CH346031A - Block aus feuerfestem Material zur Auskleidung von metallurgischen Öfen - Google Patents

Block aus feuerfestem Material zur Auskleidung von metallurgischen Öfen

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CH346031A
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CH
Switzerland
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block
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refractory
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metal
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Inventor
Hoenig Friedrich Dr Dipl-Ing
Original Assignee
Veitscher Magnesitwerke Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D1/00Casings; Linings; Walls; Roofs
    • F27D1/04Casings; Linings; Walls; Roofs characterised by the form, e.g. shape of the bricks or blocks used
    • F27D1/06Composite bricks or blocks, e.g. panels, modules
    • F27D1/08Bricks or blocks with internal reinforcement or metal backing
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23MCASINGS, LININGS, WALLS OR DOORS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION CHAMBERS, e.g. FIREBRIDGES; DEVICES FOR DEFLECTING AIR, FLAMES OR COMBUSTION PRODUCTS IN COMBUSTION CHAMBERS; SAFETY ARRANGEMENTS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION APPARATUS; DETAILS OF COMBUSTION CHAMBERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F23M5/00Casings; Linings; Walls
    • F23M5/06Crowns or roofs for combustion chambers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)

Description


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 Block aus feuerfestem Material zur Auskleidung von metallurgischen Öfen Zur Auskleidung von metallurgischen Öfen, beispielsweise von Elektroöfen, sind aus feuerfesten Massen gestampfte Blöcke grosser Abmessungen bekannt, die nach der Form des Ofenteils, zu dessen Auskleidung sie bestimmt sind, ausserhalb des Ofens hergestellt werden. Für den Fall eines Elektroofens besitzen solche Blöcke meist die    Grundrissform   eines Ringsektors. Nach ihrer Fertigstellung innerhalb einer Form werden sie von letzterer befreit und mittels Hebezeugen in den Ofen eingesetzt, wozu man sie mit einem den Transport erleichternden Traggerüst, welches im Block verbleibt, ausstattet.

   Diese Blöcke werden schichtenweise in der Form gestampft, in die zuvor dieses Trag- und    Bewehrungsgerüst   eingesetzt wurde, und weisen, was den feuerfesten Körper anbelangt, mehr oder minder homogene Beschaffenheit auf, indem sie durchgehend aus ein und derselben    Stampfmasse   bestehen. 



  Es ist schon vorgeschlagen worden, solche Blöcke auch in der Weise herzustellen, dass man eine Mehrzahl von handelsüblichen feuerfesten Steinen oder Ziegeln zu einem Körper grösserer Abmessung übereinanderschichtet und durch eine Verschnürung, etwa aus einem Blechband bestehend, zu einer transportablen Einheit vereinigt. 



  Die vorliegende Erfindung schlägt nun einen Block aus feuerfestem Material zur Auskleidung von metallurgischen Öfen vor, der dadurch gekennzeichnet ist, dass der Block vorfabrizierte, feuerfeste Körper enthält, die unter Verwendung einer die Zwischenräume zwischen den Körpern ausfüllenden Einbettungsmasse miteinander verbunden sind. In einem solchen Block sind die feuerfesten    Körper   im Abstand voneinander angeordnet, und die zwischen den Körpern bestehenden Zwischenräume sind von der feuerfesten    Einbettungsmasse,   die zum Beispiel eine    Stampfmasse   sein kann, ausgefüllt. Zweckmässig be- steht dabei der Block aus in gleichem Abstand voneinander liegenden, an sich bekannten, metallumhüllten, feuerfesten Körpern.

   Es ist vorteilhaft, wenn die Längsachsen der Körper, beispielsweise der metallumhüllten Körper, etwa senkrecht zur Feuerseite des Blockes verlaufen.    Ferner   ist es zweckmässig, wenn die Stirnseiten der    Einbettungskörper   selbst bis zur feuerseitigen Begrenzung des Blockes reichen. Dabei    können   Teile der bis zu den Aussenflächen des    Blok-      kes   reichenden oder sich diesen    Flächen      nähernden      Metallumhüllungen   der eingebetteten Körper    An-      griffspunkte   eines zum Transport des Blockes dienenden Tragbehelfes bilden.

   Die innerhalb des Blockes befindlichen, metallummantelten Körper besitzen zweckmässig zylindrische Form; feuerfeste Steine dieser Art sind an sich bekannt. 



