CH346080A - Stufenlos regelbares Getriebe - Google Patents
Stufenlos regelbares GetriebeInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16H37/00—Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00
- F16H37/02—Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00 comprising essentially only toothed or friction gearings
- F16H37/06—Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00 comprising essentially only toothed or friction gearings with a plurality of driving or driven shafts; with arrangements for dividing torque between two or more intermediate shafts
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- F16H15/00—Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by friction between rotary members
- F16H15/02—Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by friction between rotary members without members having orbital motion
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- F16H15/06—Gearings providing a continuous range of gear ratios in which a member A of uniform effective diameter mounted on a shaft may co-operate with different parts of a member B
- F16H15/26—Gearings providing a continuous range of gear ratios in which a member A of uniform effective diameter mounted on a shaft may co-operate with different parts of a member B in which the member B has a spherical friction surface centered on its axis of revolution
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Description
Stufenlos regelbares Getriebe Die Erfindung betrifft ein stufenlos regelbares Getriebe, bei welchem mindestens ein eine sphärische Reibfläche aufweisender, drehbar gelagerter Reibkör per zwei zueinander koaxiale Reibräder kinematisch miteinander kuppelt und derart verschwenkbar ist, dass durch seine Versehwenkung die Übersetzung zwischen den Reibrädern geändert wird. Das Getriebe nach der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass die Ein- oder Ausgangswelle des Getriebes mit einem Zentral rad fest verbunden ist, das mit mindestens einem Planetenrad in Eingriff steht, welches unmittelbar oder mittelbar an einem der beiden Reibräder dreh bar gelagert ist, welches Reibrad mit der Aus- oder Eingangswelle fest verbunden ist, während das andere Reibrad mit einem andern Zentralrad fest verbunden ist, welches ebenfalls mit dem Planetenrad im Eingriff steht. Hierdurch wird erreicht, dass nur ein Teil der durch das Getriebe übertragenen Leistung durch die Reibräder und den oder die Reibkörper übertragen werden muss, während bei den bisher bekannten Ge trieben der eingangs erwähnten Art die ganze Lei stung über die Reibelemente übertragen wird. Infolge dessen ist es möglich, das ganze Getriebe viel kleiner und leichter zu bauen als die vorbekannten Getriebe. In der beiliegenden Zeichnung sind Ausführungs beispiele des Erfindungsgegenstandes schematisch dar gestellt. Es zeigen: Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein Getriebe, Fig. 2 einen Teilschnitt durch dasselbe gemäss der Linie II-II von Fig. 1, Fig. 3 den obern Teil des Schnittes nach Fig. 1 bei aus seiner Mittellage verschwenktem Reibkörper, Fig. 4 einen Längsschnitt durch ein anderes Aus führungsbeispiel. Das Getriebe nach Fig. 1 bis 3 weist eine Ein gangswelle 1 auf, mit welcher ein Stirnzahnrad 2 fest verbunden ist. Dieses Zahnrad 2 bildet ein inneres Zentralrad bzw. Sonnenrad, das mit zwei ebenfalls als Stirnzahnräder ausgebildeten Planetenrädern 3 im Eingriff steht, mittels Zapfen 4 unmittelbar an einem Reibrad 5 drehbar gelagert sind. Dieses Reibrad 5 ist mit einer hohlen Ausgangswelle 6 fest verbunden. Ein anderes Reibrad 7 ist auf der Welle 1 drehbar ge lagert und mit einem andern Stirnzahnrad 8 fest ver bunden, das innen mit Zähnen versehen ist und ein äusseres Zentralrad bildet, das mit den Planetenrädern 3 im Eingriff steht. Die Welle 1 ist in der hohlen Welle 6 mittels eines Rollenlagers 9 gelagert. Des gleichen ist ein Rollenlager 10 zwischen der