkörpern    beeinflusste Teil in einer  dazu parallelen Ebene verläuft, so dass also die Ring  scheibe 13 und die Scheibe 14 in einer Ebene liegen,  ist die elastisch verformbare Membran 4' nach dem  Ausführungsbeispiel der     Fig.    2 durch entsprechende  Gestaltung des Gehäuseteils l' und der     andern    Teile  so verformt, dass die Einspannung des äussern Teils  der Membran 4' in einer Ebene,

   die Einspannung des  innern Teils in einer dazu parallel liegenden Ebene  erfolgt und der von den     Wälzkörpern        beeinflusste    Teil  unter einem Winkel zu den     Einspannungsebenen    ver  läuft. Die Membran 4' ist also stellenweise     kegel-          stumpfmantelartig    verformt.

   Dementsprechend liegen  auch der Käfig 5', ein Teil der Scheibe 6' und die  Scheibe 12' je auf einem     Kegelstumpfmantel.    Die  Ansätze 16', 17' sind ebenfalls der Form der Mem  bran angepasst und darüber hinaus noch in Richtung  auf die umlaufenden     Wälzkörper    3 hin verlängert, so  dass sie nicht nur als Druckmittel zur Erzeugung einer       Vorspannung    der Membran im Bereich der     Wälz-          körpereinwirkung    dienen, sondern auch ein zu starkes  Ausbeulen der Membran 4' verhindern, falls im Ar  beitsraum 2' erheblicher Überdruck auftritt.

   Die dem       Käfig    5' zugewandten Flächen 18 und 19 der auf die       Wälzkörper    hin verlängerten Ansätze 16', 17' können  als Anlageflächen für den     Käfig    5' dienen, der durch  einen Ring 26 gesichert wird.  



  Man kann den Arbeitsraum auch an mehreren  Stellen permanent unterbrechen, muss dann allerdings  auch die entsprechende Anzahl von     Zuführungs-    und       Abführungsöffnungen    vorsehen.  



  Weiterhin können Merkmale eines Ausführungs  beispiels mit Merkmalen des andern Ausführungsbei  spiels kombiniert werden.

Claims (1)

  1. _ PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Energieumwandlung mittels eines sie durchströmenden, gasförmigen oder flüssigen Me diums, nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass die elastisch verform bare Membran (4; 4') in dem Bereich, in dem die Wälzkörper (3) auf sie einwirken, dicker gestaltet ist als an andern Stellen. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Querschnitt der Membran (4; 4') im Bereich der Wälzkörpereinwirkung an der den Wälzkörpern (3) zugewandten Seite kreisbogenförmig und an der dem Arbeitsraum zugewandte Seite ge rade ist. 2.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der von den Wälzkörpern (3) beeinflusste Bereich der Membran (4; 4') vorgespannt ist. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erhöhung der Vorspannung der von den Wälzkörpern (3) beeinflusste Teil der Membran nicht in einer der Einspannebene derselben (4) liegt. 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der von den Wälzkörpern (3) beeinflusste Teil der Membran (4) parallel zu der Ein spannebene derselben liegt. 5.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der von den Wälzkörpern (3) be einflusste Teil der Membran (4') unter einem Winkel zu den Einspannebenen desselben liegt. 6. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die die Membran (4; 4') fest legenden Mittel, wie Ringscheiben (14, 15), ringartige Ansätze (16, 17; 16', 17') aufweisen, die sich in einer zur umlaufenden Welle parallelen Richtung erstrecken. 7. Vorrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Membrananliegeflächen der Ansätze (16, 17; 16', 17') abgerundet ist. B.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheiben (14, 15) Anlage flächen (18, 19) für den die Wälzkörper (3) füh renden Käfig (5; 5') aufweisen. 9. Vorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die an der Membran (4; 4') anliegenden Flächen der Ansätze (16, 17; 16', 1<B>7</B>) in Richtung auf die Wälzkörper (3) hin wenigstens annähernd parallel zum vorgespannten Teil der Mem bran (4; 4') verlängert sind.
CH345968D 1956-01-13 1956-01-13 Vorrichtung zur Energieumwandlung mittels eines sie durchströmenden gasförmigen oder flüssigen Mediums CH345968A (de)

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