  Durch den erfindungsgemässen Aufbau dieser Blöcke werden folgende Vorteile erzielt: Die Herstellung des Blockes wird insofern vereinfacht, als die    Stampfung   auf die relativ kleine Mengen an Einbettungsmasse beschränkt werden kann, wogegen    die   innerhalb der Blechumhüllung befindliche, feuerfeste Masse von der bei Aufführung des Blockes anzuwendenden    Stampfung   nicht erfasst zu werden braucht, dennoch aber innerhalb des fertigen Blockes sicher und unverrückbar eingebettet ist. Es ist deshalb zweckmässig, vorfabrizierte feuerfeste Steine zu verwenden,    weil   man diesen meist nur relativ geringe Grösse aufweisenden Körpern alle jene Eigenschaften verleihen kann, die eben nur bei kleinen Steinabmessungen erzielt werden können.

   So ist es beispielsweise    möglich,   in diesem    Zusammenhang   auch gebrannte feuerfeste Steine zu verwenden oder Steine, die bestimmten Erfordernissen hinsichtlich ihres Verhaltens im Betrieb genügen, die aber bei    Stampfung      groi5-      formatiger   Blöcke nicht    erzielbar   sind; es ist also möglich, feuerfeste Körper zu verwenden, wie sie nur 

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 in einem    hiefür   eingerichteten Betrieb, also insbesondere in einer Steinfabrik, hergestellt werden können und demgemäss Eigenschaften haben, wie sie nur bei Vorhandensein eines solchen Betriebes erzielbar sind; diese Voraussetzungen fehlen aber bei der jetzt gebräuchlichen Herstellung der genannten homogenen Blöcke. 



  Im Falle der Verwendung von metallummantelten    Einbettungskörpern   stellt der Block ein Gebilde dar, welches reichlich und gleichmässig mit Metall durchsetzt ist, wodurch das Verhalten des Blockes im Betrieb    verbessert   wird; auch wird dadurch die Anwendung von Trag- oder    Bewehrungseinlagen,   die bisher meist Gerüstform besitzen mussten und deshalb nicht ganz einfach herzustellen sind, sehr vereinfacht. Die Herstellung eines erfindungsgemässen Blockes ist daher zeitsparender und einfacher als die Herstellung eines homogenen Blockes, führt aber gleichwohl zu Blöcken mit Eigenschaften, die den    Erfordernissen   des Einzelfalles besser angepasst werden können. 



  Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Blockes im Auf- und Grundriss, ersteren im Schnitt nach Linie    I-1   der    Fig.   2 und letzteren in einem Zwischenstadium der Herstellung, und zwar unter Verwendung von zylindrischen, metallummantelten    Körpern.   



  Die    Stampfform   besteht aus einer Grundplatte 1, die, wie an sich bekannt, Bestandteil des fertigen Blockes bleiben kann und mit Krallen (nicht dargestellt) in der Blockmasse verankert sein kann. An ihrer Stelle könnte auch ein Gitterrost aus Eisenstäben, Streckmetall oder dergleichen angewendet werden. 2 sind die Seitenwände der Form. Die Stampfmasse, in welche die metallummantelten, feuerfesten Körper 3 eingebettet sind, ist mit 4 bezeichnet. Die feuerfesten Körper liegen so, dass ihre Längsachse etwa senkrecht zur Feuerseite des fertigen Blockes verläuft und zweckmässig in    geringem   Abstand voneinander. Es ist vorteilhaft, wenn die Körper 3    stirnseitig   bis nahe an die Feuerseite des Blockes ragen oder überhaupt Bestandteil der Feuerseite werden.

   Die Verteilung der Körper 3 im Block ist beispielsweise so getroffen, dass der Abstand der übereinanderliegenden Körper ungefähr gleich ist ihrem Durchmesser. Die zwischen den Körpern 3 vorhandenen Zwischenräume sind mit    Stampfmasse      aus-      P   or füllt. Die zum Transport der Blöcke dienenden    Haltestangen   5 greifen im dargestellten Beispiel an der    Grundplatte   1 an, könnten aber auch an den Metallummantelungen angreifen, zweckmässig an solchen der untersten Lage. Sie könnten auch mit einigen    höherliegenden   Metallummantelungen verschweisst oder    sonstwie   verbunden sein.

   Schliesslich ist es auch möglich, die Stangen, wie dies    strichliert   bei 6 angedeutet    ist,   schräg in dem Block verlaufen zu lassen, wobei    ihre   untern Enden    gekrümmt   sind und einen oder mehrere der eingebetteten, vorgeformten Körper 3 unterfassen. Um die    übereinander-      schichtung   mehrerer Blöcke    zu   erleichtern, enden die Traghaken 5, wie dies an sich schon bekannt ist, in Mulden 7, die mit feuerfester Masse ausgefüllt werden, sobald sich der Block im Ofen an Ort und Stelle befindet. 