Welle 1 und dem Reibrad 7 vorgesehen. Eine Halbkugel 11 ist mit einer Achse 12 fest verbunden, die in einem Lager 13 drehbar ist. Eine zwischen dem Lager 13 und der Halbkugel 11 auf der Achse 12 angeordnete Feder 14 drückt die Halb kugel 11 gegen die Reibräder 7 und 5, so dass ihre sphärische Reibfläche 15 die konischen Reibflächen 16 und 17 der Reibräder 7 bzw. 5 berührt. Das Lager 13 ist an einer gekröpften Achse 18 angebracht, die in zwei Lagern 19 schwenkbar ge lagert ist, wobei die Verschwenkungsachse durch den Mittelpunkt der sphärischen Reibfläche 15 geht. Die Lager 19 sind fest an dem im übrigen nicht darge stellten Getriebegehäuse angebracht. Ein Hebel 20 dient zur Verschwenkung der ge kröpften Achse 18 und damit auch der Drehachse 12 der Halbkugel 11. Durch die als Reibkörper die nende Halbkugel 11 werden die beiden koaxialen Reibräder 5 und 7 kinematisch miteinander gekuppelt. In der in Fig. 1 dargestellten Mittellage der Halb kugel 11 ist der Radius r1 des Kreises, längs welchem die Reibfläche 15 der Halbkugel die Reibfläche 16 des Reibrades 7 berührt, gleich gross wie der Radius r2 des Kreises, längs welchem die Reibfläche 15 der Halbkugel 11 die Reibfläche 17 des Reibrades 5 be rührt, indem diese beiden Kreise zusammenfallen. Die beiden Reibräder drehen sich daher gegenläufig mit gleichen Geschwindigkeiten. In der in Fig.3 gezeigten Verschwenkungslage der Halbkugel 11 ist dagegen der Radius r1 grösser als der Radius r2; infolgedessen ist die Geschwindigkeit des Reibrades 7 grösser als diejenige des Reibrades 5. Durch Verschwenken der Halbkugel im umgekehrten Sinne wird r1 kleiner als r2 und damit die Geschwin digkeit des Reibrades 7 kleiner als diejenige des Reib rades 5. Wenn die Halbkugel aus der Mittellage in die Lage nach Fig. 3 verschwenkt wird, so wird die Ge schwindigkeit der Ausgangswelle 6 kleiner, im um gekehrten Falle dagegen grösser. Man kann somit durch Verschwenken des Hebels 20 die Geschwindig keit der Ausgangswelle 6 stufenlos regulieren. Dabei wird immer nur ein Teil der Leistung durch die Reibräder 5, 7 und den Reibkörper 11 übertragen, während der andere Teil unmittelbar von dem Zahn rad 2 über die Planetenräder 3 und die Zapfen 4 auf das Reibrad 5 und damit auf die Ausgangswelle 6 übertragen wird. Bei der betrachteten Arbeitsweise wirkt das Getriebe als Untersetzungsgetriebe. Man könnte aber selbstverständlich auch die Welle 1 als Ausgangswelle verwenden, in welchem Falle das Ge triebe die Tourenzahl erhöhen würde. Statt nur einen Reibkörper 11 zu verwenden, könnte man auch mehrere Reibkörper gleicher Art längs des Umfanges der Reibräder 5 und 7 in gleich mässigen Abständen anordnen. Die Anordnung mit einem einzigen Reibkörper wird aber im allgemeinen vorgezogen, da es beim Anbringen mehrerer Reib körper schwierig ist, kleine Differenzen in den wirk samen Radien r1 und r2 dieser Körper zu vermeiden, welche Differenzen zu unerwünschten Reibungen füh ren. Ausserdem genügt im allgemeinen ein einziger Reibkörper vollauf, um die relativ geringe Leistungs übertragung zwischen den Reibrädern 5 und 7 zu ge währleisten. Es ist selbstverständlich gleichgültig, ob die Achse 12 fest mit der Halbkugel 11 verbunden und im Lager 13 gelagert ist, oder ob die Achse 12 mit der gekröpften Achse 18 fest verbunden und in einem an der Halbkugel angebrachten Lager gelagert ist. Desgleichen ist es gleichgültig, ob die Zapfen 4 mit den Planetenrädern 3 oder mit dem Reibrad 5 fest verbunden sind. Im allgemeinen wird es zweckmässig sein, auch für die Lagerung der Halbkugel und der Planetenräder Wälzlager, z. B. Kugellager, vorzu sehen. Um den Hebel 20 in seiner Einstellage zu halten, sind bekannte, nicht dargestellte Feststellmittel vorge sehen. Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 sind die dem ersten Ausführungsbeispiel äquivalenten Teile mit denselben Überweisungszeichen versehen wie in den Fig. 1 bis 3. Die Zentralräder 2 und 8 und die Planetenräder 3 sind im Falle von Fig.4 nicht Stirnräder, sondern Kegelräder. Die Planetenräder 3 sind nicht unmittel bar, sondern über einen Steg 4' und die hohle Aus gangswelle 6 an dem Reibrad 5 gelagert. Ferner ist das Zentralrad 8 nicht unmittelbar mit dem Reibrad 7 verbunden, sondern über eine Welle 21, die in der Hohlwelle 6 mittels eines als Rollenlager ausgebildeten Wälzlagers 22 gelagert ist. Auf der Aus gangswelle 6 sitzt eine Riemenscheibe 23, von welcher die Ausgangsleistung abgenommen wird. Diese Aus führungsform ist weniger kompakt als diejenige nach Fig. 1 bis 3, welch letztere daher im allgemeinen bevorzugt wird. In der Funktionsweise besteht zwi schen beiden Ausführungsformen kein Unterschied. Der Reibkörper muss selbstverständlich nicht als Halbkugel ausgebildet sein, indem die sphärische Rei bungsfläche 15 auch einem kleineren Teil als einer Halbkugeloberfläche entsprechen kann. Ferner müs sen die Reibflächen 16 und 17 der Reibräder 7 und 5 nicht unbedingt konisch sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Stufenlos regelbares Getriebe, bei welchem min destens ein, eine sphärische Reibfläche aufweisender, drehbar gelagerter Reibkörper zwei zueinander koaxiale Reibräder kinematisch miteinander kuppelt und derart verschwenkbar ist, dass durch seine Ver- schwenkung die Übersetzung zwischen den Reibrädern geändert wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Ein- oder Ausgangswelle (1) des Getriebes mit einem Zentralrad (2) fest verbunden ist, das mit minde stens einem Planetenrad (3) in Eingriff steht, welches unmittelbar oder mittelbar an einem der beiden Reib räder (5) drehbar gelagert ist, welches Reibrad (5) mit der Aus- oder Eingangswelle (6) fest verbunden ist,während das andere Reibrad (7) mit einem andern Zentralrad (8) fest verbunden ist, welches ebenfalls mit dem Planetenrad (3) im Eingriff steht. UNTERANSPRÜCHE 1. Getriebe nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die genannten Zentral- und Pla netenräder (2, 3, 8) Stirnräder sind, wobei das zweit genannte Zentralrad (8) unmittelbar mit dem betref fenden Reibrad (7) fest verbunden und innen mit Zähnen versehen ist, während das Planetenrad (3) un mittelbar an dem andern Reibrad (5) gelagert ist (Fig. 1 bis 3). 2.Getriebe nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die genannten Zentral- und Pla netenräder (2, 3, 8) Kegelräder sind, wobei das zweit genannte Zentralrad (8) über eine Welle (21) mit dem betreffenden Reibrad (7) fest verbunden ist, während das Planetenrad (3) über einen Steg (4') und die Aus- oder Eingangswelle (6) an dem andern Reibrad (5) gelagert ist (Fig. 4). 3. Getriebe nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Reibkörper (11) durch eine Feder (14) auf die Reibräder (5, 7) gedrückt wird. 4. Getriebe nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass ein einziger Reibkörper (11) vorgesehen ist. 5.Getriebe nach Unteransprüchen 1, 3 und 4, da durch gekennzeichnet, dass die Aus- oder Eingangs welle (6) als Hohlwelle ausgebildet und die Ein- oder Ausgangswelle (1) in derselben gelagert ist (Fig. 1 bis 3).
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH346080T | 1956-10-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH346080A true CH346080A (de) | 1960-04-30 |
Family
ID=4507497
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH346080D CH346080A (de) | 1956-10-25 | 1956-10-25 | Stufenlos regelbares Getriebe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH346080A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3209606A (en) * | 1962-09-20 | 1965-10-05 | Yamamoto Sota | Friction type continuous speed variation device |
-
1956
- 1956-10-25 CH CH346080D patent/CH346080A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3209606A (en) * | 1962-09-20 | 1965-10-05 | Yamamoto Sota | Friction type continuous speed variation device |
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