  Die Abmessungen der ummantelten Körper können in ziemlich grossen Grenzen schwanken. Für einen Block der ungefähren Abmessungen 1 X 1 X 0,45 m könnten beispielsweise zylindrische Körper folgender Dimensionen verwendet werden: Aussendurchmesser 200 mm, Länge 430 mm und Blechstärke 1-6 mm. 



  Zum Aufbau des Blockes eignen sich, was vorerst die    Stampfmasse   4 anbelangt, sämtliche in diesem    Zusammenhange   gebräuchlichen Massen, namentlich    Dolomit,      Mab      esit,      magnesitischer      Dolomit   oder    dolomitischer      Magnesit,      ferner      Magnesit   in Mischung mit    Chromit,   jedoch kommen ausser diesen und andern basischen und neutralen Massen auch    Silikamas-      sen   in Betracht. Eine geeignete Körnung ist einzuhalten.

   Es empfiehlt sich, mit einem Bindemittel zu arbeiten; als solches eignet sich bekanntlich Teer besonders gut, wogegen stark wasserhaltige Bindemittel im allgemeinen geringere Eignung besitzen, weil es nicht erwünscht ist, mit längeren    Trocknungs-      zeiten   rechnen zu müssen. Immerhin sei darauf hingewiesen, dass die    Stampfmasse      vorliegendenfalls   mengenmässig    wesentlich   kleiner ist als bei den bekannten homogenen    Stampfblöcken,   so dass man jedenfalls mit kürzeren    Trocknungszeiten   auskommen wird, falls man Bindemittel    anwendet,   die unter Flüssigkeitsverdampfung trocknen.

   Hinsichtlich der    Einbet-      tungskörper   3 besteht nur die Forderung, dass ihre feuerfeste Masse mit der    Stampfmasse   verträglich sein muss. 



  Die Bindung zwischen den eingebetteten Körpern und der    Stampfmasse   genügt den praktischen Erfordernissen auch dann vollauf, wenn es sich um metallummantelte Körper handelt. Es ist jedoch auch möglich, die Metallummantelung mit nach aussen vorstehenden    herausgebogenen   Lappen oder Krallen auszuführen oder eine Ummantelung aus Metalldrahtgewebe, Streckmetall oder dergleichen anzuwenden. 



  Es versteht sich, dass die Erfindung nicht auf die Herstellung der dargestellten    Auskleidungsblöcke   für zylindrische Öfen beschränkt ist. Insbesondere lassen sich nach dem Erfindungsgedanken auch Blöcke herstellen, welche in Ofendecken oder Deckeln Anwendung finden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Block aus feuerfestem Material, zur Auskleidung von metallurgischen Öfen, dadurch gekennzeichnet, dass der Block vorfabrizierte, feuerfeste Körper enthält, die unter Verwendung einer die Zwischenräume zwischen den Körpern ausfüllenden Einbettungs- masse miteinander verbunden sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Block nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsachsen der innerhalb des Blockes liegenden Körper senkrecht zur Feuerseite des Blockes verlaufen. <Desc/Clms Page number 3> z. Block nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnseiten der im Block eingebetteten Körper bis zur Feuerseite des Blockes reichen. 3.
    Block nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die feuerfesten Körper aus metallumhüllten Steinen von zylindrischer Form bestehen, welche Körper in gleichem Abstand voneinander in der Einbettung liegen. 4. Block nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass Teile der Metallumhüllung der eingebetteten Körper Angriffspunkte eines zum Transport des Blockes dienenden Tragbehelfes bilden. 5. Block nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallumhüllungen der im Block eingebetteten feuerfesten Körper durch Stege untereinander zu einer zusammenhängen- den Einheit verbunden, z. B. verschweisst, sind. 6.
    Block nach Patentanspruch, mit metallischen, nach aussen vorstehenden Trag- und Transportbehelfen, dadurch gekennzeichnet, dass diese Behelfe Stangen sind, welche in die Einbettungsmasse ragen und mit ihren untern Enden wenigstens einen eingebetteten Körper unterfassen.
CH346031D 1955-12-28 1956-11-08 Block aus feuerfestem Material zur Auskleidung von metallurgischen Öfen CH346031A (de)

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